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11. Nov 2022

20 Uhr
Mendelssohn-Saal

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ES MI TANGO: Ein Fest der Nuancen Wenn sich Lust aus Köpfen löst und mit den Leibern spielt, dann ist Tango. Es mi Tango. Wenn aus Vertrautem, das sich findet, Neues wird, dann: Es mi Tango. Schon…

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ES MI TANGO: Ein Fest der Nuancen

Wenn sich Lust aus Köpfen löst und mit den Leibern spielt, dann ist Tango. Es mi Tango. Wenn aus Vertrautem, das sich findet, Neues wird, dann: Es mi Tango.

 

Schon bei seiner Geburt als Argentinier war Tango international. Multikulturell. Wer ihn liebt, darf ihn spielen. Nur nicht nachspielen, bloß nicht kopieren. Aber keine Angst, dies hier ist alles andere als eine Kopie. Dies ist etwas Eigenes, dass für jeden da ist, dass jeder haben kann, der Ohren am Kopf trägt und ein Herz im Leib.

 

Was manchmal so beherrscht klingt, ist mit Emotion getränkt. Die Zerrissenheit wird durch die Musik zur Harmonie - zum Fest. Ein Fest der Nuancen.

 

Das Tangoorchester spielt neben Tango Argentino und Tango nuevo von Astor Piazzolla die gleichnamige Suite „Abriendo y Cerrando“. Christoph Schmidt nimmt hier einen textlichen und musikalischen Bezug auf seine in Argentinien lebenden Verwandten, die Anfang des 20. Jh. aus Deutschland ausgewandert sind. Es erklingen zwei Sätze aus der Suite, in denen der Komponist seine Assoziationen und die in seiner Heimatstadt Leipzig erfahrene musikalische Prägung durch Schumann, Mendelssohn und Wagner hörbar und erlebbar macht.

 

Der improvisierte Showtanz von Angela Sallat und Andreas Küttner entwickelt sich auf der Bühne zu einer spielerischen, kreativen und emotionalen Begegnung zweier Menschen. Von dem Tango-Orchester „Abriendo y Cerrando“ begleitet, darf der Zuschauer diese Verschmelzung von Musik und Bewegung live erleben.

 

Andreas Küttner interpretiert als Sänger zwei bekannte Tango-Canciones von Astor Piazzolla-„Balada para un Loco“ und „Los Pajaros Perdidos“.