China-Reise, Frühjahr 2026

02. bis 13. APR 2026

SA-GEN-HAFT

12.04.2026  ·  Nora (16), Julia (17), Lenny (18)  ·  China-Reise, Frühjahr 2026

Viel zu Früh (6:30 Uhr) und nach dem obligatorischen Mor-gen! am Betreuertisch: Das Frühstücksbuffet bat wieder zahlreiche kulinarische Köstlich- und Unköstlichkeiten darunter Waffeln, Melonen, gebratene Nudeln und frittiertes Brot (Zitat „das ist so peak“). 

Nachdem die Koffer verladen und alle Kinder verstaut waren, traten wir unsere 2,5-stündige Busfahrt nach Hangzhou an. Manche holten dabei ihren Schlaf nach, andere sprinteten nach zwei Stunden zum Raststättenklo, als gäbe es gratis Eis. 

Zum zweiten Mal in Hangzhou angekommen (viel zu früh) führten uns Cher und Dahai in den Konzertsaal des Hangzhou Grand Theatre. Nach einer tadellosen Probe gab es das Essen vor dem Konzert zur Abwechslung im Schulkantinenstil statt im Keller. Darauf folgte ein sagenhafter Verdauungsspaziergang, eine Runde Cabo und ein Bangen vor den Bildschirmen, wie viele Besucher wohl kommen würden. 

Der erste Konzertteil (viel zu früh, dieses Mal war Konzertbeginn schon 14 Uhr) verlief spitzenmäßig, der zweite war ein sagenhafter Abschluss unserer Konzertreise. Zur Überraschung Aller (ja, auch uns) folgte anschließend ein Flashmob vor dem Theater, bei dem wir „Vem kan segla“ und „Bring me little water, Silvy“ noch einmal zum Besten gaben. 

Viel zu früh (16:30 Uhr) fuhr uns der Bus auch schon zum Abendessen. Dieses wurde, zumindest für die Vegetarianer, mit einem sagenhaften Dessert bestehend aus Eis und Milchbrötchen beendet. Zwischendurch wurde von einigen Chormitgliedern das letzte Geld an dem abzockerischen Greifautomaten gelassen. 

Nun traten wir zum zweiten Mal auf dieser Reise die Fahrt nach Shanghai an. Diese sollte eigentlich in einem Schwung erledigt werden, jedoch verspürten einige nach 1,5 Stunden doch noch einmal das Bedürfnis, gegeneinander ein Wettrennen zum Klo zu machen. 

Nicht mehr ganz so früh: Wir checkten in das letzte Hotel ein und machten die Fahrstühle und Gänge unsicher. Dieses Mal wurde Kinderchor wohl sehr wörtlich genommen ;). Die Koffer wurden ein letztes Mal aus- und umgepackt, danach fielen wir alle müde ins Bett. Wir wünschen euch ebenfalls sagenhafte Träume!

*Wir bitten euch für das bessere Verständnis, alle kursiv gedruckten Wörter in schweizerdeutsch zu lesen :)


Shang-🦈

11.04.2026  ·  Nico (18) und Noa (18)  ·  China-Reise, Frühjahr 2026

Heute begann der Tag mit einem Frühstück im Hotel. Die Auswahl war ähnlich wie in den letzten Unterkünften – das Frühstücksbuffet in Peking wurde jedoch definitiv noch nicht übertroffen.
Anschließend ging es für uns mit dem Bus ins Stadtzentrum von Shanghai. Da unser Hotel in einem Vorort liegt, dauerte die Fahrt etwa eine Stunde. Unser erstes Ziel war der Bund. Dort wurden fleißig Fotos und Gruppenbilder gemacht, natürlich waren unter den Fotografen auch wieder begeisterte Chinesen. Währenddessen spazierten wir mit Blick auf die beeindruckende Skyline. Ausnahmsweise waren wir dabei ganz typische Touris, umgeben von anderen Reisenden (unter anderen einige sächsische Rentner).
Direkt im Anschluss ging es zu Fuß weiter zum Chenghuangmiao. Dort hatten wir etwas Freizeit, um uns umzusehen und nach längerem Warten endlich richtig zu shoppen! Die letzten Yuan wurden allmählich ausgegeben. Dort gab es so gut wie alles: von Essen über T-Shirts, Magnete und Kunst bis hin zu „Labubus“ und angeblichen Rolex-Uhren für 300 Yuan, die einem im Vorbeigehen auf Zetteln angeboten wurden.
Danach ging es wieder zurück in den Bus und zum Hotel, wo wir zu Mittag aßen. Wie gewohnt war die Auswahl ähnlich wie zuvor: Für die Vegetarier beschränkt sich das Angebot meist auf Reis, Brokkoli und Salat oder gebratene Nudeln.

Nach dem Mittagessen hatten wir nur kurz Zeit, unsere Sachen zu holen, bevor wir direkt weiter zur Probe und zum Austausch mit dem Kinderchor des Shanghai Poly Grand Theaters gefahren sind. Damit wir beim gemeinsamen Foto nicht in Schlabberklamotten neben den schick angezogenen anderen Kindern stehen mussten, haben wir uns schnell auch noch in unsere Chorkleidung geworfen.
Nach dem gemeinsamen Foto und der Geschenkeübergabe hatten wir zunächst eine kurze Probe alleine, bevor wir anschließend zusammen mit dem chinesischen Kinderchor die beiden gemeinsamen Stücke ( „Mo Li Hua“ und „Auf Flügeln des Gesanges“) geübt haben.
Zum Abendessen sind wir wieder ins Hotel zurückgefahren. Danach blieb noch Zeit für eine kurze Runde Cabo, bevor es schon wieder zum Shanghai Poly Grand Theater ging, um uns auf das Konzert vorzubereiten. Dank Frau Wolffs Voraussicht war sogar der Schock über eine fehlende Bluse schnell überwunden.
Trotz der nicht voll besetzten Konzerthalle konnten wir spätestens beim ersten chinesischen Lied am Ende des ersten Teils („Only Mama is the Best in the World“) das Publikum für uns begeistern.
Auch der zweite Teil verlief super! Zum einen wegen des dankbaren Raumes, wie Herr Elster betonte, zum anderen natürlich durch die gute Stimmung seinerseits und des Chores.
Zum Abschluss haben wir gemeinsam mit dem chinesischen Chor das Lied „Auf Flügeln des Gesanges“ gesungen. Nach der zum Glück sehr kurzen Rückreise gehen wir jetzt alle schnell ins Bett, um Kraft für den letzten vollen Tag in China zu sammeln.


Staunen, Shoppen, Schlafen

10.04.2026  ·  Neele (12) und Emilia (12)  ·  China-Reise, Frühjahr 2026

Der Tag ist mit einem Buffet und einem hoffentlich aufgeräumten Zimmer gestartet. Nach leichtem Stau in den Fahrstühlen ging es mit gepackten Koffern, warmen und sonnigem Wetter weiter zum ,,Lingyin-Tempel“. Nach einer kurzen, aber wackligen Busfahrt durch Teeplantagen sind wir an einer Einkaufsgasse angekommen. Hier gab es von Eis bis Schlafanzügen alles. Zum Tempel sind wir noch ca. eine halbe Stunde durch den Wald gelaufen. Im Tempel waren viele goldene Buddha-Statuen. Außerdem gab es in ihm viele holzgeschnitzte Motive, die den Tempel noch schöner machten. Später hatten wir noch Freizeit, um Tee an unterschiedlichen Ständen zu kaufen, oder um Armbänder zu verhandeln. Um 13 Uhr waren wir dann Mittagessen. Es schien uns ziemlich ähnlich zu den anderen Mahlzeiten, was aber trotzdem ziemlich lecker war. Danach ging es 3 Stunden mit dem Bus nach Shanghai. Schon nach kurzer Zeit haben sowohl Betreuer, als auch alle Chormitglieder geschlafen. Um 18:30 Uhr kamen wir dann in dem Hotel an. Anschließend haben wir den Abend noch mit dem Abendessen entspannt ausklingen lassen und sind dann wieder zeitig ins Bett gegangen, da es morgen früh weiter geht.


Der Natur auf der Spur

09.04.2026  ·  Katharina (16) und Lilly (16)  ·  China-Reise, Frühjahr 2026

Unser heutiger Tag begann mit einem eindeutig zu frühen Aufstehen, da für heute der Besuch des Westsees von Hangzhou geplant war. Etwa 9:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus dorthin und kamen nach einer relativ kurzen Fahrt am Westsee an. Dort hatten wir nun Zeit, das Gelände (bestehend aus kleineren Flüssen, Brücken und Parks, aber auch mehreren Geschäften) eigenständig zu erkunden. Dieses war ziemlich groß und somit gab es zum Teil leichte Schwierigkeiten, den Weg zurück zum vereinbarten Treffpunkt zu finden.
Nachdem Frau Wolff uns netterweise allen ein Eis ausgegeben hat, ging es auch schon wieder zurück in den Bus und wir fuhren zurück zum Hotel, um Mittag zu essen.
Nach der Stärkung ging es für uns alle weiter, denn es stand noch ein Austausch mit einer Grundschule in Hangzhou an. Wir bekamen eine Führung der ziemlich großen, modernen Schule, die sogar mit Roboterhunden und einem eigenen kleinen Museum ausgestattet war.
Danach durften wir dem Chor der Schule zuhören und präsentierten auch selbst die drei Stücke „Gruß“, „Bring me little water, silvy“ und „Mailied“. 
Daraufhin wurden wir in einen Raum geführt, in dem wir eine interessante Aktivität machen konnten: selbst Fächer „spinnen“. An jedem Platz stand dazu eine Schüssel mit gefärbter Flüssigkeit, sowie, wie man uns erzählte, Eiern von Raupen, von denen man die Seide auf den Rahmen des Fächers wickeln konnte.
Zufrieden mit unseren Werken und auch leicht verstört von den Raupeneiern stiegen wir wieder in den Bus, um fürs Abendessen zurück ins Hotel zu fahren. Vorher hatten wir allerdings noch einmal die Möglichkeit, uns draußen umzusehen und shoppen zu gehen, welche auch viele von uns nutzten.
Nach dem Abendessen um 17:30 Uhr konnten wir alle unseren restlichen Tag selbst gestalten und nach eigenem Wunsch ausklingen lassen.


Stones and Drums

08.04.2026  ·  Anna (15) und Emma (15)  ·  China-Reise, Frühjahr 2026

Unser Tag heute startete bei Allen etwas unterschiedlich. Manche entschieden sich dazu auszuschlafen, während Andere früher aufstanden, um danach noch etwas die Umgebung zu erkunden. 
Um ca. 11 Uhr startete dann unsere etwa einstündige Busfahrt nach Deqing zu einem Restaurant, in welchem wir unsere altgewohnten Tische mit Drehplatte wiederfanden. Nach schnellem Zugreifen, um das gute Essen abzubekommen, waren alle mehr oder weniger zufrieden. Nach dem Ständchen und Überreichen der Geschenke an Frau Wolff ging es für uns guter Laune wieder in den Bus, der uns zu einer Schule in Deqing brachte. 
Dort erwarteten uns freudig Kinder einer 5. und 6. Trommelklasse, die auch ein paar Sachen für uns vorbereitet hatten.
Bevor wir den Schülern die Lieder „Der schlaue Kuckuck“ und „Bring me little water Silvy“ vorsangen und die Schüler uns ihr sehr eindrucksvolles Trommelstück zeigten, wo sich auch einige von uns am Trommeln ausprobieren konnten, durften wir einer für uns eher ungewohnten Tradition der Schule folgen, indem wir Steine bemalten, die uns Mut und Kraft geben sollten. 
Nach diesem spannenden Austausch hieß es für uns auch leider ziemlich schnell wieder in den Bus steigen, der uns zum eigentlichen Ziel des Abends, unserem Konzertort, dem Deqing Grand Theatre, führte.
Trotz sehr grell blendenden Scheinwerfern konnten wir unsere anstehende Probe gut meistern. 
Das danach folgende, uns mittlerweile bekannte Abendessen, welches aus Reis, Blumenkohl, Fleisch, sehr fragwürdigem Ei und anderen Beilagen bestand, aßen wir auch eher fragwürdig in einer Tiefgarage. 
Trotzdem ging es für uns genug gestärkt auf die Bühne, wo uns eher weniger Zuschauer, aber eine geburtstagsfreudige Stimmung erwarteten. 
Nach einem gelungenen Konzert ging es schlussendlich wieder ins Hotel. Nun sagen wir „Gute Nacht“ und wer Frau Wolff noch nicht gratuliert hat, sollte dies mal schleunigst tun.


Ein Tag im Leben eines Betreuers

07.04.2026  ·  Constanze Wolff (60), Katja Rameil (50), Annette Rieprecht (48), Christoph Teich (23), Mareike Suck (28), Antonia Andrae (29)  ·  China-Reise, Frühjahr 2026

07:30 Uhr: Schichtbeginn im Frühstücksraum. Das Buffet muss sondiert und auf Koffein-Tauglichkeit geprüft werden, bevor langsam alle Kinder eintrudeln und sich hoffentlich gewissenhaft am Betreuer-Tisch anmelden. Das erste Bangen beginnt, denn wenn jemand fehlt, beginnt der (bis zu 15-minütige) Kampf ums Aufwecken – mal mehr, mal weniger erfolgreich… 

Heute hatten wir Erfolg: nur ein Zimmer hat verschlafen und wir konnten sogar zwei Minuten vor geplanter Abfahrtszeit zum Bahnhof Wuhan aufbrechen. Voll beladen mit Wasserflaschen, Kisten voller Tütensuppen, Bananen und Wackelpudding, Medizinkoffer und Cajon stürzten wir uns ins Bahnhofsgetümmel. Reisepässe und Zugtickets werden mehrfach ausgeteilt und eingesammelt. Grund zur Freude: heute ist der ganze Chor in einem Abteil platziert. Problem: über 60 Koffer müssen durch nur zwei Türen verladen werden. Aber das sind keine Hürden für ein im Koffer-Tetris erfahrenes Betreuerteam, und als der Zug den Bahnhof verlässt, haben alle einen Sitzplatz gefunden. Die Kartenspiele werden ausgepackt, die Landschaft bestaunt, Musik gehört und manche ruhen sich einfach mal so richtig aus. Wir erfüllen die letzten Sitzplatz-Tauschwünsche und verteilen die bereits erwähnten Suppen, Bananen, Cracker und Pudding. Hinterher wird natürlich auch der Müll wieder eingesammelt und fachmännisch entsorgt, die Zimmerwünsche fürs nächste Hotel sortiert und damit einhergehende Konflikte gewohnt sensibel besprochen.

Die vier Stunden Zugfahrt vergehen wie im Flug. Die Betreuer-Frühschicht endet und die Spätschicht beginnt, allerdings ohne Personalwechsel. Auf dem Bahnsteig und im Bus werden die Kinder mehrfach gezählt und auf der kurzen Fahrt ins Hotel bestaunen wir Hangzhou. Beim Check-In verteilen wir die Zimmerkarten, immer ausgeknobelt so sortiert, dass die Betreuerinnen die Chormitglieder aus ihrer Gruppe nah beieinanderhaben und schnell alle Zimmer erreichen können. Nachdem wir herausgefunden haben, dass „10“ am Anfang der Zimmernummer den 10. Stock, eine „89“ aber den 9. Stock beschreibt, hatten dann alle auch eine Chance, ihre Zimmer zu finden. An die Roboter, die manchmal aus den Fahrstühlen selbstständig ein- und aussteigen und bestelltes Essen auf die Hotelzimmer ausliefern, haben wir uns noch nicht gewöhnt...

Zum Abendessen treffen wir uns im Hotelrestaurant und überlegen gemeinsam, wie wir die überschüssige Energie des Reisetages kanalisieren und ein tolles Gruppenerlebnis generieren können. Die Lösung ist auch hier schnell gefunden: der naheliegende Park mit Blick über den Fluss und die Skyline, karaokebegeisterten chinesischen „Omas“ und einer Hundewiese erfreut Chormitglieder, Betreuerinnen und auch das mitgereiste Kleinkind.

Zurück in der Lobby gibt es Ansagen zum Folgetag und eine halbe Stunde später beginnt der Betreuerrundgang zur Nachtruhe – damit auch die Nachtschicht. Als endlich alle auf ihren Zimmern sind, treffen sich die Betreuer nochmal zum sogenannten „Abendsegen“: Erlebnisse und Unwägbarkeiten des Tages werden ausgetauscht, der kommende Tag besprochen und Fotos für den Blogbeitrag rausgesucht. Heute gab es eine besondere Zusatzmission: alle Themen müssen bis Mitternacht besprochen sein, denn ab da steht Frau Wolff geburtstagsbedingt ganz allein im Mittelpunkt <3. 

Schicht im Schacht!


Kranichturm und Vogelhochzeit

06.04.2026  ·  Cecilie (15) und Marlene (14)  ·  China-Reise, Frühjahr 2026

Heute ist der fünfte Tag unserer China-Tournee und wir haben sehr schöne Sachen erlebt. Am Vormittag waren wir am Kranich-Turm. Der war sehr cool, weil wir individuell noch mehr von der Kultur Chinas entdecken konnten. 
Zum Mittag gab es wieder sehr gute, chinesische Küche. Nach dem Mittag hatten wir eine Ruhepause für unser zweites Konzert. Bei einer kurzen Probe haben wir unseren Partnerchor aus Wuhan kennengelernt. Nach unserem schellen Abendessen mit Pizza ging es direkt zum Konzert. Das Konzert hat uns sehr viel Spaß gemacht.


Shoppen und Tanzen

06.04.2026  ·  Ronja (12) und Victoria (12)  ·  China-Reise, Frühjahr 2026

Heute sind wir früh aufgestanden, weil wir nach dem Frühstück sofort Check-out (7:30 Uhr) hatten. Wir waren zwar noch müde, aber haben uns auf den Tag gefreut.
Mit dem Bus sind wir zum Beijing West Bahnhof gefahren, was ca. 15 min dauerte.
Es gab natürlich ein paar Kontrollen, die wir ohne Hindernisse gemeistert haben. Nach den Kontrollen sind wir zu unserem Gleis gelaufen, wo wir dann lange warten mussten. Endlich kam der Zug an, indem wir 5 Stunden gefahren sind. Es war natürlich lange, aber jeder fand etwas, womit er sich beschäftigen konnte. Nach ca. 3 Stunden gab es Mittagessen. Es gab Ramen, Bananen, Riegel und Brötchen. Als wir in Wuhan angekommen sind, hat uns der Bus ca. 40 min zum Hotel "Golden Tulip Wuhan Wangjiawan" gefahren. Uns hat das Hotel schon von außen sehr gut gefallen. Nach dem Check-in sind alle auf ihre Hotelzimmer gegangen. Das Hotel hatte viele Etagen, also war es schwer, sein Zimmer zu finden. Wir hatten genug Zeit zum Ankommen und danach gab es Abendbrot. Dort hat Herr Elster eine Ansage gemacht, dass man 18:30 Uhr shoppen gehen kann, was auch die Mehrheit gemacht hat. Die Mall war anders als man es sich vorgestellt hat, aber es haben sich trotzdem manche was gekauft. Draußen gab es chinesische Omas die getanzt haben. Als wir den Mut gefasst haben, haben wir angefangen mitzutanzen. Die Omas haben sich sehr gefreut, während gefühlt halb China gefilmt hat. Nun machte fast der ganze Chor mit und auch Herr Zoller und Frau Wolff. Es war extrem lustig, aber irgendwann soll auch Schluss sein, also sind wir danach zum Hotel zurück gegangen. Alle haben sich bettfertig gemacht und sind nun mit einer wunderschönen Aussicht eingeschlafen.


Ortswechsel am Ostersonntag

05.04.2026  ·  Antonia Andrae  ·  China-Reise, Frühjahr 2026

Am heutigen Ostersonntag haben wir uns recht zeitig auf den Weg zum Bahnhof in Peking gemacht, um in Hochgeschwindigkeit (308 km/h!) Richtung Wuhan weiterzureisen. Nach fünfeinhalb Stunden wurde dieses Ziel auch erreicht, wir wurden von einer angenehmen subtropischen Wetterlage empfangen und haben unser neues Hotel bezogen, was vor allem durch die beeindruckende Aussicht auf die Stadt begeistert. 

Nach dem Abendessen brauchte es unbedingt noch mal einen kurzen Spaziergang und nach einem kurzen Besuch im Supermarkt wurden einige Chormitglieder spontan Teil einer herrlichen Tanzrunde von ein paar älteren Damen: die Musikbox lief laut, Choreografien waren schnell übernommen und so wurde noch gemeinsam in den Abend getanzt…

Nun freuen sich alle - jung wie Junggebliebene - über die Nachtruhe und sammeln Energie für den morgigen Tag, denn das zweite Konzert unserer Reise steht an. 

Viele Ostergrüße aus China!


Zu voll!

04.04.2026  ·  Elena (16) und Fiona (17)  ·  China-Reise, Frühjahr 2026

Hallo, Grüße vom ersten richtigen Tag in China!

Nach einer für die einen langen, für andere eher unruhigen Nacht konnten wir ein wirklich tolles Frühstück genießen. Von westlichem Essen bis hin zu Nudeln, Suppe und Baozi gab es alles.

Danach ging es weiter zum Himmelstempel, in dem früher zur Zeit der Ming- und Qing-Dynastie während der Ernte die Kaiserfamilie hauste. Gemeinsam mit sehr vielen anderen Touristen haben wir die Anlage erkundet. Besonders lustig war, dass uns immer wieder Einheimische nach Fotos fragten – wir fühlten uns fast wie kleine Stars. Den großen Tempel haben nur einige von uns erreicht, da es wirklich extrem voll war.

Nach einem leckeren Mittagessen machten wir uns auf den Weg zur Verbotenen Stadt. Dort lebten und regierten die chinesischen Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie bis zur Revolution im Jahr 1911. Als wir unsere Sachen in der Konzerthalle abgestellt hatten, blieb leider nicht mehr genug Zeit, um die Stadt selbst zu besichtigen, es war einfach zu voll. Stattdessen konnten wir noch den angrenzenden Park erkunden.
Als Nächstes stand die Probe an: einmal durchs Programm gehen, die Bühne kennenlernen, Positionen ausprobieren und das chinesische Lied „Yasmin Flower“ gemeinsam mit unserem Partnerchor proben. Nach dem Abendessen war es dann Zeit für unser Konzert. Der Saal war zwar nicht komplett gefüllt, aber das Publikum hatte Spaß, genauso wie wir.
In der Pause des Konzerts überreichten uns die Mitglieder des Partnerchores kleine Geschenke – wir natürlich auch. Dabei konnten wir sogar unsere ersten chinesischen Sprachkenntnisse unter Beweis stellen.
Jetzt sitzen wir mit müden Füßen, Süßigkeiten und Bananen im Bus zurück zum Hotel und freuen uns einfach nur darauf, ins Bett zu fallen.
Wir könnten jetzt „Gute Nacht“ sagen , aber bei euch/ Ihnen gibt es gerade erst Kaffee und Kuchen.