Spielplan des Gewandhauses

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Ludwig van Beethoven

Die Anfänge des Gewandhaus-Quartetts sind mit Beethovens Musik eng verknüpft. Als eines der ältesten Berufsquartette der Welt setzt es sich seit 1808 aus Konzertmeistern und Solisten des Gewandhausorchesters zusammen. Das Ensemble hat in seiner Geschichte bereits mehrere Beethoven-Zyklen auf Tonträger vorgelegt und dem Leipziger wie dem internationalen Publikum dargeboten. In dieser Spielzeit widmet das mit dem Beethoven-Preis der Stadt Bonn ausgezeichnete Quartett um Primarius und Konzertmeister Frank-Michael Erben den Streichquartetten Beethovens gleich mehrere Konzerte. 

Preise: 24/20 EUR
Flexpreise: 26/22 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Quartett

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Henriëtte Bosmans, Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Schubert

Bitte beachten Sie die Besetzungsänderungen

Bitte beachten Sie die Programmänderung

Für Amelie Wallner spielt Emiri Kakiuchi (zweite Violine).

Statt Ravels Streichquartett F-Dur spielt das Leonkoro Quartett in der zweiten Hälfte des Konzerts Franz Schuberts Streichquartett d-Moll ("Der Tod und das Mädchen").

Das Leonkoro Quartett spannt einen Bogen über rund 100 Jahre Streichquartett-Geschichte. Vom spätromantisch-modernistischen Klang der Niederländerin Henriëtte Bosmans über Mendelssohns romantische Hochblüte bis zu Franz Schuberts eindringlichem d-Moll-Quartett »Der Tod und das Mädchen« zeigt das Ensemble drei persönliche Annäherungen an eine Gattung, die tief in ihrer Zeit verwurzelt und zugleich von erstaunlicher Gegenwärtigkeit ist. Gegründet 2019 in Berlin, zählt das Ensemble heute zu den bemerkenswertesten seiner Generation. Sein 2023 erschienenes Debütalbum mit Quartetten von Ravel und Schumann wurde mit dem »Choc de l’année«, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik und dem »Diapason Découverte« ausgezeichnet. Seitdem begeistert das Quartett auf den großen Bühnen Europas. Nun steht das Debüt im Gewandhaus zu Leipzig bevor.

Preise: 24/20 EUR
Flexpreise: 26/22 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Quartett

Im Anschluss an das Konzert Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern des Abends und Paula Rösner im Leo-Schwarz-Foyer

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, César Franck

Bitte beachten Sie die Programmänderung

Statt Mozarts Steichquartett Es-Dur KV 428 spielt das Gewandhaus-Quartett in der ersten Hälfte das Streichquartett C-Dur KV 465.

Preise: 24/20 EUR
Flexpreise: 26/22 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Quartett

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Joseph Haydn, Leoš Janáček, Antonín Dvořák, Johannes Brahms

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Ludwig van Beethoven, Jörg Widmann

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Seit mehr als sieben Jahrzehnten prägt das Juilliard String Quartet das internationale Quartettleben. Sie suchen den Kern eines Werkes, ohne Reibungen zu glätten oder Extreme zu scheuen. Gerade mit…

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Seit mehr als sieben Jahrzehnten prägt das Juilliard String Quartet das internationale Quartettleben. Sie suchen den Kern eines Werkes, ohne Reibungen zu glätten oder Extreme zu scheuen. Gerade mit der Musik Beethovens hat sich das Ensemble damit einen besonderen Ruf erworben. Beethoven erscheint hier nicht als Denkmal, sondern als Komponist von ungebrochener Gegenwärtigkeit. Jörg Widmanns Werke entstanden im Auftrag des Juilliard String Quartet für das Auftragsprojekt »Letters to Ludwig«, bei dem zeitgenössische Komponisten eingeladen werden, sich mit Beethovens späten Quartetten auseinanderzusetzen. Widmanns Studien greifen vertraute Gesten auf, befragen sie neu und führen den Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart konsequent weiter.

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Dmitri Schostakowitsch, Alfred Schnittke, Mieczysław Weinberg

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Das Streichquartett »Quatuor Danel« widmet sich gemeinsam mit dem Pianisten Marc-André Hamelin den Komponisten Dmitri Schostakowitsch, Alfred Schnittke und Mieczysław Weinberg. Sie sind durch enge…

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Das Streichquartett »Quatuor Danel« widmet sich gemeinsam mit dem Pianisten Marc-André Hamelin den Komponisten Dmitri Schostakowitsch, Alfred Schnittke und Mieczysław Weinberg. Sie sind durch enge persönliche Bezüge und ein gemeinsames historisches Erfahrungsfeld miteinander verbunden. Alle drei schrieben ihre Musik unter politischem Druck, in einer Zeit, in der Kunst nie neutral war, sondern immer auch Stellungnahme, Schutzbehauptung oder Überlebensstrategie. In ihren Werken hört man deshalb oft ein gespanntes Nebeneinander von öffentlicher Pose und privatem Bekenntnis. Ironie, Sarkasmus, Trauer und plötzliche Brutalität stehen dicht beisammen.