Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt. Keimzelle des Orchesters war die 1743 von 16 Adligen und Bürgern gegründete Konzertgesellschaft »Das Große Concert«. Mit dem Umzug in die Gewerbehalle der Tuchmacher im Jahre 1781 erhielt das Ensemble seinen ersten hochwertigen Konzertsaal und den Namen »Gewandhausorchester«.

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Sat

22. Jan 2022

19.00
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Richard Wagner — Das Liebesverbot WWV 38

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Die Schilderung des »warmen, wahren Lebens« schwebte dem jungen Richard Wagner bei der Komposition seiner 1836 vollendeten Oper »Das Liebesverbot oder die Novize von Palermo« vor Augen. Das dralle…

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Oper

DAS LIEBESVERBOT ODER DIE NOVIZE VON PALERMO

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Aron Stiehl Inszenierung

Richard Wagner — Das Liebesverbot WWV 38

Price: 85/76/62/50/40/23 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Organizer: Oper Leipzig

Die Schilderung des »warmen, wahren Lebens« schwebte dem jungen Richard Wagner bei der Komposition seiner 1836 vollendeten Oper »Das Liebesverbot oder die Novize von Palermo« vor Augen. Das dralle Leben des Karnevals von Palermo trifft hier auf die moralischen Prinzipien des sittenstrengen Statthalters Friedrich, heißes mediterranes Temperament trifft auf kühle nordische Disziplin. Für helle Aufregung sorgt ein Gesetz, nach dem die Ausübung des Karnevals bei Todesstrafe verboten werden soll, bis Statthalter Friedrich plötzlich über seine eigenen Prinzipien stolpert.

 

Der junge Richard Wagner versucht sich nach der Ablehnung seines Opernerstlings »Die Feen« an einem für ihn vollkommen ungewöhnlichen Genre, einer Oper im Stil der italienischen Opera buffa. Nichtsdestotrotz kommt bereits in seiner Karnevalsoper »Das Liebesverbot« das Lebensthema des Komponisten zum Ausdruck, die vermeintliche Unvereinbarkeit von Erotik und »hoher« Liebe.

Sun

23. Jan 2022

18.00
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Richard Wagner — Rienzi, der letzte der Tribunen

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Richard Wagners Frühwerk erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall Rienzis, des Volkstribuns, der durch Fehleinschätzung der gesellschaftlichen und politischen Realität zum Scheitern verurteilt…

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Richard Wagners Frühwerk erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall Rienzis, des Volkstribuns, der durch Fehleinschätzung der gesellschaftlichen und politischen Realität zum Scheitern verurteilt ist. Eine Zeitreise führt ins mittelalterliche Rom, wo anarchische Zustände und erbitterte Fehden zwischen Patrizierfamilien das öffentliche Leben gefährden.

Sun

23. Jan 2022

20.00
Großer Saal

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Do you have a
Gewandhausorchester Card?

Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Musical works of Julius Klengel , Arthur Nikisch , Anton Bruckner

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Überflieger Als einflussreichster Dirigent seiner Generation genoss Gewandhauskapellmeister Arthur Nikisch weltweite Bekannt- und Beliebtheit. Fürs Komponieren ließ sein rastloser Alltag kaum Muße.…

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Grosse Concerte

Fokus: Arthur Nikisch zum 100. Todestag (23. Januar 2022)

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Musical works of Julius Klengel , Arthur Nikisch , Anton Bruckner

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Price: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flex Price: 80/61/50/37/24/7 EUR
Sonntag Ermäßigung für Berechtigte
Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Präsentiert von Leipziger Volkszeitung

Organizer: Gewandhaus zu Leipzig

Überflieger

Als einflussreichster Dirigent seiner Generation genoss Gewandhauskapellmeister Arthur Nikisch weltweite Bekannt- und Beliebtheit. Fürs Komponieren ließ sein rastloser Alltag kaum Muße. Eines der wenigen Werken aus seiner Feder ist die Fantasie über Victor Neßlers Der Trompeter von Säckingen. Neßlers Oper hatte sich nach der Uraufführung am Leipziger Theater unter Nikisch als sensationeller Erfolg entpuppt. Nikischs Suite auf populäre Themen der Oper wurde ähnlich begeistert aufgenommen. Zu den herausragenden Gewandhausorchestermusikern der Ära Nikisch zählt Julius Klengel. Er prägte am Konservatorium Generationen von Cellisten, verfolgte eine Solistenlaufbahn und gehörte dem Gewandhaus-Quartett an, das 1919 in der Schweiz gastierte. Klengels Konzertkalender dokumentiert: Eisenbahner-Streik! mit Auto nach Berlin; von dort mit dem Zeppelin nach der Schweiz. Auf diesem Flug entstand der Hymnus für 12 Violoncelle. Zu Nikischs 65. Geburtstag brachte Klengel sein Opus 57 zur Uraufführung. Zwei Jahre später erklang der Nikisch gewidmete Hymnus zur Trauerfeier des vor 100 Jahren in Leipzig verstorbenen Stardirigenten.

Thu

27. Jan 2022

20.00
Großer Saal

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Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Musical works of Erich Wolfgang Korngold , Ferruccio Busoni , Peter Tschaikowski

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Taktstockmagier Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im…

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Taktstockmagier

Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im Gewandhaus zur Uraufführung. Mit dem Boston Symphony Orchestra hob er das Sinfonische Tongedicht seines Freunds Ferruccio Busoni aus der Taufe. Eine ältere Fassung hatte Nikischs Vorgänger Carl Reinecke in Leipzig uraufgeführt. Reinecke erschloss dem Gewandhausorchester auch die Musik Tschaikowskis. Doch zu Publikumslieblingen wurden dessen Sinfonien erst unter Nikisch; seine Aufführungen der Pathétique waren legendär. Tschaikowski hatte bereits bei seinem Leipzig-Aufenthalt 1887/88 erkannt: Nikisch dirigiert nicht, sondern es scheint, als gäbe er sich einer geheimnisvollen Zauberei hin. Seine poesievollen Augen müssen magische Macht besitzen, die das Orchester zwingt, bald wie tausend Posaunen von Jericho zu donnern, bald wie eine Taube zu gurren, bald zu erstarren in atemberaubender Mystik!

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.

Fri

28. Jan 2022

19.30
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

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Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik…

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Oper

TOSCA

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Michiel Dijkema Inszenierung

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

Price: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Organizer: Oper Leipzig

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Kaum eine Oper ist so im zeitlichen Kontinuum der Geschichte verankert wie Giacomo Puccinis »Tosca«. Die Handlung spielt im Rom des ausgehenden 18. Jahrhunderts. In dieser Stadt begegnen sich geistliche und weltliche Macht, Kirchenstaat und Polizeistaat auf eine frappierende Art und Weise. Architektonischer Ausdruck dieser Verbindung sind Bauwerke wie die Kirche St. Andrea della Valle, der Palazzo Farnese oder die Engelsburg, die bis heute das Gesicht der Ewigen Stadt prägen. Sie sind zugleich die Schauplätze für Puccinis Oper. Je mehr sich Puccini auf der Oberfläche um detailgetreuen Realismus bemüht, umso stärker sind seine Protagonisten getrieben von heftigen Leidenschaften und großem Pathos. Perfekt spielt Puccini in seiner Oper auf der Klaviatur der Gefühle, lässt die Zuschauer mitfühlen mit der Operndiva Tosca, deren Liebe zu Cavaradossi auf Grund der politischen Umstände zum Scheitern verurteilt ist.

Fri

28. Jan 2022

20.00
Großer Saal

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Do you have a
Gewandhausorchester Card?

Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Musical works of Erich Wolfgang Korngold , Ferruccio Busoni , Peter Tschaikowski

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Taktstockmagier Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im…

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Taktstockmagier

Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im Gewandhaus zur Uraufführung. Mit dem Boston Symphony Orchestra hob er das Sinfonische Tongedicht seines Freunds Ferruccio Busoni aus der Taufe. Eine ältere Fassung hatte Nikischs Vorgänger Carl Reinecke in Leipzig uraufgeführt. Reinecke erschloss dem Gewandhausorchester auch die Musik Tschaikowskis. Doch zu Publikumslieblingen wurden dessen Sinfonien erst unter Nikisch; seine Aufführungen der Pathétique waren legendär. Tschaikowski hatte bereits bei seinem Leipzig-Aufenthalt 1887/88 erkannt: Nikisch dirigiert nicht, sondern es scheint, als gäbe er sich einer geheimnisvollen Zauberei hin. Seine poesievollen Augen müssen magische Macht besitzen, die das Orchester zwingt, bald wie tausend Posaunen von Jericho zu donnern, bald wie eine Taube zu gurren, bald zu erstarren in atemberaubender Mystik!