The Gewandhausorchester is the oldest civic symphony orchestra in the world. The orchestra's nucleus was the concert society Das Große Concert, founded in 1743 by a group of 16 musical philanthropists, comprising noblemen and burghers alike. The ensemble took residence in its first genuine concert hall - adopting the name Gewandhausorchester - on moving to an upper hall of the textile merchants’ trading house in 1781.

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Fri

12. Apr 2024

20.00
Großer Saal

Limited Tickets

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Gewandhausorchester Card?

Giuseppe Verdi — Messa da Requiem

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ALLGEWALT Auf seine alten Tage wollte es Verdi allen zeigen: Hört her, geistlich und weltlich sind nicht zu trennen, musikalisch schon gleich gar nicht. Diesseits und Jenseits, Tod und Leben, Hölle…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Franz Welser-Möst Dirigent

MDR-Rundfunkchor, Asmik Grigorian Sopran, Deniz Uzun Mezzosopran, Limmie Pulliam Tenor, Mika Kares Bass

Giuseppe Verdi — Messa da Requiem

Der MDR-Rundfunk wird die Großen Concerte am 11. und 12. April 2024 aufzeichnen und das Konzert am Freitag, 12. April 2024 live ab 20.05 Uhr auf MDR Klassik und MDR Kultur senden.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II

Präsentiert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

ALLGEWALT

Auf seine alten Tage wollte es Verdi allen zeigen: Hört her, geistlich und weltlich sind nicht zu trennen, musikalisch schon gleich gar nicht. Diesseits und Jenseits, Tod und Leben, Hölle und Paradies, Vergänglich- und Ewigkeit gehören zusammen. Der beschränkte menschliche Geist scheitert am Übergroßen und versucht es zu fassen, indem er unterteilt, Grenzen zieht, Definitionen erfindet. Doch das Wahrhaftige ist größer. Lasst Euch überzeugen und überwältigen von dieser Musik. Sie ist gewaltig und kündet vom Großen.

ALLMACHT

Erbebe und schaudere! Meditiere und reflektiere! Hoffe und glaube! Wenn es Gott gibt, ist er mächtiger als Gesetze, Zeiten und Gewalten, größer als alles, was gedacht werden kann und was Religionen über ihn sagen, um ihn von anderen Göttern zu unterscheiden. Wenn es Gott gibt, ist er einer und unendlich viele. Und wenn es Gott nicht gibt...? Dann ist auch die Existenz solcher Musik unbegreiflich.

ALLGEMEIN

Von Mozart über Berlioz und Brahms bis Britten: Nicht zufällig gerieten Werke, die sich Requiem nannten, zu Kulminationspunkten im Schaffen
vieler Komponisten. Verdi nahm den Tod des Schriftstellers und Nationalhelden Alessandro Manzoni zum Anlass für die künstlerische Auseinandersetzung mit letzten Dingen. Zu Manzonis erstem Todestag am 22. Mai 1874 wurde die Messa da Requiem in der Mailänder Kirche San Marco erstmals aufgeführt. Bereits drei Tage später dirigierte Verdi eine Aufführung in der Scala, und bald eroberte das Werk, das nicht nur Hans von Bülow als »Oper im Kirchengewande« wahrnahm, alle großen Opernhäuser und Konzertsäle weltweit. Im Gewandhaus wagte Carl Reinecke 1876 »zum ersten Male« eine Aufführung. Verdi im Gewandhaus! Was sagen die Italianophoben und Classicomanen dazu? Die Sorge der hysterischen Presse war unbegründet: Alle, auch die Skeptiker, waren begeistert und bekamen das Requiem »auf Verlangen« vier Tage später erneut geboten.

Sat

13. Apr 2024

18.00
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Richard Strauss — Der Rosenkavalier / Komödie in drei Akten op. 59

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»Der Rosenkavalier« ist eine Literaturoper, eine Verkleidungskomödie, ein Versuch über die Vergänglichkeit der Zeit, über das Fassen und das Loslassen. Ein Werk der Moderne, das einen Rückblick in…

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»Der Rosenkavalier« ist eine Literaturoper, eine Verkleidungskomödie, ein Versuch über die Vergänglichkeit der Zeit, über das Fassen und das Loslassen. Ein Werk der Moderne, das einen Rückblick in eine ganz andere Zeit, eine Hommage an eine erfundene Vergangenheit darbietet: mal melancholisch-lyrisch, mal im Walzertakt, mal im komischen Parlando.

 

Wir werden Zeugen einer leidenschaftlichen A?äre zwischen der Feldmarschallin und dem jungen Grafen Octavian. Die Welt der Feldmarschallin ist von Zeremoniell, Ö?entlichkeit und Äußerlichkeiten bestimmt, und sie spürt trotz oder gerade wegen der Freude an ihrem jungen Liebhaber das Verrinnen der Zeit. Graf Octavian entpuppt sich als Komödiant und Störer der althergebrachten Ordnung. Sein Amt als Rosenkavalier führt ihn zu der jungen Sophie, bislang von der Welt abgeschirmt, aber nun dazu benutzt, den Status ihres reichen Vaters zu befördern. Ihr Zukünftiger: Baron Ochs auf Lerchenau, dessen Adel ihn zu nichts verp?ichtet und der komödiantisch-derbe Töne ins Spiel bringt. Eine komplexe Intrige nimmt ihren Lauf …

 

Fühlen Sie, wie die Zeit stillsteht und verrinnt und sich dabei mit Hofmannsthals Poetik und der Klangsprache Richard Strauss’ verwebt, in diesem Meisterwerk einer künstlerischen Partnerschaft.

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Sun

14. Apr 2024

17.00
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Giuseppe Verdi — Rigoletto / Oper in drei Akten

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»Der König will sich amüsieren«, so die freie Übersetzung von Victor Hugos berühmter Vorlage zu Giuseppe Verdis noch populärerer Oper »Rigoletto«. Zum persönlichen Amüsement des Herzogs von Mantua und…

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Oper

RIGOLETTO

Gewandhausorchester, Anna Skryleva Musikalische Leitung, Anthony Pilavachi Inszenierung

Giuseppe Verdi — Rigoletto / Oper in drei Akten

Preise: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

»Der König will sich amüsieren«, so die freie Übersetzung von Victor Hugos berühmter Vorlage zu Giuseppe Verdis noch populärerer Oper »Rigoletto«. Zum persönlichen Amüsement des Herzogs von Mantua und dessen dekadenter Hofgesellschaft ist dem buckligen Hofnarren Rigoletto jedes Mittel recht. In vorauseilendem Gehorsam bedient der Außenseiter das Bedürfnis nach abgeschmackter Unterhaltung, ohne davor zurückzuschrecken, seinem vergnügungssüchtigen Geldgeber die Töchter der vornehmen Gesellschaft auf dem Silbertablett zu präsentieren. Zu Hause gibt er sich als treu sorgender Familienvater, der seine Tochter Gilda strengstens vor den Abgründen der bösen Welt abschirmt. Doch als sich Gilda in den Herzog von Mantua – in Gestalt eines jungen Studenten – verliebt, wird Rigoletto seine Doppelexistenz zum Verhängnis. Die leichtsinnig-draufgängerische Canzone des Herzogs (»La donna è mobile«) verwandelt sich für ihn zur Todes verkündenden Schicksalsmelodie. Als Regisseur des Lübecker »Ring des Nibelungen« zog Anthony Pilavachi zuletzt deutschlandweit die Aufmerksamkeit von Publikum und Presse gleichermaßen auf sich.

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Thu

18. Apr 2024

20.00
Großer Saal

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Konzert & Nachklang: Für alle unter 30 kostet ein Ticket nur 12 € und kann bereits einen Monat im Voraus mit dem Aktionscode »Nachklang« erworben werden.

Gustav Mahler — 5. Sinfonie

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KOMPLEX Musik widersteht jedem Reduktionismus. Sie lässt sich in keine Dichotomie zwängen, zweifelhafte Kategorisierungsversuche in gut und böse, richtig und falsch können ihr nichts anhaben. Wir…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Franz Welser-Möst Dirigent

Gustav Mahler — 5. Sinfonie

Nach dem Konzert ist bei uns der Abend noch nicht vorbei. Lasst ihn uns bei einem Getränk mit Künstlerinnen und Künstlern im Foyer mit Blick über den Augustusplatz ausklingen. Für alle unter 30 kostet ein Ticket für Grosses Concert und Nachklang nur 12 € und kann bereits einen Monat im Voraus an der Gewandhauskasse, telefonisch oder online mit dem Aktionscode »Nachklang« erworben werden.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Konzert & Nachklang: Für alle unter 30 kostet ein Ticket nur 12 € und kann bereits einen Monat im Voraus mit dem Aktionscode »Nachklang« erworben werden.
Abos: Serie I

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

KOMPLEX

Musik widersteht jedem Reduktionismus. Sie lässt sich in keine Dichotomie zwängen, zweifelhafte Kategorisierungsversuche in gut und böse, richtig und falsch können ihr nichts anhaben. Wir haben – typisch menschlich – zwar Theorien und Regeln entworfen, mit denen wir einzelne musikalische Phänomene als richtig oder falsch beurteilen. Und in unserem Reden über Musik kommen gut und böse figurativ vor. Doch eine Aussage wie: Mahlers 5. Sinfonie »ist richtig« oder »ist böse« wäre sinnlos.

IRRITIEREND

Mahlers Fünfte ist einmalig – darum mit nichts zu vergleichen. Sie ist umfassend – darum an nichts zu messen. Sie eröffnet Dimensionen, in die weder Worte noch Zahlen vordringen – darum nicht hierauf zu reduzieren. Sie umspannt unüberbrückbare Gegensätze: einen erschütternden Trauermarsch und ein sentimentales Adagietto, musikalischen Höllenlärm und den Abglanz himmlischer Harmonie, Spiel mit »größter Vehemenz« und »ohne Ausdruck« (ist das möglich?), Zukunftsszenario und Erinnerung an ein nie zuvor Gehörtes (Adorno). Mit solch paradoxen Formulierungen, die sprachliche Illusionen von Gewissheit und Stringenz sprengen, kommt man Mahlers Musik vielleicht am nächsten. Denn – mit Mahlers Worten – alles Kunstschaffen hängt mit Irritabilität zusammen.

Konzert & Nachklang: Für alle unter 30 kostet ein Ticket nur 12 € und kann bereits einen Monat im Voraus mit dem Aktionscode »Nachklang« erworben werden.

Fri

19. Apr 2024

20.00
Großer Saal

Limited Tickets

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Gustav Mahler — 5. Sinfonie

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KOMPLEX Musik widersteht jedem Reduktionismus. Sie lässt sich in keine Dichotomie zwängen, zweifelhafte Kategorisierungsversuche in gut und böse, richtig und falsch können ihr nichts anhaben. Wir…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Franz Welser-Möst Dirigent

Gustav Mahler — 5. Sinfonie

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie I

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

KOMPLEX

Musik widersteht jedem Reduktionismus. Sie lässt sich in keine Dichotomie zwängen, zweifelhafte Kategorisierungsversuche in gut und böse, richtig und falsch können ihr nichts anhaben. Wir haben – typisch menschlich – zwar Theorien und Regeln entworfen, mit denen wir einzelne musikalische Phänomene als richtig oder falsch beurteilen. Und in unserem Reden über Musik kommen gut und böse figurativ vor. Doch eine Aussage wie: Mahlers 5. Sinfonie »ist richtig« oder »ist böse« wäre sinnlos.

IRRITIEREND

Mahlers Fünfte ist einmalig – darum mit nichts zu vergleichen. Sie ist umfassend – darum an nichts zu messen. Sie eröffnet Dimensionen, in die weder Worte noch Zahlen vordringen – darum nicht hierauf zu reduzieren. Sie umspannt unüberbrückbare Gegensätze: einen erschütternden Trauermarsch und ein sentimentales Adagietto, musikalischen Höllenlärm und den Abglanz himmlischer Harmonie, Spiel mit »größter Vehemenz« und »ohne Ausdruck« (ist das möglich?), Zukunftsszenario und Erinnerung an ein nie zuvor Gehörtes (Adorno). Mit solch paradoxen Formulierungen, die sprachliche Illusionen von Gewissheit und Stringenz sprengen, kommt man Mahlers Musik vielleicht am nächsten. Denn – mit Mahlers Worten – alles Kunstschaffen hängt mit Irritabilität zusammen.

Sat

20. Apr 2024

19.00
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Musical works of Adolphe Adam , Fjóla Evans

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Im Mai 2005 fanden sich sechs Mädchen und gründeten ein Ensemble. Es beginnt eine gemeinsame Reise, die den Künstlerinnen nicht nur die Welt zeigt, sondern sie auch gemeinsam wachsen und erwachsen…

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Im Mai 2005 fanden sich sechs Mädchen und gründeten ein Ensemble. Es beginnt eine gemeinsame Reise, die den Künstlerinnen nicht nur die Welt zeigt, sondern sie auch gemeinsam wachsen und erwachsen werden lässt. Die Gruppe »Sjaella« ist in der universalen Vokalmusik-Szene fest verankert und scha?t es mit ihrem vielfältigen Repertoire, spannenden Kooperationen und neuen Klängen, ihr Publikum zu begeistern.

 

Gemeinsam mit dem Leipziger Ballett widmen sich Sjaella nun einem der größten Meisterwerke des klassischen Balletts: In »Giselle« entspinnt sich eine märchenhafte Geschichte von Schicksal, Liebe, Vergebung und Mystik. Die Seele der Frauen zeigt sich verwoben im Austausch von Stimmen und Körpern und lässt Ballettdirektor und Chefchoreograph Mario Schröder die Geschichte des Bauernmädchens, das an einem gebrochenen Herzen stirbt, neu entdecken. Immer wieder stellen sich dabei Fragen nach den richtigen Momenten für Chancen und Entscheidungen.

 

Erleben Sie eine sphärische Verbindung von Tanz, Stimme und Körpern und die erste Zusammenarbeit des Ensembles »Sjaella« mit dem Leipziger Ballett und dem Gewandhausorchester.

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de