Am Vorabend des ersten Advents gestaltet das Gewandhausorchester unter der Leitung von Andris Nelsons ein festliches Konzert, das musikalische Exzellenz mit gelebter Solidarität verbindet. Der Erlös…
Preise: 100/85/65/50/35/15 EUR
Flexpreise: 110/94/72/55/39/17 EUR
Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester Card
Präsentiert von
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
Am Vorabend des ersten Advents gestaltet das Gewandhausorchester unter der Leitung von Andris Nelsons ein festliches Konzert, das musikalische Exzellenz mit gelebter Solidarität verbindet. Der Erlös des Abends kommt Projekten zugute, die jungen Menschen in unserer Region neue Perspektiven eröffnen.
Seit jenem ersten Konzert »Zum Wohle der Armen« im Jahr 1782 steht das Gewandhausorchester in einer lebendigen Tradition der Verantwortung. Heute engagiert es sich gemeinsam mit der Leipziger Volkszeitung, Porsche Leipzig, der Sparkasse Leipzig und der VNG AG in der Stiftung »Leipzig hilft Kindern« für die nachhaltige Unterstützung von Vereinen und Initiativen in und um Leipzig. Mehr als 1,8 Millionen Euro konnten so bereits in direkte Hilfe für Kinder und Jugendliche fließen.
Die Brüder Lucas und Arthur Jussen sind die Solisten in Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365, einem Werk voll Eleganz und heiterer Zwiesprache. In Johannes Brahms’ 1. Sinfonie c-Moll op. 68 entfaltet sich schließlich jene seelische Tiefe und Erhabenheit, die den Abend in den Geist der beginnenden Adventszeit tauchen lässt.
Erleben Sie ein Konzert, das Herzen öffnet – für die Musik und für Kinder und Jugendliche, die unsere Unterstützung brauchen.
VORAUSEILENDER RUFSchubert habe besondere Bedeutung für sie, bekennt Joana Mallwitz beharrlich in Interviews. Dass sie seine längste und leipzigste Sinfonie für ihr Debüt beim Gewandhausorchester…
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Preise: 89/68/54/40/25/6 EUR
Flexpreise: 98/75/59/44/28/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos:
Serie III
Präsentiert von
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
VORAUSEILENDER RUF Schubert habe besondere Bedeutung für sie, bekennt Joana Mallwitz beharrlich in Interviews. Dass sie seine längste und leipzigste Sinfonie für ihr Debüt beim Gewandhausorchester wählt, kommt nicht von ungefähr und ist nicht ungefährlich. Seit Mendelssohn den Schatz im Gewandhaus gehoben hat, dirigierten sämtliche Kapellmeister – darunter Gade, Reinecke, Nikisch, Walter und Furtwängler – dieses Werk, und die Einspielungen unter Masur und Blomstedt genießen Referenz-Status. Schuberts Große C-Dur zählt zum Tafelsilber des Orchesters, das die Chefs nur erlesenen Gästen wie Busch, Klemperer und Welser-Möst anvertrauen. Einer Debütantin wird diese Ehre nur zuteil, wenn sie dazu Bedeutsames zu sagen hat. Das soll für Mallwitz im wörtlichen wie musikalischen Sinne gelten. Es lohnt sich, genau hinzuhören, wenn die Hörner Schuberts Ruf erschallen lassen, der das Orchester bis zum gewaltigen Schlussappell lenkt.
KEIN VERGLEICH Frei von Konkurrenzdruck können sich »die Jussens« in Martinůs Musik stürzen. Sein Konzert für zwei Klaviere blieb bislang im Gewandhaus unangetastet. Der Komponist war vor den Nationalsozialisten in die USA geflüchtet und hatte dort dank Koussevitzky rasch Fuß gefasst. Sinfonien und Konzerte flossen ihm förmlich aus der Feder und machten ihn rasch berühmt und beliebt in der Neuen Welt, wo sein verspielt nostalgischer Tonfall gut ankam. In seiner neuen Wahlheimat New York brachte Martinů 1943 das zweiklavierige Konzert binnen eines Monats zu Papier und widmete es dem russisch-französischen Duo Luboshutz & Nemenoff. Die Form ist frei an ein barockes Concerto grosso angelehnt, spricht der Schöpfer. Es verlangt virtuose Klaviertechnik, und die Farbe von zwei Klavieren ruft neue Klangwirkungen hervor. Die Musik lotet kontrapunktische Potenziale aus, man hat ihr Einflüsse böhmisch-mährischer Volkslieder abgelauscht, und ihre draufgängerische Energetik ist wie geschaffen fürs Tastentemperament der niederländischen Pianistenbrüder.
VORAUSEILENDER RUFSchubert habe besondere Bedeutung für sie, bekennt Joana Mallwitz beharrlich in Interviews. Dass sie seine längste und leipzigste Sinfonie für ihr Debüt beim Gewandhausorchester…
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Preise: 89/68/54/40/25/6 EUR
Flexpreise: 98/75/59/44/28/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos:
Serie III
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Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
VORAUSEILENDER RUF Schubert habe besondere Bedeutung für sie, bekennt Joana Mallwitz beharrlich in Interviews. Dass sie seine längste und leipzigste Sinfonie für ihr Debüt beim Gewandhausorchester wählt, kommt nicht von ungefähr und ist nicht ungefährlich. Seit Mendelssohn den Schatz im Gewandhaus gehoben hat, dirigierten sämtliche Kapellmeister – darunter Gade, Reinecke, Nikisch, Walter und Furtwängler – dieses Werk, und die Einspielungen unter Masur und Blomstedt genießen Referenz-Status. Schuberts Große C-Dur zählt zum Tafelsilber des Orchesters, das die Chefs nur erlesenen Gästen wie Busch, Klemperer und Welser-Möst anvertrauen. Einer Debütantin wird diese Ehre nur zuteil, wenn sie dazu Bedeutsames zu sagen hat. Das soll für Mallwitz im wörtlichen wie musikalischen Sinne gelten. Es lohnt sich, genau hinzuhören, wenn die Hörner Schuberts Ruf erschallen lassen, der das Orchester bis zum gewaltigen Schlussappell lenkt.
KEIN VERGLEICH Frei von Konkurrenzdruck können sich »die Jussens« in Martinůs Musik stürzen. Sein Konzert für zwei Klaviere blieb bislang im Gewandhaus unangetastet. Der Komponist war vor den Nationalsozialisten in die USA geflüchtet und hatte dort dank Koussevitzky rasch Fuß gefasst. Sinfonien und Konzerte flossen ihm förmlich aus der Feder und machten ihn rasch berühmt und beliebt in der Neuen Welt, wo sein verspielt nostalgischer Tonfall gut ankam. In seiner neuen Wahlheimat New York brachte Martinů 1943 das zweiklavierige Konzert binnen eines Monats zu Papier und widmete es dem russisch-französischen Duo Luboshutz & Nemenoff. Die Form ist frei an ein barockes Concerto grosso angelehnt, spricht der Schöpfer. Es verlangt virtuose Klaviertechnik, und die Farbe von zwei Klavieren ruft neue Klangwirkungen hervor. Die Musik lotet kontrapunktische Potenziale aus, man hat ihr Einflüsse böhmisch-mährischer Volkslieder abgelauscht, und ihre draufgängerische Energetik ist wie geschaffen fürs Tastentemperament der niederländischen Pianistenbrüder.