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Thu

27. Jan 2022

20.00
Großer Saal

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Gewandhausorchester Card?

Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Musical works of Erich Wolfgang Korngold , Ferruccio Busoni , Peter Tschaikowski

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Taktstockmagier Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im…

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Taktstockmagier

Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im Gewandhaus zur Uraufführung. Mit dem Boston Symphony Orchestra hob er das Sinfonische Tongedicht seines Freunds Ferruccio Busoni aus der Taufe. Eine ältere Fassung hatte Nikischs Vorgänger Carl Reinecke in Leipzig uraufgeführt. Reinecke erschloss dem Gewandhausorchester auch die Musik Tschaikowskis. Doch zu Publikumslieblingen wurden dessen Sinfonien erst unter Nikisch; seine Aufführungen der Pathétique waren legendär. Tschaikowski hatte bereits bei seinem Leipzig-Aufenthalt 1887/88 erkannt: Nikisch dirigiert nicht, sondern es scheint, als gäbe er sich einer geheimnisvollen Zauberei hin. Seine poesievollen Augen müssen magische Macht besitzen, die das Orchester zwingt, bald wie tausend Posaunen von Jericho zu donnern, bald wie eine Taube zu gurren, bald zu erstarren in atemberaubender Mystik!

Fri

28. Jan 2022

20.00
Großer Saal

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Musical works of Erich Wolfgang Korngold , Ferruccio Busoni , Peter Tschaikowski

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Taktstockmagier Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im…

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Taktstockmagier

Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im Gewandhaus zur Uraufführung. Mit dem Boston Symphony Orchestra hob er das Sinfonische Tongedicht seines Freunds Ferruccio Busoni aus der Taufe. Eine ältere Fassung hatte Nikischs Vorgänger Carl Reinecke in Leipzig uraufgeführt. Reinecke erschloss dem Gewandhausorchester auch die Musik Tschaikowskis. Doch zu Publikumslieblingen wurden dessen Sinfonien erst unter Nikisch; seine Aufführungen der Pathétique waren legendär. Tschaikowski hatte bereits bei seinem Leipzig-Aufenthalt 1887/88 erkannt: Nikisch dirigiert nicht, sondern es scheint, als gäbe er sich einer geheimnisvollen Zauberei hin. Seine poesievollen Augen müssen magische Macht besitzen, die das Orchester zwingt, bald wie tausend Posaunen von Jericho zu donnern, bald wie eine Taube zu gurren, bald zu erstarren in atemberaubender Mystik!

Tue

01. Feb 2022

09.00
Mendelssohn-Saal

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Musical works of Johannes Brahms , Béla Bartók , Johann Strauß (Sohn) , Peter Tschaikowski , Wolfgang Amadeus Mozart , Antonín Dvořák , Manfred Schmitz , Ludwig van Beethoven

Wed

02. Feb 2022

09.00
Mendelssohn-Saal

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Thu

03. Feb 2022

20.00
Großer Saal

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Musical works of Dora Pejačević , Antonín Dvořák

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Für immer verstummt Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren…

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Grosse Concerte

Fokus: Arthur Nikisch zum 100. Todestag

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Sol Gabetta Violoncello

Musical works of Dora Pejačević , Antonín Dvořák

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Präsentiert von EnBW

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Für immer verstummt

Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren die erste abgesagte Probe! Sie hätte der Einstudierung von Dora Pejačevićs Sinfonie gegolten. Nikischs Tod kam der Aufführung zuvor, das Konzert wurde seinem Gedenken geweiht und der einspringende Furtwängler dirigierte Brahms und Beethoven.
Pejačević entstammte slawonischem Adel und führte bei Soiréen im Schloss der Familie bereits eigene Werke auf. Die in sechs Sprachen gewandte Künstlerin studierte Violine und Komposition in Budapest, Zagreb, Dresden und München – auch bei Gewandhauskonzertmeister Henri Petri. Die fis-Moll-Sinfonie widmete sie ihrer Mutter, einer Pianistin und Sängerin. Am 25. Januar 1918 wurden die Mittelsätze im Wiener Musikvereins-Saal uraufgeführt, zwei Jahre später erklang in Dresden erstmals die gesamte Sinfonie. Im Gewandhaus war das Werk bis heute nicht zu hören.

Fri

04. Feb 2022

20.00
Großer Saal

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Musical works of Dora Pejačević , Antonín Dvořák

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Für immer verstummt Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren…

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Grosse Concerte

Fokus: Arthur Nikisch zum 100. Todestag

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Sol Gabetta Violoncello

Musical works of Dora Pejačević , Antonín Dvořák

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Präsentiert von EnBW

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Für immer verstummt

Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren die erste abgesagte Probe! Sie hätte der Einstudierung von Dora Pejačevićs Sinfonie gegolten. Nikischs Tod kam der Aufführung zuvor, das Konzert wurde seinem Gedenken geweiht und der einspringende Furtwängler dirigierte Brahms und Beethoven.
Pejačević entstammte slawonischem Adel und führte bei Soiréen im Schloss der Familie bereits eigene Werke auf. Die in sechs Sprachen gewandte Künstlerin studierte Violine und Komposition in Budapest, Zagreb, Dresden und München – auch bei Gewandhauskonzertmeister Henri Petri. Die fis-Moll-Sinfonie widmete sie ihrer Mutter, einer Pianistin und Sängerin. Am 25. Januar 1918 wurden die Mittelsätze im Wiener Musikvereins-Saal uraufgeführt, zwei Jahre später erklang in Dresden erstmals die gesamte Sinfonie. Im Gewandhaus war das Werk bis heute nicht zu hören.