Spielplan des Gewandhauses

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Péter Furák, György Orbán, Endre Szervánszky, Sándor Veress, Ferenc Farkas

Das Gewandhaus-Bläserquintett widmet sich in dieser Kammermusik ungarischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, die – stark im Geist Bartóks und Kodálys – Volksmusiktraditionen mit moderner Tonsprache verbinden. So erklingen verschiedene folkloristische Anklänge mit individueller Modernität, mal ganz authentisch, mal verfremdet, mal zart und intim, mal expressiv und kraftvoll.

Preise: 17/13 EUR
Flexpreise: 19/14 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Ludwig van Beethoven

Die Anfänge des Gewandhaus-Quartetts sind mit Beethovens Musik eng verknüpft. Als eines der ältesten Berufsquartette der Welt setzt es sich seit 1808 aus Konzertmeistern und Solisten des Gewandhausorchesters zusammen. Das Ensemble hat in seiner Geschichte bereits mehrere Beethoven-Zyklen auf Tonträger vorgelegt und dem Leipziger wie dem internationalen Publikum dargeboten. In dieser Spielzeit widmet das mit dem Beethoven-Preis der Stadt Bonn ausgezeichnete Quartett um Primarius und Konzertmeister Frank-Michael Erben den Streichquartetten Beethovens gleich mehrere Konzerte. 

Preise: 17/13 EUR
Flexpreise: 19/14 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Pavel Haas, Ilse Fromm-Michaels, Hans Winterberg, Leoš Janáček

15 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Alfred Szendrei

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Alfred Szendrei ist eine der vergessenen Persönlichkeiten des Leipziger Musiklebens vor dem Zweiten Weltkrieg: Von 1918 bis 1924 wirkte er als 1. Kapellmeister am Leipziger Opernhaus, wo seine Oper…

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Alfred Szendrei ist eine der vergessenen Persönlichkeiten des Leipziger Musiklebens vor dem Zweiten Weltkrieg: Von 1918 bis 1924 wirkte er als 1. Kapellmeister am Leipziger Opernhaus, wo seine Oper »Der türkisenblaue Garten« erfolgreich zur Uraufführung gelangte. Anschließend war er als Gründungsdirigent des Leipziger Rundfunk-Sinfonieorchesters und -Chores ein visionärer Pionier des neuen Mediums Rundfunk. Szendrei wurde 1931 als ungarisch-stämmiger Jude aus dem Amt gedrängt und emigrierte schließlich in die USA. Das Konzert erinnert an diesen Ausnahmemusiker, der vor 50 Jahren – am 3. März 1976 – in Los Angeles verstarb.