Als Béla Bartók für den Geiger Zoltán Székely sein zweites Violinkonzert schrieb, prallten zwei Vorstellungen aufeinander: Bartóks Idee eines großen Variationssatzes und der Wunsch des Solisten nach…
Für den kurzfristig erkrankten Dirigenten Petr Popelka springt Michel Tabachnik ein.
Andreas Buschatz musste als Solist aus persönlichen Gründen absagen. Für ihn übernimmt Josef Špaček.
Kurz Reinhören!
Bartók »2. Violinkonzert«
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos:
VARIO,
Serie II
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
Als Béla Bartók für den Geiger Zoltán Székely sein zweites Violinkonzert schrieb, prallten zwei Vorstellungen aufeinander: Bartóks Idee eines großen Variationssatzes und der Wunsch des Solisten nach klassischer Dreisätzigkeit. Bartók löste den Konflikt mit einer raffinierten Form, in der der mittlere Satz variiert wird und der dritte den ersten in veränderter Gestalt spiegelt. So entstand ein Werk, das komplexe Moderne, Volksmusiknähe und spätromantische Klangschönheit überzeugend verbindet. In Verbindung mit Debussys »Jeux« und Ravels »La valse« ergibt sich ein Programm, das Bewegung in all ihren Facetten hörbar macht, vom präzisen Impuls bis zum rauschhaften Taumel. Als Solist brilliert Josef Špaček.