Spielplan des Gewandhauses

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Bedřich Smetana, Detlev Glanert, Modest Mussorgski

zurück

In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen,…

weiterlesen

In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen, die Natur und menschliche Aktivitäten hörbar zu machen. Ein ähnliches Prinzip verfolgt Modest Mussorgski in seinem Zyklus »Bilder einer Ausstellung«. Hier wird eine Sammlung von Bildern eines verstorbenen Künstlers musikalisch nachgezeichnet. Jedes Stück repräsentiert ein bestimmtes Bild, eine bestimmte Stimmung oder Szene. Die immer wiederkehrende musikalische Promenade, die den Hörer von Bild zu Bild führt, bindet die Stücke zu einem Ganzen. Beide Werke sind klassische Beispiele für Programmmusik mit außermusikalischem Bezug. Ob das auch auf das Uraufführungswerk des zeitgenössischen Komponisten Detlev Glanert zutrifft?

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Bedřich Smetana, Detlev Glanert, Modest Mussorgski

zurück

In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen,…

weiterlesen

In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen, die Natur und menschliche Aktivitäten hörbar zu machen. Ein ähnliches Prinzip verfolgt Modest Mussorgski in seinem Zyklus »Bilder einer Ausstellung«. Hier wird eine Sammlung von Bildern eines verstorbenen Künstlers musikalisch nachgezeichnet. Jedes Stück repräsentiert ein bestimmtes Bild, eine bestimmte Stimmung oder Szene. Die immer wiederkehrende musikalische Promenade, die den Hörer von Bild zu Bild führt, bindet die Stücke zu einem Ganzen. Beide Werke sind klassische Beispiele für Programmmusik mit außermusikalischem Bezug. Ob das auch auf das Uraufführungswerk des zeitgenössischen Komponisten Detlev Glanert zutrifft?

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Antonín Dvořák, Johannes Brahms

zurück

Gautier Capuçon lässt sein Cello in Antonín Dvořáks Cellokonzert mit menschlicher Stimme erzählen: Mal zart und sehnsüchtig, mal kraftvoll und spielerisch. Das Orchester begleitet wie ein…

weiterlesen
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 89/68/54/40/25/6 EUR
Flexpreise: 98/75/59/44/28/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie III

Präsentiert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Gautier Capuçon lässt sein Cello in Antonín Dvořáks Cellokonzert mit menschlicher Stimme erzählen: Mal zart und sehnsüchtig, mal kraftvoll und spielerisch. Das Orchester begleitet wie ein farbenreiches Bühnenbild, das jede Wendung des Soloinstruments lebendig macht. Im warmen Streicherklang und Anklängen an böhmische Volksmusik findet auch die Sehnsucht Dvořáks nach seiner Heimat während der Entstehungszeit in Amerika Eingang in diese Musik. »Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!«, bewunderte Johannes Brahms dieses Werk. Aber auch seine 1. Sinfonie kann sich hören lassen: Dichte Streicher, kraftvolle Bläser und markante Pauken entfalten eine dramatische Spannung, die mitreißend zwischen strenger Form und emotionalem Reichtum balanciert.

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Antonín Dvořák, Johannes Brahms

zurück

Gautier Capuçon lässt sein Cello in Antonín Dvořáks Cellokonzert mit menschlicher Stimme erzählen: Mal zart und sehnsüchtig, mal kraftvoll und spielerisch. Das Orchester begleitet wie ein…

weiterlesen
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 89/68/54/40/25/6 EUR
Flexpreise: 98/75/59/44/28/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie III

Präsentiert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Gautier Capuçon lässt sein Cello in Antonín Dvořáks Cellokonzert mit menschlicher Stimme erzählen: Mal zart und sehnsüchtig, mal kraftvoll und spielerisch. Das Orchester begleitet wie ein farbenreiches Bühnenbild, das jede Wendung des Soloinstruments lebendig macht. Im warmen Streicherklang und Anklängen an böhmische Volksmusik findet auch die Sehnsucht Dvořáks nach seiner Heimat während der Entstehungszeit in Amerika Eingang in diese Musik. »Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!«, bewunderte Johannes Brahms dieses Werk. Aber auch seine 1. Sinfonie kann sich hören lassen: Dichte Streicher, kraftvolle Bläser und markante Pauken entfalten eine dramatische Spannung, die mitreißend zwischen strenger Form und emotionalem Reichtum balanciert.

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Gabriel Fauré, Francis Poulenc, Robert Schumann

zurück

DIE NÄHMASCHINENFABRIKANTENTOCHTER. . .... Winnaretta Singer war 15 Jahre alt, als sie 1880 dem unnachahmlichen Schumann-Spiel eines 20 Jahre älteren Pianisten und Komponisten verfiel: Gabriel Fauré…

weiterlesen
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 89/68/54/40/25/6 EUR
Flexpreise: 98/75/59/44/28/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie III

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

DIE NÄHMASCHINENFABRIKANTENTOCHTER. . .
... Winnaretta Singer war 15 Jahre alt, als sie 1880 dem unnachahmlichen Schumann-Spiel eines 20 Jahre älteren Pianisten und Komponisten verfiel: Gabriel Fauré wurde ihr musikalischer Mentor und lebenslanger Freund. Mehrfach besuchten sie Bayreuth und blieben bis zu seinem Tod 1924 in enger Verbindung. Die 1901 uraufgeführte viersätzige Pelléas et Mélisande-Suite widmete Fauré seiner Gönnerin, wissend, dass sie den Subtext des Maeterlinck-Dramas über tristanesk-todbringende Liebe, die nicht sein darf, verstehen würde. Fauré hatte für eine Londoner Schauspieldarbietung 1898 in Vertretung des gerade an einer Oper zu diesem Stoff arbeitenden Debussy Bühnenmusik zu Pelléas et Mélisande erschaffen. Darauf basieren die vier an eine sinfonische Satzfolge erinnernden Teile, darunter die berühmte Sicilienne mit enigmatisch harfenbegleitetem Flötensolo.

. . . HÄLT DIE FÄDEN IN DER HAND
Zur umfassenden künstlerischen Ausbildung der Mäzenin hatte auch Unterricht im Klavier- und Orgelspiel gehört. Den legendären Salon von Winnaretta und ihrem Ehemann Edmond de Polignac zierte seit 1891 eine Cavaillé-Coll-Orgel. Auf diesem Instrument erklang Francis Poulencs Konzert, das im Auftrag der Princesse de Polignac entstanden war, zum ersten Mal. Da ihr Lieblingsorganist Fauré, der bei der Bestattung ihres Mannes die Orgel gespielt hatte, nicht mehr unter den Lebenden weilte, übernahm im Dezember 1938 Maurice Duruflé den Solopart; es dirigierte Singers Lehrerin Nadia Boulanger. In bester Toccaten-Manier präludiert die Orgel und traf gewiss den Ton der Auftraggeberin, die Bach liebte. Scherzoartige Abschnitte führen Orgel und Orchester zu einer gemeinsamen Sprache, und ein Andante lässt sie beim Vortrag eines innigen Gebets wie zwei Chöre alternieren. Unverzichtbar macht sich die offenbar erst in einem späten Kompositionsstadium hinzugestoßene Pauke, von der alle wichtigen Impulse ausgehen.

Text: Dr. Ann-Katrin Zimmermann

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Gabriel Fauré, Francis Poulenc, Robert Schumann

zurück

DIE NÄHMASCHINENFABRIKANTENTOCHTER. . .... Winnaretta Singer war 15 Jahre alt, als sie 1880 dem unnachahmlichen Schumann-Spiel eines 20 Jahre älteren Pianisten und Komponisten verfiel: Gabriel Fauré…

weiterlesen
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 89/68/54/40/25/6 EUR
Flexpreise: 98/75/59/44/28/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie III

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

DIE NÄHMASCHINENFABRIKANTENTOCHTER. . .
... Winnaretta Singer war 15 Jahre alt, als sie 1880 dem unnachahmlichen Schumann-Spiel eines 20 Jahre älteren Pianisten und Komponisten verfiel: Gabriel Fauré wurde ihr musikalischer Mentor und lebenslanger Freund. Mehrfach besuchten sie Bayreuth und blieben bis zu seinem Tod 1924 in enger Verbindung. Die 1901 uraufgeführte viersätzige Pelléas et Mélisande-Suite widmete Fauré seiner Gönnerin, wissend, dass sie den Subtext des Maeterlinck-Dramas über tristanesk-todbringende Liebe, die nicht sein darf, verstehen würde. Fauré hatte für eine Londoner Schauspieldarbietung 1898 in Vertretung des gerade an einer Oper zu diesem Stoff arbeitenden Debussy Bühnenmusik zu Pelléas et Mélisande erschaffen. Darauf basieren die vier an eine sinfonische Satzfolge erinnernden Teile, darunter die berühmte Sicilienne mit enigmatisch harfenbegleitetem Flötensolo.

. . . HÄLT DIE FÄDEN IN DER HAND
Zur umfassenden künstlerischen Ausbildung der Mäzenin hatte auch Unterricht im Klavier- und Orgelspiel gehört. Den legendären Salon von Winnaretta und ihrem Ehemann Edmond de Polignac zierte seit 1891 eine Cavaillé-Coll-Orgel. Auf diesem Instrument erklang Francis Poulencs Konzert, das im Auftrag der Princesse de Polignac entstanden war, zum ersten Mal. Da ihr Lieblingsorganist Fauré, der bei der Bestattung ihres Mannes die Orgel gespielt hatte, nicht mehr unter den Lebenden weilte, übernahm im Dezember 1938 Maurice Duruflé den Solopart; es dirigierte Singers Lehrerin Nadia Boulanger. In bester Toccaten-Manier präludiert die Orgel und traf gewiss den Ton der Auftraggeberin, die Bach liebte. Scherzoartige Abschnitte führen Orgel und Orchester zu einer gemeinsamen Sprache, und ein Andante lässt sie beim Vortrag eines innigen Gebets wie zwei Chöre alternieren. Unverzichtbar macht sich die offenbar erst in einem späten Kompositionsstadium hinzugestoßene Pauke, von der alle wichtigen Impulse ausgehen.

Text: Dr. Ann-Katrin Zimmermann