Das Gewandhausorchester

Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt. Keimzelle des Orchesters war die 1743 von 16 Adligen und Bürgern gegründete Konzertgesellschaft »Das Große Concert«. Mit dem Umzug in die Gewerbehalle der Tuchmacher im Jahre 1781 erhielt das Ensemble seinen ersten hochwertigen Konzertsaal und den Namen »Gewandhausorchester«.

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19.30 Uhr
Opernhaus

Albert Lortzing — Regina - Oper in drei Akten

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Oper in drei Akten | Libretto vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Hoch lebe die Freiheit! 1848, als der Freimaurer Albert Lortzing seine beeindruckende letzte Oper…

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Oper in drei Akten | Libretto vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Hoch lebe die Freiheit! 1848, als der Freimaurer Albert Lortzing seine beeindruckende letzte Oper »Regina« schreibt, ist Revolution. Und genau die und ihre sozialen Unruhen sind der Inhalt und das Besondere dieses Werkes, das Lortzing nach seiner Frau benannte. Zwei politisch aktive Fabrikarbeiter lieben Regina, die Tochter des Fabrikbesitzers Simon. Doch sie gehören unterschiedlichen Lagern an. Der eine, Stephan, besetzt als radikaler Aufrührer die Fabrik und hält Regina in seiner Gewalt. Sie ist jedoch mit dem friedliebenderen Richard verlobt. Dieser politische Konflikt führt so weit, dass Stephan bereit ist, alle und alles in die Luft zu sprengen. Wie weit wird Regina gehen, um den Frieden wiederherzustellen?

Lortzings Revolutionsoper wurde aufgrund ihrer Brisanz lange unter Verschluss gehalten und selbst bei ihrer Uraufführung 1899 lange nach Lortzings Tod nur zensiert aufgeführt. Lortzing wusste, wie es ist, hart zu arbeiten und trotzdem nicht genug zu haben. Doch hielt die bürgerliche Künstlerfamilie um Ehefrau und Kollegin Regina und ihre vielen Kinder stets zusammen. Dieser Opern-Rarität haftet etwas Einzigartiges an, und der Wunsch nach Frieden und Freiheit könnte heute aktueller nicht sein. Die Zeitschrift »Signale« schrieb 1849 über den Träumer Lortzing und seine Oper: »›Regina‹ wird er vorläufig auf bewahren bis auf bessere Zeiten.«

 

Ab 15 Jahren

17 Uhr
Opernhaus

Georges Bizet — Carmen - Oper in vier Akten

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Opéra comique in vier Akten | Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln Für Carmen ist das…

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Opéra comique in vier Akten | Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Für Carmen ist das höchste Gut ihre Freiheit. Niemals will sie sich den Zwängen der Gesellschaft unterwerfen. Der angepasste Sergeant Don José ist fasziniert von dieser Frau, die sich einfach nimmt, was sie will. Er gibt alles für sie auf, seine Jugendliebe Micaëla, seine Stellung beim Militär und schließt sich sogar einer Schmugglerbande an. Er ist besessen von Carmen, die schon bald das Interesse an ihm verliert und dem todesmutigen Stierkämpfer Escamillo verfällt. José ist verzweifelt und will Carmen zurück, um jeden Preis.

Mit seiner "Carmen" gelang Georges Bizet 1875 ein wahrer Coup. Das Stück ist bis heute eine der meistgespielten Opern aller Zeiten. Betörende Melodien und mitreißende Rhythmen treffen auf eine starke Titelheldin. Diese stellt das Gegenbild zu den passiven, sich aufopfernden Frauenfiguren dar, die die Opernwelt im 19. Jahrhundert kannte.

Die australische Regisseurin Lindy Hume, die an der Oper Leipzig bereits "Don Pasquale" und "La Cenerentola" inszenierte, sieht Carmen nicht als männermordenden Vamp, als der sie oft dargestellt wird, sondern als selbstbestimmte Frau. Sie zieht Parallelen zwischen Carmen und Don Giovanni: Beide Figuren sind in ihrer Unabhängigkeit ihrer Zeit voraus und heißen den Tod als letzte Bekundung ihres unbedingten Freiheitswillens willkommen.

 

Dauer: 3 Stunden | 1 Pause | ab 15 Jahren

19.30 Uhr
Großer Saal

Ausverkauft

Werke von Sergej Rachmaninoff, Dmitri Schostakowitsch

Das Gewandhausorchester unter Andris Nelsons präsentiert zwei russische Meisterwerke voller Dramatik und Ausdruckskraft: Yulianna Avdeeva entfesselt im 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18 von Sergej Rachmaninoff die ganze Energie einer Komposition, die aus
persönlicher Krise und neu gewonnener Kreativität geboren wurde – der Jubel der Premiere von 1901 klingt in jedem Ton nach. Im zweiten Teil entfaltet Dmitri Schostakowitschs 10. Sinfonie e-Moll op. 93 ihre unerschütterliche Kraft. Acht Jahre nach der riskanten Neunten durchbricht Schostakowitsch sein sinfonisches Schweigen und hinterlässt eine Sinfonie voller Spannung, Subtilität und seinem unverwechselbaren D‑Es‑C‑H-Motiv, eine musikalische Signatur, die den Namen des Komponisten in Tönen buchstabiert (D. Sch.).

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie III

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Ausverkauft

19.30 Uhr
Großer Saal

Ausverkauft

Werke von Sergej Rachmaninoff, Dmitri Schostakowitsch

Das Gewandhausorchester unter Andris Nelsons präsentiert zwei russische Meisterwerke voller Dramatik und Ausdruckskraft: Yulianna Avdeeva entfesselt im 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18 von Sergej Rachmaninoff die ganze Energie einer Komposition, die aus
persönlicher Krise und neu gewonnener Kreativität geboren wurde – der Jubel der Premiere von 1901 klingt in jedem Ton nach. Im zweiten Teil entfaltet Dmitri Schostakowitschs 10. Sinfonie e-Moll op. 93 ihre unerschütterliche Kraft. Acht Jahre nach der riskanten Neunten durchbricht Schostakowitsch sein sinfonisches Schweigen und hinterlässt eine Sinfonie voller Spannung, Subtilität und seinem unverwechselbaren D‑Es‑C‑H-Motiv, eine musikalische Signatur, die den Namen des Komponisten in Tönen buchstabiert (D. Sch.).

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie III

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Ausverkauft

19 Uhr
Opernhaus

Giuseppe Verdi — La Traviata - Melodramma in drei Akten

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Melodramma in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave, nach dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Liebe, Eifersucht und Tod. Was…

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Melodramma in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave, nach dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Liebe, Eifersucht und Tod. Was braucht es mehr zu einem gelungenen Opernabend? Nicht viel, sagen Andreas Homoki und sein Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann. Ihre Inszenierung von Giuseppe Verdis Kultoper ist auf das Wesentliche reduziert, sodass in den Vordergrund tritt, was wirklich zählt: große Gefühle und große Musik.

 

Dauer: 2 1/4 Stunden | 1 Pause | ab 15 Jahren

17 Uhr
Opernhaus

Albert Lortzing — Regina - Oper in drei Akten

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Oper in drei Akten | Libretto vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Hoch lebe die Freiheit! 1848, als der Freimaurer Albert Lortzing seine beeindruckende letzte Oper…

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Oper in drei Akten | Libretto vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Hoch lebe die Freiheit! 1848, als der Freimaurer Albert Lortzing seine beeindruckende letzte Oper »Regina« schreibt, ist Revolution. Und genau die und ihre sozialen Unruhen sind der Inhalt und das Besondere dieses Werkes, das Lortzing nach seiner Frau benannte. Zwei politisch aktive Fabrikarbeiter lieben Regina, die Tochter des Fabrikbesitzers Simon. Doch sie gehören unterschiedlichen Lagern an. Der eine, Stephan, besetzt als radikaler Aufrührer die Fabrik und hält Regina in seiner Gewalt. Sie ist jedoch mit dem friedliebenderen Richard verlobt. Dieser politische Konflikt führt so weit, dass Stephan bereit ist, alle und alles in die Luft zu sprengen. Wie weit wird Regina gehen, um den Frieden wiederherzustellen?

Lortzings Revolutionsoper wurde aufgrund ihrer Brisanz lange unter Verschluss gehalten und selbst bei ihrer Uraufführung 1899 lange nach Lortzings Tod nur zensiert aufgeführt. Lortzing wusste, wie es ist, hart zu arbeiten und trotzdem nicht genug zu haben. Doch hielt die bürgerliche Künstlerfamilie um Ehefrau und Kollegin Regina und ihre vielen Kinder stets zusammen. Dieser Opern-Rarität haftet etwas Einzigartiges an, und der Wunsch nach Frieden und Freiheit könnte heute aktueller nicht sein. Die Zeitschrift »Signale« schrieb 1849 über den Träumer Lortzing und seine Oper: »›Regina‹ wird er vorläufig auf bewahren bis auf bessere Zeiten.«

 

Ab 15 Jahren