Familienkonzerte

Wir laden ein zu unseren moderierten Familienkonzerten für Groß und Klein. Die Moderatoren führen durch das Programm, erforschen gemeinsam mit Publikum und
Künstlern faszinierende Werke oder erzählen eine spannende Geschichte. Es gibt Familienkonzerte mit dem Gewandhausorchester, mit der großen Gewandhausorgel und in dieser Saison zum ersten Mal auch mit den beiden Gewandhauschören.

Wer besonders neugierig ist, kommt schon eine Stunde vor Konzertbeginn zur Instrumentenstraße. Hier kann man Musiker des Gewandhausorchesters persönlich kennenlernen, ihre Instrumente ausprobieren oder in kleinen Workshops musikalisch selbst aktiv werden.

Zu jedem Familienkonzert erhalten die ersten 200 Kinder freien Eintritt dank der Stadtbau AG. Beim Kauf der Tickets an der Gewandhauskasse einfach fragen. Die Familienkonzerte werden auch von der Sparkasse Leipzig unterstützt. Empfohlen ab 6 Jahren.

Freiverkauf
18 EUR | Ermäßigung für Berechtigte, Kinder und Schüler 9 EUR

»Auf der Moldau durch das Land«

Von Flüssen, Burgen und sagenhaften Gestalten.

Die Moldau ist ja meilenlang! Kein Wunder, denn sie fließt durch ganz Tschechien, die mitreißende, muntere, märchenhafte, magische, majestätische Moldau. Und der böhmische Komponist Bedřich Smetana hat es geschafft, die Geschichte des Flusses von den Quellen im Böhmerwald bis zur Mündung in der goldenen Stadt Prag zu vertonen. An den Ufern warten viele Überraschungen auf euch. Stellt euch vor, ihr könntet auf einem Floß die Moldau entlangfahren und alles genau beobachten: die Jäger im Wald, die Hochzeitsfeier der Bauernfamilie, einen Nymphenreigen im Mondschein und die große Burg Vyšehrad auf dem Berg. die Musik macht die Moldau für uns lebendig – im Orchester hört ihr das Wasser regelrecht plätschern und sprudeln. Klingt nach einem Abenteuer, das man nicht verpassen sollte, oder?

»Ciao Vivaldi!«

Bach trifft Italien.

Stellt euch einmal vor, was geschehen wäre, wenn sich der berühmte Komponist Johann Sebastian Bach als junger Mensch nicht nur zu Fuß nach Norddeutschland, sondern auch nach Italien aufgemacht hätte? Das wäre für ihn und seine Schuhe eine ziemliche Strapaze gewesen. Aber wahrscheinlich wäre er dem sieben Jahre älteren Antonio Vivaldi höchstpersönlich in Venedig begegnet und hätte dessen Mädchenorchester gelauscht… In unserem Familienkonzert trifft Bach auf Vivaldi und die italienische Musiktradition zwar »nur« musikalisch aber zu entdecken gibt es dennoch jede Menge. Dafür nehmen euch Malte Arkona und Gewandhausorganist Michael Schönheit mit auf ihre packende Klangreise nach Italien. A presto, meine Freunde!

»Total verrückt!«

Phantastische Träume und Geschichten aus Musik.

Träumt ihr manchmal ganz verrückte Dinge? Oder erfindet ihr gerne die tollsten Geschichten? dann steigt ein in das Traummobil und begebt euch mit 100 singenden Kindern und Jugendlichen auf eine fantastische Reise. Musikalisch begleitet wird der Chor von unternehmungslustigen Musikern des Gewandhausorchesters. Auf wagemutigen Pfaden führt der Weg zu Traumschlössern und Erfinderwerkstätten. Hier ist alles möglich und jeder Wunsch geht in Erfüllung! In den Reiserucksack haben wir für euch zappelige Rhythmen, fabelhafte Melodien, witzige Texte und ganz viel Phantasie gepackt. Traum oder Wirklichkeit, Schlaf oder Erwachen? Ob vielleicht Malte Arkona diese Frage beantworten kann? Wir werden es herausfinden!

»Hallo Herr Beethoven, wie geht Klavier?«

Den Geheimnissen der Tastenwelt auf der Spur.

Beethoven konnte virtuos Klavier spielen und so verwundert es nicht, dass er bei vielen Aufführungen seiner Klavierwerke selbst am Klavier saß, so auch bei diesem Konzert. Doch was war bei der ersten Aufführung in Wien los? Beethovens Schüler Ignaz von Seyfried sollte beim Umblättern helfen und schaute im Konzert interessiert auf das Notenpult am Flügel. Daraufhin erschrak er heftig und wurde kreidebleich, denn dort standen… fast nur leere Blätter. Auf der einen oder anderen Seite waren ein paar recht unverständliche Hieroglyphen hingekritzelt. Beethoven spielte fast das ganze Konzert aus dem Kopf, was für ihn kein Problem zu sein schien! Von dieser Mogelei bemerken wir heute natürlich nichts mehr – die »Hieroglyphen« wurden später ins Reine geschrieben und verwandelten sich in Musik, die uns bis heute verzaubert.