Drei Dutzend Menschen finden sich in einem Chor. Das ist in diesem Land nicht ungewöhnlich.
Doch diese Hamburgerinnen und Hamburger sind zwischen 70 (das ist das Mindestalter) und
93 Jahre alt. Gemeinsam geben sie ihren Biographien im späten Herbst noch einmal ganz neue
Impulse und werden zu Leitfiguren.
Ohne Scheu, dafür mit einer knackigen Band im Rücken, bedienen sie sich bei Liedgut auch
neuester Machart, schmettern unbekümmert Songs wie „Die perfekte Welle“ von Juli,
„Emanuela“ von Fettes Brot oder Cluesos „Zusammen“.
Und beweisen mit entspanntem Lachen, dass man in jedem Alter ordentlich mit dem Hintern
wackeln kann, wenn man sich traut & Lust darauf hat. Vor einigen Jahren erschien eine Doku
in Spielfilmlänge, seitdem sind sie in aller Munde: Eine Geschichte, die unglaublich berührt,
aber kein bisschen rührselig ist.
Sie stellen einfach die große Frage nach dem Leben und dem Tod bei jedem Auftritt, um sie
auf mitreißende Weise zu beantworten:
Wer dem einen Sinn verleiht, muss den anderen nicht fürchten.
Und das gilt auch für alle unter 70!