Dem eigenen Tod, etwas so Ungreifbarem und Erschreckendem, etwas Schönes, ja Optimistisches entgegenzusetzen, ist eine zutiefst menschliche Regung und zugleich ein Wunsch, den sowohl Béla Bartók als auch Sergej Rachmaninoff in Musik verwandelt haben. An diesem Abend erklingen Bartóks brillantes 3. Klavierkonzert und Rachmaninoffs vibrierende »Sinfonische Tänze« ebenso wie ein musikalischer Neubeginn: die deutsche Erstaufführung von »Greater Antiphons« für Streichorchester des Gewandhauskomponisten Arvo Pärt. Ursprünglich für Chor geschrieben, schuf Pärt später diese Fassung für Streicher. Dirigent Vasily Petrenko fühlt sich der Musik des estnischen Komponisten tief verbunden: »Ich liebe die Musik von Arvo Pärt! Sie ist seit meiner Kindheit Teil meines Lebens, als ich einige seiner Chorwerke im Knabenchor gesungen habe. Im Allgemeinen vermittelt seine Musik eine ganz besondere Zeitdimension und Geisteshaltung, die mit den tiefen religiösen Gefühlen und der Naturlandschaft Estlands zusammenhängt. Ich fühle eine sehr organische Verbindung zu beidem, da ich ganz in der Nähe dieses schönen Landes aufgewachsen bin und es oft besucht habe.«
Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck
Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos:
VARIO,
Serie III
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig