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17. Mär 2022

20 Uhr
Mendelssohn-Saal

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Werke von Ludwig van Beethoven , Robert Schumann

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Vesselin Stanev wurde in Varna (Bulgarien) geboren. Im Alter von zehn Jahren begann er an der dortigen Musikschule seine Ausbildung, 1981 wechselte er an die Musikakademie in Sofia. Ab 1983 studierte…

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Vesselin Stanev wurde in Varna (Bulgarien) geboren. Im Alter von zehn Jahren begann er an der dortigen Musikschule seine Ausbildung, 1981 wechselte er an die Musikakademie in Sofia. Ab 1983 studierte er bei Dmitri Bashkirov am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau, wo er 1988 das Solistendiplom erlangte. Danach ging er nach Paris zu Alexis Weissenberg; 1992 bis 1995 absolvierte er Klassen für Fortgeschrittene am Conservatoire National Supérieur de Musique. Seither lebt er in der Seinestadt, in der Schweiz und gelegentlich in Varna. In Peter Feuchtwanger, London, fand er einen Mentor, der ihm wertvolle Impulse vermittelt hat.

 

Für Aufsehen sorgten 1991 sein Auftritt als Solist mit den Bamberger Symphonikern am internationalen Festival «Orpheum Soloists in Concert» im schweizerischen Bad Ragaz sowie sein Klavierabend beim Sommer-Festival «Klangbogen» in Wien. In kurzer Zeit erlangte Vesselin Stanev einen hervorragenden Ruf als Musiker. Auszeichnungen beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und beim Concours Marguerite Long – Jacques Thibaud zeugen davon.

 

Seine Laufbahn führte Vesselin Stanev in grosse Konzerthäuser Europas wie die Wigmore Hall in London, die Alte Oper Frankfurt, das Gewandhaus Leipzig, die Salle Gaveau in Paris und die Accademia di Santa Cecilia, Rom, aber auch in die nordischen Länder, nach Ost- und Südosteuropa, Russland und Japan. Erfolgreich arbeitete er mit Dirigenten wie Paul Daniel, Armin Jordan, Alexander Lazarev, Hubert Soudant, David Zinman und anderen zusammen. Sein Können wurde vom Bulgarischen Radio und Fernsehen dokumentiert und international in Kritiken gewürdigt.

 

Für das bulgarische Label Gega New hat Vesselin Stanev sechs Compact Discs mit Werken von Schumann und Brahms, Liszt, Chopin und Rachmaninow eingespielt. Seine erste CD für Sony Classical enthält frühe Werke von Alexander Skrjabin. Auf dem Label RCA folgten zwei Projekte mit Musik von Franz Liszt: 2010 die «Etudes d'exécution transcendante» und 2014 ein Programm unter dem Titel «Musik und Mythos».

 

Zoltan Despond wurde 1992 geboren und ist ein Schweizer Cellist. Seine Professoren waren Pierre-Bernard Sudan (Fribourg), Marc Jaermann (Lausanne), Thomas Grossenbacher (Zü rich) und Enrico Dindo (Pavia). Er kommt aus einer Umwelt, in der die klassische Musikkultur sehr nebensächlich ist. Seinen ersten Cellounterricht nahm er mit zehn Jahren. Fünf Jahre später ließ ihn das Treffen mit dem Cellisten Thomas Grossenbacher seine noch verborgene Leidenschaft entdecken und sein Potenzial erkennen. Seitdem ist es sein Ziel, sich stetig zu verbessern.

Im Januar 2018 absolvierte er nach mehr als vier Jahren, unter der Leitung von Thomas Grossenbacher, erfolgreich sein Masterstudium „master performance specialised soloist“ an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Im Jahr 2015 hatte er bereits den „master performace concert“, ebenfalls unter der Leitung des gleichen Professors, absolviert.

Später erhielt er Ratschläge und monatlichen Unterricht vom italienischen Cellisten Enrico Dindo an der „Pavia Cello Academy 2018“. Parallel dazu nahm er an verschiedenen Masterclasses bei Franz Helmerson, Antonio Meneses, Giovanni Sollima, Christophe Coin, Christian Proske, Martin Ostertag teil.

Seine Konzerttätigkeit hat ihn zu Auftritten in Saisons und Festivals als Rezitalist, Solist und Kammermusiker in ganz Europa geführt. Auf der Bühne konnte er mit Musiker wie z.B. Ilya Gringolts, Silvia Simionescu, Marko Milenković, Claudius Herrmann, Tanja Sonc, Anahit Kurtikyan, Thomas Grossenbacher spielen. Er arbeitet oft mit den Pianisten Anna Bertogna und Richard Octaviano Kogima zusammen. Als Liebhaber aller Formen der klassischen Musik ist Zoltan Despond auch Orchestermusiker, der aufgerufen wird, um verschiedene Formationen zu ergänzen. So zum Beispiel spielt er regelmässig mit dem Luzerner Sinfonieorchester als Aushilfe mit.