19.30
Opernhaus

Richard Wagner — Der fliegende Holländer

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Romantische Oper in drei Aufzügen | Text vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Bis in alle Ewigkeit ist der fliegende Holländer dazu verdammt, auf seinem…

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Romantische Oper in drei Aufzügen | Text vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 

Bis in alle Ewigkeit ist der fliegende Holländer dazu verdammt, auf seinem Geisterschiff die Weltmeere zu durchsegeln, ohne Rast, ohne Ziel. Nur einmal alle sieben Jahre darf er an Land, um dort Erlösung zu suchen: in einem "Weib, das bis in den Tod getreu ihm auf Erden". Die Kapitänstochter Senta, die an den gesellschaftlichen Konventionen und der Enge der dörflichen Gemeinschaft zu ersticken droht, glaubt sich auserkoren, diesen Fluch zu brechen. Als ihr Vater Daland mit einem geheimnisvollen Fremden an seiner Seite von der See zurückkehrt, erkennt sie sofort den Verdammten aus jener düsteren Seemannsballade, die ihr schon die Amme vorsang, und bricht auch die letzten Brücken zum vorgezeichneten Leben mit ihrem Verehrer Erik ab.

Nach seinen drei Frühwerken betrachtete Richard Wagner den 1843 uraufgeführten "Fliegenden Holländer" als sein erstes gültiges Werk überhaupt. Mit dem Einbruch des Übersinnlichen und der dämonischen Naturgewalten in die Realität knüpfte er an die Tradition der schauerromantischen Oper an und beschritt mit dem Erlösungsmotiv einen Weg, der für seine folgenden Musikdramen bestimmend werden sollte. Das stürmische Wogen des Meeres, wilde Seemannschöre und die zentrale Ballade Sentas verdichtet Wagner zu einem atmosphärischen Thriller, der vom ersten Ton an in den Bann zieht. Michiel Dijkema, der in Leipzig bereits mit seinen bewegenden Interpretationen von "Tosca" oder "Rusalka" begeisterte, erzählt in seiner Inszenierung von der Suche nach Heimat, aber auch von der Sehnsucht nach dem Anderen.

 

Dauer: 2 3/4 Stunden | 1 Pause | ab 13 Jahren

15.00
Thomaskirche

Eintrittsprogramm 3 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort

Johann Sebastian Bach — Kantate "Meine Seufzer, meine Tränen" BWV 13

Eintrittsprogramm 3 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort

19.00
Opernhaus

Giuseppe Verdi — Rigoletto / Oper in drei Akten

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Da hat Rigoletto nichts mehr zu lachen: Als Hofnarr des notorischen Frauenhelden Herzog von Mantua verhöhnt er regelmäßig die zahlreichen Opfer seines Herren zur Belustigung des Hofstaats - bis es…

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Da hat Rigoletto nichts mehr zu lachen: Als Hofnarr des notorischen Frauenhelden Herzog von Mantua verhöhnt er regelmäßig die zahlreichen Opfer seines Herren zur Belustigung des Hofstaats - bis es eines Tages seine eigene Tochter Gilda ist, die in die Fänge des Herzogs gerät. Inspiriert von Victor Hugos Drama »Le roi s’amuse« brachte Verdi mit »Rigoletto« einen zeitlosen Opernklassiker zu Papier.

17.00
Opernhaus

Giuseppe Verdi — Falstaff / Lyrische Komödie in drei Akten

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Lyrische Komödie in drei Akten | Libretto von Arrigo Boito | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Sir John Falstaff ist ein Mann, der alles will: Geld, Macht, Frauen, Vergnügen – und die…

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Lyrische Komödie in drei Akten | Libretto von Arrigo Boito | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Sir John Falstaff ist ein Mann, der alles will: Geld, Macht, Frauen, Vergnügen – und die Kontrolle. Doch in Giuseppe Verdis Oper sind es die Frauen, die das Spiel bestimmen. Alice Ford, Meg Page und Mrs. Quickly begegnen Falstaffs Dreistigkeit mit Witz und Einfalls-reichtum und stellen eine Ordnung infrage, die sie in starre Rollen und monotone Tristesse zu zwingen versucht.

 

In einer Welt, die von Gier, Eifersucht und gesellschaftlichen Zwängen beherrscht wird, strampeln alle Figuren gegen ein unsichtbares Netz aus Erwartungen und festgefahrenen Rollenbildern. Und dann ist da Falstaff – ein ewiger Außenseiter, der das Spiel vielleicht verliert, seinen Humor aber nicht.

 

Mit feiner Ironie und brillanter musikalischer Leichtigkeit zeigt Verdi in seiner letzten Oper eine Gesellschaft im Umbruch: ein Tanz auf dem Drahtseil zwischen Komödie und Tragödie, Chaos und Ordnung. Und am Ende bleibt die Frage: Wer ist der Narr – der, der die Regeln macht, oder der, der sie bricht?

 

Ab 14 Jahren

19.30
Großer Saal

Musical works of Paul Ben-Haim, Ernest Bloch

Grosse Concerte

Fokus: »Tacheles« – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026

Gewandhausorchester, Omer Meir Wellber Dirigent

GewandhausChor, Erwin Schrott Bariton

Musical works of Paul Ben-Haim, Ernest Bloch

Jetzt mal Tacheles! Das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen beginnt für das Gewandhausorchester mit einem Großen Concert, das das Wirken von Paul Ben-Haim und Ernest Bloch ins Zentrum seines Programms rückt. Ben-Haim begann die Arbeit an seiner 1. Sinfonie mit gerade 18 Jahren, inspiriert von Gustav Mahler. Letztlich wurde sie zur biografischen Musik eines bewegten Lebens zwischen den Schützengräben des ersten und dem deutsch-jüdischen Exil im zweiten Weltkrieg. Ernest Blochs »Avodath Hakodesh« (Gottesdienst) für Bariton, Chor und Orchester beschließt diesen eindringlichen Abend im Zeichen des musikalischen Miteinanders und kulturellen Füreinanders, das von »Tacheles!« mit Leben gefüllt wird.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie III

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

19.30
Großer Saal

Musical works of Paul Ben-Haim, Ernest Bloch

Grosse Concerte

Fokus: »Tacheles« – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026

Gewandhausorchester, Omer Meir Wellber Dirigent

GewandhausChor, Erwin Schrott Bariton

Musical works of Paul Ben-Haim, Ernest Bloch

Jetzt mal Tacheles! Das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen beginnt für das Gewandhausorchester mit einem Großen Concert, das das Wirken von Paul Ben-Haim und Ernest Bloch ins Zentrum seines Programms rückt. Ben-Haim begann die Arbeit an seiner 1. Sinfonie mit gerade 18 Jahren, inspiriert von Gustav Mahler. Letztlich wurde sie zur biografischen Musik eines bewegten Lebens zwischen den Schützengräben des ersten und dem deutsch-jüdischen Exil im zweiten Weltkrieg. Ernest Blochs »Avodath Hakodesh« (Gottesdienst) für Bariton, Chor und Orchester beschließt diesen eindringlichen Abend im Zeichen des musikalischen Miteinanders und kulturellen Füreinanders, das von »Tacheles!« mit Leben gefüllt wird.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie III

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig