Mai 2015

BALLETT

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Was kann einen Menschen dazu bringen, das zu vernichten, was er am meisten liebt? Diese Frage steht im Zentrum der Tragödie »Othello, der Mohr von Venedig«. Shakespeare erzählt die Geschichte eines Afrikaners, der wegen seiner militärischen Fähigkeiten für die Wirtschaftsmacht Venedig bei der Verteidigung ihrer Handelswege unentbehrlich wird. Die Steilkarriere des farbigen Generals und seine Verbindung mit der weißen Senatorentochter Desdemona erregen Neid und Hass. Auch sein Offizier Jago, der sich bei einer Beförderung übergangen fühlt, will sich an Othello rächen. Er beginnt, sein Selbstbewusstsein zu unterhöhlen, indem er ihn glauben macht, Desdemona könne ihn, den fremden Schwarzen, gar nicht wirklich lieben und betrüge ihn. Jago schürt Othellos Selbstzweifel, heizt seine wilde Phantasie an und treibt ihn in eine Welt des Wahns, aus der er nicht mehr herausfindet. Für sein Werk der Vernichtung Othellos braucht Jago keine aufgehetzte Gesellschaft: Der Fremde, der sich nie völlig zugehörig fühlte, vernichtet in seiner Verzweiflung das Wesen, das ihm Halt gab, und damit sich selber.

Die Uraufführung »Othello« wäre kein Ballett von Mario Schröder, wenn der Choreograf nicht seine ganz individuelle Sichtweise auf diesen Stoff auf die Bühne bringen würde.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Ian Melrose (acoustic fingerstyle), Heiko Ossig (classical guitar), Karl Schloz (jazz guitar) und Georg Kempa (flamenco)


Preise: 29/24/19 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte und Arbeitslose
Veranstalter: MBBL Concerts

Über die Veranstaltung

FourStyles four guitars
Ein Instrument, vier unterschiedliche Stilrichtungen:
Erleben Sie eines der beliebtesten Instrumente unserer Zeit in seinen zahlreichen Facetten. Wenn vier Meister Ihres Faches aufeinandertreffen, ist ein absolut hochklassiges Konzerterlebnis garantiert. Lassen Sie sich entführen in die Welt der Gitarre und ihre unvergleichlich vielfältigen Ausdrucksformen. Genießen Sie einen unvergesslichen Abend mit vier Musikern, die Sie verzaubern werden…
Während eines Konzertes spielen die vier Gitarristen jeweils ein Programm von ca. 10 Minuten Dauer. Hier stellen sie zunächst Stücke aus Ihrem Solo-Repertoire vor. Wenn die Musiker dann im weiteren Verlauf des Abends in verschiedenen Kombinationen von acoustic fingerstyle und jazz guitar oder flamenco und classical guitar sowie gemeinsam von allen vier Interpreten vorgetragenen Stücken auf der Bühne agieren, kommt der Facettenreichtum des Instruments und der vier Musikerpersönlichkeiten besonders eindrucksvoll zur Geltung.
Ian Melrose gehört seit vielen Jahren zur absoluten Spitzenklasse der Interpreten im Bereich acoustic fingerstyle. Der gebürtige Schotte lebt in Berlin und bereist mit seiner Gitarre von hier aus die Welt. Er spielt regelmäßig Konzerte bei internationalen Festivals und gibt weltweit Meisterkurse. Seine u.a. beim Label acoustic music erschienenen CDs gehören zu den bei Fans und Kritikern meistbeachteten Veröffentlichungen in diesem Genre.
Heiko Ossig absolvierte sein Studium am Konservatorium Osnabrück, an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und an der Musikhochschule Malmö. Er schloss das Studium mit dem Konzertexamen ab. Heiko Ossig konzertiert regelmäßig mit großem Erfolg als Solist oder an der Seite herausragender Künstlerinnen und Künstler und gastiert dabei im Rahmen renommierter Festivals und Konzertreihen, wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker oder den Kammerkonzerten des NDR. Seit dem Sommersemester 2011 unterrichtet Heiko Ossig mit einem Lehrauftrag für Gitarre und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Karl Schloz wurde 1971 in St. Louis, Missouri (USA) geboren.
Seine Karriere als professioneller Gitarrist begann er im Alter von 17 Jahren. Seitdem arbeitet
er regelmäßig mit The Temptations, The Drifters, The Shangri-La und der lokale Jazz-Elite.
Abschluss als Presidential Scholar an der Southern Illinois University mit einem Bachelor in
Jazz Performance. Karl lebte in New York City, New York, und war in der dortigen Jazz-und
Studio-Szene aktiv, spielte überall vom Birdland bis Lincoln Center und in der Carnegie Hall.
Tourneen führten ihn in die restlichen USA und nach Kanada. Karl Schloz lebt seit 2000 in
Berlin.
Georg Kempa ist seit über 30 Jahren professioneller
Flamencogitarrist in Berlin. Seine fundierte Kenntnis des Flamenco der Flamencogitarre und
sein Können entwickelte er in intensiver Zusammenarbeit mit verschiedenen
Flamencokünstlern im In- und Ausland. Langjährige Auftrittserfahrung als Solo- und
Begleitgitarrist für Flamencotanz und Gesang und eigene Studioproduktionen gewährleisten
Kompetenz und hohes musikalisches Niveau.
www.fourstyles.eu

Gewandhausorchester; Gustavo Gimeno; Gautier Capuçon, Violoncello

Antonín Dvořák
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104

-Pause-

César Franck
Sinfonie d-Moll

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: Serie II, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Antonín Dvor¡áks Violoncello-Konzert in
h-Moll geriet zum Abschiedswerk in vieler
Hinsicht: 1894 begonnen, sollte es das letzte
größere Orchesterwerk des in die böhmische
Heimat zurückkehrenden Komponisten werden,
das in Amerika entstand. Zugleich
bestritt Dvor¡ák mit der Uraufführung dieses
Werkes am 19. März 1896 sein letztes Konzert
in der für seine Karriere so wichtigen
Musikmetropole London. Solist war nicht der
Widmungsträger Hanuš Wihan – nach einem
Streit um die Solokadenz im dritten Satz war
es zum Zerwürfnis zwischen den beiden
Freunden gekommen und Leo Stern übernahm
die Partie. Unter Dvor¡áks Leitung und
mit Leo Stern als Solist erklang das Werk im
März 1897 vor dem nach Meinung der englischen
Presse besonders kritischen Leipziger
Publikum. Stern soll der erste Engländer
ge wesen sein, der je dort zum Konzertieren
geladen wurde. Freilich darf man das Leipziger
Konservatorium als künstlerische Heimat
Sterns bezeichnen, war er doch Schüler des
Gewandhauscellisten Julius Klengel.u
Abschied schwingt auch in den nachdenklichen,
leise verklingenden Tönen des langsamen
Satzes mit: Er ist Dvor¡áks schwer erkrankter
Jugendliebe zugeeignet und greift
ihr Lieblingslied „Lass mich allein“ auf.
Dvor¡áks Cellokonzert beschert den Cellisten
eine wertvolle, viel gespielte Repertoirebereicherung
und bringt dabei nicht
nur die klanglichen, kantablen und virtuosen
Qualitäten des Soloinstruments voll
zur Geltung, sondern beschenkt zugleich
die Bläser, namentlich Horn, Klarinette,
Oboe und Flöte mit schönsten Einlagen
und bezieht das ganze Orchester in das
hochromantische Schwelgen in warmen
Harmonien und weitgespannten Melodien
ein. Denn darin liegt, wie schon die Zeitgenossen
bemerkten, eine besondere Qualität
von Antonín Dvor¡áks Orchesterbehandlung,
dass „kein Instrument zur sogenannten
Füllstimme erniedrigt wird“ und ein
jedes „in seiner Weise eine beredte Sprache
spricht“. Ganz anders behandelt César Franck
das Orchester: Der vor allem für sein
umfangreiches Orgelwerk berühmte
Komponist setzt – nicht minder wirkungsvoll
– eher registerartig die
verschiedenen Klanggruppen ein.
In seinem letzten Lebensjahrzehnt
entstanden die wichtigsten Orchesterwerke:
Neben Sinfonischen Dichtungen,
für die er – wie sein Freund
Franz Liszt – eine große Vorliebe
hegte, schuf er 1887–1888 die Sinfonie
in d-Moll. Von einem frühen,
kaum bekannten Versuch abgesehen
blieb dies seine einzige Sinfonie. Mit
fragender Geste erhebt sich die Musik
aus der Tiefe. Diese Wendung wird
zum Motto für das ganze Werk, das
bei allen emotionalen
Ausbrüchen
doch immer wieder in diese fragende,
ja klagende Haltung zurückfällt.
Eine Antwort auf dieses endlose
Fragen der Musik kann nicht gefunden
werden: Aufbegehrend
endet
der erste, in ätherischem
Harfen-
Arpeggio zerstiebt der zweite Satz,
und selbst das nach Dur gewandte
Finale bleibt grundiert von nachdenklichen
Tönen, auch wenn
schmetternde Blechbläser für gebührende
Klangpracht sorgen. Die Sinfonie
hat ungewöhnlicherweise
nur drei Sätze: Raffiniert integriert
Franck Elemente des fehlenden zweiten
Mittelsatzes in den mittleren und
letzten Satz.


geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Aron Stiehl, Inszenierung

Richard Wagner
Das Liebesverbot WWV 38

Die Schilderung des »warmen, wahren Lebens« schwebte dem jungen Richard Wagner bei der Komposition seiner 1836 vollendeten Oper »Das Liebesverbot oder die Novize von Palermo« vor Augen. Pate für diesen fundamentalen Richtungswechsel in der Ästhetik des Dreiundzwanzigjährigen stand unverkennbar die italienische Opera buffa. Das dralle Leben des Karnevals von Palermo trifft hier auf die moralischen Prinzipien des sittenstrengen Statthalters Friedrich, heißes mediterranes Temperament trifft auf kühle nordische Disziplin. Für helle Aufregung sorgt ein Gesetz, nach dem die Ausübung des Karnevals bei Todesstrafe verboten werden soll, bis Statthalter Friedrich plötzlich über seine eigenen Prinzipien stolpert. Die »Große Komische Oper« zeigt den Gralshüter der heiligen Kunst von einer vollkommen anderen Seite. In Richard Wagners Jugendwerk macht sich der Triebstau des im bürgerlichen Muff des 19. Jahrhunderts aufgewachsenen Stürmers und Drängers Luft. Mit dieser Geschichte frei nach William Shakespeares »Maß für Maß« entlarvt Wagner die bigotte Doppelmoral seiner Zeit. Die Inszenierung von Aron Stiehl, im Rahmen der Kooperation der Oper Leipzig mit den Bayreuther Festspielen (BF Medien) im Sommer 2013 in Bayreuth zu sehen, soll als Gastspiel auch nach Triest gehen.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
Reims und Versailles - Musik für den König

Michel Bouvard, Orgel; Gesine Adler, Sopran; Susanne Langner, Mezzosopran; Stefan Kunath, Altus; Tobias Hunger, Tenor; Tobias Berndt, Bass; Collegium Vocale Leipzig; Merseburger Hofmusik; Michael Schönheit, Leitung

Jean-Baptiste Lully
Grand Motet "Plaude laetare Gallia"

Nicolas de Grigny
Gloria aus der"Messe pour orgue"

Jean-Baptiste Lully
Grand Motet "Jubilate Deo"

Nicolas de Grigny
Offertoire sur les grands jeux - aus der "Messe pour orgue"

-Pause-

Nicolas de Grigny
Hymne "Veni creator spiritus"

Jean-Baptiste Lully
Te Deum

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Großer Saal

Preise: 14 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Sinfonietta Leipzig

Detlev Glanert
Chaconne für Oktett

Johannes Brahms
Vier Intermezzi aus op. 116-119 (Bearbeitung für Kammerorchester von Jochen Neurath)

-Pause-

Johannes Brahms
1. Serenade D-Dur op. 11 (rekonstruierte Urfassung für Nonett)


Preise: 14/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Michiel Dijkema, Inszenierung

Giacomo Puccini
Tosca / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten | Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Drama von Victorien Sardou
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Kaum eine Oper ist so im zeitlichen Kontinuum der Geschichte verankert wie Giacomo Puccinis »Tosca«. Die Handlung spielt im Rom des ausgehenden 18. Jahrhunderts. In dieser Stadt begegnen sich geistliche und weltliche Macht, Kirchenstaat und Polizeistaat auf eine frappierende Art und Weise. Architektonischer Ausdruck dieser Verbindung sind Bauwerke wie die Kirche St. Andrea della Valle, der Palazzo Farnese oder die Engelsburg, die bis heute das Gesicht der Ewigen Stadt prägen. Sie sind zugleich die Schauplätze für Puccinis Oper. Je mehr sich Puccini auf der Oberfläche um detailgetreuen Realismus bemüht, umso stärker sind seine Protagonisten getrieben von heftigen Leidenschaften und großem Pathos. Perfekt spielt Puccini in seiner Oper auf der Klaviatur der Gefühle, lässt die Zuschauer mitfühlen mit der Operndiva Tosca, deren Liebe zu Cavaradossi auf Grund der politischen Umstände zum Scheitern verurteilt ist.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
Afrikanische Musik mit dem Rhythmustheater GRILLONNY
3,50 EUR | Restkarten ab 20. April in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Afrikanische Musik mit dem Rhythmustheater GRILLONNY
3,50 EUR | Restkarten ab 20. April in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Afrikanische Musik mit dem Rhythmustheater GRILLONNY
3,50 EUR | Restkarten ab 20. April in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Afrikanische Musik mit dem Rhythmustheater GRILLONNY
3,50 EUR | Restkarten ab 20. April in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Die Rock-Pop-Kultur der 50er und 60er Jahre lebt wieder auf

Konrad Kater Kapelle; Tanzpaare des Rock'n'Roll Sport Clubs Leipzig sowie der Jukebox Stompers


3,50 EUR | Restkarten ab 23. April in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Die Rock-Pop-Kultur der 50-er und 60-er Jahre lebt wieder auf

Konrad Kater Kapelle; Tanzpaare des Rock'n'Roll Sport Clubs Leipzig sowie der Jukebox Stompers


3,50 EUR | Restkarten ab 23. April in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Carl Nielsen zum 150. Geburtstag

Gewandhausorchester; Herbert Blomstedt; Katja Stuber, Sopran; Daniel Ochoa, Bariton

Carl Nielsen
3. Sinfonie op. 27 ("Sinfonia espansiva")

-Pause-

Ludwig van Beethoven
7. Sinfonie A-Dur op. 92

Carl Nielsen zum 150. Geburtstag

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Präsentiert von Porsche.

Es gilt der Saalplan Großer Saal A.


Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie III
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Nicht erst – und längst nicht nur – Richard
Wagner erkor Ludwig van Beethovens Siebte
Sinfonie zu seinem Lieblingswerk. Schon bei
der ersten Aufführung 1813 in Wien trug dieses
in allen Theilen so klar, in jedem Thema so
gefällig und leicht faßlich gehaltene Werk dem
genialen Verfasser nicht geringe Bewunderung
ein. Der erste Rezensent hebt bereits den
romantischen Rhythmus der Melodien hervor,
woraus bei Wagner, der nicht zu vornehm
zurückhaltenden Formulierungen neigt, eine
Apotheose des Tanzes wird. Als Knabe hatte er
das Werk in einem nachhaltig beeindruckenden
Gewandhauskonzert erlebt: endlich hörte
ich zum ersten Male in einem Gewandhaus-
Konzerte eine Symphonie des Meisters [Beethoven]:
es war die A-Dur-Symphonie. Die
Wirkung hiervon auf mich war unbeschreiblich.
In dieser Sinfonie findet er die vitale Urkraft
der Instrumentalmusik zu höchster sinfonischer
Vollendung geführt. Das war nur noch
durch die Beteiligung des Wortes in der Neunte
Sinfonie zu überbieten, der er, wenig bescheiden,
musikgeschichtliche Bedeutung als
Vorbote seines Musikdramas zugesteht.
Wagners Umschreibungen treffen durchaus
ein zentrales Merkmal der Sinfonie, die in
allen Sätzen, gerade auch im langsamen, von
der lebenspendenden Kraft des Rhythmus’
durchpulst ist. Mal trägt er sanft, dann wieder
poltert er derb (etwa im Schlusssatz) oder
eilt leichtfüßig dahin wie in den Bläserpartien
des Kopfsatzes, wenn sie sich keck aus den
Banden einer raumgreifenden Einleitung
befreien. Und all diese verschiedenen rhythmischen
Gestalten „sympathisieren“ miteinander
(um noch einmal auf die schönen Formulierungen
des Rezensenten der Uraufführung
zurückzukommen) und fügen sich zu einem
großartigen
Panorama von Musik als Zeit- und
Bewegungskunst. Beethoven selbst bezeichnet
„die große Symphonie in A“ gegenüber dem
Londoner Konzertagenten Johann Peter Salomon
dezent in Klammern und doch mit Nachdruck
als (eine meiner vorzüglichsten). Hoben sich Beethovens monumentale
Werke schon allein in ihren
Dimensionen von den Sinfonien
seiner Zeitgenossen ab, so nimmt
sich Carl Nielsens 1909/10 entstandene
dritten Sinfonie mit einer
guten halben Stunde Dauer inmitten
der epischen Breite von Sinfonien
des späten 19. und beginnenden
20. Jahrhunderts alles andere als
„expansiv“ aus. Tatsächlich verdankt
sie ihren rätselhaften Untertitel
der – nicht minder rätselhaften
– Tempobezeichnung des ersten Satzes:
Allegro espansivo. Expansiv im
Sinne von Konventionen und Grenzen
sprengend ist allerdings der
Einsatz untextierter Vokalstimmen
im zweiten Satz.

Eine musikalische Tanzreise nach Lateinamerika

Konrad Kater Kapelle; Alfredo Rosales, Percussion; Tänzer


3,50 EUR | Restkarten ab 24. April in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Eine musikalische Tanzreise nach Lateinamerika

Konrad Kater Kapelle; Alfredo Rosales, Percussion; Tänzer


3,50 EUR | Restkarten ab 24. April in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Damiano Michieletto, Inszenierung

Igor Strawinsky
The Rake's Progress / Oper in drei Akten

Oper in drei Akten und einem Epilog | Text von Wystan Hugh Auden und Chester Simon Kallman | Koproduktion mit dem Uraufführungstheater des Werkes, dem Teatro La Fenice, Venedig | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

»Was kostet die Welt?«, so könnte das Motto der Hauptfigur mit dem sprechenden Namen Tom Rakewell (Lebemann) in Igor Strawinskys Oper »The Rake’s Progress« lauten. Halb barocke Schäferidylle, halb Moritat, erzählt die Geschichte, wie Tom Rakewell unter dem Einfluss seines teuflischen Begleiters mit dem nicht minder sprechenden Namen Nick Shadow (Schatten) vom Weg der Tugend abkommt. Nach seinen Streifzügen durchs Londoner Nachtleben verliert er sich selbst und landet im Irrenhaus.
Eine Bildserie des englischen Zeichners William Hogarth von 1733 hatte Igor Strawinsky zur Komposition der Oper inspiriert. Er selbst schlüpft in diesem tragikomischen Sittengemälde aus dem frühen 18. Jahrhundert in die Maske eines Komponisten der damaligen Zeit. Strawinskys Musik, die in neoklassischen Formen und reichen Farben von Tragischem, Groteskem und Alltäglichem erzählt, ist eine Liebeserklärung an die Gattung. Die 1951 uraufgeführte Oper gehört zu den Werken des vorigen Jahrhunderts, die sich einen dauerhaften Platz im internationalen Repertoire erworben haben. Regie führt Damiano Michieletto, einer der interessantesten italienischen Opernregisseure der jüngeren Generation.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
Carl Nielsen zum 150. Geburtstag

Gewandhausorchester; Herbert Blomstedt; Katja Stuber, Sopran; Daniel Ochoa, Bariton

Carl Nielsen
3. Sinfonie op. 27 ("Sinfonia espansiva")

-Pause-

Ludwig van Beethoven
7. Sinfonie A-Dur op. 92

Carl Nielsen zum 150. Geburtstag

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Präsentiert von Porsche.

Es gilt der Saalplan Großer Saal A.


Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: Serie III, VARIO
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Nicht erst – und längst nicht nur – Richard
Wagner erkor Ludwig van Beethovens Siebte
Sinfonie zu seinem Lieblingswerk. Schon bei
der ersten Aufführung 1813 in Wien trug dieses
in allen Theilen so klar, in jedem Thema so
gefällig und leicht faßlich gehaltene Werk dem
genialen Verfasser nicht geringe Bewunderung
ein. Der erste Rezensent hebt bereits den
romantischen Rhythmus der Melodien hervor,
woraus bei Wagner, der nicht zu vornehm
zurückhaltenden Formulierungen neigt, eine
Apotheose des Tanzes wird. Als Knabe hatte er
das Werk in einem nachhaltig beeindruckenden
Gewandhauskonzert erlebt: endlich hörte
ich zum ersten Male in einem Gewandhaus-
Konzerte eine Symphonie des Meisters [Beethoven]:
es war die A-Dur-Symphonie. Die
Wirkung hiervon auf mich war unbeschreiblich.
In dieser Sinfonie findet er die vitale Urkraft
der Instrumentalmusik zu höchster sinfonischer
Vollendung geführt. Das war nur noch
durch die Beteiligung des Wortes in der Neunte
Sinfonie zu überbieten, der er, wenig bescheiden,
musikgeschichtliche Bedeutung als
Vorbote seines Musikdramas zugesteht.
Wagners Umschreibungen treffen durchaus
ein zentrales Merkmal der Sinfonie, die in
allen Sätzen, gerade auch im langsamen, von
der lebenspendenden Kraft des Rhythmus’
durchpulst ist. Mal trägt er sanft, dann wieder
poltert er derb (etwa im Schlusssatz) oder
eilt leichtfüßig dahin wie in den Bläserpartien
des Kopfsatzes, wenn sie sich keck aus den
Banden einer raumgreifenden Einleitung
befreien. Und all diese verschiedenen rhythmischen
Gestalten „sympathisieren“ miteinander
(um noch einmal auf die schönen Formulierungen
des Rezensenten der Uraufführung
zurückzukommen) und fügen sich zu einem
großartigen
Panorama von Musik als Zeit- und
Bewegungskunst. Beethoven selbst bezeichnet
„die große Symphonie in A“ gegenüber dem
Londoner Konzertagenten Johann Peter Salomon
dezent in Klammern und doch mit Nachdruck
als (eine meiner vorzüglichsten). Hoben sich Beethovens monumentale
Werke schon allein in ihren
Dimensionen von den Sinfonien
seiner Zeitgenossen ab, so nimmt
sich Carl Nielsens 1909/10 entstandene
dritten Sinfonie mit einer
guten halben Stunde Dauer inmitten
der epischen Breite von Sinfonien
des späten 19. und beginnenden
20. Jahrhunderts alles andere als
„expansiv“ aus. Tatsächlich verdankt
sie ihren rätselhaften Untertitel
der – nicht minder rätselhaften
– Tempobezeichnung des ersten Satzes:
Allegro espansivo. Expansiv im
Sinne von Konventionen und Grenzen
sprengend ist allerdings der
Einsatz untextierter Vokalstimmen
im zweiten Satz.

Gewandhausorchester; Herbert Blomstedt, Leitung & Moderation

Ludwig van Beethoven
7. Sinfonie A-Dur op. 92

Wer schon vorher neugierig ist, kommt ab 15 Uhr zur Instrumentenstraße auf die Barlach-Ebene: Hier kann man Musiker des Gewandhausorchesters kennenlernen, ihre Instrumente hautnah erleben und selbst ausprobieren.

Familien zahlen nur für das erste Kind, alle weiteren erhalten freien Eintritt (dieses Angebot ist nur bei telefonischer Buchung sowie an der Gewandhauskasse erhältlich).
Das Gewandhaus bedankt sich für die Unterstützung im Rahmen der Familienkonzerte bei immoplus – Gebäudeservice GmbH Leipzig.

Präsentiert von Sparkasse.

Empfohlen ab 6 Jahren.


Preise: 14 EUR
Ermäßigung für Berechtigte, Kinder und Schüler 50%
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Wenn es so etwas wie Hits in der klassischen Musik gibt, dann ist Beethovens 7. Sinfonie sicher einer davon. Bei der Uraufführung in Wien mussten Teile der Sinfonie noch während des Konzerts mehrfach wiederholt werden, und bis heute ist sie eines der meistgespielten Werke im Kanon der klassischen
Sinfonien. Was macht einen Hit zu einem Hit? Eine eingängige Melodie, ein ansteckender Rhythmus und eine besondere Energie, der man sich einfach nicht entziehen kann. Hitverdächtige Musik löst ein
Glücksgefühl aus. Dieses Gefühl veranlasst uns, diese Musik immer und immer wieder hören zu wollen. Die siebte Sinfonie war Richard Wagners Lieblingsstück, sie versprüht immerfort gute Laune und ihre volkstümlichen, schwunghaften Melodien in den Ecksätzen fordern geradezu zum Tanzen auf. Ein Rezensent der Uraufführung erkannte das Potential der Sinfonie, ein Publikumsrenner zu werden und bemerkte, „daß jeder Musikfreund, ohne eben Kenner zu seyn, von ihrer Schönheit mächtig angezogen wird, und zur Begeisterung entglüht.“
Die klobigen, metallenen Hörtrichter, die Beethoven anfertigen ließ, als seine Taubheit in immer rascheren Zügen fortschritt, erzählen uns eine andere Geschichte: die eines verzweifelten Musikers, der mit allen Mitteln darum kämpft, sein Gehör zu erhalten. Dafür investiert er in die neueste Technik und beauftragt einen berühmten Erfinder, ihm eine Hörmaschine zu bauen: Johann Nepomuk Mälzel.
Der erfand nicht nur das Metronom, sondern auch einen mechanischen Trompeter, einen Orchesterautomaten und eben Hörrohre in allerlei
Größen für Ludwig van Beethoven. Inwieweit sie ihm beim Komponieren geholfen haben, ist nicht sicher –
in den Skizzenbüchern zur siebten Sinfonie notiert er, wie er mit „Baumwolle in den Ohren“ am Klavier
sitzt, um seinen Tinnitus zu ersticken. Fest steht, dass die Ideen zu märchenhaft leichten und wunderschön erhabenen Melodien der siebten Sinfonie trotzdem aufs Papier flossen, dass Beethoven sehr stolz auf seine neue Sinfonie war
und sie schließlich in einem triumphalen, mitreißenden Konzert selbst zur Aufführung brachte.

OPER - PREMIERE

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Anthony Pilavachi, Inszenierung

Getty, Gordon
The Canterville Ghost

Ruggero Leoncavallo
Der Bajazzo

Die Zusammenstellung der beiden Einakter »The Canterville Ghost« / »Pagliacci« als Doppel­abend mit einer Uraufführung mutet ungewöhnlich an. In Leoncavallos hochemotionaler Oper »Pagliacci« (»Der Bajazzo«) erfährt der in die Jahre gekommene Schauspieler Canio, dass seine junge Frau Nedda eine Affäre hat. Trotzdem muss er am Abend auf der Bühne als »Bajazzo« gute Miene zum bösen Spiel machen, wenn Nedda ihm als »Colombina« Hörner aufsetzt. The Show must go on! Dieses gefährliche Spiel zwischen Realität und Fiktion droht Canio aber zu vernichten und es kommt zum tragischen Ende. In Gordon Gettys Oper, die auf Oscar Wildes englischsprachiger Erzählung »The Canterville Ghost« (»Das Gespenst von Canterville«) basiert, verzweifelt ein Jahrhunderte altes Gespenst an den angst- und furchtlosen Schlossbewohnern, die sich weder von einem immer wiederkehrenden Blutfleck, noch vom Rasseln der Ketten mehr schrecken lassen.

Gordon Getty ist ein zeitgenössischer Komponist aus den USA. Zu seinen Arbeiten gehören Opern, Chor- und Orchesterwerke. Ähnlich wie Leoncavallo schreibt Getty eine naturalistisch-illustrative Musik mit spätromantischen Anklängen. Jetzt hat er Wildes Anti-Grusel-Erzählung als Einakter vertont. Die komische Umkehrung der Gespenstergeschichte, in der sich der Geist vor den Menschen fürchtet und nicht umgekehrt, wurde 1887 in der Zeitschrift »The Court and Society Review« veröffentlicht, zehn Jahre vor Bram Stokers Vampir-Roman »Dracula«. Das Absterben bestimmter Glaubensvorstellungen im rationalistisch-aufgeklärten Zeitalter ist bei Stoker und Wilde gleichermaßen Thema. Wilde persifliert dabei die sinnentleerte Beschäftigung mit okkulten und paranormalen Phänomenen seiner Generation.

Ein frustrierter Geist, eine untreue Ehefrau und ein rasender Ehemann! Wir sind gespannt, wohin uns der Doppelabend führen wird.


Preise: 73/68/63/52/42/36/15 EUR
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
Soziokulturelles Projekt anlässlich des Kriegsendes am 8. Mai 1945

GewandhausChor; Gregor Meyer, Leitung; Matthias Schluttig, Projektleitung

Soziokulturelles Projekt anlässlich des Kriegsendes am 8. Mai 1945

Einführung in das Konzertprogramm durch einen Studierenden der Musikwissenschaften um 19.15 Uhr - Mendelssohn-Saal

Preise: 12/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Am 8. Mai 1945 beendete die bedingungslose Kapitulation der
Wehrmacht den Zweiten Weltkrieg auf europäischem Boden.
Siebzig Jahre liegt das historische Datum zurück und doch wirken
die Ereignisse und Erlebnisse dieses Krieges bis heute in unsere
Gesellschaft – nicht nur auf der gesellschaftspolitischen Ebene,
sondern auch in jeder Familie. Wir werden nicht mehr lange
Gelegenheit haben, die Zeitzeugen von damals zu befragen und so
auch ein wenig besser zu verstehen, warum unser Land so ist, wie
es ist, warum wir so sind, wie wir sind.
Nach dem beeindruckenden soziokulturellen Projekt „Schlachtfeld
der Seele“, in dem Bundeswehrsoldaten Einblicke in ihre Erfahrungen
bei Auslandseinsätzen gewährt haben, wagen sich Dramaturg
Matthias Schluttig, Gregor Meyer und der GewandhausChor nun
wieder an ein gesellschaftlich hoch relevantes Thema. Aus der
Arbeit mit den Zeitzeugen sollen Texte entstehen, die von verschiedenen
Komponisten vertont werden. So werden ganz persönliche
Erinnerungen und Erlebnisse erfahrbar und nachfühlbar.

MDR Sinfonieorchester; Simone Dinnerstein, Klavier; Kristjan Järvi, Dirigent

Aaron Jay Kernis
Musica Celestis

Philip Lasser
Konzert für Klavier und Orchester ("The Circle and the Child")

Richard Wagner
Der Ring – ein Abenteuer für Orchester (Bearbeitung und Zusammenstellung von Henk de Vlieger)

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Über die Veranstaltung

Eine scheinbar unendliche Melodie in schwebenden Streicherklängen
und Harmonien – so kleidet Aaron Jay Kernis seinen
Lobpreis Gottes ein. Dass seine ruhig fl ießende »himmlische
Musik« oft mit Samuel Barbers Adagio for Strings verglichen
wird, liegt am eindrücklichen Charakter der sich schlicht
bewegenden Klänge. Der aus New York City stammende Philipp
Lasser bekennt sich mit der Verarbeitung eines Bach-Chorals in
seinem Klavierkonzert zu Leipzigs berühmtem Thomaskantor.
Henk de Vlieger stellte sich der außergewöhnlichen Aufgabe,
die musikalischen Gedanken aus Wagners circa 17-stündiger
Tetralogie Der Ring des Nibelungen in ein geschlossenes Werk von
weniger als 60 Minuten Spieldauer zu bringen.

OPER

Gewandhausorchester; Anthony Bramall, Musikalische Leitung; Lindy Hume, Inszenierung

Gaetano Donizetti
Don Pasquale / Komische Oper in drei Akten

Dramma buffo in drei Akten | Text von Michele Accursi alias Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti nach der Vorlage »Ser Marcantonio« (1810) von Angelo Angelli (Text) und Stefano Pavesi (Musik) | Uraufführung am 3. Januar 1843 im Théâtre-Italien, Paris | In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer: ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause

Das Leben kennt viele Vorbilder. Ein älterer, aber sehr reicher Junggeselle denkt auf seine alten Tage doch noch ans Heiraten. Für ihn selbst sollte es etwas Junges, Knackiges sein, für seinen Neffen Ernesto, der die mittellose Norina liebt, hat er stattdessen eine lukrative Verbindung mit einer reichen älteren Dame vorgesehen. Als der sich weigert, setzt ihn der Onkel kurzerhand vor die Tür. Doch Norina lässt nicht locker. Mit Hilfe von Malatesta, dem Leibarzt von Pasquale, geht sie inkognito eine Scheinehe mit dem Alten ein und macht ihm das Leben zur Hölle. Kein Wunder, dass Pasquale seine junge, luxusverwöhnte und vergnügungssüchtige Ehefrau »Sofronia« schnellstmöglich wieder loswerden möchte. Durch einen weiteren verschlagenen Schachzug bringen »Sofronia« und Malatesta Don Pasquale schließlich dazu, der Heirat von Norina und Ernesto zuzustimmen. Nun enthüllt »Sofronia« ihre wahre Identität als Norina. Vereint preisen sie die Moral der Geschicht: »Ziemlich dumm ist der, der als Greis noch heiraten will.«

Gaetano Donizetti ist nicht nur ein Meister des Belcanto, sondern ein Komponist mit einem unübertroffenen Gespür für Situationskomik. Die Leichtigkeit des musikalischen Gestus und die Typenhaftigkeit der Charaktere der Commedia dell‘arte bleiben dabei nie plakativ, sondern werden immer wieder von empfindsam-anrührenden Momenten kontrastiert.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Quatuor Ebène; Pierre Colombet, Violine; Gabriel Le Magadure, Violine; Adrien Boisseau, Viola; Raphaël Merlin, Violoncello

Ludwig van Beethoven
Streichquartett cis-Moll op. 131

-Pause-

Ludwig van Beethoven
Streichquartett a-Moll op. 132

Im Anschluss an das Konzert laden wir ein zur Gesprächsrunde im Leo-Schwarz-Foyer mit Musikern des Quatuor Ebène und Ann-Katrin Zimmermann.


Preise: 20/16 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Quartett
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Der Gedanke einer Quartett-Reihe ist nicht
neu, schon gar nicht in Leipzig. Schon im Jahre
1809 gab es hier dank des frisch gegründeten
Gewandhaus-Quartetts eine Reihe mit zwölf
Quartettabenden. Damit hatte das Streichquartett
endgültig den Sprung von der halbprivaten
Salonunterhaltung in den öffentlichen Konzertraum
geschafft und sich als regelmäßig wiederkehrende
Veranstaltung im Spielplan etabliert.
Laut der Allgemeinen musikalischen Zeitung
wurde so „zur Freude aller gebildeten Freunde
der Tonkunst“ endlich auch eine breite Gesellschaft
von Quartettliebhabern innerhalb des
Konzertpublikums erreicht und kam in den Genuss
einer „vortrefflichen Quartettgesellschaft“.
So wird es höchste Zeit, dass es am Gewandhaus
wieder eine eigene Reihe für die „Krone der Kammermusik“,
das Streichquartett, gibt und es ist
nur konsequent, dass das Gewandhaus-Quartett
mit zwei Konzerten den Kern dieses neuen
Abonnementangebots am Gewandhaus bildet.
Daneben wird das Leipziger Streichquartett
regelmäßig zu Gast sein, an drei weiteren Abenden
werden wechselnde, international renommierte
Ensembles das Angebot komplettieren.
In dieser Saison sind es das berühmte Hagen
Quartett aus Salzburg, das Quatuor Ebène –
die für Furore sorgenden jungen Wilden aus
Frankreich – und das Arcanto Quartett um die
Ausnahme-Bratscherin Tabea Zimmermann.

Jugendsinfonieorchester der Musikschule "Johann Sebastian Bach"; Burkhard Jung, Sprecher; Ron Dirk Entleutner, Dirigent

Dmitri Schostakowitsch
Tahiti-Trott op. 16 (Bearbeitung nach Vincent Youmans «Tea for Two»)

Sergej Prokofjew
Peter und der Wolf op. 67

Leonard Bernstein
Divertimento

Arturo Márquez
Danzón no. 2


Preise: 14 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Preis ermaessigt: 9 EUR inkl. VVK-Gebühr
5 EUR für Musikschüler mit Musikschulausweis
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: BIP Kreativitätsgrundschule Leipzig - BIP Kreativitätszentrum gGmbH

Sjaella; Marie Charlotte Seidel, Mezzosopran; Felicitas Erben, Alt; Helene Erben, Alt; Viola Blache, Sopran; Marie Fenske, Sopran; Franziska Eberhardt, Mezzosopran

Moderne Seelenforschung

Konzerteinführung um 19.00 Uhr - Leo-Schwarz-Foyer

Preise: 22/15,50 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Preise: 5 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Verein zur Förderung der Vokalmusik - a cappella e.V.

Preise: 5 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Verein zur Förderung der Vokalmusik - a cappella e.V.
OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Anthony Pilavachi, Inszenierung

Getty, Gordon
The Canterville Ghost

Ruggero Leoncavallo
Der Bajazzo

Die Zusammenstellung der beiden Einakter »The Canterville Ghost« / »Pagliacci« als Doppel­abend mit einer Uraufführung mutet ungewöhnlich an. In Leoncavallos hochemotionaler Oper »Pagliacci« (»Der Bajazzo«) erfährt der in die Jahre gekommene Schauspieler Canio, dass seine junge Frau Nedda eine Affäre hat. Trotzdem muss er am Abend auf der Bühne als »Bajazzo« gute Miene zum bösen Spiel machen, wenn Nedda ihm als »Colombina« Hörner aufsetzt. The Show must go on! Dieses gefährliche Spiel zwischen Realität und Fiktion droht Canio aber zu vernichten und es kommt zum tragischen Ende. In Gordon Gettys Oper, die auf Oscar Wildes englischsprachiger Erzählung »The Canterville Ghost« (»Das Gespenst von Canterville«) basiert, verzweifelt ein Jahrhunderte altes Gespenst an den angst- und furchtlosen Schlossbewohnern, die sich weder von einem immer wiederkehrenden Blutfleck, noch vom Rasseln der Ketten mehr schrecken lassen.

Gordon Getty ist ein zeitgenössischer Komponist aus den USA. Zu seinen Arbeiten gehören Opern, Chor- und Orchesterwerke. Ähnlich wie Leoncavallo schreibt Getty eine naturalistisch-illustrative Musik mit spätromantischen Anklängen. Jetzt hat er Wildes Anti-Grusel-Erzählung als Einakter vertont. Die komische Umkehrung der Gespenstergeschichte, in der sich der Geist vor den Menschen fürchtet und nicht umgekehrt, wurde 1887 in der Zeitschrift »The Court and Society Review« veröffentlicht, zehn Jahre vor Bram Stokers Vampir-Roman »Dracula«. Das Absterben bestimmter Glaubensvorstellungen im rationalistisch-aufgeklärten Zeitalter ist bei Stoker und Wilde gleichermaßen Thema. Wilde persifliert dabei die sinnentleerte Beschäftigung mit okkulten und paranormalen Phänomenen seiner Generation.

Ein frustrierter Geist, eine untreue Ehefrau und ein rasender Ehemann! Wir sind gespannt, wohin uns der Doppelabend führen wird.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Christoph von Dohnányi; Frank Peter Zimmermann, Violine

Johannes Brahms
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

-Pause-

Johannes Brahms
2. Sinfonie D-Dur op. 73

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Zu gerne hätte man die Uraufführung der
2. Brahms’schen Sinfonie in Leipzig erlebt und
man umwarb den Komponisten im Januar 1878
mit „Proben so viel Sie dergleichen wünschen“.
Tatsächlich dirigierte der Komponist sein neues
Werk im Gewandhaus nur wenige Tage nach
der umjubelten Uraufführung, die er allerdings
Hans Richter in Wien anvertraut hatte. Noch
während der Arbeit an Druckfahnen und Klavierauszug
der 1. Sinfonie in c-Moll entwarf
Brahms in einer Geschwindigkeit, die angesichts
der langen Entstehungszeit der ersten
verblüfft, seine 2. Sinfonie in D-Dur, die sich
mit wohlklingenden, eingängigen Melodien
und farbenfroh wechselnder Instrumentierung
schmückt und in ungetrübter Harmonie und
Wohlklang ein liebliches Naturbild evoziert.
Doch Brahms nennt sie nicht ohne Grund das
neue liebliche Ungeheuer, denn die Idylle der
Satzeröffnung ist nur Ruhe vor dem Sturm und
im Lauf der auch in ihren Dimensionen „ungeheuren“
Sinfonie sind noch ganz andere Stimmungen
zu erwarten. Beunruhigendes Paukenwirbeln
im Untergrund, dunkle Klänge von
Posaunen und Tuba gefährden die zunächst
so muntere Stimmung mit der schneidenden
Schärfe giftiger Dissonanzen und aggressiven
Drohgebärden. Dieser innere Kontrast der
Musik schlägt sich in vielen Äußerungen
von Brahms nieder: Die
neue Symphonie ist so melancholisch,
daß Sie es nicht aushalten. Dann
heißt es wieder: am 10. Januar in
Leipzig mache ich eine neue Symphonie.
Aber eine ganz unschuldige,
heitere, kleine...
Für das Neujahrskonzert des Folgejahres
1879 konnte man Brahms
dann tatsächlich mit einer Uraufführung
gewinnen: Er dirigierte
sein Violinkonzert in D-Dur op. 77,
der Widmungsträger Joseph Joachim
spielte die Solopartie. Wiewohl
der große Geiger mit seinen
Aufgaben merklich zu kämpfen
hatte, u geriet die Aufführung zum
großen Erfolg. Selbst das Thomas kantorat trug man dem Komponisten
wenig später an – trotz einiger Bedenken
aufgrund seines profanen Freuden
nicht abholden Lebenswandels...
Im vordergründig lichten, heiteren
Charakter, ja selbst in der Motivik
scheint das Violinkonzert der 2. Sinfonie
gleicher Tonart nahezustehen, und
die Gemeinsamkeiten zwischen den in
zeitlicher Nähe entstandenen Werken
gehen noch weiter: Wenn die Kritik
das Violinkonzert als „Symphonie
mit obligater Violine“ bezeichnete,
entspricht das durchaus Brahms’
Intention, plante er doch zunächst ein
viersätziges und damit der Gattung
Sinfonie näher als dem Konzert
stehendes Werk. Zudem ist die Solostimme
integriert in den Orchesterverbund
und übernimmt verschiedenste
Funktionen. Es mag verschwenderisch
erscheinen, ihr virtuoses Figurenwerk
zur Begleitung von Bläserkantilenen
einzusetzen, und nicht jeder Solist hat
die Bescheidenheit, alle großen Themen
mit den Kollegen im Orchester zu
teilen und die Geduld, sich mit effektvollen
Glanzparaden bis zum rauschenden
Finale zurückzuhalten. Dort darf
in ungarischer Folklore geschwelgt
werden: Brahms’ Hommage an die
Musik der Heimat Joseph Joachims.

BALLETT

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Was kann einen Menschen dazu bringen, das zu vernichten, was er am meisten liebt? Diese Frage steht im Zentrum der Tragödie »Othello, der Mohr von Venedig«. Shakespeare erzählt die Geschichte eines Afrikaners, der wegen seiner militärischen Fähigkeiten für die Wirtschaftsmacht Venedig bei der Verteidigung ihrer Handelswege unentbehrlich wird. Die Steilkarriere des farbigen Generals und seine Verbindung mit der weißen Senatorentochter Desdemona erregen Neid und Hass. Auch sein Offizier Jago, der sich bei einer Beförderung übergangen fühlt, will sich an Othello rächen. Er beginnt, sein Selbstbewusstsein zu unterhöhlen, indem er ihn glauben macht, Desdemona könne ihn, den fremden Schwarzen, gar nicht wirklich lieben und betrüge ihn. Jago schürt Othellos Selbstzweifel, heizt seine wilde Phantasie an und treibt ihn in eine Welt des Wahns, aus der er nicht mehr herausfindet. Für sein Werk der Vernichtung Othellos braucht Jago keine aufgehetzte Gesellschaft: Der Fremde, der sich nie völlig zugehörig fühlte, vernichtet in seiner Verzweiflung das Wesen, das ihm Halt gab, und damit sich selber.

Die Uraufführung »Othello« wäre kein Ballett von Mario Schröder, wenn der Choreograf nicht seine ganz individuelle Sichtweise auf diesen Stoff auf die Bühne bringen würde.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Christoph von Dohnányi; Frank Peter Zimmermann, Violine

Johannes Brahms
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

-Pause-

Johannes Brahms
2. Sinfonie D-Dur op. 73

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: Serie I
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Zu gerne hätte man die Uraufführung der
2. Brahms’schen Sinfonie in Leipzig erlebt und
man umwarb den Komponisten im Januar 1878
mit „Proben so viel Sie dergleichen wünschen“.
Tatsächlich dirigierte der Komponist sein neues
Werk im Gewandhaus nur wenige Tage nach
der umjubelten Uraufführung, die er allerdings
Hans Richter in Wien anvertraut hatte. Noch
während der Arbeit an Druckfahnen und Klavierauszug
der 1. Sinfonie in c-Moll entwarf
Brahms in einer Geschwindigkeit, die angesichts
der langen Entstehungszeit der ersten
verblüfft, seine 2. Sinfonie in D-Dur, die sich
mit wohlklingenden, eingängigen Melodien
und farbenfroh wechselnder Instrumentierung
schmückt und in ungetrübter Harmonie und
Wohlklang ein liebliches Naturbild evoziert.
Doch Brahms nennt sie nicht ohne Grund das
neue liebliche Ungeheuer, denn die Idylle der
Satzeröffnung ist nur Ruhe vor dem Sturm und
im Lauf der auch in ihren Dimensionen „ungeheuren“
Sinfonie sind noch ganz andere Stimmungen
zu erwarten. Beunruhigendes Paukenwirbeln
im Untergrund, dunkle Klänge von
Posaunen und Tuba gefährden die zunächst
so muntere Stimmung mit der schneidenden
Schärfe giftiger Dissonanzen und aggressiven
Drohgebärden. Dieser innere Kontrast der
Musik schlägt sich in vielen Äußerungen
von Brahms nieder: Die
neue Symphonie ist so melancholisch,
daß Sie es nicht aushalten. Dann
heißt es wieder: am 10. Januar in
Leipzig mache ich eine neue Symphonie.
Aber eine ganz unschuldige,
heitere, kleine...
Für das Neujahrskonzert des Folgejahres
1879 konnte man Brahms
dann tatsächlich mit einer Uraufführung
gewinnen: Er dirigierte
sein Violinkonzert in D-Dur op. 77,
der Widmungsträger Joseph Joachim
spielte die Solopartie. Wiewohl
der große Geiger mit seinen
Aufgaben merklich zu kämpfen
hatte, u geriet die Aufführung zum
großen Erfolg. Selbst das Thomas kantorat trug man dem Komponisten
wenig später an – trotz einiger Bedenken
aufgrund seines profanen Freuden
nicht abholden Lebenswandels...
Im vordergründig lichten, heiteren
Charakter, ja selbst in der Motivik
scheint das Violinkonzert der 2. Sinfonie
gleicher Tonart nahezustehen, und
die Gemeinsamkeiten zwischen den in
zeitlicher Nähe entstandenen Werken
gehen noch weiter: Wenn die Kritik
das Violinkonzert als „Symphonie
mit obligater Violine“ bezeichnete,
entspricht das durchaus Brahms’
Intention, plante er doch zunächst ein
viersätziges und damit der Gattung
Sinfonie näher als dem Konzert
stehendes Werk. Zudem ist die Solostimme
integriert in den Orchesterverbund
und übernimmt verschiedenste
Funktionen. Es mag verschwenderisch
erscheinen, ihr virtuoses Figurenwerk
zur Begleitung von Bläserkantilenen
einzusetzen, und nicht jeder Solist hat
die Bescheidenheit, alle großen Themen
mit den Kollegen im Orchester zu
teilen und die Geduld, sich mit effektvollen
Glanzparaden bis zum rauschenden
Finale zurückzuhalten. Dort darf
in ungarischer Folklore geschwelgt
werden: Brahms’ Hommage an die
Musik der Heimat Joseph Joachims.


geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig
BALLETT

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie

Was kann einen Menschen dazu bringen, das zu vernichten, was er am meisten liebt? Diese Frage steht im Zentrum der Tragödie »Othello, der Mohr von Venedig«. Shakespeare erzählt die Geschichte eines Afrikaners, der wegen seiner militärischen Fähigkeiten für die Wirtschaftsmacht Venedig bei der Verteidigung ihrer Handelswege unentbehrlich wird. Die Steilkarriere des farbigen Generals und seine Verbindung mit der weißen Senatorentochter Desdemona erregen Neid und Hass. Auch sein Offizier Jago, der sich bei einer Beförderung übergangen fühlt, will sich an Othello rächen. Er beginnt, sein Selbstbewusstsein zu unterhöhlen, indem er ihn glauben macht, Desdemona könne ihn, den fremden Schwarzen, gar nicht wirklich lieben und betrüge ihn. Jago schürt Othellos Selbstzweifel, heizt seine wilde Phantasie an und treibt ihn in eine Welt des Wahns, aus der er nicht mehr herausfindet. Für sein Werk der Vernichtung Othellos braucht Jago keine aufgehetzte Gesellschaft: Der Fremde, der sich nie völlig zugehörig fühlte, vernichtet in seiner Verzweiflung das Wesen, das ihm Halt gab, und damit sich selber.

Die Uraufführung »Othello« wäre kein Ballett von Mario Schröder, wenn der Choreograf nicht seine ganz individuelle Sichtweise auf diesen Stoff auf die Bühne bringen würde.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
Glanzpunkte der Festivalwoche

amarcord; Gewinner des Leipzig A CAPPELLA Award 2015 u.a.


Preise: 58/45/32/25/25 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Verein zur Förderung der Vokalmusik - a cappella e.V.
BALLETT

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Silvana Schröder, Choreografie

Richard Wagner
Fünf Lieder nach Gedichten von Mathilde Wesendonck WWV 91

Gustav Mahler
Lieder eines fahrenden Gesellen

Richard Wagner
Vorspiel und Isoldes Liebestod aus der Oper "Tristan und Isolde" WWV 90

Magnus Lindberg
Corrente

Mathilde Wesendonck war Muse und Geliebte Richard Wagners zugleich. Ihr widmete er das »Rheingold«-Vorspiel, ihre Gedichte setzte er in Noten – mehr aus Zuneigung, denn aus Überzeugung von ihrem Talent. Ihr Mann, Otto Wesendonck, war gleichzeitig Mäzen Wagners im Züricher Exil. Diese folgenschwere Dreiecksbeziehung beflügelte den großen Komponisten schließlich zu seiner Oper »Tristan und Isolde«. Die poetischen Kompositionen inspirierten Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder zu einem Ballettabend, der den Spannungsverhältnissen zwischen Menschen, zwischen Liebenden, nachspürt.

Die Choreografen erzählen die Geschichte eines (Liebes)Rausches, der sich verkehrt in taumelnde Unsicherheit, gefolgt von Wanderjahren auf der Suche nach Utopia. Der Ballettabend ist eine Auseinandersetzung des Leipziger Balletts mit dem Schaffen von Richard Wagner im Wagnerjahr 2013.


Preise: 65/58/52/43/35/29/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhaus-Quartett; Frank-Michael Erben, Violine; Conrad Suske, Violine; Olaf Hallmann, Viola; Jürnjakob Timm, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett Es-Dur KV 428 (KV 421b)

Franz Schubert
Streichquartett g-Moll D 173

-Pause-

Hugo Wolf
Streichquartett d-Moll


Preise: 14/10 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

MDR Sinfonieorchester; Pekka Kuusisto, Violine; Kristjan Järvi, Dirigent

Henryk Mikołaj Górecki
Drei Stücke im alten Stil

Jean Sibelius
Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47

Johannes Brahms
1. Sinfonie c-Moll op. 68

Konzerteinführung um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 37,50/33/28/22,50/14,50 EUR
Ermäßigung für Berechtigte nur im Vorverkauf
Preis ermaessigt: 32/28/24/19/12,50 EUR
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 141414 oder www.ticketgalerie.de
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk AöR

Über die Veranstaltung

Jean Sibelius’ Violinkonzert ist tief in der traditionellen Musik
Kareliens verwurzelt, und kein Geiger lässt diese Verbindung in
seiner Interpretation so deutlich werden wie der Finne Pekka
Kuusisto. Die Karelier zählen wie die Samen zu den nordeuropäischen
Urvölkern; die Region Karelien, Europas größtes
Seengebiet, war über Jahrhunderte von wechselnden politischen
Machtverhältnissen abhängig und ist heute durchzogen von einer
700 Kilometer langen Grenze zwischen Finnland und Russland.
Jean Sibelius, der wie viele Finnen dieses Land nicht nur liebte,
sondern sich von seinen Legenden und seiner Musik inspirieren
ließ, komponierte sein Violinkonzert im Jahr 1903. In seiner endgültigen
Gestalt erklang es erst 1905, gespielt von der Berliner
Hofkapelle unter Leitung von Richard Strauss.

Akademisches Orchester Leipzig; Eva Polgár, Klavier; Horst Förster, Dirigent

Franz Schubert
Ouvertüre zur Oper "Die Zauberharfe" D 644 ("Rosamundenouvertüre")

Ludwig van Beethoven
4. Konzert für Klavier und Orchester G-Dur op. 58

Robert Schumann
4. Sinfonie d-Moll op. 120


Preise: 18,50/16/13,50/8 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte und Rentner
Veranstalter: Akademisches Orchester Leipzig e. V.

Marja Poppelbaum, Flöte; Volker Hemken, Bassetthorn/Bassklarinette; Gundel Jannemann-Fischer, Oboe/Englischhorn; Nicolas Defranoux, Violoncello; Slawomir Rozlach, Kontrabass; Alexander Mildner, Sprecher

Timo Jouko Herrmann
Fabelhafte Welt - Auf den musikalischen Spuren von Fuchs, Rabe und Moral
(Uraufführung, Auftragswerk des Gewandhauses zu Leipzig.)

Empfohlen ab 5 Jahren

Preise: 4 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Hélène Grimaud

Luciano Berio
Wasserklavier - aus Six Encores

Toru Takemitsu
Rain Tree Sketch II

Gabriel Fauré
5. Barcarolle fis-Moll op. 66

Maurice Ravel
Jeux d'eau

Isaac Albéniz
Almería - aus "Iberia"

Franz Liszt
Les Jeux d'Eau à la Villa d'Este S 163/4 - aus Années de pèlerinage, troisième année

Leoš Janáček
Andante - 1. Satz aus "Im Nebel"

Claude Debussy
La cathédrale engloutie - aus Douze préludes, premier livre L 117/10

-Pause-

Johannes Brahms
2. Sonate für Klavier fis-Moll op. 2


Preise: 28 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Leipziger Symphonieorchester; Peter Zimmer, Sprecher

Sergej Prokofjew
Peter und der Wolf op. 67

Benjamin Britten
The Young Person's Guide to the Orchestra - Variations and Fugue on a Theme of Henry Purcell op. 34


3,50 EUR | Restkarten ab 6. Mai in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Leipziger Symphonieorchester; Peter Zimmer, Sprecher

Sergej Prokofjew
Peter und der Wolf op. 67

Benjamin Britten
The Young Person's Guide to the Orchestra - Variations and Fugue on a Theme of Henry Purcell op. 34


3,50 EUR | Restkarten ab 6. Mai in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

GewandhausKinderchor; Ekky Meister Trio; Ekkehard Meister, Klavier/Synthesizer; Lars Düseler, Bass; Christoph Meister, Schlagzeug; Leipziger Schülerinnen und Schüler; Frank-Steffen Elster, Leitung; Neo Kaliske, Singer-Songwriter

Musik zu Texten von Schülern für Schüler und von Menschen, die nicht vergessen haben, wie sich das "Groß werden" anfühlt…

Musik zu Texten von Schülern für Schüler und von Menschen, die nicht vergessen haben, wie sich das „Groß werden“ anfühlt…
Unser Projekt „Groß werden – das tägliche Chaos“ wird inzwischen wirklich groß und geht in diesem Jahr tatsächlich in die 11. Runde! Nach wie vor geht es um das tägliche Chaos im Leben von Kindern und Jugendlichen, um ihre Gedanken, Gefühle und Wünsche. Aus einem Literaturwettbewerb, in dem die schönsten und originellsten Texte von einer prominenten Jury ausgewählt werden, entsteht immer neuer Stoff für zum Totlachen komische, unter die Haut gehende, traurige, berührende, spannende Stücke, die die „Großen“ des Kinderchores ganz besonders gern singen. Ein Programm für alle, die jeden Tag versuchen, mit dem „Groß werden“ klarzukommen.

Empfohlen ab 12 Jahren

Preise: 7 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Musik zu Texten von Schülern für Schüler und von Menschen, die nicht vergessen haben, wie sich das „Groß werden“ anfühlt…
Unser Projekt „Groß werden – das tägliche Chaos“ wird inzwischen wirklich groß und geht in diesem Jahr tatsächlich in die 11. Runde! Nach wie vor geht es um das tägliche Chaos im Leben von Kindern und Jugendlichen, um ihre Gedanken, Gefühle und Wünsche. Aus einem Literaturwettbewerb, in dem die schönsten und originellsten Texte von einer prominenten Jury ausgewählt werden, entsteht
immer neuer Stoff für zum Totlachen komische, unter die Haut gehende, traurige, berührende, spannende Stücke, die die „Großen“ des Kinderchores ganz besonders gern singen. Ein Programm für alle, die jeden Tag versuchen, mit dem „Groß werden“ klarzukommen.

Leipziger Symphonieorchester; Peter Zimmer, Sprecher

Sergej Prokofjew
Peter und der Wolf op. 67

Benjamin Britten
The Young Person's Guide to the Orchestra - Variations and Fugue on a Theme of Henry Purcell op. 34


3,50 EUR | Restkarten ab 6. Mai in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Leipziger Symphonieorchester; Peter Zimmer, Sprecher

Sergej Prokofjew
Peter und der Wolf op. 67

Benjamin Britten
The Young Person's Guide to the Orchestra - Variations and Fugue on a Theme of Henry Purcell op. 34


3,50 EUR | Restkarten ab 6. Mai in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Preise: 5,50 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Gewandhausorchester; Michael Sanderling; Sebastian Breuninger, Violine

Ludwig van Beethoven
Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel "Egmont" op. 84

Bernd Franke
MYŌ - concerto for violin and orchestra
(Uraufführung, Auftragswerk des Gewandhauses zu Leipzig.)

-Pause-

Dmitri Schostakowitsch
15. Sinfonie A-Dur op. 141

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie IV, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Im Auftrag des Wiener Burgtheaters schuf
Ludwig van Beethoven 1809/1810 eine vollständige
Schauspielmusik zu Johann Wolfgang
von Goethes „Egmont“. Nach der Uraufführung
am 15. Juni 1810 trat das Werk nur noch
selten zusammen mit Goethes Text in Erscheinung:
Nur die Ouvertüre konnte sich einen
angestammten Platz im Konzertsaal sichern. u
Die übrigen Nummern ereilte das Schicksal so
vieler Schauspielmusiken: Sie gerieten mit dem
Verlust ihres Aufführungskontexts in Vergessenheit.
An Goethes „Egmont“ dürfte Beethoven vor
allem die Thematik gereizt haben: Das Drama
kreist um die Suche nach Gerechtigkeit, Auflehnung
gegen Unterdrückung und den Triumph
der Freiheit – Themen, die im napoleonisch besetzten
Wien auf der Straße lagen, und fast 170
Jahre später mehr noch für einen von Revolution
und Stalin-Regime gezeichneten Komponisten
von existenzieller Bedeutung sein sollten.
In Schostakowitschs letzter, 1971 entstandener
Sinfonie mit der Nr. 15 scheint der Vorsatz „ich
möchte eine fröhliche Sinfonie schreiben“, nur
im ersten Satz tatsächlich verwirklicht zu sein.
Mit einem „Spielzeugladen“
vergleicht er das
vergnügliche Treiben und begründet das kecke
Zitat aus Rossinis „Wilhelm Tell“ mit einem
Erlebnis seiner Kindheit:
Schostakowitsch
musste sich
durch das Fenster
des St. Petersburger
Domizils die
schreckliche Version
einer falsch spielenden
Blaskapelle
anhören und verabscheute
seitdem dieses
Werk abgrundtief.
Doch vielleicht
hat der Auftritt des
Schweizer Freiheitskämpfers
noch tiefere
Gründe: Wenn im Fortgang des Werkes der
Humor zunehmend in Sarkasmus umschlägt,
mischen sich immer wieder Zitate eigener Werke
in die Musik, und zwar namentlich jene, die sich
für Schostakowitsch mit den Schrecken des Stalin-
Regimes verbanden.
Die Bezüge zu Tschechows „Der schwarze Mönch“
kommen besonders im langsamen Satz zum
Tragen, der einen Choral aus orthodoxer Kirchenmusik
zitiert. Tschechow war in einem tieferen
Sinne musikalisch. Er baute seine Erzählungen,
wie man Musikstücke baut. (...)
So schrieb er meiner Meinung nach den „Schwarzen Mönch“ in Sonatenform. Die Erzählung
hat eine Introduktion, Hauptund
Nebenthemen, eine Durchführung
usw. (...) Meine 15. Sinfonie
schrieb ich nach Motiven von Tschechow
(...), die Fünfzehnte ist eng mit
dem „Schwarzen Mönch“ verbunden,
obwohl sie ein ganz selbständiges Werk
ist. Der dritte Satz stellt Beethovens
Frage aus dem Streichquartett op.
135 „Muss es sein? Es muss sein!“,
der vierte beginnt mit bedeutungsschweren
Wagner-Zitaten, etwa der
„Todesverkündigung“
aus der Walküre
oder dem „Sehnsuchtsmotiv“
des Tristan, als gerate Schostakowitsch,
der nicht nur die Musikgeschichte,
sondern auch das eigene
Leben und Werk Revue passieren
lässt, in diesem letzten Sinfoniesatz
auch musikalisch zunehmend in den
Sog jener trostlosen Gedankenstrudel,
die ihn in seinen letzten Lebensmonaten
quälten. Endloses Kreisen
kennzeichnet jedenfalls auch die
über ständig wiederholten Basstonfolgen
errichtete Passacaglia des
Finale. Bekenntnishaft bleibt Schostakowitsch
– trotz Verwendung von
Zwölftonreihen – der Tonalität treu
und graviert dem sinfonischen Vermächtnis
die eigenen Initialen
D. Sch. (d, es, c, h) ein. Sein Sohn
Maxim wird am 8. Januar 1972 in
Moskau die Uraufführung leiten.

OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Roland Aeschlimann, Inszenierung

Richard Wagner
Parsifal / Bühnenweihfestspiel

Die Verwundung König Amfortas’ mit dem Heiligen Speer hat die Macht der Gralshüter schwer beschädigt. »Die Wunde schließt der Speer nur, der sie schlug.« Doch der Speer wurde von Klingsor geraubt. Sein Zauberschloss ist umzingelt von Blumenmädchen, in deren Fängen die Helden auf dem Weg zu Klingsor zugrunde gehen. Einzig der »reine Tor« vermag den Gralshütern den heiligen Speer zurückzubringen. Schon in den Armen von Kundry, wird er im letzten Moment an seine Mission erinnert. Er spürt die Verwundung Amfortas’ in seinem Herzen und wird »durch Mitleid wissend«.
Noch einmal ist der Erlösungsgedanke in Richard Wagners letztem Bühnenwerk von zentraler Bedeutung. Mit dem Dualismus von Leiden und Erlösung, Moral und Erotik, Religion und Atheismus berührt Wagner in seinem »Bühnenweihfestspiel« die großen Themen des 19. Jahrhunderts und erhebt zugleich einen religiösen Anspruch für die Kunst. Roland Aeschlimann übersetzt Wagners musikalisches Mysterium in ein synästhetisches Klang-Raum-Erlebnis.


Preise: 73/68/63/52/42/36/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Gewandhausorchester; Michael Sanderling; Sebastian Breuninger, Violine

Ludwig van Beethoven
Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel "Egmont" op. 84

Bernd Franke
MYŌ - concerto for violin and orchestra
(Uraufführung, Auftragswerk des Gewandhauses zu Leipzig.)

-Pause-

Dmitri Schostakowitsch
15. Sinfonie A-Dur op. 141

Konzerteinführung um 19.15 Uhr - Schumann-Eck
Es gilt der Saalplan Großer Saal A.

Preise: 65/50/40/30/20/5 EUR
Abos: Serie IV, VARIO, VIS-A-VIS
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Im Auftrag des Wiener Burgtheaters schuf
Ludwig van Beethoven 1809/1810 eine vollständige
Schauspielmusik zu Johann Wolfgang
von Goethes „Egmont“. Nach der Uraufführung
am 15. Juni 1810 trat das Werk nur noch
selten zusammen mit Goethes Text in Erscheinung:
Nur die Ouvertüre konnte sich einen
angestammten Platz im Konzertsaal sichern. u
Die übrigen Nummern ereilte das Schicksal so
vieler Schauspielmusiken: Sie gerieten mit dem
Verlust ihres Aufführungskontexts in Vergessenheit.
An Goethes „Egmont“ dürfte Beethoven vor
allem die Thematik gereizt haben: Das Drama
kreist um die Suche nach Gerechtigkeit, Auflehnung
gegen Unterdrückung und den Triumph
der Freiheit – Themen, die im napoleonisch besetzten
Wien auf der Straße lagen, und fast 170
Jahre später mehr noch für einen von Revolution
und Stalin-Regime gezeichneten Komponisten
von existenzieller Bedeutung sein sollten.
In Schostakowitschs letzter, 1971 entstandener
Sinfonie mit der Nr. 15 scheint der Vorsatz „ich
möchte eine fröhliche Sinfonie schreiben“, nur
im ersten Satz tatsächlich verwirklicht zu sein.
Mit einem „Spielzeugladen“
vergleicht er das
vergnügliche Treiben und begründet das kecke
Zitat aus Rossinis „Wilhelm Tell“ mit einem
Erlebnis seiner Kindheit:
Schostakowitsch
musste sich
durch das Fenster
des St. Petersburger
Domizils die
schreckliche Version
einer falsch spielenden
Blaskapelle
anhören und verabscheute
seitdem dieses
Werk abgrundtief.
Doch vielleicht
hat der Auftritt des
Schweizer Freiheitskämpfers
noch tiefere
Gründe: Wenn im Fortgang des Werkes der
Humor zunehmend in Sarkasmus umschlägt,
mischen sich immer wieder Zitate eigener Werke
in die Musik, und zwar namentlich jene, die sich
für Schostakowitsch mit den Schrecken des Stalin-
Regimes verbanden.
Die Bezüge zu Tschechows „Der schwarze Mönch“
kommen besonders im langsamen Satz zum
Tragen, der einen Choral aus orthodoxer Kirchenmusik
zitiert. Tschechow war in einem tieferen
Sinne musikalisch. Er baute seine Erzählungen,
wie man Musikstücke baut. (...)
So schrieb er meiner Meinung nach den „Schwarzen Mönch“ in Sonatenform. Die Erzählung
hat eine Introduktion, Hauptund
Nebenthemen, eine Durchführung
usw. (...) Meine 15. Sinfonie
schrieb ich nach Motiven von Tschechow
(...), die Fünfzehnte ist eng mit
dem „Schwarzen Mönch“ verbunden,
obwohl sie ein ganz selbständiges Werk
ist. Der dritte Satz stellt Beethovens
Frage aus dem Streichquartett op.
135 „Muss es sein? Es muss sein!“,
der vierte beginnt mit bedeutungsschweren
Wagner-Zitaten, etwa der
„Todesverkündigung“
aus der Walküre
oder dem „Sehnsuchtsmotiv“
des Tristan, als gerate Schostakowitsch,
der nicht nur die Musikgeschichte,
sondern auch das eigene
Leben und Werk Revue passieren
lässt, in diesem letzten Sinfoniesatz
auch musikalisch zunehmend in den
Sog jener trostlosen Gedankenstrudel,
die ihn in seinen letzten Lebensmonaten
quälten. Endloses Kreisen
kennzeichnet jedenfalls auch die
über ständig wiederholten Basstonfolgen
errichtete Passacaglia des
Finale. Bekenntnishaft bleibt Schostakowitsch
– trotz Verwendung von
Zwölftonreihen – der Tonalität treu
und graviert dem sinfonischen Vermächtnis
die eigenen Initialen
D. Sch. (d, es, c, h) ein. Sein Sohn
Maxim wird am 8. Januar 1972 in
Moskau die Uraufführung leiten.


geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Gotthold Schwarz

Johann Sebastian Bach
Kantate "Wer mich liebet, der wird mein Wort halten" BWV 74


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
Veranstalter: Thomaskirche Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Jeremy Carnall, Musikalische Leitung; Aron Stiehl, Inszenierung

Richard Wagner
Das Liebesverbot WWV 38

Die Schilderung des »warmen, wahren Lebens« schwebte dem jungen Richard Wagner bei der Komposition seiner 1836 vollendeten Oper »Das Liebesverbot oder die Novize von Palermo« vor Augen. Pate für diesen fundamentalen Richtungswechsel in der Ästhetik des Dreiundzwanzigjährigen stand unverkennbar die italienische Opera buffa. Das dralle Leben des Karnevals von Palermo trifft hier auf die moralischen Prinzipien des sittenstrengen Statthalters Friedrich, heißes mediterranes Temperament trifft auf kühle nordische Disziplin. Für helle Aufregung sorgt ein Gesetz, nach dem die Ausübung des Karnevals bei Todesstrafe verboten werden soll, bis Statthalter Friedrich plötzlich über seine eigenen Prinzipien stolpert. Die »Große Komische Oper« zeigt den Gralshüter der heiligen Kunst von einer vollkommen anderen Seite. In Richard Wagners Jugendwerk macht sich der Triebstau des im bürgerlichen Muff des 19. Jahrhunderts aufgewachsenen Stürmers und Drängers Luft. Mit dieser Geschichte frei nach William Shakespeares »Maß für Maß« entlarvt Wagner die bigotte Doppelmoral seiner Zeit. Die Inszenierung von Aron Stiehl, im Rahmen der Kooperation der Oper Leipzig mit den Bayreuther Festspielen (BF Medien) im Sommer 2013 in Bayreuth zu sehen, soll als Gastspiel auch nach Triest gehen.


Preise: 73/68/63/52/42/36/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Evgenia Fölsche, Klavier

Franz Schubert
Sonate A-Dur D 959

-Pause-

Schubert/ Liszt
Sonate Nr. 13 op. 27/1 + Schubert/Liszt: Ständchen S560/7

Schubert/ Liszt
Gretchen am Spinnrade S558/8

Franz Liszt/ Ferruccio Busoni
Fantasie über zwei Motive aus W.A.Mozarts "Die Hochzeit des Figaro"


Preise: 25/20 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Schüler und Studenten
Veranstalter: Magnum Momentum UG haftungsbeschränkt

Über die Veranstaltung

Klavierabend Evgenia Fölsche

Wanderung in die Ewigkeit

Franz Schubert:
Sonate Nr. 20, A-Dur, D 959
---
Feuer der Leidenschaft

Ludwig van Beethoven:
Sonate Nr. 23, f-moll op. 57 (Appassionata)

Franz Liszt/Ferruccio Busoni:
Fantasie über zwei Motive aus W. A. Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“

Mitreißend und ergreifend sind die Konzerte dieser außergewöhnlichen Pianistin der jungen Generation. Mit ihrem durchdachten Spiel und einem großen Gespür für die Musik bezaubert sie ihre Konzertbesucher in den internationalen Konzertsälen.

Wanderung in die Ewigkeit:
Eine Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt (Ouroboros) ist das Symbol für die Ewigkeit. In Schuberts Sonate entsteht ein musikalischer Ouroboros, da das Ende der Sonate mit ihrem Anfang durch eine Krebsgang-Beziehung verbunden ist. Diese Sonate ist ein melodisches und konzeptionelles Meisterwerk, das Schubert wenige Monate vor seinem Tode vollendete.

Feuer der Leidenschaft:
Beethovens hochvirtuose Sonate Nr. 23 erhielt den Beinamen „Appassionata“ (leidenschaftlich). Die Form der Sonate bleibt gewahrt, doch im inneren kocht und brodelt es, als möchte sie zerbersten.
In Cherubinos Arie „Voi che sapete“ aus „Die Hochzeit des Figaro“ brennt das Feuer der Leidenschaft. Liszt verarbeitet die genialen melodischen Ideen Mozarts in seiner virtuosen Fantasie.

Festliche Orgelmusik zu Pfingsten aus vier Jahrhunderten

Michael Schönheit

Dieterich Buxtehude
Toccata F-Dur BuxWV 156

Nicolas de Grigny
En taille à 5 - aus der Hymne "Veni creator spiritus"

Nicolas de Grigny
Fugue à 5 - aus der Hymne "Veni creator spiritus"

Johann Sebastian Bach
Choralbearbeitung "Komm, Gott Schöpfer, heiliger Geist" BWV 667

Nicolas de Grigny
Duo - aus der Hymne "Veni creator spiritus"

Nicolas de Grigny
Récit de cromorne - aus der Hymne "Veni creator spiritus"

Johann Sebastian Bach
Choralbearbeitung "Komm, heiliger Geist, Herre Gott" BWV 652

Nicolas de Grigny
Dialogue sur les grands jeux - aus der Hymne "Veni creator spiritus"

Johann Sebastian Bach
Fantasia super "Komm, heiliger Geist, Herre Gott" BWV 651

-Pause-

Jeanne Demessieux
Veni creator spiritus op. 8/8

Maurice Duruflé
Prélude, adagio et choral varié sur le "Veni Creator" op. 4

Franz Liszt
Tu es Petrus S 664 ("Papst-Hymnus")
(aus dem Oratorium "Christus".)

Olivier Messiaen
Apparition de l'église éternelle

Marcel Dupré
Präludium und Fuge g-Moll op. 7/3


Preise: 14 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Gotthold Schwarz

Johann Sebastian Bach
Kantate "Wer mich liebet, der wird mein Wort halten" BWV 74

Veranstalter: Thomaskirche Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Rosamund Gilmore, Inszenierung

Richard Wagner
Siegfried

»Der junge Siegfried«, so der ursprüngliche Titel von Wagners Libretto, erzählt die Geschichte des Sohnes von Siegmund und Sieglinde, des Wälsungenpaares. Nachdem sein Vater durch Hunding getötet wurde und seine Mutter bei seiner Geburt verstarb, lebt er bei seinem bösen Ziehvater Mime. »Siegfried« ist die Geschichte eines Pubertierenden, der aufbegehrt gegen einen Vater, der nicht sein eigener ist, und gegen dessen Plan, mit Siegfrieds Hilfe an den Nibe­lungenhort zu gelangen, den der Riesenwurm Fafner in seiner Gewalt hält. Doch nur der, der das Fürchten nicht gelernt hat, vermag Fafner zu besiegen. Furchtlos schmiedet Siegfried sein Schwert, tötet Fafner und nimmt Ring und Tarnkappe an sich.

Der Sieg über Fafner wird für Siegfried zu einem Akt der Initiation, des Erwachsenwerdens. Er lernt die Stimmen der Vögel zu deuten und tötet seinen Ziehvater Mime, als dieser ihn vergiften will. Schließlich bricht er auch die Macht seines als Wanderer durch die Welt ziehenden Großvaters Wotan, zerstört mit seinem Schwert dessen Speer und verschafft sich dadurch Zugang zum Brünnhildenfelsen. Die Liebe zu Brünnhilde lässt ihn seine eigentliche Mission vergessen.

Der dritte Teil von Richard Wagners Tetralogie, oft auch das Scherzo genannt, ist eine Mischung aus Märchen und Komödie. Zugleich lässt Wagner die Urkräfte der Natur musikalisch lebendig werden, die im »Rheingold« eine so entscheidende Rolle spielen und die für Regisseurin Rosamund Gilmore ein verbindendes Thema des kompletten Zyklus darstellen. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer.


Preise: 73/68/63/52/42/36/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 72/62/52/42/32/22 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Semmel Concerts - Veranstaltungsservice GmbH

Über die Veranstaltung

Künstlerische Leitung: Vartan Bassil und Christoph Hagel
Die Flying Steps tanzen zu J. S. Bachs „Wohltemperiertem Klavier“
auf ihrer neuen Deutschlandtournee 2015
Nach vier Jahren auf Welttour kehrt die Show Red Bull Flying Bach der vierfachen Breakdance-Weltmeister Flying Steps, 2015 endlich nach Deutschland zurück! Seit ihrer Premiere 2010 in der Berliner Nationalgalerie ließen sich bisher 300.000 Zuschauer von der mit dem ECHO Klassik Sonderpreis prämierten Show begeistern.
Die Idee zu der siebzigminütigen Show, in der Breakdance auf Klassik trifft, kam Flying Steps Gründer Vartan Bassil nach dem Besuch eines Klassik-Konzertes: „Ich fand die Vorstellung toll, dass an die Stelle einer Balletttänzerin, die ihre Pirouetten auf den Zehenspitzen dreht, ein Breaktänzer treten könnte, der beim Headspin auf seinem Kopf rotiert“, erklärt er. Dass die Wahl der Musik auf das „Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach fiel, entstand schließlich aus der Zusammenarbeit mit Opernregisseur Christoph Hagel. Mit ihrer einzigartigen und innovativen Übersetzung von Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ in Breakdance-Moves sprengen sie die Grenzen zwischen Hoch- und Jugendkultur. Ton für Ton. Schritt für Schritt. Mit Klavier, Cembalo und elektronisch verfremdeten Beats. Mit Headspins, Powermoves und Freezes. Mit Visuals. Mit einer eigenen Geschichte. 70 Minuten lang.
Im Jahr 2010 feierte die erste abendfüllende Show der Flying Steps Red Bull Flying Bach in der Berliner Nationalgalerie ihre begeisternde Premiere. Seither kann die Show auf einen ECHO Klassik Sonderpreis zurückblicken, bereiste alle Kontinente. Ob in den USA, in Australien oder in Kasachstan, im Sidney Opera House, dem Wiener Burgtheater oder der kanadischen Massey Hall in Toronto, überall verblüffen die vierfachen Breakdance-Weltmeister Flying Steps ihr Publikum mit ihrer außergewöhnlichen Übersetzung der Bach Komposition, in welcher sie Note für Note visualisieren.
Ab April 2015 sind die Flying Steps mit ihrer Show Red Bull Flying Bach zurück auf Deutschlandtournee, begleitet von Christoph Hagel am Flügel auf 22 ausgewählten Bühnen Deutschlands.

BALLETT

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Mario Schröder, Choreografie; Silvana Schröder, Choreografie

Richard Wagner
Fünf Lieder nach Gedichten von Mathilde Wesendonck WWV 91

Gustav Mahler
Lieder eines fahrenden Gesellen

Richard Wagner
Vorspiel und Isoldes Liebestod aus der Oper "Tristan und Isolde" WWV 90

Magnus Lindberg
Corrente

Mathilde Wesendonck war Muse und Geliebte Richard Wagners zugleich. Ihr widmete er das »Rheingold«-Vorspiel, ihre Gedichte setzte er in Noten – mehr aus Zuneigung, denn aus Überzeugung von ihrem Talent. Ihr Mann, Otto Wesendonck, war gleichzeitig Mäzen Wagners im Züricher Exil. Diese folgenschwere Dreiecksbeziehung beflügelte den großen Komponisten schließlich zu seiner Oper »Tristan und Isolde«. Die poetischen Kompositionen inspirierten Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder zu einem Ballettabend, der den Spannungsverhältnissen zwischen Menschen, zwischen Liebenden, nachspürt.

Die Choreografen erzählen die Geschichte eines (Liebes)Rausches, der sich verkehrt in taumelnde Unsicherheit, gefolgt von Wanderjahren auf der Suche nach Utopia. Der Ballettabend ist eine Auseinandersetzung des Leipziger Balletts mit dem Schaffen von Richard Wagner im Wagnerjahr 2013.


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 72/62/52/42/32/22 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: Semmel Concerts - Veranstaltungsservice GmbH

Über die Veranstaltung

Künstlerische Leitung: Vartan Bassil und Christoph Hagel
Die Flying Steps tanzen zu J. S. Bachs „Wohltemperiertem Klavier“
auf ihrer neuen Deutschlandtournee 2015
Nach vier Jahren auf Welttour kehrt die Show Red Bull Flying Bach der vierfachen Breakdance-Weltmeister Flying Steps, 2015 endlich nach Deutschland zurück! Seit ihrer Premiere 2010 in der Berliner Nationalgalerie ließen sich bisher 300.000 Zuschauer von der mit dem ECHO Klassik Sonderpreis prämierten Show begeistern.
Die Idee zu der siebzigminütigen Show, in der Breakdance auf Klassik trifft, kam Flying Steps Gründer Vartan Bassil nach dem Besuch eines Klassik-Konzertes: „Ich fand die Vorstellung toll, dass an die Stelle einer Balletttänzerin, die ihre Pirouetten auf den Zehenspitzen dreht, ein Breaktänzer treten könnte, der beim Headspin auf seinem Kopf rotiert“, erklärt er. Dass die Wahl der Musik auf das „Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach fiel, entstand schließlich aus der Zusammenarbeit mit Opernregisseur Christoph Hagel. Mit ihrer einzigartigen und innovativen Übersetzung von Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ in Breakdance-Moves sprengen sie die Grenzen zwischen Hoch- und Jugendkultur. Ton für Ton. Schritt für Schritt. Mit Klavier, Cembalo und elektronisch verfremdeten Beats. Mit Headspins, Powermoves und Freezes. Mit Visuals. Mit einer eigenen Geschichte. 70 Minuten lang.
Im Jahr 2010 feierte die erste abendfüllende Show der Flying Steps Red Bull Flying Bach in der Berliner Nationalgalerie ihre begeisternde Premiere. Seither kann die Show auf einen ECHO Klassik Sonderpreis zurückblicken, bereiste alle Kontinente. Ob in den USA, in Australien oder in Kasachstan, im Sidney Opera House, dem Wiener Burgtheater oder der kanadischen Massey Hall in Toronto, überall verblüffen die vierfachen Breakdance-Weltmeister Flying Steps ihr Publikum mit ihrer außergewöhnlichen Übersetzung der Bach Komposition, in welcher sie Note für Note visualisieren.
Ab April 2015 sind die Flying Steps mit ihrer Show Red Bull Flying Bach zurück auf Deutschlandtournee, begleitet von Christoph Hagel am Flügel auf 22 ausgewählten Bühnen Deutschlands.


Preise: 47,80/42/37,50/33/27,90 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Kinder bis 12 Jahre
Veranstalter: ARGO-Konzerte GmbH

Über die Veranstaltung

Human Tour 2015

ange war es still um Michael Patrick Kelly, der als eines der bekanntesten Gesichter und
„Musicman“ der Kelly Family eine faszinierende Karriere gemacht hat. Mit über 20 Millionen
verkauften Tonträgern und 48 Gold- und Platinauszeichnungen waren die Kellys die erfolgreichste
Musiker-Familie Europas. 2004 entzog er sich dem Show-Business. Nach einer langen Reise zu sich
selbst kehrt Michael Patrick Kelly mit seinem neuen Pop-Album HUMAN (VÖ: 15.05.2015) zurück
und wird ab dem 16. Mai in 10 deutschen Städten mit Band live zu erleben sein.



6 Jahre studierte, arbeitete und meditierte Michael Patrick Kelly als Mönch in der Stille eines
Klosters. Erwachsen und gereift kehrt der passionierte Live-Performer jetzt auf die Bühne zurück.
Den einstigen Spitznamen „Paddy“ legte er während der Arbeit an seinem neuen Album bewusst
ab.



Entstanden ist ein außergewöhnliches Pop-Album mit dem Titel „HUMAN“. Die 10 Songs blicken in
die Tiefe, wecken Sehnsüchte und folgen ihnen, feiern die Stärke und das Leben und sind wie
geschaffen, um live gespielt zu werden. Der Multiinstrumentalist, der 17 Instrumente spielt, stand
bereits im Alter von 10 Tagen zum ersten Mal auf einer Konzertbühne. Bei insgesamt über 5000
Auftritten – anfänglich auf der Straße, später sogar in Fußballstadien – hat er die Menschen bei
Solokonzerten und mit seiner Familie immer wieder restlos begeistert.


Michael Patrick Kelly - ein Ausnahmemusiker mit einer unverkennbaren Stimme, der es kaum
erwarten kann mit seiner Band loszurocken, seine Musik mit seinem Publikum zu teilen und mit
ihnen unvergessliche Live- Momente zu zelebrieren.

Eine mathemusische Liedershow für Kinder ab 5

Robert Metcalf & Band


3,50 EUR | Restkarten ab 13. Mai in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Eine mathemusische Liedershow für Kinder ab 5

Robert Metcalf & Band


3,50 EUR | Restkarten ab 13. Mai in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"

Preise: 59,90/50/39,20/34,80 EUR inkl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Gabriel Music Productions

Über die Veranstaltung

Schottische Musikparade direkt aus Edinburgh zurück in Leipzig mit neuem Programm

Schottische Lebensfreude und keltischer Zauber direkt aus Edinburgh - das können die Zuschauer erleben, wenn die „Schottische Musikparade“ mit neuem Programm zurück nach Leipzig kommt. Dudelsackspieler, Trommler, Musiker, Sänger und Tänzer, allesamt direkt aus dem schottischen Edinburgh, nehmen das Publikum einen Abend lang mit auf eine ebenso mitreißende wie abwechslungsreiche Reise durch Schottland.

Die mitwirkenden Künstler gehören zum Besten, was Schottland zu bieten hat und lassen die Leipziger Veranstaltung zu einem authentischen, schottischen Tattoo werden. Die meisten der Teilnehmer sind beim weltberühmten Edinburgh Tattoo regelmäßig mit von der Partie. So zählen zu den Dudelsackspielern und Trommlern viele Gewinner internationaler Wettbewerbe. Durch die besonders gute Akustik des Gewandhauses kommen der prachtvolle Klang und das virtuose Spiel der großen Dudelsackformationen richtig zur Geltung.

Vor einer Schlosskulisse mit Türmen und Zinnen - die Nachahmung eines schottischen Castles - präsentieren die Künstler immer neue Facetten der schottischen Kultur. Brauste eben noch der eindrucksvolle Klang der Bagpipes und Drums durch die Halle und erfasste die Menschen auf den Tribünen, sorgen im nächsten Moment gefühlvolle Balladen voll Sehnsucht und Weite für eine berauschende Stille im Saal.
Ein absolutes Highlight ist auch die Kombination zwischen traditionellem Dudelsack-Spiel und moderner Pop und Rockmusik. Wenn Gitarristen mit ihren E-Gitarren voll aufdrehen und das gesamte Ensemble mit seinen traditionellen Instrumenten z.B. zu Paul McCartneys Hymne „Mull of Kintyre“, John Farnhams „You’re the voice“ oder Rod Stewarts „Sailing“ nach und nach mit einstimmt, ist Gänsehaut-Feeling garantiert.
Esprit und ausgelassene Feststimmung versprühen hingegen die fröhlich und schwungvoll präsentierten Tänze Schottlands. In immer neuen Formationen, prachtvollen Trachten und Kostümen betreten die Künstler die Bühne und beflügeln sich gegenseitig mit ihrer ungeheuren Freude an der Musik und am Tanz.
Wenn dann im Nebeldunst nach einer Original-Kanonensalve eine der inoffiziellen Hymnen Schottlands erklingt und die Dudelsackspieler und Trommler in ihren Uniformen hautnah vorbei am Publikum durch die Gänge ziehen, weht ein Hauch echter Highland-Luft durch die Halle!

Eine mathemusische Liedershow für Kinder ab 5

Robert Metcalf & Band


3,50 EUR | Restkarten ab 13. Mai in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
Eine mathemusische Liedershow für Kinder ab 5

Robert Metcalf & Band


3,50 EUR | Restkarten ab 13. Mai in der Musikalienhandlung M. OELSNER
Veranstalter: Musikschule Leipzig "Johann Sebastian Bach"
OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Rosamund Gilmore, Inszenierung

Richard Wagner
Das Rheingold

Als Vorabend zu Richard Wagners monumentalem Weltdeutungsmythos exponiert das »Rheingold« die zentralen Themen dieser Tetralogie. »Nur wer der Liebe Macht entsagt«, der vermag das Gold des Rheines zum Ring zu schmieden, der die Weltherrschaft verleiht. Liebe und Macht schließen sich aus, so die Erkenntnis, die am Anfang dieses Zyklus’ steht. Es ist das tiefe Es in den Streichern, das uns die Idee eines natürlichen Urzustands musikalisch sinnfällig macht. Doch mit Alberichs Raub des Rheingolds, Wotans größenwahnsinniger Idee eines Repräsentationsbaus als Symbol längst verlorener Autorität der Götter, der Überlistung Alberichs durch Loge und Wotan, Alberichs Fluch, schließlich Fafners Brudermord an Fasolt entspinnt sich eine Kette von Verstrickungen, die auch durch die Warnungen der weisen Erda nicht gestoppt werden können.
Zum Wagner-Jubiläum 2013 startete die Oper Leipzig ihren neuen szenischen »Ring des Nibelungen« mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer. Das »Rheingold« ist nicht nur der kürzeste, sondern vielleicht auch der komödiantischste Teil des gesamten »Rings«. Götter sind eben auch nur Menschen ...


Preise: 68/62/57/46/37/31/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Rosamund Gilmore, Inszenierung

Richard Wagner
Die Walküre

Der »Ring« geht weiter. Noch im Wagner-Jahr folgt das erste Mal nach vierzig Jahren Pause die Neuinszenierung des Ersten Abends der Tetralogie: »Die Walküre«.

Tochter Brünnhilde widersetzt sich dem Willen ihres Vaters Wotan, als dieser auf Geheiß seiner Frau Fricka, der Hüterin der Ehe, die Tötung seines Sohnes, des Wälsungen Siegmund, anordnet. Dieser wurde von Wotan in die Welt gesetzt, um als freier Held den Göttern den Ring der Weltherrschaft zurückzuerobern. Auf seiner Mission trifft er auf seine Zwillingsschwester Sieglinde und verliebt sich in sie. Als Siegmund im Kampf fällt, flüchtet Brünnhilde mit der schwangeren Sieglinde nach Walhall, wo sie von Wotan gestellt und zur Strafe auf einem von Feuer umgebenen Felsen in ewigen Schlaf versetzt wird.
Richard Wagners »Walküre« ist ein Drama für sich. Sicherlich ist das einer der Gründe, warum der zweite Teil der Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« oft als singuläres Stück auf den Spielplänen der Opernhäuser erscheint. Zugleich ist es derjenige Teil, der durch seine klare musikalische Dramaturgie besticht sowie durch Höhepunkte wie die »Winterstürmen« Siegmunds, die Todesverkündigung Brünnhildes, den Walkürenritt oder Wotans Abschied. Darüber hinaus ist die Geschichte mit ihren zahlreichen inzestuösen Verwicklungen schlichtweg ein packendes Familiendrama.


Preise: 73/68/63/52/42/36/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig

Preise: 60,20/60,20/54,70/49,20 EUR inkl. VVK-Gebühr
Veranstalter: MB-Konzerte

Über die Veranstaltung

Manfred Krug live
liest & s(w)ingt
mit
Uschi Brüning Gesang
und
Band

Manfred Krug
Der Schauspieler Krug ist in Ost- und Westdeutschland populär. Allerdings erinnert sich vor allem das ostdeutsche Publikum auch an den ausdrucksstarken Sänger Krug, der zusammen mit Uschi Brüning in der Big-Band von Klaus Lenz sang, aber auch mit dem Komponisten und Saxophonisten Günter Fischer unzählige Konzerte bestritten hat. Es gab kaum einen ostdeutschen Plattenschrank, in dem nicht LP‘s verschiedener Genres von Manfred Krug zu finden waren. Und in etlichen Familien ist das noch immer so. Aus dem Fernsehstudio zurückgekehrt auf die Bühne wird Manfred Krug eine Kurzgeschichte aus seinem 2008 erschienenen Buch „Schweingezadder“ lesen, sowie eine Auswahl seiner schönsten Titel singen.

Uschi Brüning
Das "Rockmusiklexikon der DDR" spricht eine deutliche Sprache: "Sie gilt als beste und talentierteste Sängerin der DDR", ist darin zu lesen. Ihre musikalische Karriere begann Uschi Brüning 1971 an der Seite von Manfred Krug in der „Klaus Lenz Band“. Aus der Zusammenarbeit mit Günther Fischer entstanden mehrere bemerkenswerte LPs. Uschi Brünings Bandbreite reicht von Chanson, Blues, Gospel und Swingstandards bis hin zur Improvisation im Modern Jazz. Sie ist eine Sängerin von seltenem Format, die sich in den fließenden Grenzen zwischen Pop-Musik und Jazz im weitesten Sinne, schwer einordnen lässt.

Band
Hinter diesem Namen verbergen sich vier große Musiker, die sich sowohl auf dem Gebiet der Popmusik, als auch in Jazzkreisen einen Namen erspielt haben. Andreas Bicking – Saxophon, Komponist & Produzent von über 200 Songs und Filmmusiken. Komponierte u. a. für Angelika Mann, Veronika Fischer, Harald Juhnke und „Stern Meißen“. Matthias Bätzel gilt als große Entdeckung an der Hammond B3 Orgel. Seine zupackende Spielweise und Virtuosität machen ihn zu einem der gefragtesten Pianisten und Organisten Europas. Er leitet ein eigenes Trio und spielte mit vielen Spitzenmusikern der internationalen Jazzszene u. a. Clark Terry, Red Holloway und Carla Bley. Wolfgang „Zicke“ Schneider ist nicht nur der Drummer des legendären „Günther Fischer Quintetts“, sondern auch einer der gefragtesten Studiomusiker. Und als solcher war er an der Produktion von ca. 50 LP‘s beteiligt, darunter auch alle Fischer – Krug - LP‘s. Der Bassist Tom Götze studierte von 1984 bis 1990 Tuba, Bassgitarre und Kontrabass an der Musikhochschule in Dresden. Seit seinem Studienaufenthalt 1992/93 in den USA (New York - Los Angeles) ist er als freiberuflicher Musiker in den Bereichen Jazz, Rock, Klassik und Schauspielmusik tätig.


geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

geschlossene Veranstaltung
Der Erwerb von Eintrittskarten ist ausschließlich beim Veranstalter möglich.

Veranstalter: Sächsischer Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. - Großregion Leipzig

Thomanerchor Leipzig; Gewandhausorchester; Gotthold Schwarz

Johann Sebastian Bach
Kantate "Gelobet sei der Herr, mein Gott" BWV 129


Eintrittsprogramm 2 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort
Veranstalter: Thomaskirche Leipzig

Kaum ein Instrument ist so faszinierend, aber auch so verwirrend und mysteriös wie die Orgel. Gewandhausorganist Michael Schönheit bietet einen spannenden Einblick in das Instrument mit vielen aufregenden Details.

Diese Veranstaltung ist ein Angebot der Musikvermittlung am Gewandhaus zu Leipzig und ausschließlich für Kinder bis 12 Jahre bestimmt.

Von der Musikvermittlung am Gewandhaus empfohlen: ab 6 Jahren.


Anmeldung erforderlich: Marina Dietze, Telefon 0341.1270-363, marina.dietze@gewandhaus.de



Eintritt frei. Dauer: ca. 1 Stunde. Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen. Anmeldung erforderlich unter 0341.1270-363. Wir empfehlen im Anschluss den Besuch der Orgelstunde um 17 Uhr. Tickets für die Orgelstunde (7 EUR) an der Gewandhauskasse.
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
"Aus der norddeutschen Orgelschule"

Michael Schönheit

Vincent Lübeck
Präludium und Fuge E-Dur

Johann Sebastian Bach
Partite diverse sopra "Ach, was soll ich Sünder machen" BWV 770

Georg Böhm
Präludium C-Dur

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge a-Moll BWV 551

Dieterich Buxtehude
Präludium C-Dur BuxWV 137

Georg Böhm
Partite diverse sopra "Wer nur den lieben Gott lässt walten"

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge (Toccata) E–Dur BWV 566


Preise: 7 EUR
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
OPER

Gewandhausorchester; Ulf Schirmer, Musikalische Leitung; Rosamund Gilmore, Inszenierung

Richard Wagner
Siegfried

»Der junge Siegfried«, so der ursprüngliche Titel von Wagners Libretto, erzählt die Geschichte des Sohnes von Siegmund und Sieglinde, des Wälsungenpaares. Nachdem sein Vater durch Hunding getötet wurde und seine Mutter bei seiner Geburt verstarb, lebt er bei seinem bösen Ziehvater Mime. »Siegfried« ist die Geschichte eines Pubertierenden, der aufbegehrt gegen einen Vater, der nicht sein eigener ist, und gegen dessen Plan, mit Siegfrieds Hilfe an den Nibe­lungenhort zu gelangen, den der Riesenwurm Fafner in seiner Gewalt hält. Doch nur der, der das Fürchten nicht gelernt hat, vermag Fafner zu besiegen. Furchtlos schmiedet Siegfried sein Schwert, tötet Fafner und nimmt Ring und Tarnkappe an sich.

Der Sieg über Fafner wird für Siegfried zu einem Akt der Initiation, des Erwachsenwerdens. Er lernt die Stimmen der Vögel zu deuten und tötet seinen Ziehvater Mime, als dieser ihn vergiften will. Schließlich bricht er auch die Macht seines als Wanderer durch die Welt ziehenden Großvaters Wotan, zerstört mit seinem Schwert dessen Speer und verschafft sich dadurch Zugang zum Brünnhildenfelsen. Die Liebe zu Brünnhilde lässt ihn seine eigentliche Mission vergessen.

Der dritte Teil von Richard Wagners Tetralogie, oft auch das Scherzo genannt, ist eine Mischung aus Märchen und Komödie. Zugleich lässt Wagner die Urkräfte der Natur musikalisch lebendig werden, die im »Rheingold« eine so entscheidende Rolle spielen und die für Regisseurin Rosamund Gilmore ein verbindendes Thema des kompletten Zyklus darstellen. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer.


Preise: 73/68/63/52/42/36/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
Mendelssohns Shakespeare

Mendelssohn Kammerorchester Leipzig; Peter Bruns, Leitung/ Violoncello; David Bennent, Sprecher; Ilka Seifert, Dramaturgie; Peter Korfmacher, Moderation

Felix Mendelssohn Bartholdy
Ein Sommernachtstraum opp. 21 und 61 in einer Kammerfassung von Andreas N. Tarkmann

anschließend Künstlergespräch bei guten Getränken.
Für ganz kleine Kinder bieten wir eine musikalische Kinderbetreuung an!
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Leipzig und der Kulturstiftung Sachsen


Preise: 20/15 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Ermäßigung für Berechtigte und Rentner
Kinder und Jugendliche erhalten Eintritt für 5 EUR zzgl. VVK-Gebühr.
Veranstalter: Mendelssohn Kammerorchester Leipzig e.V.

Eintritt frei
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Über die Veranstaltung

Hauptfoyer
09:45 – 10:00 Uhr Musikalischer Empfang mit Quartett des SBO
10:00 – 10:10 Uhr Gewandhaus Brass Quintett zur Eröffnung
Begrüßung und Eröffnung durch je einen Vertreter der Stadt Leipzig und des Gewandhauses
10:10 – 10:45 Uhr Sinfonisches Blasorchester
11:00 – 11:30 Uhr Tanz nonstop der Musikschule Leipzig
11:45 – 12:15 Uhr SEE!
12:30 – 13:00 Uhr Tanz nonstop der Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“
13:15 – 13:45 Uhr JUNIOR BIGBAND
14:00 – 14:45 Uhr Blasorchester des Landkreises Leipzig

Mendelssohn-Saal
10:00 – 10:30 Uhr „Wer mäuschenstill am Teiche sitzt“
Konzert des Fachbereichs Musische Elementarfächer
10:45 – 11:30 Uhr Querstreicher / Schwanenstreicher Marburg
11:45 – 12:15 Uhr Bachs Streicherkinder / Musikschule Bologna
12:30 – 13:00 Uhr Akkordeon MSL
13:15 – 14:00 Uhr Volkslieder zum Hören und Mitsingen
14:15 – 14:45 Uhr Rock / Pop / Jazz

Mendelssohn-Foyer
10:00 – 10:30 Uhr Offenes Musizieren
10:40 – 11:20 Uhr Konzert des Fachbereiches Blockflöte:
„Fantasievolle Sommertags- und Sommernachtsträume“
11:30 – 11:55 Uhr Konzert des Akkordeonorchesters
12:05 – 12:35 Uhr Tanz nonstop / Musikschule Leipzig
12:45 – 13:05 Uhr „Zusammen geh´n“ Konzert der Streichergruppe Fiedelhänschen
13:15 – 13:35 Uhr Konzert des Vorbereitungsensembles für Blechbläser
13:45 – 14:10 Uhr Konzert des Holzbläserensembles
14:20 – 14:45 Uhr Konzert des Zupforchesters


Großer Saal

10:30 – 12:00 Uhr „Im Sturz durch Raum und Zeit“ – DeutschRock aus 50 Jahren
15:00 – 16:00 Uhr Abschlusskonzert


Schumann-Eck

10:15 – 11:15 Uhr Tastenzeit – Fachbereich Klavier
11:30 – 12:15 Uhr Zwergenkonzert
12:30 – 13:00 Uhr Holzbläser im Konzert
13:15 – 14:00 Uhr Saitenspiele – Fachbereich Streichinstrumente
14:15 – 14:45 Uhr Tastenzeit – Fachbereich Klavier, Akkordeon

Chorprobensaal
10:30 – 11:00 Uhr Gewandhauskinderchor
11:30 – 12:45 Uhr Gitarren und Mundharmonika im Konzert
13:00 – 13:45 Uhr Musik auf dem Keyboard
13:45 – 14:45 Uhr Instrumente ausprobieren: Violine und Viola


Nikisch Zimmer
10:15 – 11:30 Uhr Sitar und Tabla – Indisches Saiteninstrument und Trommeln
11:45 – 12:15 Uhr n.n.
12:30 – 13:00 Uhr Instrumente ausprobieren: Violoncello
13:15 – 13:45 Uhr Instrumente ausprobieren: Kontrabass
14:00 – 14:45 Uhr Instrumente ausprobieren: Klassisches Schlagwerk


Beratungsraum
10:15 – 11:15 Uhr Instrumente ausprobieren: Holzblasinstrumente
11:15 – 12:15 Uhr Instrumente ausprobieren: Blockflöten
12:15 – 13:15 Uhr Instrumente ausprobieren: Blechblasinstrumente
13:15 – 14:00 Uhr Instrumente ausprobieren: Gitarre
14:00 – 14:45 Uhr Instrumente ausprobieren: Akkordeon

OPER

Gewandhausorchester; Matthias Foremny, Musikalische Leitung; Verena Graubner, Szenische Einrichtung

Richard Wagner
Tannhäuser oder der Sängerkrieg auf der Wartburg / Große romantische Oper

Als Pendant zu Richard Wagners Frühwerk »Das Liebesverbot oder die Novize von Palermo« präsentiert die Oper Leipzig anlässlich der Wagner-Festtage 2015 eine konzertante Aufführung von dessen romantischer Oper »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg«. Hier wie dort thematisiert Wagner den Konflikt von Liebe und Lust, von hoher Liebe und triebhaftem Begehren, von Religion und Eros, eine Spannung, die bis zum »Parsifal« für den Menschen wie den Künstler Richard Wagner bestimmend sein sollte. Tannhäuser ist der Künstler, der durch seinen Aufenthalt im Venusberg zum gesellschaftlichen Außenseiter geworden ist und im Sängerwettstreit die Wartburg-Gesellschaft am Hofe des Landgrafen Hermann mit seinen Ansichten über die Liebe als höchstes Lebenselixier offen provoziert. Auf seiner Pilgerschaft nach Rom bestätigen sich seine Vorurteile über die Doppelmoral der Amtskirche. Einzig Elisabeth versteht sein inneres Dilemma und ist bereit, sich für seine Seele zu opfern. Der Glaube an ihre reine Seele rettet den Verlorenen.

Mit seinem »Tannhäuser« in der Dresdner Fassung folgt Wagner der klassischen Nummernstruktur der romantischen Oper. Einzelne Höhepunkte daraus sind etwa Elisabeths »Hallen-Arie«, der Einzug der Gäste auf der Wartburg, der Pilgerchor, Wolframs »Abendstern« oder die »Rom-Erzählung« des Tannhäuser. In der Titelpartie gibt Daniel Kirch, mittlerweile regelmäßiger Gast am Leipziger Opernhaus, sein Rollendebüt.


Preise: 73/68/63/52/42/36/15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de
Veranstalter: Oper Leipzig
+49 341 1270 280 Tickets: morgen 10 Uhr — 14 Uhr

Öffnungszeiten Kasse

Mo-Fr
10 Uhr – 18 Uhr
Sa
10 Uhr – 14 Uhr

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