at the Opera

Ein Meilenstein des Opernorchesters ist zweifelsohne die erste Aufführung des kompletten »Ring«-Zyklus von Richard Wagner außerhalb Bayreuths im Jahr 1878. Diese Aufführungen boten Anlass, das städtische Musikwesen in Leipzig  völlig neu zu ordnen: 1881 beschließt der Magistrat der Stadt Leipzig, dass das Gewandhausorchester zum Dienst in Kirche, Konzert und Oper verpflichtet wird.

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Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper La Cenerentola.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper La Cenerentola.

Fri

14. Jan 2022

19.30
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Gioachino Rossini — La Cenerentola

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Den Mythos vom »Aschenbrödel« oder »Aschenputtel« gibt es seit Jahrhunderten in verschiedenen Varianten in Europa, Afrika und Asien. In Deutschland wird er den meisten in der Version der Gebrüder…

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Oper

LA CENERENTOLA

Gewandhausorchester, Andrea Sanguineti Musikalische Leitung, Lindy Hume Inszenierung

Gioachino Rossini — La Cenerentola

Price: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Organizer: Oper Leipzig

Den Mythos vom »Aschenbrödel« oder »Aschenputtel« gibt es seit Jahrhunderten in verschiedenen Varianten in Europa, Afrika und Asien. In Deutschland wird er den meisten in der Version der Gebrüder Grimm bekannt sein. Eine weitere wichtige Bearbeitung ist Charles Perraults »Cendrillon ou la Petite Pantouffle de verre« (»Aschenputtel oder der kleine Glasschuh«) von 1697. Hier taucht zum ersten Mal das Motiv des Glasschuhs auf, der schließlich ausschlaggebend für die Liebe zwischen Aschenputtel und dem Prinzen wird. Auch der italienische Komponist Gioacchino Rossini nimmt 1817 mit seinem Librettisten Jacopo Ferretti das Aschenputtel-Märchen auf, unternimmt jedoch entscheidende Veränderungen: So ersetzt Ferretti den Glasschuh durch einen Armreif. Doch was ist Aschenputtel ohne ihren berühmten Schuh?

 

Rossini zeigt: Es muss nicht unbedingt der Schuh sein. Denn obwohl sich Rossini an Perraults »Cendrillon« orientiert, ist seine Oper kein Märchen. Vielmehr knüpft er mit »La Cenerentola« an die spielfreudige Commedia dell’arte an. Karnevalesk führen sich die Figuren durch zahlreiche Verkleidungen und Rollenwechsel gegenseitig in die Irre. So geht es bisweilen ziemlich turbulent zu – dennoch bleibt Raum für Momente tiefer Innigkeit und Poesie, wie nicht nur die Liebesszenen zwischen dem Aschenputtel Angelina und ihrem Prinzen Don Ramiro zeigen, sondern auch die brillante Musik Rossinis.

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Die Zauberflöte.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Die Zauberflöte.

Sun

16. Jan 2022

18.00
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Wolfgang Amadeus Mozart — Die Zauberflöte

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Die geniale Mischung aus tragischer Oper, rätselhaftem Zauberspiel und lustigem Volkstheater scheint jegliche Gattungsgrenzen zu sprengen. Mozarts letztes Bühnenwerk ist weisheitsvolle Märchenoper und…

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Oper

DIE ZAUBERFLÖTE

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Ralf Nürnberger Inszenierung

Wolfgang Amadeus Mozart — Die Zauberflöte

Price: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Organizer: Oper Leipzig

Die geniale Mischung aus tragischer Oper, rätselhaftem Zauberspiel und lustigem Volkstheater scheint jegliche Gattungsgrenzen zu sprengen. Mozarts letztes Bühnenwerk ist weisheitsvolle Märchenoper und Welttheater zugleich an der Schnittstelle von historischen und gesellschaftlichen Umbrüchen. 1791, das Jahr der Uraufführung der »Zauberflöte«, steht schon am Beginn des Übergangs von der Aufklärung in die Romantik. Die Erfahrungen aus der Französischen Revolution spiegeln sich in dieser Oper ebenso wider wie das erwachende künstlerische Interesse an den Nacht- und Schattenseiten der menschlichen Seele, an Verdrängtem, Irrationalem. Wie zwei Seiten einer Medaille stehen sich die Machtsphären von Königin der Nacht und Sarastro gegenüber, welcher Pamina, die Tochter der Königin, entführte, um sie im Sinne seiner Lehren zu erziehen. Mit dem Auftrag, die geliebte Tochter zu befreien, schickt die Königin den Prinzen Tamino in Sarastros Reich, mit ihm den naiven Vogelfänger Papageno. Zauberflöte und Glockenspiel sollen helfen Gefahren zu bannen.

 

Ein Erlebnis für sich sind dabei die Bühnenbilder des Panometer-Künstlers Yadegar Asisi.

 

Oper Leipzig Außenansicht
Oper Leipzig Außenansicht

Sat

22. Jan 2022

19.00
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Richard Wagner — Das Liebesverbot WWV 38

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Die Schilderung des »warmen, wahren Lebens« schwebte dem jungen Richard Wagner bei der Komposition seiner 1836 vollendeten Oper »Das Liebesverbot oder die Novize von Palermo« vor Augen. Das dralle…

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Oper

DAS LIEBESVERBOT ODER DIE NOVIZE VON PALERMO

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Aron Stiehl Inszenierung

Richard Wagner — Das Liebesverbot WWV 38

Price: 85/76/62/50/40/23 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Organizer: Oper Leipzig

Die Schilderung des »warmen, wahren Lebens« schwebte dem jungen Richard Wagner bei der Komposition seiner 1836 vollendeten Oper »Das Liebesverbot oder die Novize von Palermo« vor Augen. Das dralle Leben des Karnevals von Palermo trifft hier auf die moralischen Prinzipien des sittenstrengen Statthalters Friedrich, heißes mediterranes Temperament trifft auf kühle nordische Disziplin. Für helle Aufregung sorgt ein Gesetz, nach dem die Ausübung des Karnevals bei Todesstrafe verboten werden soll, bis Statthalter Friedrich plötzlich über seine eigenen Prinzipien stolpert.

 

Der junge Richard Wagner versucht sich nach der Ablehnung seines Opernerstlings »Die Feen« an einem für ihn vollkommen ungewöhnlichen Genre, einer Oper im Stil der italienischen Opera buffa. Nichtsdestotrotz kommt bereits in seiner Karnevalsoper »Das Liebesverbot« das Lebensthema des Komponisten zum Ausdruck, die vermeintliche Unvereinbarkeit von Erotik und »hoher« Liebe.

Oper Leipzig Außenansicht
Oper Leipzig Außenansicht

Sun

23. Jan 2022

18.00
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Richard Wagner — Rienzi, der letzte der Tribunen

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Richard Wagners Frühwerk erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall Rienzis, des Volkstribuns, der durch Fehleinschätzung der gesellschaftlichen und politischen Realität zum Scheitern verurteilt…

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Richard Wagners Frühwerk erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall Rienzis, des Volkstribuns, der durch Fehleinschätzung der gesellschaftlichen und politischen Realität zum Scheitern verurteilt ist. Eine Zeitreise führt ins mittelalterliche Rom, wo anarchische Zustände und erbitterte Fehden zwischen Patrizierfamilien das öffentliche Leben gefährden.

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.

Fri

28. Jan 2022

19.30
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

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Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik…

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Oper

TOSCA

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Michiel Dijkema Inszenierung

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

Price: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Organizer: Oper Leipzig

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Kaum eine Oper ist so im zeitlichen Kontinuum der Geschichte verankert wie Giacomo Puccinis »Tosca«. Die Handlung spielt im Rom des ausgehenden 18. Jahrhunderts. In dieser Stadt begegnen sich geistliche und weltliche Macht, Kirchenstaat und Polizeistaat auf eine frappierende Art und Weise. Architektonischer Ausdruck dieser Verbindung sind Bauwerke wie die Kirche St. Andrea della Valle, der Palazzo Farnese oder die Engelsburg, die bis heute das Gesicht der Ewigen Stadt prägen. Sie sind zugleich die Schauplätze für Puccinis Oper. Je mehr sich Puccini auf der Oberfläche um detailgetreuen Realismus bemüht, umso stärker sind seine Protagonisten getrieben von heftigen Leidenschaften und großem Pathos. Perfekt spielt Puccini in seiner Oper auf der Klaviatur der Gefühle, lässt die Zuschauer mitfühlen mit der Operndiva Tosca, deren Liebe zu Cavaradossi auf Grund der politischen Umstände zum Scheitern verurteilt ist.

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper La Bohéme.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper La Bohéme.

Sat

29. Jan 2022

19.00
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Giacomo Puccini — La Bohème / Oper in vier Akten

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Am 10. Dezember 1895 versammelte sich der »Club La Bohème« – eine Künstlergilde von Literaten und Malern, mit denen Giacomo Puccini eine gemeinsame Erinnerung an seine Jahre als Student und Bohémien…

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Oper

LA BOHÈME

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Peter Konwitschny Inszenierung

Giacomo Puccini — La Bohème / Oper in vier Akten

Price: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Organizer: Oper Leipzig

Am 10. Dezember 1895 versammelte sich der »Club La Bohème« – eine Künstlergilde von Literaten und Malern, mit denen Giacomo Puccini eine gemeinsame Erinnerung an seine Jahre als Student und Bohémien wachhielt. Während seine Freunde Wein tranken und Karten spielten, komponierte er – und rief plötzlich vom Klavier aus: »Ruhe, ihr Burschen! Ich bin fertig!« In kurzer Zeit entstand die Partitur und die Oper mit der wunderbaren Liebesgeschichte zwischen Mimi und Rodolfo kam auf die Bühne. Ohne jemals zuvor in Paris gewesen zu sein, fing Puccini das Flair der Szenerie ebenso ein wie die Atmosphäre eines frostklirrenden Wintertages. Dazu kommt sein Sinn für eine klare Figurenzeichnung, denn die Leere und Kargheit der Naturschilderung lässt alle Figuren und das »Grundthema« Liebe noch verlorener und verzweifelter, gleichsam einsam-erstarrt erscheinen.

 

Peter Konwitschnys Interpretation folgte den Intentionen des großen italienischen Komponisten und dessen Librettisten, die Henri Murgers Roman zur Vorlage nahmen, und brachte in Bühne, Kostüm und Regie eine herausragende einfühlsam-poetische Inszenierung auf die Bühne.