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Fri

12. Jan 2024

19.30
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Thea Musgrave — Mary, Queen of Scots

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Jung, ambitioniert, mit neuen politischen Ideen im Gepäck: Mary, verwitwete Königin von Frankreich, wird gebeten, in ihre Heimat Schottland zurückzukehren und die Krone zu übernehmen. Doch kaum hat…

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Oper

MARY, QUEEN OF SCOTS

Gewandhausorchester, Matthias Foremny Musikalische Leitung, Ilaria Lanzino Inszenierung

Thea Musgrave — Mary, Queen of Scots

Preise: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

Jung, ambitioniert, mit neuen politischen Ideen im Gepäck: Mary, verwitwete Königin von Frankreich, wird gebeten, in ihre Heimat Schottland zurückzukehren und die Krone zu übernehmen. Doch kaum hat sie Schottland erreicht, kriechen Intrigen und Gerüchte empor, die das Land nach und nach vergiften. Zwischen politischen Spielchen und Machenschaften am Hof sowie ihren Bemühungen, die Treue des Volkes für sich zu gewinnen, weiß sie im Kampf um Macht und Kontrolle schlussendlich nicht mehr, wem sie trauen kann: Etwa ihrem frisch angetrauten Ehemann Lord Darnley? Oder vielleicht ihrem Halbbruder James Stewart? Als Lord Darnley jedoch Marys Vertrauten und Freund, Riccio, brutal vor ihren Augen ermordet, beginnt das blutige Finale. Packendes Musiktheater tri?t auf historischen Krimi und verspricht mit dem Anspruch auf Klimaneutralität große Oper!

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Fri

12. Jan 2024

20.00
Großer Saal

Musical works of Ludwig van Beethoven , Dmitri Schostakowitsch

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KRISENTAGE Die Weltgeschichte tobte laut im Jahr 1812. Alle – auch der emsige Zeitungleser Ludwig van Beethoven – verfolgten gebannt Napoleons Russlandfeldzug. Musikhistorisch war es ein stilles Jahr…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Alan Gilbert Dirigent

Musical works of Ludwig van Beethoven , Dmitri Schostakowitsch

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II

Präsentiert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

KRISENTAGE

Die Weltgeschichte tobte laut im Jahr 1812. Alle – auch der emsige Zeitungleser Ludwig van Beethoven – verfolgten gebannt Napoleons Russlandfeldzug. Musikhistorisch war es ein stilles Jahr ohne epochemachende Ereignisse. Zu schwer lasteten die Folgen der Kriegsjahre auf den Künsten und ihren Förderern. Geistliche und weltliche Würdenträger ächzten unter Wirtschafts- und Finanzkrisen und rangen mit politischen und gesellschaftlichen Neuordnungen. Auch die Tonkünstler hielten den Atem an. Von Beethoven, inmitten seiner produktivsten Jahre, war kaum etwas zu hören. Sein existenzsicherndes Adelsnetzwerk wurde brüchig, hinzu kamen private Sorgen. Nur zwei seiner Werke gelangten zum Druck – bei Breitkopf & Härtel in Leipzig. Es könnte seyn, kündigte Beethoven dem Verleger im September 1812 vorsichtig an, daß ich leipzig besuche, doch bitte ich sie sich darüber ganz tacet zu verhalten. Dann hätte Beethoven gewiss brandneue Sinfonien im Gepäck gehabt und Leipzig wäre womöglich zum Uraufführungsort der im Oktober vollendeten Achten geworden. Doch es blieb – wie so oft bei Beethovens Reiseplänen – bei der Absicht. Kriegswirren und das schwindende Gehör ließen ihn zurückschrecken.

UNSERER TAGE

Schostakowitsch zog radikal Konsequenz aus dem Wandel der Sinfonik, den Beethoven vollzog. Dessen Sinfonien wenden sich an die große Öffentlichkeit, ja die ganze Menschheit – gipfelnd im Seid umschlungen, Millionen! der Neunten. Die Bedeutungsdimensionen weiten sich ins Weltanschauliche und Politische. In der Auslegung von Sinfonik als humanistischer Kunst sei Schostakowitsch der Beethoven unserer Tage und seine 7. Sinfonie die Eroica unserer Tage, sagte man – seiner Tage. Beethovens Humor blitzt in Schostakowitschs Groteske auf, und in Schostakowitschs Ringen mit dem Realismus wirkt Beethovens Idealismus fort. Bei Beethoven haben wir alles, sprach Schostakowitsch 1969, Klassik und Romantik und 20. Jahrhundert. Er komponierte stets unter den Augen einer Beethoven-Büste, die auf dem Regal seines Arbeitszimmers stand: Beethoven ist mein strengster Richter. Von dort droben sandte Beethoven manchen musikalischen Gedanken herab, der in Schostakowitschs Sinfonien, Quartette und Konzerte einfloss.

Sat

13. Jan 2024

16.00
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Richard Wagner — Die Walküre

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Tochter Brünnhilde widersetzt sich dem Willen ihres Vaters Wotan, als dieser auf Geheiß seiner Frau Fricka, der Hüterin der Ehe, die Tötung seines Sohnes, des Wälsungen Siegmund, anordnet. Dieser…

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Oper

DIE WALKÜRE

Gewandhausorchester, Ulf Schirmer Musikalische Leitung, Rosamund Gilmore Inszenierung

Richard Wagner — Die Walküre

Preise: 85/76/62/50/40/23 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

Tochter Brünnhilde widersetzt sich dem Willen ihres Vaters Wotan, als dieser auf Geheiß seiner Frau Fricka, der Hüterin der Ehe, die Tötung seines Sohnes, des Wälsungen Siegmund, anordnet. Dieser wurde von Wotan in die Welt gesetzt, um als freier Held den Göttern den Ring der Weltherrschaft zurückzuerobern. Auf seiner Mission trifft er auf seine Zwillingsschwester Sieglinde und verliebt sich in sie. Als Siegmund im Kampf fällt, flüchtet Brünnhilde mit der schwangeren Sieglinde nach Walhall, wo sie von Wotan gestellt und zur Strafe auf einem von Feuer umgebenen Felsen in ewigen Schlaf versetzt wird.

Richard Wagners »Walküre« ist ein Drama für sich. Sicherlich ist das einer der Gründe, warum der zweite Teil der Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« oft als singuläres Stück auf den Spielplänen der Opernhäuser erscheint. Zugleich ist es derjenige Teil, der durch seine klare musikalische Dramaturgie besticht sowie durch Höhepunkte wie die »Winterstürmen« Siegmunds, die Todesverkündigung Brünnhildes, den Walkürenritt oder Wotans Abschied. Darüber hinaus ist die Geschichte mit ihren zahlreichen inzestuösen Verwicklungen schlichtweg ein packendes Familiendrama.

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Sat

13. Jan 2024

20.00
Mendelssohn-Saal

Chopin Etudes - Annique Göttler

Preise: 36/28 EUR (inkl. VVK-Gebühr)
Ermäßigung: 25/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte

Veranstalter: Göttler, Annique

Sat

13. Jan 2024

20.00
Großer Saal

Das Kiew Grand Ballett 2024 erneut auf großer Tournee durch Deutschland und die Schweiz. Das Kiew Grand Ballett aus der Ukraine zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Tournee-Ensembles in der…

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Kiew Grand Ballett

Preise: 90,90/75,95/61 EUR (inkl. VVK-Gebühr)

Veranstalter: Concertbüro Zahlmann GmbH

Das Kiew Grand Ballett

 

2024 erneut auf großer Tournee durch Deutschland und die Schweiz.

 

Das Kiew Grand Ballett aus der Ukraine zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Tournee-Ensembles in der internationalen Ballettwelt. Aufgrund des Kriegsausbruchs „strandete“ die Balletttruppe im Februar 2022 in Paris. Solidaritätsaktionen sorgten dann für Tourneen durch diverse europäische und amerikanische Länder. Im Januar 2023 war das Kiew Grand Ballett erstmals in Deutschland und der Schweiz zu Gast. Mit dem Ballettklassiker „Schwanensee“ kehren die ausgezeichneten Balletttänzerinnen und -tänzer im Januar 2024 zurück. Auf dem Tourplan stehen dann erneut Städte wie Berlin, Dresden, Freiburg, Leipzig, Basel und Zürich.

Das Ballettensemble aus der Hauptstadt der Ukraine setzt seine Europa-Tournee fort und gastiert 2024 zum zweiten Mal in Deutschland und der Schweiz. Unter der Leitung von Alexander Stoyanov zeigt die Compagnie klassische Ballettkunst in seiner reinsten Form.

Das Kiew Grand Ballett unter der Leitung von Alexander Stoyanov zeigt klassische Ballettkunst in seiner reinsten Form und zählt zu den erfolgreichsten Tournee-Ensembles in der internationalen Ballettwelt. Die traumhaften Kulissen und Kostüme stammen von Designkünstlern der Nationalen Oper der Ukraine. Die Tänzerinnen und Tänzer sind vielfach ausgezeichnet und haben auf berühmten Bühnen von Paris bis New York die Menschen gleichermaßen verzaubert.

2024 ist das Kiew Grand Ballett erneut zu Gast in Deutschland und der Schweiz. Erleben Sie klassische Ballettkunst meisterhaft inszeniert für alle Ballettliebhaber und die, die es werden wollen.

Tickets, Infos und Termine unter: www.kiew-grand-ballett.de

Sun

14. Jan 2024

11.00
Großer Saal

Musical works of Lera Auerbach , Dmitri Schostakowitsch

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IM NACHHALL DES GRAUENS... Mitten in der dunklen Jahreszeit, im eisigen Januar steht alljährlich ein Tag im Zeichen des Holocaust- Gedenkens. Der Jahrestag der Befreiung des Kon- zentrationslagers…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Alan Gilbert Dirigent

GewandhausChor, Kristina Reiko Cooper Violoncello, Johanna Ihrig Sopran, Nora Steuerwald Alt, Falk Hoffmann Tenor, Steven Klose Bass, Eliana Pliskin Jacobs Sprecherin, Sasha Lurje Sprecherin, Daniel Kahn Sprecher, Karsten Troyke Sprecher, Gregor Meyer Einstudierung

Musical works of Lera Auerbach , Dmitri Schostakowitsch

Der MDR-Rundfunk wird die Großen Concerte am 11. und 14. Januar 2024 aufzeichnen. Die Sendung erfolgt zeitversetzt am 26. Januar 2024 ab 20.05 Uhr auf MDR Klassik und MDR Kultur.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 10.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Sonntags-Anrecht II

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

IM NACHHALL DES GRAUENS...

Mitten in der dunklen Jahreszeit, im eisigen Januar steht alljährlich ein Tag im Zeichen des Holocaust- Gedenkens. Der Jahrestag der Befreiung des Kon- zentrationslagers Auschwitz-Birkenau erinnert nicht nur an Abgründe unvorstellbarer Verbre- chen, sondern auch an die Überwindung des Grau- ens und an Hoffnungszeichen mutiger Mitmensch- lichkeit. Der japanische Konsul Chiune Sugihara rettete in Litauen zur Zeit des 2. Weltkrieges 6.000 Juden das Leben. Er stellte den Fliehenden eigenin- itiativ Visa aus, die ihnen nach geltendem Recht nicht zugestanden hätten. Zu den mittlerweile gut 40.000 Nachfahren dieser Holocaust-Überleben- den zählen die Schwiegereltern der Cellistin Kristi- na Reiko Cooper. Die gebürtige Japanerin initiierte gemeinsam mit der ebenfalls in den USA lebenden russisch-österreichischen Komponistin, Pianistin und Autorin Lera Auerbach ein internationales Kunstprojekt zu Ehren Sugiharas. Mit Unterstüt- zung des Holocaust-Zentrums Yad Vashem in Jerusa- lem entstand das große chorsinfonische Werk mit solistischem Violoncello, das Sugihara gewidmet ist.

...TÖNE DER HOFFNUNG HÖREN

Kaum war Stalin gestorben, meldete sich Schostakowitsch 1953 mit einer neuen Sinfonie, der Zehnten. Nach acht Jahren brach er sein sinfonisches Schweigen. Die Erwartungen waren hoch – doch damit hatte keiner gerechnet. Schostakowitschs aufgewühlte, erschütternde Musik löste heftigste Reaktionen aus. Drei Tage lang wurde im Komponistenverband über die 10. Sinfonie debattiert. Das Publikum hatte sein Urteil längst gefällt. Es hörte aus der Sinfonie die eigenen Emotionen, die eigene Stimme sprechen und bejubelte das Werk euphorisch. Der Zuspruch, den die Sinfonie im Ausland fand, stärkte die Position des Komponisten. Schostakowitsch gab nur unverbindlich Auskunft: Die Sinfonie sei allen gewidmet, die den Frieden liebten. Die Töne bergen noch mehr Botschaften. Das brutale, jäh abreißende Scherzo identifizierte man als Stalin-Portrait. Auch Künstlerkollegen, die dem Regime zum Opfer gefallen waren, und Personen aus Schostakowitschs Umfeld sind der Partitur eingeschrieben. Vor allem jedoch, immer wieder und mit unerbittlichem Nachdruck: Dmitri Schostakowitschs Initialen D-es-c-h – Klangsignum eines ungeheuer starken »Ich«.