Mo

02. Jan 2023

20 Uhr
Großer Saal

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Rückblick: Anfang 2021, Danger Dan, der Rapper aus dem Hause Antilopen Gang kündigt ein kleines, unerwartetes Klavieralbum an. Er ist nicht mal im Besitz eines Klaviers, hat jahrelang nicht geübt und…

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Danger Dan

Preise: 50,39/48,19/44,89/39,39/33,89/28,39 EUR (inkl. VVK-Gebühr)

Veranstalter: Landstreicher Kulturproduktionen GmbH

Rückblick: Anfang 2021, Danger Dan, der Rapper aus dem Hause Antilopen Gang kündigt ein kleines, unerwartetes Klavieralbum an. Er ist nicht mal im Besitz eines Klaviers, hat jahrelang nicht geübt und die Klimperei eigentlich schon länger an den Nagel gehängt. Aber die Pandemie legt das Konzertgeschehen lahm, es gibt viel Zeit und wenig Geld - vielleicht der richtige Moment, den alten Traum von einem Klavieralbum doch nochmal aufleben zu lassen. Ohne Aussicht auf große Erfolge und als Nebenprojekt geplant lässt das hauseigene kleine Label der Antilopen Gang „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ auf die Welt los. Was dann im Rest des Jahres passiert, war so nicht abzusehen. Das Album explodiert förmlich, die Schallplatten sind sofort vergriffen, die Touren sofort ausverkauft, jede Zeitung berichtet, jedes Radio spielt die Lieder. „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ steigt auf Platz 2 der Charts ein und klettert, als es wieder lieferbar ist, sogar auf Platz 1. Danger Dan und sein Team gewinnen gefühlt jeden Preis, den die Musiklandschaft zur vergeben hat. Bestes Album, bestes Lied, bester Künstler, bestes Label, kreativstes Video. Das Jahr, das unter den ungünstigsten Bedingungen startet, entwickelt sich zum erfolgreichsten in der musikalischen Laufbahn von Danger Dan. Und das obwohl in diesem Jahr Konzerte nach wie vor – wenn überhaupt – nur unter Auflagen stattfinden konnten. Man kann also nur erahnen, wie sehr sich Danger Dan, aber auch sein altes und neu dazugestoßenes Publikum freuen werden, wenn es nun wieder richtig losgeht. Wir freuen uns auf Musik, die dem Zeitgeist zum Trotze an eine totgeglaubte Liedermachertradition anknüpft und sie mit polarisierenden Texten, politischen Kampfansagen und unpeinlichen Liebesliedern in die Gegenwart transportiert. Wir freuen uns auf einen Pianisten, der weder ein Klavier besitzt, noch Noten lesen kann, dafür aber charmant unter Beweis gestellt hat, wie wie man aus der Not eine Tugend macht: Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!Präsentiert von DIFFUS und taz.