April 2015

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Gotthold Schwarz; Elisabeth Breuer, Sopran; Bejun Mehta, Altus; Daniel Johannsen, Tenor (Evangelist); Wolfram Lattke, Tenor (Arien); Daniel Ochoa, Bass (Christus); Henryk Böhm, Bass (Arien)

Johann Sebastian Bach
Johannes-Passion BWV 245


Preise: 57/47/37/27 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Preise: 56,90/50,90/45,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Schwerbehinderte, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre
Veranstalter: ARGO-Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung


Ein Fest auf Kuba, die Musik, den Tanz und das Leben selbst
Das Tanzmusical mit den Rhythmen Kubas
erstmals in Deutschland

Soy de Cuba, das neue Tanzmusical direkt aus Kuba, kommt vom 25. März bis 12. April 2015 erstmals nach Deutschland und entführt sein Publikum auf eine Reise mitten ins Herz der Karibikinsel. Ob Mambo, Salsa, Rumba oder Reggaeton – mit den unwiderstehlichen kubanischen Rhythmen und Tänzen erzählt Soy de Cuba die bewegende Liebesgeschichte der jungen Tänzerin Ayala. Authentische Filmaufnahmen und 14 erstklassige kubanische Tänzer, die von einer
hochkarätigen Live-Band sowie zwei Sängern begleitet werden, bringen nicht nur Ayala’s Geschichte, sondern auch das pulsierende Leben Havannas pur und unmittelbar auf die Bühne. Von Rom über Madrid bis Paris feierte das Tanzmusical erste Erfolge. Jetzt kann sich auch das deutsche Publikum von der überschäumenden Lebensfreude des Ensembles mit der stolzen Botschaft „Soy de Cuba“ – „Ich komme aus Kuba!“ mitreißen lassen.

Eine Reise ins Herz Kubas

Die feurigen Klänge des kubanischen Son erfüllen die Abendluft, eine Handvoll junger Kubaner legt in ausgelassener Laune spontan eine kleine Tanzsession aufs Pflaster, während unter den Arkaden verwitterter Palazzi ein paar alteingesessene Habaneros über Gott und die Welt philosophieren: Kaum ein anderer Ort verkörpert ein so eigenes Lebensgefühl wie Kuba – die pure Lust am Leben, am Tanz und an der Musik. Soy de Cuba bringt dieses Lebensgefühl live und hautnah nach Deutschland. Brillante Videoprojektionen auf einer überdimensionalen Leinwand ziehen die
Zuschauer mitten hinein in die unverwechselbare Kulisse Havannas: in die engen Gassen, wo
ausgelassene Straßenpartys gefeiert werden, an die Uferpromenade, den „Malecón“, wo Liebespaare den Sonnenuntergang genießen, und in die Tanz-Clubs der Stadt, wo die besten Tänzer Kubas zu Salsa und Reggaeton ihre Hüften schwingen.

Eine bewegende Liebesgeschichte
Eingeengt von ihrem Zuhause auf der elterlichen Tabakfarm im ländlichen Viñales, träumt Ayala von
einem Leben als Tänzerin in der Großstadt. Mit nichts mehr als einem Köfferchen und ihren Kenntnissen im rustikalen Folklore-Tanz macht sie sich auf nach Havanna. Schnell merkt sie, dass der Rhythmus der Hauptstadt ein anderer ist. Sie lernt die Schattenseiten der schillernden Welt der Profitänzer kennen, wo Intrigen, Eifersucht und Rivalität an der Tagesordnung sind. Eines Tages jedoch bekommt Ayala die große Chance, ihr Talent als Tänzerin unter Beweis zu stellen und das Herz ihrer großen Liebe, des Choreografen Mario, zu erobern.

Die 14 jungen Tänzerinnen und Tänzer von Soy de Cuba genossen auf Kuba eine der weltweit
renommiertesten Tanzausbildungen, viele von ihnen gehören als Mitglieder des kubanischen
Nationalballetts zu den Besten des Landes. Mit Leichtigkeit gelingt ihnen der Wechsel zwischen den
kubanischen Tanzstilen: vom Feuer des Salsa zur Leichtfüßigkeit des Cha-Cha-Cha, über die
Leidenschaftlichkeit von Mambo und Rumba hin zur Coolness von Reggaeton und Streetdance.
Voller Inbrunst und Leidenschaft erzählen sie so nicht nur die Geschichte Ayalas, sondern verkörpern vielmehr auch die pure Lebensfreude, die den Kubanern bereits in die Wiege gelegt ist.
Und auch dem Sängerpaar und den sechs Musikern liegt der Rhythmus im Blut, wenn sie ihren
authentisch kubanischen Sound live auf die Bühne bringen. Sie alle zeigen in ihrem ureigensten
Metier das, was sie ausmacht – Kubaner mit Leib und Seele zu sein und voller Stolz in die Welt hinauszurufen „Soy de Cuba“ – „Ich komme aus Kuba!“.

In Spanien, Italien und Frankreich eroberte das Tanzmusical die Herzen der Zuschauer bereits im
Sturm: „Ein Strudel kubanischer Energie“, schwärmte die spanische Tageszeitung El Mundo. Weit
mehr als ein Tanzmusical, erzählt Soy de Cuba von der facettenreichen Kultur Kubas – von der Musik, der unverkennbaren Vielfalt an Rhythmen und Tänzen und nicht zuletzt von den Menschen selbst: Das ist Kuba pur!

www.soydecuba.de


OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Roland Aeschlimann, Inszenierung

Richard Wagner
Parsifal / Bühnenweihfestspiel

Die Verwundung König Amfortas’ mit dem Heiligen Speer hat die Macht der Gralshüter schwer beschädigt. »Die Wunde schließt der Speer nur, der sie schlug.« Doch der Speer wurde von Klingsor geraubt. Sein Zauberschloss ist umzingelt von Blumenmädchen, in deren Fängen die Helden auf dem Weg zu Klingsor zugrunde gehen. Einzig der »reine Tor« vermag den Gralshütern den heiligen Speer zurückzubringen. Schon in den Armen von Kundry, wird er im letzten Moment an seine Mission erinnert. Er spürt die Verwundung Amfortas’ in seinem Herzen und wird »durch Mitleid wissend«.
Noch einmal ist der Erlösungsgedanke in Richard Wagners letztem Bühnenwerk von zentraler Bedeutung. Mit dem Dualismus von Leiden und Erlösung, Moral und Erotik, Religion und Atheismus berührt Wagner in seinem »Bühnenweihfestspiel« die großen Themen des 19. Jahrhunderts und erhebt zugleich einen religiösen Anspruch für die Kunst. Roland Aeschlimann übersetzt Wagners musikalisches Mysterium in ein synästhetisches Klang-Raum-Erlebnis.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Gotthold Schwarz; Elisabeth Breuer, Sopran; Bejun Mehta, Altus; Daniel Johannsen, Tenor (Evangelist); Wolfram Lattke, Tenor (Arien); Daniel Ochoa, Bass (Christus); Henryk Böhm, Bass (Arien)

Johann Sebastian Bach
Johannes-Passion BWV 245


Preise: 57/47/37/27 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

GewandhausChor; camerata lipsiensis; SignSongs - der Gebärdenchor des Berufsbildungswerkes Leipzig; Isabel Meyer-Kalis, Sopran; Susanne Langner, Alt; Max Ciolek, Tenor; deep strings, Cello-Duo; Marc Mascheck, Performer/Mime; Okan Seese, Performer/Gebärdensprache; Burkhart Seidemann, Regie; Gregor Meyer, Leitung

Johann Sebastian Bach
Markus-Passion BWV 247


Preise: 25 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Preise: 5,50 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
Festliche Ostermusik des 17. Jahrhunderts

Michael Schönheit, Leitung und Orgel; Isabel Meyer-Kalis, Sopran; Dorothea Wagner, Sopran; Susen Schneider, Sopran; Stefan Kunath, Altus; Max Ciolek, Tenor; Thomas Fröb, Tenor; Ingolf Seidel, Bariton; Dirk Schmidt, Bass; Friederike Otto, Zink; Thomas Fritzsch, Viola da gamba; Nina Lehniger, Viola da gamba; Katharina Holzhey, Viola da gamba; Jörg Meder, Viola da gamba; Bläser-Collegium Leipzig; Sebastian Krause, Altposaune; Janos Orban, Tenorposaune; Fernando Günther, Bassposaune; Stefan Maass, Laute; Dorothea Ockert, Violone

Dieterich Buxtehude
Präludium d-Moll BuxWV 140

Heinrich Schütz
Historia der Auferstehung Jesu Christi SWV 50

-Pause-

Samuel Scheidt
Surrexit Christus hodie SSWV 18

Michael Praetorius
Christ ist erstanden

Michael Praetorius
Haec est dies quam fecit Dominus

Franz Tunder
Choralfantasie "Christ lag in Todesbanden"

Michael Praetorius
Venite exultemus Domino

Michael Praetorius
Victimae paschali laudes

Heinrich Scheidemann
Choral "Christ lag in Todesbanden"

Michael Praetorius
Erstanden ist der heilige Christ


Preise: 14 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Andreas Homoki, Inszenierung

Giuseppe Verdi
La Traviata

»La Traviata« bildet den Abschluss jener meisterhaften Operntrias, die Verdi in den Jahren 1850-52 schrieb. Wieder hatte er sich von einer Außenseiterfigur inspirieren lassen: Nach dem Narren in »Rigoletto« und der Zigeunerin Azucena im »Trovatore« steht mit der Kurtisane Violetta Valéry eine Gestalt im Zentrum der Oper, deren Charisma das ihrer Vorgänger(innen) noch übertrifft. Die Pariser Halbwelt ist der Ort dieser Geschichte um die ebenso unbedingte wie hoffnungslose Liebe zwischen Alfred Germont und der todkranken Violetta, einer Liebe, die nicht nur von Beginn an mit dem Tod, sondern auch noch mit den Normen bürgerlicher Moral und Familienehre konfrontiert ist.
Doch erst durch Verdis Musik kommen innerhalb der Handlung die großen Themen Liebe, Tod und Moral differenziert zur Geltung. Verdi hat weniger den morbiden Reiz der heiligen Hure, die Leidenschaft des jungen bürgerlichen Liebhabers, die Zwielichtigkeit des Milieus und die Moralität des Vaters komponiert als die Wechselwirkung all dieser Momente. So geht es in seiner populärsten Oper um mehr als um den Leidensweg einer Außenseiterin: Labile psychische Innenwelten und gesellschaftliche Verhältnisse werden auf drastische Weise miteinander konfrontiert.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Berliner Camerata; Yorck Kronenberg, Klavier; Andre Roshka, Flöte

Johann Sebastian Bach
Konzert für Cembalo und Orchester F-Dur BWV 1057

Johann Sebastian Bach
Konzert für Cembalo und Orchester E-Dur BWV 1053

Johann Sebastian Bach
Konzert für Cembalo und Orchester A-Dur BWV 1055

Johann Sebastian Bach
Konzert für Cembalo und Orchester d-Moll BWV 1052


Preise: 29/25/19 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: COLUMBUS Concerts GmbH

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Gotthold Schwarz

Johann Sebastian Bach
Kantate "Christ lag in Todes Banden" BWV 4

Veranstalter: Thomaskirche Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Dietrich W. Hilsdorf, Inszenierung

Giuseppe Verdi
Nabucco

Oper in vier Teilen | Text von Temistocle Solera
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln
Oper in vier Teilen | Text von Temistocle Solera
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Mit »Nabucco« gelang Verdi 1842 der Durchbruch als Opernkomponist. Große Gefühle wie Liebe, Eifersucht, Hass und Wahnsinn hat er in diesem Werk mit beeindruckender Genauigkeit und mitreißender musikalischer Kraft gestaltet. Die Einnahme Jerusalems durch den Babylonierkönig Nebukadnezar (Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender Ereignisse in Gang. Der Hohepriester Zaccharia ermutigt das Volk der Hebräer, weiter auf Rettung zu hoffen, da er Nabuccos Tochter und Thronerbin Fenena als Geisel gefangen hält. Fenena aber liebt den Hebräer Ismaele. Auch Abigaille, die andere Tochter Nabuccos, ist in Ismaele verliebt und erhebt Anspruch auf den Thron. Als sie erfährt, dass sie in Wahrheit die Tochter einer Sklavin ist, entreißt sie dem verwirrten Nabucco die Krone und erhebt sich zur Herrscherin der Babylonier. Fenena und die gefangenen Hebrärer will sie töten lassen. In äußerster Not fleht Nabucco den Gott der Hebräer um Hilfe an …
Der Chor »Va, pensiero, sull’ali dorate«, eine der populärsten Musiknummern der Operngeschichte, steht für die Befreiung eines unterdrückten Volkes und ist bis heute so etwas wie die zweite Nationalhymne der Italiener. Er ist nur einer von vielen emotionalen Höhepunkten der Oper. Die höchst dramatische Geschichte hat Dietrich W. Hilsdorf inszeniert, der damit zum vierten Mal an der Oper Leipzig arbeitete.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
Tour 2015
Preise: 67,50/63/57/48 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: ARGO Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung

Getanzte Träume aus Schatten und Licht:

Die Show-Sensation aus den USA mit ihren Spitzen-Akrobaten ist zurück

Gewaltige Elefanten und unberechenbare Kleinwürmer bevölkern diese Bühne, flüchtende
Wassertöpfe, rasende Lastwagen, bewaffnete Menschenfresser und zwischen allen ein zartes,
liebenswertes Mädchen mit Hundekopf. Die Geschichte nimmt so dramatische Wendungen, dass
die Zuschauer um das Leben des Mädchens fürchten. Und darüber vergessen, dass es sich um eine
perfekte Illusion handelt: Dieses Bühnen-Geschehen inszenieren grandiose Akrobaten allein mit
Licht und Schatten – blendend, nachtschwarz und geheimnisvoll. Das Schattenspiel gehört zu den
ältesten Kulturtechniken der Welt, doch selten hat es größere Strahlkraft entfaltet und
Begeisterung freigesetzt als in „Shadowland“.

Hinter dieser weltweit gefeierten Show steckt das 1971 gegründete Pilobolus Dance Theatre aus
Connecticut, das seine Stücke ohne Stars in Teamwork entwickelt und der internationalen
Tanztheaterszene immer ein Begriff war. 2007 drehte es einen spektakulären Werbespot, in dem
Artisten das neueste Auto-Modell von Hyundai allein mit ihren Körpern nachformten. Das Video
wurde millionenfach im Netz angeklickt. Als die Truppe dann noch bei der Oscar-Verleihung auftrat,
wurden sie in dieser Nacht einer Milliarde Menschen ein Begriff. Erst nach diesem Karriere-Galopp
entstand „Shadowland“, eine Grenzgängerei zwischen Tanz, Schattenspiel und Artistik.

Die neun Akrobaten brauchen dazu kaum mehr als Scheinwerfer und Leinwände. Ganz ohne Worte
erzählen sie vom Erwachsenwerden eines jungen Mädchens, das im Traum in eine Schattenwelt
abtaucht, dort seinen Kopf verliert, als Außenseiterin flieht, Gefahren abwehrt, Liebe findet. Körper
strecken und verknäulen sich, formieren Landschaften, bauen sich zu Gebäuden auf, beleben
Fabelwesen. Immer bleiben die Gesichter und Körper schwarz, dennoch zeigen sie alles – Angst,
Lust, Zorn, Ekel und Glück. Und manchmal, bevor die Kunst in Kitschnähe abdriften kann, gehen
kurz die Scheinwerfer an und enttarnen den Zauber generös, gewähren Einblick in die Raffinessen
der Lichtkulisse.

Die sinnliche, oft komische, immer spannende Performance elektrisiert Zuschauer und Kritiker. Seit
der Uraufführung 2009 besuchten eine Million Menschen „Shadowland“ weltweit. Jetzt ist die Show
zurück, gastiert von Dezember 2014 bis April 2015 in 44 Städten Deutschlands, Österreichs und der
Schweiz.

Die Entstehungsgeschichte von Shadowland

Mehrere Jahre hatte das PILOBOLUS Dance Theater mit der traditionellen Form des
Schattentheaters experimentiert, bevor es diese zu einer neuen Form der Performance
weiterentwickelte. Den Anstoß hierzu gab ein Anruf des japanischen Autoherstellers Hyundai, der
fragte, ob PILOBOLUS in der Lage sei, ein Auto darzustellen ohne ein Auto zu zeigen. Man sagte erst
einmal „ja, das können wir“, und die Idee mit Schatten zu arbeiten war geboren. Daraufhin wurden
die Produzenten der Oscar-Verleihung auf diese ungewöhnliche Art der Darstellung aufmerksam
und engagierte die Kompanie mit ihren Schatten für die Oskar-Verleihung 2007 – der VW-Bus aus
„Little Miss Sunshine“ war da zu sehen oder der Stöckelschuh des Plakatmotivs von „Der Teufel
trägt Prada“.

Das heutige Ergebnis der mehrjährigen Arbeit mit Schattengebilden ist eine Mischung aus dem
unverkennbaren Stil von PILOBOLUS und innovativen Ausflügen in gänzlich neue Gebiete. Mit
„Shadowland“ erlebt das Publikum eine weitere, neue Dimension von Schatten und Tanz in poetisch
ineinanderfließenden Bildern.

Den Handlungsstrang der Show entwarf der Kinderbuchautor Steven Banks (SpongeBob
SquarePants), den Soundtrack schuf der populäre amerikanische Musiker, Produzent und
Filmkomponist David Poe, dessen Kompositionen für Shadowland von Balladen bis zu treibenden
Rocknummern reichen. Seine Songs untermalen auf poetische Weise die Themen und Bilder der
faszinierenden Schattenwelt.

Die Handlung in Shadowland

Nacht. Ein kleines Haus in einer kleinen Straße. Ein Mädchen im Teenageralter macht sich bettfertig.
Sie strebt nach Unabhängigkeit, aber für ihre Eltern ist sie noch das kleine Mädchen. Da sie mit
ihren Gedanken nur ins Reich der Träume fliehen kann, geht sie schlafen, doch nur solange bis sie
durch etwas aufgeweckt wird, was hinter ihrer Schlafzimmerwand lauert – ihr Schatten. Plötzlich
dreht sich die Wand ihres Zimmers und nimmt sie auf der anderen Seite gefangen. Da sie nicht
fliehen kann, begibt sich das Mädchen auf eine Entdeckungsreise, tiefer und tiefer in das Land der
Schatten um einen Weg nach draußen zu finden. Merkwürdige Kreaturen begegnen ihr auf der
Reise – gleichzeitig komisch und böse, angsteinflößend und verführerisch - verrückte Köche versuchen sie in einer Suppe zu verkochen, Monster mit Klauen drohen sie zu zermalmen und eine gigantische Hand verwandelt sie in einen Hund, und ein Zentaur findet den Weg zum Herzen des Hundemädchens. Mit der flüchtigen Logik eines Traums, der Anmut eines akrobatischen Tanzes, dem Humor des besten Cartoons und dem Herzen einer Liebesgeschichte, feiert Shadowland die seltsame Kraft der Verwandlung bei Dunkelheit, um uns in unerwarteter und aufregender Art und Weise zu zeigen, wer wir sind.

PILOBOLUS in der Presse

„Seit seinen frühesten Tagen gehört die Metamorphose zur pursten PILOBOLUS - Erfahrung. Wir
sehen beides – Körperlichkeit und Illusion. Körper werden Bilder und ein Bild fließt in das nächste,
poetisch, unerklärlich“, schrieb der Journalist Alistair MacCaulay in der „New York Times“ über
PILOBOLUS. Und Michael Werner schwärmt in der Stuttgarter Zeitung: „Wenn man „Shadowland“
gesehen hat, ist man sprachlos. Weil man so was noch nie gesehen hat. Weil man eigentlich die
Mitglieder der USamerikanischen Tanz-und-viel-mehr-Kompanie PILOBOLUS alle umarmen möchte,
dafür, dass sie einem so etwas Schönes, Anrührendes und völlig Unerwartetes beschert haben. Aber
sagen? Sagen möchte man nichts. Außer vielleicht: „Toll!““

Link:
www.shadowland-show.de
www.pilobolus.com

Tour 2015
Preise: 67,50/63/57/48 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: ARGO Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung

Getanzte Träume aus Schatten und Licht:

Die Show-Sensation aus den USA mit ihren Spitzen-Akrobaten ist zurück

Gewaltige Elefanten und unberechenbare Kleinwürmer bevölkern diese Bühne, flüchtende
Wassertöpfe, rasende Lastwagen, bewaffnete Menschenfresser und zwischen allen ein zartes,
liebenswertes Mädchen mit Hundekopf. Die Geschichte nimmt so dramatische Wendungen, dass
die Zuschauer um das Leben des Mädchens fürchten. Und darüber vergessen, dass es sich um eine
perfekte Illusion handelt: Dieses Bühnen-Geschehen inszenieren grandiose Akrobaten allein mit
Licht und Schatten – blendend, nachtschwarz und geheimnisvoll. Das Schattenspiel gehört zu den
ältesten Kulturtechniken der Welt, doch selten hat es größere Strahlkraft entfaltet und
Begeisterung freigesetzt als in „Shadowland“.

Hinter dieser weltweit gefeierten Show steckt das 1971 gegründete Pilobolus Dance Theatre aus
Connecticut, das seine Stücke ohne Stars in Teamwork entwickelt und der internationalen
Tanztheaterszene immer ein Begriff war. 2007 drehte es einen spektakulären Werbespot, in dem
Artisten das neueste Auto-Modell von Hyundai allein mit ihren Körpern nachformten. Das Video
wurde millionenfach im Netz angeklickt. Als die Truppe dann noch bei der Oscar-Verleihung auftrat,
wurden sie in dieser Nacht einer Milliarde Menschen ein Begriff. Erst nach diesem Karriere-Galopp
entstand „Shadowland“, eine Grenzgängerei zwischen Tanz, Schattenspiel und Artistik.

Die neun Akrobaten brauchen dazu kaum mehr als Scheinwerfer und Leinwände. Ganz ohne Worte
erzählen sie vom Erwachsenwerden eines jungen Mädchens, das im Traum in eine Schattenwelt
abtaucht, dort seinen Kopf verliert, als Außenseiterin flieht, Gefahren abwehrt, Liebe findet. Körper
strecken und verknäulen sich, formieren Landschaften, bauen sich zu Gebäuden auf, beleben
Fabelwesen. Immer bleiben die Gesichter und Körper schwarz, dennoch zeigen sie alles – Angst,
Lust, Zorn, Ekel und Glück. Und manchmal, bevor die Kunst in Kitschnähe abdriften kann, gehen
kurz die Scheinwerfer an und enttarnen den Zauber generös, gewähren Einblick in die Raffinessen
der Lichtkulisse.

Die sinnliche, oft komische, immer spannende Performance elektrisiert Zuschauer und Kritiker. Seit
der Uraufführung 2009 besuchten eine Million Menschen „Shadowland“ weltweit. Jetzt ist die Show
zurück, gastiert von Dezember 2014 bis April 2015 in 44 Städten Deutschlands, Österreichs und der
Schweiz.

Die Entstehungsgeschichte von Shadowland

Mehrere Jahre hatte das PILOBOLUS Dance Theater mit der traditionellen Form des
Schattentheaters experimentiert, bevor es diese zu einer neuen Form der Performance
weiterentwickelte. Den Anstoß hierzu gab ein Anruf des japanischen Autoherstellers Hyundai, der
fragte, ob PILOBOLUS in der Lage sei, ein Auto darzustellen ohne ein Auto zu zeigen. Man sagte erst
einmal „ja, das können wir“, und die Idee mit Schatten zu arbeiten war geboren. Daraufhin wurden
die Produzenten der Oscar-Verleihung auf diese ungewöhnliche Art der Darstellung aufmerksam
und engagierte die Kompanie mit ihren Schatten für die Oskar-Verleihung 2007 – der VW-Bus aus
„Little Miss Sunshine“ war da zu sehen oder der Stöckelschuh des Plakatmotivs von „Der Teufel
trägt Prada“.

Das heutige Ergebnis der mehrjährigen Arbeit mit Schattengebilden ist eine Mischung aus dem
unverkennbaren Stil von PILOBOLUS und innovativen Ausflügen in gänzlich neue Gebiete. Mit
„Shadowland“ erlebt das Publikum eine weitere, neue Dimension von Schatten und Tanz in poetisch
ineinanderfließenden Bildern.

Den Handlungsstrang der Show entwarf der Kinderbuchautor Steven Banks (SpongeBob
SquarePants), den Soundtrack schuf der populäre amerikanische Musiker, Produzent und
Filmkomponist David Poe, dessen Kompositionen für Shadowland von Balladen bis zu treibenden
Rocknummern reichen. Seine Songs untermalen auf poetische Weise die Themen und Bilder der
faszinierenden Schattenwelt.

Die Handlung in Shadowland

Nacht. Ein kleines Haus in einer kleinen Straße. Ein Mädchen im Teenageralter macht sich bettfertig.
Sie strebt nach Unabhängigkeit, aber für ihre Eltern ist sie noch das kleine Mädchen. Da sie mit
ihren Gedanken nur ins Reich der Träume fliehen kann, geht sie schlafen, doch nur solange bis sie
durch etwas aufgeweckt wird, was hinter ihrer Schlafzimmerwand lauert – ihr Schatten. Plötzlich
dreht sich die Wand ihres Zimmers und nimmt sie auf der anderen Seite gefangen. Da sie nicht
fliehen kann, begibt sich das Mädchen auf eine Entdeckungsreise, tiefer und tiefer in das Land der
Schatten um einen Weg nach draußen zu finden. Merkwürdige Kreaturen begegnen ihr auf der
Reise – gleichzeitig komisch und böse, angsteinflößend und verführerisch - verrückte Köche versuchen sie in einer Suppe zu verkochen, Monster mit Klauen drohen sie zu zermalmen und eine gigantische Hand verwandelt sie in einen Hund, und ein Zentaur findet den Weg zum Herzen des Hundemädchens. Mit der flüchtigen Logik eines Traums, der Anmut eines akrobatischen Tanzes, dem Humor des besten Cartoons und dem Herzen einer Liebesgeschichte, feiert Shadowland die seltsame Kraft der Verwandlung bei Dunkelheit, um uns in unerwarteter und aufregender Art und Weise zu zeigen, wer wir sind.

PILOBOLUS in der Presse

„Seit seinen frühesten Tagen gehört die Metamorphose zur pursten PILOBOLUS - Erfahrung. Wir
sehen beides – Körperlichkeit und Illusion. Körper werden Bilder und ein Bild fließt in das nächste,
poetisch, unerklärlich“, schrieb der Journalist Alistair MacCaulay in der „New York Times“ über
PILOBOLUS. Und Michael Werner schwärmt in der Stuttgarter Zeitung: „Wenn man „Shadowland“
gesehen hat, ist man sprachlos. Weil man so was noch nie gesehen hat. Weil man eigentlich die
Mitglieder der USamerikanischen Tanz-und-viel-mehr-Kompanie PILOBOLUS alle umarmen möchte,
dafür, dass sie einem so etwas Schönes, Anrührendes und völlig Unerwartetes beschert haben. Aber
sagen? Sagen möchte man nichts. Außer vielleicht: „Toll!““

Link:
www.shadowland-show.de
www.pilobolus.com


Preise: 67,50/62,50/57,50/52,50/47,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: ARGO Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung

Rasta Thomas´
BEST OF - ROCK THE BALLET
starring BAD BOYS OF DANCE
09.04.2015 bis 11.04.2015, Leipzig – Gewandhaus
Die Tournee 2015
Böse war gestern. Heute meint das englische Wort „bad” so viel wie „cool” - Michael Jackson
definierte es in seinem gleichnamigen Song 1987 neu. Das meinte auch Rasta Thomas, als er seine
Tänzer Bad Boys of Dance nannte: Coole Kerle, die es einfach drauf haben. Sexy und unterhaltsam
wie ein Pop-Konzert sollte Ballett sein, für ein junges Publikum. Seit 2008 mischen Rasta Thomas
und seine Bad Boys of Dance die Szene auf – Rock the Ballet definierte den Klassischen Tanz neu.
Die Idee ist so einfach wie genial: Zu Rock- und Pop-Songs bewegen sich Tänzer von Weltklasse vor
aufregenden Videoprojektionen. Seit 2008 tourt die multimediale Tanz-Performance Rock the Ballet
und Rock the Ballet 2, auf vier Kontinenten – rund eine Millionen Fans sahen die Show in mehr als
750 Aufführungen in über 20 Staaten. Mit großem Erfolg feierte im Sommer 2014 eine dritte Rock
the Ballet – Produktion am Londoner West End Premiere.
Handverlesene Songs aus den internationalen Charts, charismatische Tänzer, atemberaubende
Choreografien, großartige Videoprojektionen und sexy Kostüme: Rock the Ballet ist eine Art
Showcase, in dem sich alles um große Songs und großartiges Tanzen dreht. Eine Mega-Party, in
deren aufgeheizter Atmosphäre die Tänzer wie ein Energy-Drink wirken, der das Publikum neunzig
Minuten mit Power versorgt.
Erfunden wurde Rock the Ballet von dem Ehepaar Rasta Thomas und Adrienne Canterna, er leitet
die Truppe, sie choreographiert und das erfolgreich seit sechs Jahren. Rasta Thomas tanzte die
großen Rollen des klassischen Repertoires, stand in Werken weltberühmter Choreografen auf der
Bühne und räumte jede Menge (Gold)Medaillen bei Ballett-Wettbewerben ab. Er hat viel von der
Welt gesehen, mit exzellenten Lehrern gearbeitet und tolle Tänzer getroffen. Und all das hat er an
die eigene Company weitergeben. Von Anfang an wollte Rasta Thomas zwar unbedingt Ballett auf
höchstem Niveau zeigen, aber die Tradition mit Hip Hop und modernem Tanz, Kampfsport und
Gesellschaftstanz anreichern. Denn zu seinen Idolen zählt nicht nur der berühmte klassische Tänzer
Michail Baryshnikow, sondern auch die Pop-Legende Michael Jackson und der Schauspieler und
Kung-Fu-Kämpfer Bruce Lee. „Als ich die Truppe gründete, wollte ich unbedingt etwas Einmaliges,
nie zuvor Dagewesenes schaffen. Und diese Show sollte von den denkbar besten Tänzern auf die
Beine gestellt werden“, beschreibt er seinen damaligen Traum.
Die brillanten Tänzer von Rasta Thomas (Bad Boys of Dance) haben alle die strenge, klassische
Ballettausbildung an den renommiertesten Schulen der USA absolviert. Ein Grund mehr, dass die
spektakuläre Tanz-Show aus New York erfahrene Ballettliebhaber ebenso wie Theateranfänger
fasziniert. Rasta Thomas’ erhielt dafür in den USA, in Europa und Australien Standing Ovations und
fantastische Kritiken, sie war in der Schweizer Fernsehsendung „Benissimo” und bei 3sat mit einer
Aufzeichnung der gesamten Show zu sehen.
Nach Rock the Ballet, Rock the Ballet 2 und ebenso grandiosem Erfolg der neuen Show Rock the
Ballet im Londoner West End kommen sie nun zurück nach Europa mit dem Besten aus allen drei
Shows – mit Songs von Coldplay, U2, Prince, Michael Jackson und anderen: BEST OF - ROCK THE
BALLET. Tourneestart ist natürlich in Hamburg, der Stadt in der Rock the Ballet 2008 seine
Uraufführung hatte.
Rasta Thomas´
BEST OF - ROCK THE BALLET
starring BAD BOYS OF DANCE


Die Tournee 2015
Do. 09.04.2015 Leipzig Gewandhaus 20.00 Uhr
Fr. 10.04.2015 Leipzig Gewandhaus 20.00 Uhr
Sa. 11.04.2015 Leipzig Gewandhaus 16.00 Uhr
Sa. 11.04.2015 Leipzig Gewandhaus 20.00 Uhr

BALLETT

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-Moll KV 626

Mozarts »Requiem«. Auf schönste Weise düster, drohend und ahnungsvoll, lässt uns Mozarts letztes, unvollendet gebliebenes Werk bis heute mit Fragen zurück. Die Musik des »Requiems« ist von einer ungeheuren Intensität. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang der Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben seit jeher eine Mythenbildung angeregt. Dieses Geheimnis ist wie gemacht für einen kraftvollen und intensiven Ballettabend, den Chor der Oper Leipzig und den Klangkörper des Gewandhausorchesters.
In Mozarts Musik eingeflochten sind Ausschnitte aus Pier Paolo Pasolinis bildreicher Gedichtsammlung »L’ Usignolo della Chiesa Cattolica« (»Die Nachtigall der katholischen Kirchen«) von 1958. Die Entscheidung für Mozarts unvollendet gebliebenes »Requiem« in d-Moll KV 626 bildet am Leipziger Opernhaus nicht zuletzt eine musikgeschichtlich interessante Klammer mit Uwe Scholz’ 1998 entstandenem Ballett »Die Große Messe« zu Mozarts ebenfalls nicht zu Ende komponierter Messe in c-Moll KV 427.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: /67,50/62,50/57,50/52,50/47,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: ARGO Konzerte GmbH

Preise: 62,50/57,50/52,50/45,50/37,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: ARGO Konzerte GmbH
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Aron Stiehl, Inszenierung

Giacomo Puccini
Madame Butterfly

Diese Oper, die Puccini selbst als sein liebstes und bestes Werk ansah, lässt keinen kalt. Im Sommer 1900 erlebte der Komponist in einem Londoner Theater das Schauspiel »Madame Butterfly« von David Belasco, das ihn nachhaltig beeindruckte. Es verband eine menschliche Tragödie von nahezu antikem Ausmaß mit den Reizen einer fernen Kultur. Wie Belascos Stück spielt auch Puccinis 1904 uraufgeführte Oper in der Gegenwart: In Gestalt des amerikanischen Marineleutnants Pinkerton bricht die westliche Welt in die festgefügte, durch strenge Bräuche geprägte japanische Gesellschaft ein. Die Scheinehe, die Pinkerton mit der jungen Geisha Cio-Cio-San, genannt »Butterfly«, eingeht, ist für ihn ein exotisches Liebesabenteuer. Für Cio-Cio-San bedeutet sie die Hoffnung ihres Lebens. Fasziniert vom Hauch einer anderen, freieren Welt, der ihren Geliebten umgibt, ist sie bereit, mit allen bisherigen Bindungen zu brechen. Unbeirrt glaubt sie an Pinkertons Rückkehr, als dieser Japan längst verlassen hat. Sein Besuch des Inselreichs nach drei Jahren führt zur Katastrophe.

Mit »Madama Butterfly« gelang Puccini eines der größten Meisterwerke seiner Zeit, in dem lyrischer Schmelz, emotionale Verdichtung und exotisches Kolorit auf bestrickende Weise zusammenfließen, ohne die Darstellung der Wahrheit zu verschleiern. Regie führt Aron Stiehl, der im Sommer 2013 in Bayreuth für seine Inszenierung von Wagners »Liebesverbot« und ebenso bei der anschließenden Leipziger Premiere dieser Produktion gefeiert wurde.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 67,50/62,50/57,50/52,50/47,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: ARGO Konzerte GmbH

MDR Sinfonieorchester; Per Tengstrand, Klavier; Kristjan Järvi, Dirigent

Wilhelm Stenhammar
Konzertouvertüre "Excelsior!" op. 13

Wilhelm Stenhammar
1. Konzert für Klavier und Orchester b-Moll op. 1

Richard Strauss
Also sprach Zarathustra - Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche op. 30

Konzerteinführung um 10.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de

Matineekinder im 1. Konzertteil »Alter Schwede«

Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Über die Veranstaltung

Als der gerade 23-jährige Wilhelm Stenhammar am 17. März
1894 sein Opus 1 in Stockholm zur Uraufführung brachte,
erhoben sich euphorische Stimmen: »Schweden hat einen neuen
erstklassigen Komponisten bekommen!« Das Klavierkonzert
des genialen Talents wurde recht bald als das wichtigste skandinavische
Konzert seit Grieg apostrophiert. Und wirklich sollte
Stenhammar als Pianist in den folgenden rund 15 Jahren damit
große Erfolge feiern, u. a. in Konzerten unter Leitung von Richard
Strauss, Hans Richter oder Arthur Nikisch. Das Konzert ist ganz
von der Klangsattheit des ausgehenden 19. Jahrhunderts –
und nicht zuletzt von Stenhammars Erfahrungen als Interpret der
Brahms-Konzerte – durchdrungen.

OPER - PREMIERE

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Rosamund Gilmore, Inszenierung

Richard Wagner
Siegfried

»Der junge Siegfried«, so der ursprüngliche Titel von Wagners Libretto, erzählt die Geschichte des Sohnes von Siegmund und Sieglinde, des Wälsungenpaares. Nachdem sein Vater durch Hunding getötet wurde und seine Mutter bei seiner Geburt verstarb, lebt er bei seinem bösen Ziehvater Mime. »Siegfried« ist die Geschichte eines Pubertierenden, der aufbegehrt gegen einen Vater, der nicht sein eigener ist, und gegen dessen Plan, mit Siegfrieds Hilfe an den Nibe­lungenhort zu gelangen, den der Riesenwurm Fafner in seiner Gewalt hält. Doch nur der, der das Fürchten nicht gelernt hat, vermag Fafner zu besiegen. Furchtlos schmiedet Siegfried sein Schwert, tötet Fafner und nimmt Ring und Tarnkappe an sich.

Der Sieg über Fafner wird für Siegfried zu einem Akt der Initiation, des Erwachsenwerdens. Er lernt die Stimmen der Vögel zu deuten und tötet seinen Ziehvater Mime, als dieser ihn vergiften will. Schließlich bricht er auch die Macht seines als Wanderer durch die Welt ziehenden Großvaters Wotan, zerstört mit seinem Schwert dessen Speer und verschafft sich dadurch Zugang zum Brünnhildenfelsen. Die Liebe zu Brünnhilde lässt ihn seine eigentliche Mission vergessen.

Der dritte Teil von Richard Wagners Tetralogie, oft auch das Scherzo genannt, ist eine Mischung aus Märchen und Komödie. Zugleich lässt Wagner die Urkräfte der Natur musikalisch lebendig werden, die im »Rheingold« eine so entscheidende Rolle spielen und die für Regisseurin Rosamund Gilmore ein verbindendes Thema des kompletten Zyklus darstellen. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer.



Preise: 78/73/68/57/47/41/20 EUR
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Andreas Seidel, Violine; Sara Astore, Violine; Veronika Wilhelm, Violoncello; Michael Schönheit, Orgelpositiv/Harmonium/Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart
Kirchensonate C-Dur KV 328 (KV 317c)

Wolfgang Amadeus Mozart
Kirchensonate Es-Dur KV 67 (KV 41h)

Wolfgang Amadeus Mozart
Kirchensonate C-Dur KV 336 (KV 336d)

Antonín Dvořák
Bagatellen op. 47

Robert Schumann
Studien für den Pedalflügel op. 56 (Bearbeitung für Violine, Violoncello und Klavier von Theodor Kirchner)

-Pause-

Robert Schumann
1. Trio für Klavier, Violine und Violoncello d-Moll op. 63


Preise: 14/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie III
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

K&K Opernchor; Chorsolisten; Vasyl Yatsyniak, Einstudierung; K&K Philharmoniker; Martin Kerschbaum, Dirigent

Chöre, Szenen und Instrumental-Highlights aus Werken von

Giuseppe Verdi, Richard Wagner, Pietro Mascagni, Georges Bizet, Carl Maria von Weber, Otto Nicolai, Albert Lortzing, Engelbert Humperdinck,

Michail Glinka, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Charles Gounod und Matthias Georg Kendlinger


Preise: 67,37/58,28/49,19/43,74 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Da Capo Musikmarketing GmbH - Niederlassung Leipzig

Über die Veranstaltung

Hoch lebe die Freude!
»Die schönsten Opernchöre« am 12. April im Gewandhaus Leipzig

Seit 2004 begeistern „Die schönsten Opernchöre“ des österreichischen Produzenten DaCapo in den renommierten Konzertsälen Europas ihr Publikum – Meisterwerke der Opernliteratur in mitreißenden Interpretationen der K&K Philharmoniker und des K&K Opernchors. Beeindruckendes Stimmvolumen und enorme Ausdrucksstärke verleihen dem Vokalensemble seinen authentischen Klang.

»Homogen, enorm feinfühlig und von großer Strahlkraft« Hessische/Niedersächsische Allgemeine

Das 2003 von Matthias Georg Kendlinger gegründete Vokalensemble basiert auf dem ursprünglichen Lemberger Kammerchor – geleitet von Vasyl Yatsyniak, der sein Handwerk beim erfahrenen Chorspezialisten Vladimir Minin in Moskau erlernte. Tourneen, Opernfestivals und Wettbewerbe führten die Ukrainer seither nach Skandinavien, Frankreich, Belgien, Italien, Ungarn, Polen, Österreich und Deutschland. Auf Einladung des Papstes Johannes Paul II. gastierten die Choristen 1991 auch im Vatikan.

Auf ihrer zwölften Frühjahrstournee konzertieren K&K Opernchor und K&K Philharmoniker vom 8. bis 25. April in Deutschland und der Schweiz, in Dänemark, Finnland und Norwegen. Populäre Melodien als auch seltenen Perlen der Opernliteratur erstrahlen hier von ihrer eindrucksvollsten Seite – beispielsweise aus Verdis „Aida“ und „Il trovatore“, der Gefangenenchor aus „Nabucco“, aus Mascagnis „Cavalleria rusticana“, Tschaikowskys „Eugen Onegin“, Lortzings „Zar und Zimmermann“, Bizets „Carmen“, der Brautchor aus Wagners „Lohengrin“, Soldatenchor aus Gounods „Faust“, Mussorgskis Krönungsszene aus „Boris Godunow“ oder etwa die Ouvertüren zu Glinkas „Ruslan i Ljudmila“ und Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“. Zudem steht die Voraufführung der Ouvertüre zu Matthias Georg Kendlingers Oper „Der Priester“ auf dem Programm. Am Pult im Gewandhaus Leipzig wird Martin Kerschbaum aus Wien agieren.

»Wer auf Qualität und Genuss setzt, sollte sich eine Karte für den K&K Opernchor und die K&K Philharmoniker kaufen. [...] Ein Tournee-gestähltes sinfonisches Orchester, dazu ein Chor, der in der Einstudierung von Vasyl Yatsyniak alle Facetten der Literatur kennt und sich mit differenzierter Opulenz immer gegen den instrumentalen Klangrausch auf der Bühne behaupten kann.« Leipziger Volkszeitung

Aktuelle Informationen und Programm-Details: www.dacapo.at

Nicolle Cassel, Sopran; Dieter Wagner, Tenor; Dora Ombodi, Flöte; Uwe Knaust, Klarinette; Philipp Hagemann, Violoncello; René Speer, Klavier; Hartmut Zimmermann, Trompete/ Leitung

Werke von Giovanni Bottesini, Claude Debussy, Joseph Haydn, Carl Millöcker, Wolfgang A. Mozart, Franz Lachner, Gioachini Rossini, Bedřich Smetana, Adolf Schreiner und Carl Maria von Weber


Eintrittskarten bei:
Städtische Altenpflegeheime Leipzig gGmbH, Am Elsterwehr 10, 04109 Leipzig, Tel. 0341/ 48493-15

Veranstalter: Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation

Nicolle Cassel, Sopran; Dieter Wagner, Tenor; Dora Ombodi, Flöte; Uwe Knaust, Klarinette; Philipp Hagemann, Violoncello; René Speer, Klavier; Hartmut Zimmermann, Trompete/ Leitung

Werke von Giovanni Bottesini, Claude Debussy, Joseph Haydn, Carl Millöcker, Wolfgang A. Mozart, Franz Lachner, Gioachini Rossini, Bedřich Smetana, Adolf Schreiner und Carl Maria von Weber


Eintrittskarten bei:
Städtische Altenpflegeheime Leipzig gGmbH, Am Elsterwehr 10, 04109 Leipzig, Tel. 0341/ 48493-15

Veranstalter: Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation
Eine Kammeraufführung der romantischen Volksoper von Carl Maria von Weber

Kammeroper Dresden; Thomas Ender, Buch und Regie


3,50 EUR | Restkarten ab 30. März in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Eine Kammeraufführung der romantischen Volksoper von Carl Maria von Weber

Kammeroper Dresden; Thomas Ender, Buch und Regie


3,50 EUR | Restkarten ab 30. März in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Lang Lang

Johann Sebastian Bach
Italienisches Konzert BWV 971

Peter Tschaikowski
Die Jahreszeiten op. 37b

-Pause-

Fryderyk Chopin
1. Scherzo h-Moll op. 20

Fryderyk Chopin
2. Scherzo b-Moll op. 31

Fryderyk Chopin
3. Scherzo cis-Moll op. 39

Fryderyk Chopin
4. Scherzo E-Dur op. 54

www.langlang.com
www.langlangfoundation.org
www.facebook.com/langlangpiano
www.twitter.com/lang-lang


Preise: 120/105/95/85/75/60 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Gewandhausorchester; Herbert Blomstedt; Schülermoderation

Felix Mendelssohn Bartholdy
4. Sinfonie A-Dur MWV N 16 ("Italienische")

Kontakt über Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach", Frau Bandel 0341.1414281

Kontakt über Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach", Frau Bandel 0341/ 1414281
5 EUR | Restkarten ab 30. März in der Musikalienhandlung OELSNER

Veranstalter: Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“

Gewandhausorchester; Herbert Blomstedt; Tatjana Masurenko, Viola

Felix Mendelssohn Bartholdy
4. Sinfonie A-Dur MWV N 16 ("Italienische")

Hans-Christian Bartel
Konzert für kleines Orchester und Solobratsche

-Pause-

Robert Schumann
3. Sinfonie Es-Dur op. 97 ("Rheinische")

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.


Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, VIS-A-VIS, Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

KinderRevue "petit souci"; MusikerInnen des Gewandhausorchesters


3,50 EUR | Restkarten ab 30. März in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

KinderRevue "petit souci"; MusikerInnen des Gewandhausorchesters


3,50 EUR | Restkarten ab 30. März in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Damiano Michieletto, Inszenierung

Igor Strawinsky
The Rake's Progress / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten und einem Epilog | Text von Wystan Hugh Auden und Chester Simon Kallman | Koproduktion mit dem Uraufführungstheater des Werkes, dem Teatro La Fenice, Venedig | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

»Was kostet die Welt?«, so könnte das Motto der Hauptfigur mit dem sprechenden Namen Tom Rakewell (Lebemann) in Igor Strawinskys Oper »The Rake’s Progress« lauten. Halb barocke Schäferidylle, halb Moritat, erzählt die Geschichte, wie Tom Rakewell unter dem Einfluss seines teuflischen Begleiters mit dem nicht minder sprechenden Namen Nick Shadow (Schatten) vom Weg der Tugend abkommt. Nach seinen Streifzügen durchs Londoner Nachtleben verliert er sich selbst und landet im Irrenhaus.
Eine Bildserie des englischen Zeichners William Hogarth von 1733 hatte Igor Strawinsky zur Komposition der Oper inspiriert. Er selbst schlüpft in diesem tragikomischen Sittengemälde aus dem frühen 18. Jahrhundert in die Maske eines Komponisten der damaligen Zeit. Strawinskys Musik, die in neoklassischen Formen und reichen Farben von Tragischem, Groteskem und Alltäglichem erzählt, ist eine Liebeserklärung an die Gattung. Die 1951 uraufgeführte Oper gehört zu den Werken des vorigen Jahrhunderts, die sich einen dauerhaften Platz im internationalen Repertoire erworben haben. Regie führt Damiano Michieletto, einer der interessantesten italienischen Opernregisseure der jüngeren Generation.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Herbert Blomstedt; Tatjana Masurenko, Viola

Felix Mendelssohn Bartholdy
4. Sinfonie A-Dur MWV N 16 ("Italienische")

Hans-Christian Bartel
Konzert für kleines Orchester und Solobratsche

-Pause-

Robert Schumann
3. Sinfonie Es-Dur op. 97 ("Rheinische")

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.


Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: VARIO, VIS-A-VIS, Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Gotthold Schwarz

Johann Sebastian Bach
Kantate "Der Herr ist mein getreuer Hirt" BWV 112


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
Veranstalter: Thomaskirche Leipzig

Kaum ein Instrument ist so faszinierend, aber auch so verwirrend und mysteriös wie die Orgel. Gewandhausorganist Michael Schönheit bietet einen spannenden Einblick in das Instrument mit vielen aufregenden Details.

Diese Veranstaltung ist ein Angebot der Musikvermittlung am Gewandhaus zu Leipzig und ausschließlich für Kinder bis 12 Jahre bestimmt.

Von der Musikvermittlung am Gewandhaus empfohlen: ab 6 Jahren.

Anmeldung erforderlich: Marina Dietze, Telefon 0341.1270-363, marina.dietze@gewandhaus.de


Eintritt frei. Dauer ca. 1 Stunde. Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen. Wir empfehlen im Anschluss den Besuch der Orgelstunde um 17 Uhr. Tickets für die Orgelstunde (7 EUR) an der Gewandhauskasse.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Salonorchester CAPPUCCINO; Albrecht Winter, Leitung


Preise: 23/18 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Michael Schönheit

Johann Sebastian Bach
Sinfonia aus der Kantate "Wir danken dir, Gott, wir danken dir" BWV 29 (Bearbeitung für Orgel von Alexandre Guilmant)

Johann Ludwig Krebs
Fuge B-Dur Krebs-WV 434 ("Fuge über B-A-C-H")

Franz Liszt
Adagio aus der 4. Sonate für Violine und Cembalo BWV 1017 von J. S. Bach (Bearbeitung für Orgel S 661)

Franz Liszt
Andante aus der Kantate "Aus tiefer Not" BWV 38 von J. S. Bach (Bearbeitung für Orgel S 660/2)

Franz Liszt
Einleitung und Fuge aus der Kantate "Ich hatte viel Bekümmernis" BWV 21 von J. S. Bach (Bearbeitung für Orgel S 660/1)

Robert Schumann
Sechs Fugen über den Namen B-A-C-H op. 60


Preise: 7 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Aron Stiehl, Inszenierung

Giacomo Puccini
Madame Butterfly

Diese Oper, die Puccini selbst als sein liebstes und bestes Werk ansah, lässt keinen kalt. Im Sommer 1900 erlebte der Komponist in einem Londoner Theater das Schauspiel »Madame Butterfly« von David Belasco, das ihn nachhaltig beeindruckte. Es verband eine menschliche Tragödie von nahezu antikem Ausmaß mit den Reizen einer fernen Kultur. Wie Belascos Stück spielt auch Puccinis 1904 uraufgeführte Oper in der Gegenwart: In Gestalt des amerikanischen Marineleutnants Pinkerton bricht die westliche Welt in die festgefügte, durch strenge Bräuche geprägte japanische Gesellschaft ein. Die Scheinehe, die Pinkerton mit der jungen Geisha Cio-Cio-San, genannt »Butterfly«, eingeht, ist für ihn ein exotisches Liebesabenteuer. Für Cio-Cio-San bedeutet sie die Hoffnung ihres Lebens. Fasziniert vom Hauch einer anderen, freieren Welt, der ihren Geliebten umgibt, ist sie bereit, mit allen bisherigen Bindungen zu brechen. Unbeirrt glaubt sie an Pinkertons Rückkehr, als dieser Japan längst verlassen hat. Sein Besuch des Inselreichs nach drei Jahren führt zur Katastrophe.

Mit »Madama Butterfly« gelang Puccini eines der größten Meisterwerke seiner Zeit, in dem lyrischer Schmelz, emotionale Verdichtung und exotisches Kolorit auf bestrickende Weise zusammenfließen, ohne die Darstellung der Wahrheit zu verschleiern. Regie führt Aron Stiehl, der im Sommer 2013 in Bayreuth für seine Inszenierung von Wagners »Liebesverbot« und ebenso bei der anschließenden Leipziger Premiere dieser Produktion gefeiert wurde.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

MDR Sinfonieorchester; Ole Edvard Antonsen, Trompete; Kristjan Järvi, Dirigent

Søren Nils Eichberg
Sedna

Gustav Holst
Die Planeten - Suite für großes Orchester op. 32

Ole Edvard Antonsen
Aurora

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Über die Veranstaltung

Der Zwergplanet Sedna, der weitest entfernte und kälteste des
Sonnensystems, wurde von seinen Entdeckern nach der Seegöttin
der Inuit benannt. Von ihrem Vater geopfert, lebt sie auf dem
Meeresgrund, und ihr Zorn auf die Menschen bringt tobende
Stürme hervor. Søren Nils Eichberg zeichnet in seiner »metaphysischen
Klanglandschaft« Sedna dieses arktische Meer. Mars sei »das
wildeste Musikstück, das es gibt« hieß es noch 1927, zehn Jahre
nach der Uraufführung. Wie anders sollte »der Kriegsbringer« die
musikalische Bühne betreten? Holst charakterisiert in seiner Suite
auf subtile Weise, mit differenziert gewählten Orchesterfarben,
die sieben Planeten. Zur gleichen Zeit übrigens komponierte Rued
Langgaard seine Sphärenmusik – eine durch den Ersten Weltkrieg
bedingte Sehnsucht, der Erde zu entfl iehen? 100 Jahre später ist
die Faszination des Himmlischen ungebrochen. Der norwegische
Trompeter Ole Edvard Antonsen unternimmt mit dem MDR SINFONIEORCHESTER
seine eigene Expedition zu den Sternen.

Salonorchester CAPPUCCINO; Albrecht Winter, Leitung


Preise: 23/18 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Gewandhaus-Bläserquintett; Katalin Stefula, Flöte; Simon Sommerhalder, Oboe (als Gast); Thomas Ziesch, Klarinette; Ralf Götz, Horn; Albert Kegel, Fagott; ; Alexander Meinel, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento B-Dur KV 270

Wolfgang Amadeus Mozart
Quintett für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier Es-Dur KV 452

-Pause-

Jean Françaix
L'heure du berger

Theodor Blumer
1. Sextett F-Dur op. 45


Preise: 14/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Ralf Nürnberger, Inszenierung

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte

Große Oper in zwei Aufzügen | Text von Emanuel Schikaneder
Gefördert von der Krostitzer Brauerei GmbH

Spieldauer ca. 3 Stunden | Eine Pause

Die geniale Mischung aus tragischer Oper, rätselhaftem Zauberspiel und lustigem Volkstheater scheint jegliche Gattungsgrenzen zu sprengen. Mozarts letztes Bühnenwerk ist weisheitsvolle Märchenoper und Welttheater zugleich – an der Schnittstelle von historischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. 1791, das Jahr der Uraufführung der »Zauberflöte«, steht schon am Beginn des Übergangs von der Aufklärung in die Romantik. Die Erfahrungen aus der Französischen Revolution spiegeln sich in dieser Oper ebenso wider wie das erwachende künstlerische Interesse an den Nacht- und Schattenseiten der menschlichen Seele, an Verdrängtem, Irrationalem. Wie zwei Seiten einer Medaille stehen sich die Machtsphären von Königin der Nacht und Sarastro gegenüber, welcher Pamina, die Tochter der Königin, entführte, um sie im Sinne seiner Lehren zu erziehen. Mit dem Auftrag, die geliebte Tochter zu befreien, schickt die Königin den Prinzen Tamino in Sarastros Reich, mit ihm den naiven Vogelfänger Papageno. Zauberflöte und Glockenspiel sollen helfen Gefahren zu bannen.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Das Konzert mit Till Brönner am 20. Januar in der Arena Leipzig muss aus organisatorischen Gründen auf den 19. April in das Gewandhaus Leipzig verlegt werden. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.


Preise: 68/62,25/56,50 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Concertbüro Zahlmann GmbH

Über die Veranstaltung

Till Brönner & Orchestra live auf „The Movie Album“- Tour. Deutschlands erfolgreichstem Trompeter, der sich seit Beginn seiner mittlerweile 20jährigen Karriere durch eine erstaunliche stilistische Vielfalt auszeichnet, würde man mit seinem smarten Auftreten selbst einen Filmstar abkaufen. Doch in erster Linie lässt der Ausnahmeinstrumentalist seine Musik sprechen. Mit einer abwechslungsreichen Sammlung legendärer wie neuerer Filmsongs, mal instrumental, mal vokal, nimmt er den Besucher mit auf eine Reise vom Beginn des abendfüllenden Tonfilms bis zum heutigen Blockbuster-Kino.

Gewandhausorchester; Omer Meir Wellber; Truls Mørk, Violoncello; Steffen Schleiermacher, Moderation

Henri Dutilleux
Tout un monde lointain ...

Early Bird Tickets zu 8 EUR bis 14 Tage
vor dem Konzert erhältlich

Empfohlen ab 12 Jahren.

Präsentiert von Porsche.


Preise: 12 EUR
Early Bird Tickets zu 8 EUR bis 14 Tage vor dem Konzert erhältlich.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Tauchen Sie ein in die Klangsprache des großen
französischen Komponisten Henri Dutilleux
(1916 – 2013). Er steht in der Tradition seiner
Vorbilder Claude Debussy, Maurice Ravel sowie
Olivier Messiaen und seine Komposition „Tout
un monde lointain …“ gilt als eines der bedeutendsten
Cellokonzerte des 20. Jahrhunderts –
obwohl es der Komponist gar nicht explizit als
Konzert verstanden wissen wollte.
Die fünf Sätze des Werkes, die mit Zeilen aus
dem epochemachenden Gedichtzyklus „Les
Fleurs du Mal“ von Charles Baudelaire überschrieben
sind, beleuchten immer aufs Neue
das Verhältnis zwischen Solist (Individuum)
und Masse (Orchester). Nicht immer ergänzen
und vertragen sich beide: Changierend zwischen
feinen, oszillierenden Klängen und fast
brachialen Klangtürmen behauptet sich die
Musik mit langen Kantilenen, ist aber gleichzeitig
bedroht von beängstigender Zersplitterung. Neue Welten entdecken, sich bewusst
auf Unbekanntes einzulassen
ist unverzichtbar für künstlerisches
und kreatives Schaffen. Für das Gewandhausorchester
und Gewandhauskapellmeister
Riccardo Chailly
ist die Neue Musik daher ein wichtiger
Teil ihrer gemeinsamen Arbeit.
Die Entdeckerkonzerte des
Gewandhausorchesters, die seit
dem Amtsantritt von Riccardo
Chailly Teil des Spielplanes sind,
bieten die Möglichkeit, neue Klangwelten
zu entdecken und neue musikalische
Erfahrungen zu machen.
Moderiert werden die Entdeckerkonzerte
von Steffen Schleiermacher.
Der Leipziger Komponist und Pianist
weiß, wovon er redet, wenn er die
Werke seiner Kollegen beschreibt
und in seiner unnachahmlichen Art
dem Publikum nahe bringt. Große
Sachkenntnis kombiniert mit viel
Humor machen seine Moderationen
und die Konzerte zu einem
Erlebnis mit hohem Unterhaltungswert
– der Erkenntnisgewinn stellt
sich dabei quasi unbemerkt ein.
Damit der Abend nach einer Stunde
nicht zu abrupt endet, lädt das Gewandhaus
nach den Konzerten in
die Entdecker-Lounge ein.
Bei Snacks, Getränken und der
musikalischen Begleitung von verschiedenen
DJs klingt der Abend
relaxed aus, ohne dass man noch
einmal die Örtlichkeit wechseln
muss.

DJ Chris Manura

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Preise: 5,50 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Gewandhausorchester; Omer Meir Wellber; Truls Mørk, Violoncello

Joseph Haydn
Sinfonie e-Moll Hob. I:44 ("Trauer-Sinfonie")

Henri Dutilleux
Tout un monde lointain ...

-Pause-

Franz Schubert
4. Sinfonie c-Moll D 417 ("Tragische")

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie IV, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Die Sinfonie in A-Dur Hob. I:87 zählt zu
Joseph Haydns berühmten „Pariser“ Werken.
Schon früh erfreuten sich dort Haydns Sinfonien
großer Beliebtheit und schließlich erteilte
ihm 1785 der eifrige Musiksammler Comte
d’Ogny den Kompositionsauftrag für sechs
neue Sinfonien, die in „seiner“ Konzertorganisation
„Le Concert de la Loge olympique“ zur
Uraufführung gelangen sollten. Im stattlichen
Pariser Orchester, das sich durch höchstes
spieltechnisches Niveau und hervorragende
Bläser auszeichnete, geigte unter den 40 Violinisten
auch Luigi Cherubini mit und beschrieb
die Begeisterung der Musiker bei den ersten
Aufführungen des Jahres 1787. Tatsächlich
sprüht gerade das A-Dur-Werk nur so von
Haydn’schem Humor, wenn er simpelste Tonleitern
in ironisch-wichtigtuerischer Wiederholung
als großes Thema zelebriert, um sie
anschließend ins Leere überraschender
Generalpausen laufen zu lassen, und auch das
Finale wartet mit manch Haydn’schem Witz
auf. Im langsamen Satz nehmen die reichen
Bläserpartien fast schon konzertant-solistische
Züge an und die Oboe hat im Trio des
Menuetts einen bemerkenswerten Solo-Auftritt.
Ganz anders Franz Schuberts von ihm selbst
sogenannte „Tragische Sinfonie in c minor“,
seine erste (und neben der „Unvollendeten“
einzige) Moll-Sinfonie in der durch Beethovens
fünfte Sinfonie, die Coriolan-Ouvertüre,
Haydns Sinfonie Nr. 95 oder Mozarts Klavierkonzert
KV 491 „vorbelasteten“ Tonart
c-Moll. Allerdings geht Schubert mit der
„tragischen“ Tonart anders um als seine
berühmten Vorbilder: Er inszeniert die Moll-
Welt nicht als Gegensatz zum leuchtenden
C-Dur, sondern lässt Dur und Moll ständig
changieren, sodass bald Dur melancholisch,
bald Moll in tröstlicher Wärme erscheint
und neben dramatischem Wechsel auch fließender
Übergang herrscht. Nie sucht Schubert
dabei „Heulerey“, „Raserey“ oder „Bizarrie“,
die ihn an Beethovens Musik befremden. Das im April 1816 vollständig komponierte
Werk gelangte vermutlich
erst am 19. November 1849 in Leipzig
unter Ferdinand Riccius in
einem Konzert der Musikgesellschaft
„Euterpe“ zur öffentlichen
Aufführung – Schubert selbst hörte
es wohl nie.u
Am 22. Mai 2013 verlor die rauschend
den 200. Geburtstag Wagners
feiernde Musikwelt mit Henri
Dutilleux den international am
meisten aufgeführten zeitgenössischen
Komponisten Frankreichs,
einen außergewöhnlich unabhängigen,
großen Sinfoniker, der sich
keiner Schule zuordnen lässt. Die
wenigen Werke, die der zögerliche
Grübler der Öffentlichkeit übergab,
sind häufig von anderen Künsten,
von Malerei und Dichtung inspiriert.
Dutilleux’ Cellokonzert entstand
1970 im Auftrag von Mstislaw
Rostropowitsch unter dem Eindruck
von Gedichten Charles Baudelaires.
Die fünf Teile tragen deren
Titel (Énigme, Retard, Houles,
Miroirs und Hymne) und sind von
mottoartigen Versen des Lyrikers
begleitet, zu dem Dutilleux eine
besondere Nähe verspürte: Stets
wies er Besucher seines Domizils
auf der kleineren Seine-Insel mitten
in Paris darauf hin, dass der wichtige
Wegbereiter der literarischen
Moderne gleich ums Eck gewohnt
hatte.

OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Giancarlo del Monaco, Inszenierung

Giacomo Puccini
Manon Lescaut / Oper in vier Akten

Puccinis erster großer Opernerfolg stellt eine außergewöhnliche Frauengestalt von starker Faszination ins Zentrum der Handlung: Manons Liebes­beziehung zu dem mittellosen Chevalier Des Grieux bewegt sich zwischen großer Leidenschaft und tiefer Verzweiflung, denn das unstillbare Bedürfnis der jungen Frau nach Luxus und Abwechslung steht der Liebe zu Des Grieux entgegen. Ein Zwiespalt mit fatalem Ausgang.

Die Frau als schillernde Femme fatale zwischen Schönheit und Reichtum, zwischen Verführung und wahrer Liebe, das war eine der beliebtesten musikalischen Projektionsflächen für die unerfüllten Männerträume des bürgerlichen 19. Jahrhunderts. Giancarlo del Monacos Erfolgsinszenierung kehrt zurück auf die Leipziger Opernbühne.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 29/24/19 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte und Arbeitslose
Veranstalter: MBBL Concerts

Über die Veranstaltung

Ana Menjibar - Tanz/Baile

Ana Menjibar wurde 1982 in Berlin geboren. Sie begann im Kindesalter mit dem Flamencotanz. Die Leidenschaft hierfür rührt von ihren andalusischen Wurzeln – die Familie stammt aus einem Dorf in der Provincia de Málaga. Ihre Tanzausbildung begann sie in Berlin bei Manuel Moreno und Celia Rojas “La India” und setzte diese bei Lehrern u.a. wie Juana Amaya, Andrés Peña und Úrsula Lopez fort. Ihr Tanz schöpft bis heute aus der Inspiration, die sie auf regelmäßigen Reisen nach Sevilla und Jerez sammelt.
Sie tritt als Solistin sowie mit wechselnden Ensembles auf renommierten Bühnen und Festivals in Deutschland und Europa auf. 2006 gründet Ana Menjibar mit Bella Paloma ihre eigene Companía „Los Dos Tiempos“, mit der sie verschiedenste Produktionen und Konzerte mit großem Erfolg realisiert. Ihr Auftritt auf dem Berliner Flamencofestival, dem Flamencofestival Main/Rhein und dem Flamencofestival Würzburg markieren Höhepunkte ihrer Zusammenarbeit.
In den Spielzeiten 2011 – 2015 ist sie als Gastsolistin in der Rolle der Manuela in Carmen an der Komischen Oper Berlin zu sehen.
Ana Menjibar verkörpert eine neue Generation der Berliner Flamencoszene, deren Tanz eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlägt.

Celia Rojas – Tanz / Baile

Ihre Flamenco-Grundausbildung erhält sie bei Manuel Moreno in Berlin. Neben ihm sind ihre wichtigsten Flamencolehrer El Güito, Cristobal Reyes (Madrid), José Galvan und Andres Marín (Sevilla).
Ihre Auftritte mit den Gruppen von Manuel Moreno und Antonio „El Rumbero“, mit Manos Flamencas und dem Flamenco-Tanztheater Ensemble von Almut Dorowa (Bernarda Albas Haus und Mujeres) machen sie in ganz Deutschland bekannt.
Neben ihrer Tätigkeit als Flamenco-Tänzerin ist sie beteiligt an Tourneen mit den Gruppen Macondo (Berlin, lateinamerikanische Tänze) und Malambo (Paris-Buenos Aires, Tango und Malambo).
Sie war Veranstalterin des Flamenco Festivals 95 mit Manolete, im Metropol-Theater (heutige Admiral Palast) Berlin und der Fiesta Flamenco-Salsa in der Technischen Universität Berlin.
Sie war künstlerischer Kopf, Leiterin, Choreographin und Dramaturgin vieler verschiedener Projekte wie, Encuentro Flamenco-Cuba, Klezmenco (Klezmer-Flamenco), Flamenco Digital (Flamenco und elektronische Musik)
Der kleinen Prinz auf dem Planet des Flamenco,(Theater und Flamenco), Flamenco meets the Roots of India, Flamenco meets Balkan Gipsy, Tierra de agua y fuego (Flamenco-Fado).
Sie interpretierte das gemeinsame Drama von Frida Kahlo und Yerma (Musik:Nana del caballo grande, von Federico Garcia Lorca),
Gernika (60 Jahre Gernika-Gegen das Vergessen, Internationales Symposion Geschichte und Gedächtnis) und Tiefrot (mit Musik von J.S.Bach, W.A.Mozart, A.Vivaldi und A.Piazolla, Maxim Shagaev / Knopfakkordeon).
Sie hat in diversen Sendungen auf IA, SAT 1, RTL, ZDF witgewirkt und trat regelmäßig in verschiedensten Besetzungen im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie auf.
1994 eröffnet sie ihr Flamenco Studio in Berlin. Viele ihrer ehemaligen Schülerinnen sind jetzt selber professionelle Tänzerinnen und unterrichten.
2006 prämiert die Argentinische Stadt La Plata sie für ihren kulturellen Beitrag Premio de ciudadana.

Christiane La Mona / Tanz

aus Berlin, über die die Anda schreibt, dass sie “Tänzerische Glanzlichter versprühte”. Sie ist eine der ersten, die als deutsche den Flamenco zu ihrem Beruf machte.
Sie ist in vielen Gruppen zu Hause, am bekanntesten sind `Azabache Flam enco´und `Pura Vida´ oder die Flamencoferien in Bolonia.
Regelmäßig steht sie mit renommierten spanischen Künstlern zusammen auf der Bühne und teilt ihre große Liebe zu der jerezanischen Form des Flamenco…

Manuel Soto / Gesang,

geboren und aufgewachsen in Jeréz , einer der wichtigsten Wiegen des Flamencos. Als Kind lauschte er intensiv dem Gesang seines Onkels, dem aktuell sehr berühmten Flamencosänger José Mercé, der für ihn eine unermessliche Inspirationsquelle darstellte und dabei sehr prägte. Er begann im Alter von 11 Jahren zunächst sich intensiv mit dem Flamencotanz zu beschäftigen. Nach Jahren der Tanz Ausbildung zeigte sich aber die wahre Berufung, zum Sänger. Seine Karriere begann als Sänger für viele namhafte Tänzerinnen und Tänzer, die ihn wegen seines Könnens und seiner charismatischen und sympathischen Art auf Tourneen quer durch ganz Europa, nach Amerika und Japan geführt haben.
Als Solist entwickelte er einen eigenen, modernen Gesangsstil und
macht dabei Ausflüge zum Pop und Soul und ist aktuell mit seiner ersten
CD Produktion beschäftigt.

Rayko Schlee - Gitarre/Toque

kam als 15 jähriger erstmals mit dem Zauber des Flamencos in Berührung und ist einer der ersten Ostberliner, die sich dem Flamenco mit Haut und Haaren verschrieben haben. Seine zahlreichen und intensiven Aufenthalte in Andalusien, speziell in Jerez de la Frontera, eine der der wichtigsten Wiegen des Flamencos, haben ihn zu einem Kenner und Könner dieser Kunst werden lassen.
Seine langjährige Erfahrung, seine eigene und kreative Art zu spielen und seine große Lust neue Wege zu gehen, haben ihn zu einem gefragten Solisten sowie Tanz- und Gesangsbegleiter gemacht.
Als Organisator und Künstler war er von Anfang an, für das Berliner Flamencofestival mit verantwortlich, und spielte u.a. mit "Pura Vida", Celia Rojas, "Magna Mata“, „Carmesi“, Compania Ana Maria Amahi, Agustin de la Fuente, Carmen Fernández, Antonio el Rumbero, Rubin de la Ana, Coral de los Reyes, José Candela, Antonio Madriles, Miguelete, La Moraima , Carmen Salado , Ana Azules , Antón Jiménez, Fernando Galán, Manuel Soto, Azabache Flamenco, und viele andere mehr.
Zahlreiche Auftritte haben ihn auf namhafte Bühnen im In- und Ausland, wie zum Beispiel Flamencofestival Berlin, Kammermusiksaal Philharmonie Berlin, Opernhaus Oslo geführt. Aktuell wirkt er neben den verschiedensten Flamenco Programmen in großen und kleinen Besetzungen unter anderem in der Carmen-Inszenierung an der Komischen Oper in Berlin mit.

Zamna Urista-Rojas / Gitarre

geboren 1977 , begann als 16 Jähriger intensiv die Flamencogitarre zu studieren. Erste Station seiner künstlerischen Laufbahn ist Sevilla, wo er über 10 Jahre lebte. Er wirkte an verschiedenen renommierten Produktionen mit, wie "IV Festival de Flamenco Carrión de los Céspedes" in Sevilla, "La Cuadra de Sevilla" von Salvador Tavora, "La Traviata" in "der Biennale de Flamenco de Málaga" und dem "Teatro Villa de Molina", "Festival de Danza de las Islas Canarias", "Carmina Burana" auf Tour in England u.v.m.
Im Jahre 2006 war er mit großem Erfolg musikalisch verantwortlich für die Produktion "Carmen".
Zahlreiche Auftritte führten ihn in Länder wie den USA, Norwegen, Kanada, Schweiz, Marroco, Schweden, Dänemark, Holland, Italien, Portugal, Polen, Ungarn und Russland.
Zamná lebt seit einigen Jahren in Berlin, und arbeitet in den unterschiedlichsten Besetzungen mit vielen namhaften Künstlern zusammen, so z.b. in der Oper "Carmen" an der der Komischen Oper Berlin.


Gewandhausorchester; Omer Meir Wellber; Truls Mørk, Violoncello

Joseph Haydn
Sinfonie e-Moll Hob. I:44 ("Trauer-Sinfonie")

Henri Dutilleux
Tout un monde lointain ...

-Pause-

Franz Schubert
4. Sinfonie c-Moll D 417 ("Tragische")

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: Serie IV, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Die Sinfonie in A-Dur Hob. I:87 zählt zu
Joseph Haydns berühmten „Pariser“ Werken.
Schon früh erfreuten sich dort Haydns Sinfonien
großer Beliebtheit und schließlich erteilte
ihm 1785 der eifrige Musiksammler Comte
d’Ogny den Kompositionsauftrag für sechs
neue Sinfonien, die in „seiner“ Konzertorganisation
„Le Concert de la Loge olympique“ zur
Uraufführung gelangen sollten. Im stattlichen
Pariser Orchester, das sich durch höchstes
spieltechnisches Niveau und hervorragende
Bläser auszeichnete, geigte unter den 40 Violinisten
auch Luigi Cherubini mit und beschrieb
die Begeisterung der Musiker bei den ersten
Aufführungen des Jahres 1787. Tatsächlich
sprüht gerade das A-Dur-Werk nur so von
Haydn’schem Humor, wenn er simpelste Tonleitern
in ironisch-wichtigtuerischer Wiederholung
als großes Thema zelebriert, um sie
anschließend ins Leere überraschender
Generalpausen laufen zu lassen, und auch das
Finale wartet mit manch Haydn’schem Witz
auf. Im langsamen Satz nehmen die reichen
Bläserpartien fast schon konzertant-solistische
Züge an und die Oboe hat im Trio des
Menuetts einen bemerkenswerten Solo-Auftritt.
Ganz anders Franz Schuberts von ihm selbst
sogenannte „Tragische Sinfonie in c minor“,
seine erste (und neben der „Unvollendeten“
einzige) Moll-Sinfonie in der durch Beethovens
fünfte Sinfonie, die Coriolan-Ouvertüre,
Haydns Sinfonie Nr. 95 oder Mozarts Klavierkonzert
KV 491 „vorbelasteten“ Tonart
c-Moll. Allerdings geht Schubert mit der
„tragischen“ Tonart anders um als seine
berühmten Vorbilder: Er inszeniert die Moll-
Welt nicht als Gegensatz zum leuchtenden
C-Dur, sondern lässt Dur und Moll ständig
changieren, sodass bald Dur melancholisch,
bald Moll in tröstlicher Wärme erscheint
und neben dramatischem Wechsel auch fließender
Übergang herrscht. Nie sucht Schubert
dabei „Heulerey“, „Raserey“ oder „Bizarrie“,
die ihn an Beethovens Musik befremden. Das im April 1816 vollständig komponierte
Werk gelangte vermutlich
erst am 19. November 1849 in Leipzig
unter Ferdinand Riccius in
einem Konzert der Musikgesellschaft
„Euterpe“ zur öffentlichen
Aufführung – Schubert selbst hörte
es wohl nie.u
Am 22. Mai 2013 verlor die rauschend
den 200. Geburtstag Wagners
feiernde Musikwelt mit Henri
Dutilleux den international am
meisten aufgeführten zeitgenössischen
Komponisten Frankreichs,
einen außergewöhnlich unabhängigen,
großen Sinfoniker, der sich
keiner Schule zuordnen lässt. Die
wenigen Werke, die der zögerliche
Grübler der Öffentlichkeit übergab,
sind häufig von anderen Künsten,
von Malerei und Dichtung inspiriert.
Dutilleux’ Cellokonzert entstand
1970 im Auftrag von Mstislaw
Rostropowitsch unter dem Eindruck
von Gedichten Charles Baudelaires.
Die fünf Teile tragen deren
Titel (Énigme, Retard, Houles,
Miroirs und Hymne) und sind von
mottoartigen Versen des Lyrikers
begleitet, zu dem Dutilleux eine
besondere Nähe verspürte: Stets
wies er Besucher seines Domizils
auf der kleineren Seine-Insel mitten
in Paris darauf hin, dass der wichtige
Wegbereiter der literarischen
Moderne gleich ums Eck gewohnt
hatte.

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Gotthold Schwarz

Johann Sebastian Bach
Kantate "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" BWV 12


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
Veranstalter: Thomaskirche Leipzig

Gunnar Harms, Violine; Manfred Ludwig, Flöte; Ursula Heins, Harfe; Joshua Lutz, Schlagwerk; Alexander Mildner, Sprecher; Schülerinnen und Schüler der Streicherklasse der Grundschule Berg Eilenburg

Wilfried Hiller
Der Josa mit der Zauberfiedel

Der alte Köhler Jeromir und sein Sohn Josa sind eigentlich rundum glücklich. Doch Josa ist so zart von Gestalt, dass er seinem Vater nicht helfen kann, Holz zu hacken und Baumstämme zu tragen. „Es braucht nicht jeder ein Köhler zu werden“, tröstet der Vogel den kleinen Josa und schenkt ihm eine Zauberfiedel. Wenn Josa darauf spielt, kann er die Dinge um ihn herum größer oder kleiner werden lassen! Josa macht sich auf eine wundervolle Reise mit seiner Zauberfiedel. Bis zum Mond wandert Josa, und wir können jede Nacht sehen, dass Josa mit seiner Zauberfiedel heute noch Nacht für Nacht den Mond verzaubert!

In Kooperation mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig unter der Leitung von Daniel Prantl

Empfohlen ab 6 Jahren

Preise: 12 EUR
Ermäßigung für Berechtigte, Kinder und Schüler 50%
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
KONZERT

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung

Das Leipziger Opernhaus ist dafür bekannt, die Stars von morgen auf der Bühne zu haben. Ein prominentes Beispiel ist die ard-Preisträgerin Olena Tokar, die seit zwei Spielzeiten festes Ensemblemitglied ist. Ein weiteres Beispiel ist Gaston Rivero. Im Dezember 2013 sang er an der Deutschen Oper Berlin die Premiere von »Il Trovatore« neben Anna Netrebko und Placido Domingo. Bereits im Oktober 2011 faszinierte er das Leipziger Publikum erstmals bei der Premiere von »Tosca«. Seitdem ist er als Gast dem Haus freundschaftlich verbunden. Erleben Sie Gaston Rivero bei einem Galakonzert auf der Opernbühne gemeinsam mit Solisten des Ensembles!


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 35,60/32,50/29,40/26,40 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Go2 - Convent GmbH

Über die Veranstaltung

KIDS FOR CLASSIC THEATER, KIEL präsentiert:

Prager Festspiel Ballett
Leitung: Pavla Červčiková
Dornröschen – Familienballett mit Erzähler
von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Klassisches Ballett für gorße und kleine Kinder ab 4 Jahren

"Es war einmal ein Königspaar,
das wünscht‘ sich Kinder – Jahr für Jahr..."

Die Märchenballette von Piotr Iljitsch Tschaikowsky bieten unvergängliche Freude für Jung und Alt. Neben Schwanensee und Der Nussknacker ist Dornröschen seit seiner Entstehung ein fester Teil des Repertoires des klassichen Balletts.

Tschaikowsky selbst hielt Dornröschen für sein bestes Ballett. Die Musik zeigt eine meisterhafte Leichtigkeit, Frische und Zärtlichkeit. Die Geschichte erweckt Frühlingsgefühle, wenn die wunderschöne Prinzessin Aurora durch einen magischen, liebevollen Kuss nach ihrem langen Schlaf endlich wieder erwacht.

Kids for Classic Theater, Kiel, bringt noch einmal das renommierte Prager Festivalballett nach Deutschland, um Kinderherzen in jedem Alter mit einer romantischen, prachtvollen Version des Ballettklassikers zu begeistern. Nach dem langen Winter kann das Publikum sich besonders über die Rückkehr der Schönheit freuen.

Farbenfrohe Kostüme, ein fantasievolles Bühnenbild, leidenschaftliche Tänzerinnen und Tänzer lassen diese Aufführung zu einem nachhaltigen Erlebnis für Groß und Klein werden. Die Choreographie besorgte die junge, begabte Solotänzerin Pavla Červčiková.

Wie immer wird die Geschichte geringfügig gekürzt, ohne den Inhalt zu beeinträchtigen. Die Handlung wird den Zuschauern von einer charismatischen Schauspielerin nahegebracht, die in kleinen, leicht verständlichen Versen die Vorgänge auf der Bühne kommentiert.

Noch ein zauberhaftes Vergnügen für die junge und junggebliebene Liebhaber der aufregenden Welt des Balletts!

OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Rosamund Gilmore, Inszenierung

Richard Wagner
Siegfried

»Der junge Siegfried«, so der ursprüngliche Titel von Wagners Libretto, erzählt die Geschichte des Sohnes von Siegmund und Sieglinde, des Wälsungenpaares. Nachdem sein Vater durch Hunding getötet wurde und seine Mutter bei seiner Geburt verstarb, lebt er bei seinem bösen Ziehvater Mime. »Siegfried« ist die Geschichte eines Pubertierenden, der aufbegehrt gegen einen Vater, der nicht sein eigener ist, und gegen dessen Plan, mit Siegfrieds Hilfe an den Nibe­lungenhort zu gelangen, den der Riesenwurm Fafner in seiner Gewalt hält. Doch nur der, der das Fürchten nicht gelernt hat, vermag Fafner zu besiegen. Furchtlos schmiedet Siegfried sein Schwert, tötet Fafner und nimmt Ring und Tarnkappe an sich.

Der Sieg über Fafner wird für Siegfried zu einem Akt der Initiation, des Erwachsenwerdens. Er lernt die Stimmen der Vögel zu deuten und tötet seinen Ziehvater Mime, als dieser ihn vergiften will. Schließlich bricht er auch die Macht seines als Wanderer durch die Welt ziehenden Großvaters Wotan, zerstört mit seinem Schwert dessen Speer und verschafft sich dadurch Zugang zum Brünnhildenfelsen. Die Liebe zu Brünnhilde lässt ihn seine eigentliche Mission vergessen.

Der dritte Teil von Richard Wagners Tetralogie, oft auch das Scherzo genannt, ist eine Mischung aus Märchen und Komödie. Zugleich lässt Wagner die Urkräfte der Natur musikalisch lebendig werden, die im »Rheingold« eine so entscheidende Rolle spielen und die für Regisseurin Rosamund Gilmore ein verbindendes Thema des kompletten Zyklus darstellen. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Arcanto Quartett; Antje Weithaas, Violine; Daniel Sepec, Violine; Tabea Zimmermann, Viola; Jean-Guihen Queyras, Violoncello

Ludwig van Beethoven
Streichquartett f-Moll op. 95 ("Quartetto serioso")

Bedřich Smetana
1. Streichquartett e-Moll ("Aus meinem Leben")

-Pause-

Robert Schumann
Streichquartett a-Moll op. 41/1

Im Anschluss an das Konzert laden wir ein zur Gesprächsrunde im Leo-Schwarz-Foyer mit den Musikern des Arcanto Quartetts und Christiane Schwerdtfeger.


Preise: 20/16 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Quartett
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Der Gedanke einer Quartett-Reihe ist nicht
neu, schon gar nicht in Leipzig. Schon im Jahre
1809 gab es hier dank des frisch gegründeten
Gewandhaus-Quartetts eine Reihe mit zwölf
Quartettabenden. Damit hatte das Streichquartett
endgültig den Sprung von der halbprivaten
Salonunterhaltung in den öffentlichen Konzertraum
geschafft und sich als regelmäßig wiederkehrende
Veranstaltung im Spielplan etabliert.
Laut der Allgemeinen musikalischen Zeitung
wurde so „zur Freude aller gebildeten Freunde
der Tonkunst“ endlich auch eine breite Gesellschaft
von Quartettliebhabern innerhalb des
Konzertpublikums erreicht und kam in den Genuss
einer „vortrefflichen Quartettgesellschaft“.
So wird es höchste Zeit, dass es am Gewandhaus
wieder eine eigene Reihe für die „Krone der Kammermusik“,
das Streichquartett, gibt und es ist
nur konsequent, dass das Gewandhaus-Quartett
mit zwei Konzerten den Kern dieses neuen
Abonnementangebots am Gewandhaus bildet.
Daneben wird das Leipziger Streichquartett
regelmäßig zu Gast sein, an drei weiteren Abenden
werden wechselnde, international renommierte
Ensembles das Angebot komplettieren.
In dieser Saison sind es das berühmte Hagen
Quartett aus Salzburg, das Quatuor Ebène –
die für Furore sorgenden jungen Wilden aus
Frankreich – und das Arcanto Quartett um die
Ausnahme-Bratscherin Tabea Zimmermann.

Akademisches Orchester Leipzig; Mo Yi, Violine; Mirjam Neururer, Sopran; Horst Förster, Dirigent

Paul Hindemith
Sinfonie "Mathis der Maler"
(Engelskonzert.)

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219

Gustav Mahler
4. Sinfonie G-Dur


Preise: 18,50/16/13,50/8 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte und Rentner
Veranstalter: Akademisches Orchester Leipzig e. V.
Ein Streifzug durch die Vokal-Musikgeschichte des Abendlandes von der Ein- zur Mehrstimmigkeit, vom gregorianischen Choral bis zum Popsong

amarcord; Martin Lattke, Tenor; Wolfram Lattke, Tenor; Frank Ozimek, Bariton; Daniel Knauft, Bass; Holger Krause, Bass


3,50 EUR | Restkarten ab 14. April in der Musikalienhandlung OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Holger Falk, Bariton; Steffen Schleiermacher, Klavier; Matthias Kreher, Klarinette

Jan Masanetz
Daddeldu singt furchtbar laute Lieder - Ringelnatz-Liederzyklus mit Sturmszene (2014)

Reiner Bredemeyer
Was bleibt - Drei Lieder nach Werner Söllner (1991)

Hans-Henning Ginzel
Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt auch der Abgrund in dich hinein

Hanns Eisler
Fünf Lieder (1950-1955)

-Pause-

Steffen Schleiermacher
Vanitas - nach Texten von Andreas Gryphius und Inschriften aus Pompeji (2014)

Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolff-Akademie Stuttgart statt.


Preise: 12 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Dem traditionellen Klavierlied wurde schon
oft das Totenlied gesungen. Es sei nicht mehr
zeitgemäß, es sei eine romantische Tradition,
eng verbunden mit der Kultur der Salons.
Wer heute Klavierlieder komponiert, gilt per
se schon etwas als „gestrig“.
Die Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart veranstaltet
im März 2015 ein großes Festival zum
deutschen Klavierlied nach 1950. Über zehn
Kompositionsaufträge wurden vergeben,
ein Wettbewerb ausgerufen und auch Konzerte
mit Liedern der letzten fünfzig Jahre
eingeplant. Wahrlich eine Retrospektive mit
Zukunftsaussicht! Musica nova wird aus dem
riesigen Schatz dieses Festivals einige Werke
auswählen, um sie auch in Leipzig vorzustellen.
Wie genau das Programm aussehen wird,
wissen wir erst, wenn wir wissen, was wir
haben.

Olesja Petrova, Mezzosopran; Rustam Komackov, Violoncello; Alexej Goribol, Klavier

Peter Tschaikowski
Pezzo capriccioso op. 62

Peter Tschaikowski
Six mélodies op. 65
(gewidmet der französischen Sängerin Désirée Artȏt.)

Anton Arenskij
Zwei Stücke für Violoncello und Klavier: Kleine Ballade“ Ор.12 № 1, Orientalische Melodie“ Oр. 56 № 1

Anton Arenskij
Romanze „Die zerbrochene Vase“ nach Versen von A. Apuchtin"

Alexander Glasunow
"Das Lied des Minstrel“ für Violoncello und Klavier

Peter Tschaikowski
Zwei Romanzen („Kein Wort, oh mein Freund“ Op. 6 № 2 nach Versen von A. Pleschtschejev, „War ich denn kein Grashalm im Feld“ nach Versen von I. Surikov)

-Pause-

Peter Tschaikowski
Sechs Romanzen op. 27
(gewidmet der russischen Sängerin Elizaveta Lavrovskaya.)

Peter Tschaikowski
Nocturne op. 19/4

Sergey Tanejew
Zwei Romanzen („Musik“ Op. 26 № 4 nach Versen von Ch. Baudelaire, Übersetzung Ellis, „ Die Menschen schlafen“ Op. 17 № 10 nach Versen von A. Fet)

Edvard Grieg
Allegretto Tranquillo Op. 13 Sonata № ´2 in g dur

Sergej Rachmaninoff
„ Geheimnisvoll ist die stillschweigende Nacht“ nach Versen von A. Fet Vokalis, Op. 34 № 14, Version für Violoncello und Klavier

Gustav Mahler
Zwei Lieder: („Erinnerung“, „Meine Seele bezaubert nichts“)

Peter Tschaikowski
Drei Romanzen: („Wenn ich wüsste" Op. 47 № 1 nach Versen von A. Tolstoi, „Nein, nur der, der es wusste“ Op. 6 № 6 nach Versen von L. Mey, „So schnell vergessen“ nach Versen von A. Apuchtin)


Preise: 25/20 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Euphoria UG (haftungsbeschränkt)

Über die Veranstaltung

Im Jahre 2015 begeht die gesamte gebildete Welt dеn 175. Geburtstag von Pjotr Iljitsch Tschaikowski.

Der bekannte Moskauer Pianist und Musikkurator Alexej Goribol hat zu Ehren dieses Datums ein Konzertprogramm vorbereitet, das sowohl bekannte als auch weniger bekannte Stücke des Komponisten enthält.

Das Programm beinhaltet zwei selten aufgeführte Vokalzyklen von Tschaikowski, die er den damals berühmten Sängerinnen Désirée Artôt und Elisabeth Lavrovskaya, die eine bedeutende Rolle im Schicksal des jungen Tschaikowski spielten, wirdmete.

Die Romanzen von Tschaikowski sind gewissermaßen das lyrische Tagebuch des Komponisten. In den Widmungen, in der Auswahl poetischer Texte, in den gesetzten Akzenten und feinsten Nuancen lassen sich das von Dramatik und Emotionen volle Leben und Schicksal des genialen Künstlers zurückverfolgen. Gleichzeitig sind die Romanzen auch das schöpferische Laboratorium Tschaikowski's. In ihnen finden wir Skizzen diverser Themen, Stimmführungen, Fakturen und sogar Sujets zukünftiger großer Opern, Sinfonien und Instrumentalkonzerte.

Die Werke Tschaikowski's erklingen im Reigen der Vokal–und Cellomusik, die von Komponisten stammt, die die engste musikalische Umgebung von Pjotr Iljitsch bildeten. Da ist sein Schüler Sergej Tanejew. Anton Arenski, formal kein Schüler von Tschaikowski, war mit seiner Musik, mit ihrem auserlesenen Wohlklang und ihrer inneren Bedrücktheit Pjotr Iljitsch besonders vertraut und wurde sein Leben lang von ihm gefördert. Sehr warmherzige und kollegiale Beziehungen verbanden ihn mit Edvard Grieg. Auch nicht zufällig sind im Programm zwei Romanzen von Mahler, der die Erstaufführung der Oper 'Eugen Onegin' in Hamburg dirigierte, enthalten. In einem Brief an seinen Bruder Modest lesen wir - „Ein Maestro ist hier, nicht irgendeine Mittelklasse, sondern geradezu genial.“ Glasunow sowie Rachmaninow waren junge Kollegen von Tschaikowski, denen er seine Aufmerksamkeit schenkte und die er stets unterstützte.

Das Konzertprogramm gibt uns nicht nur eine Vorstellung von der Vielfältigkeit der Musik Tschaikowski's selbst, sondern auch vom musikalischen Kontext der damaligen
Zeit.

Vortragende:
Olesja Petrova – Mezzosopran, Solistin der Metropolitan Oper und des Michailowski – Theaters
Rustam Komackov – Violoncello, Preisträger internationaler Wettbewerbe
Alexej Goribol – Klavier, Volkskünstler Russlands


Gewandhausorchester; Gustavo Gimeno; Gautier Capuçon, Violoncello

Antonín Dvořák
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104

-Pause-

César Franck
Sinfonie d-Moll

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Antonín Dvor¡áks Violoncello-Konzert in
h-Moll geriet zum Abschiedswerk in vieler
Hinsicht: 1894 begonnen, sollte es das letzte
größere Orchesterwerk des in die böhmische
Heimat zurückkehrenden Komponisten werden,
das in Amerika entstand. Zugleich
bestritt Dvor¡ák mit der Uraufführung dieses
Werkes am 19. März 1896 sein letztes Konzert
in der für seine Karriere so wichtigen
Musikmetropole London. Solist war nicht der
Widmungsträger Hanuš Wihan – nach einem
Streit um die Solokadenz im dritten Satz war
es zum Zerwürfnis zwischen den beiden
Freunden gekommen und Leo Stern übernahm
die Partie. Unter Dvor¡áks Leitung und
mit Leo Stern als Solist erklang das Werk im
März 1897 vor dem nach Meinung der englischen
Presse besonders kritischen Leipziger
Publikum. Stern soll der erste Engländer
ge wesen sein, der je dort zum Konzertieren
geladen wurde. Freilich darf man das Leipziger
Konservatorium als künstlerische Heimat
Sterns bezeichnen, war er doch Schüler des
Gewandhauscellisten Julius Klengel.u
Abschied schwingt auch in den nachdenklichen,
leise verklingenden Tönen des langsamen
Satzes mit: Er ist Dvor¡áks schwer erkrankter
Jugendliebe zugeeignet und greift
ihr Lieblingslied „Lass mich allein“ auf.
Dvor¡áks Cellokonzert beschert den Cellisten
eine wertvolle, viel gespielte Repertoirebereicherung
und bringt dabei nicht
nur die klanglichen, kantablen und virtuosen
Qualitäten des Soloinstruments voll
zur Geltung, sondern beschenkt zugleich
die Bläser, namentlich Horn, Klarinette,
Oboe und Flöte mit schönsten Einlagen
und bezieht das ganze Orchester in das
hochromantische Schwelgen in warmen
Harmonien und weitgespannten Melodien
ein. Denn darin liegt, wie schon die Zeitgenossen
bemerkten, eine besondere Qualität
von Antonín Dvor¡áks Orchesterbehandlung,
dass „kein Instrument zur sogenannten
Füllstimme erniedrigt wird“ und ein
jedes „in seiner Weise eine beredte Sprache
spricht“. Ganz anders behandelt César Franck
das Orchester: Der vor allem für sein
umfangreiches Orgelwerk berühmte
Komponist setzt – nicht minder wirkungsvoll
– eher registerartig die
verschiedenen Klanggruppen ein.
In seinem letzten Lebensjahrzehnt
entstanden die wichtigsten Orchesterwerke:
Neben Sinfonischen Dichtungen,
für die er – wie sein Freund
Franz Liszt – eine große Vorliebe
hegte, schuf er 1887–1888 die Sinfonie
in d-Moll. Von einem frühen,
kaum bekannten Versuch abgesehen
blieb dies seine einzige Sinfonie. Mit
fragender Geste erhebt sich die Musik
aus der Tiefe. Diese Wendung wird
zum Motto für das ganze Werk, das
bei allen emotionalen
Ausbrüchen
doch immer wieder in diese fragende,
ja klagende Haltung zurückfällt.
Eine Antwort auf dieses endlose
Fragen der Musik kann nicht gefunden
werden: Aufbegehrend
endet
der erste, in ätherischem
Harfen-
Arpeggio zerstiebt der zweite Satz,
und selbst das nach Dur gewandte
Finale bleibt grundiert von nachdenklichen
Tönen, auch wenn
schmetternde Blechbläser für gebührende
Klangpracht sorgen. Die Sinfonie
hat ungewöhnlicherweise
nur drei Sätze: Raffiniert integriert
Franck Elemente des fehlenden zweiten
Mittelsatzes in den mittleren und
letzten Satz.

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