Familienkonzerte

Wir laden ein zu unseren moderierten Familienkonzerten für Groß und Klein. Malte Arkona führt galant und witzig durch das Programm, erforscht gemeinsam mit Publikum und Künstlern faszinierende Werke oder erzählt eine spannende Geschichte.

Ob mit dem Gewandhausorchester oder mit der großen Gewandhausorgel – die etwa einstündigen Konzerte sind immer ein Highlight in jeder Spielzeit.

Wer besonders neugierig ist, kommt schon eine Stunde vor Konzertbeginn zur Instrumenten- und Bastelstraße. Hier kann man Musiker des Gewandhausorchesters persönlich kennenlernen, Instrumente ausprobieren oder beim Basteln selbst kreativ werden.

Zu jedem Familienkonzert erhalten die ersten 200 Kinder freien Eintritt dank der Stadtbau AG. Beim Kauf der Tickets an der Gewandhauskasse einfach fragen. Die Familienkonzerte werden auch von der Sparkasse Leipzig unterstützt.

Empfohlen ab 6 Jahren

Freiverkauf

20 EUR | Flex-Preis: 22 EUR

Ermäßigung für Berechtigte

Kinder und Schüler bis 12 Jahre 10 EUR

»Claras Welt - Waghalsige Akrobatik für zehn Finger«

Nicht allzu oft begegnen wir Komponistinnen im Konzertsaal. Aber zum Glück sind wir in Leipzig und feiern in dieser Spielzeit den 200. Geburtstag von Clara Schumann. Deshalb erklingt in unserem Familienkonzert auch Musik dieser beeindruckenden Frau, die nicht nur Komponistin, sondern auch gefeierte Pianistin und ganz nebenbei Mutter von acht Kindern war.

Ihr Klavierkonzert op. 7 hat es in sich und verlangt jedem Solisten sportliche Höchstleistungen ab. Sie selbst hatte ungewöhnlich große Hände und konnte die virtuosen Schwierigkeiten ihrer eigenen Komposition auch im zarten Alter von 16 Jahren schon mühelos bewältigten. Lauma Skride, die Solistin des Familienkonzerts, nimmt diese Herausforderung an und freut sich gemeinsam mit Andris Nelsons auf ein akrobatisches Konzerterlebnis.

»Fantasie und Sinfonie - Eine Entdeckungsreise ins Orchester«

Mit seinem Werk Die Dreigroschenoper wurde der Komponist Kurt Weill schlagartig weltberühmt. Seine Songs entwickelten sich zu echten Gassenhauern, die an jeder Ecke gepfiffen wurden. Im Familienkonzert nimmt Malte Arkona Kurt Weills 2. Sinfonie unter die Lupe. Er erforscht gemeinsam mit euch die unterschiedlichen Klänge im Inneren des Orchesters und entdeckt den faszinierenden Reichtum dieser herrlichen sinfonischen Fantasie. Die musikalischen Einfälle des Komponisten flattern wie kleine Insekten durch die Luft, schlagen Purzelbäume und fangen an zu glitzern. Zeit, um eurer eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen.

»In der Halle des Orgelkönigs - Märchenhaftes aus dem hohen Norden«

Durch aufregende Träumereien von fantastischen Wesen versucht der junge Bauernsohn Peer Gynt aus seinem Alltag ein Abenteuer zu machen. Ihr dürft heute in ein echtes, norwegisches Feenmärchen eintauchen, das der Komponist Edvard Grieg in bildhafte Klänge verwandelt hat. Es erklingt die 1. Peer-Gynt-Suite – die eigentlich für Orchester geschrieben wurde – auf der Gewandhausorgel. Erkennt ihr die bekannte Melodie der »Morgenstimmung«?

Sie zählt zu den beliebtesten romantischen Musikstücken und sicher habt ihr sie schon einmal gehört. Der vierte Satz »In der Halle des Bergkönigs« verleiht unserem Konzert seinen Namen. Unser König wohnt jedoch in keinem Berg, sondern spielt auf der Orgel im Großen Saal: Gewandhausorganist und Orgelkönig Michael Schönheit.

»Spuk im Gewandhaus - Von Hexen Kobolden und Zauberwesen«

Kommt mit Zacken und mit Gabeln, wie der Teufel, den sie fabeln, und mit wilden Klapperstöcken durch die engen Felsenstrecken! Kauz und Eule, heul’ in unser Rundgeheule. Kommt! Kommt! Kommt! Und gruselt euch ein bisschen, wenn Die erste Walpurgisnacht op. 60 von Felix Mendelssohn Bartholdy im Gewandhaus erklingt. Den schaurig schönen Text dazu hat sich der berühmte Dichter Johann Wolfgang von Goethe ausgedacht. Eigentlich war ja schon der Frühling im Wald angekommen, aber in den Reihen der Musiker haben sich Kobolde versteckt und unsichtbare Zauberwesen tanzen wie wild zur Musik. Was machen wir da bloß? Wir laden alle Hexen und Kobolde ein, zum »Spuk im Gewandhaus« zu kommen. Traut ihr euch, dabei zu sein?