Das Gewandhausorchester

Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt. Keimzelle des Orchesters war die 1743 von 16 Adligen und Bürgern gegründete Konzertgesellschaft »Das Große Concert«. Mit dem Umzug in die Gewerbehalle der Tuchmacher im Jahre 1781 erhielt das Ensemble seinen ersten hochwertigen Konzertsaal und den Namen »Gewandhausorchester«.

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Oper Leipzig am 17.11.2023 - HP2 „Don Giovanni“
Oper Leipzig am 17.11.2023 - HP2 „Don Giovanni“

Mi

08. Feb 2023

19.30 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Wolfgang Amadeus Mozart — Don Giovanni

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1787: Zwei Jahre nach »Le nozze di Figaro«, zwei Jahre vor Ausbruch der Französischen Revolution betritt ein Mann die Bühne und seitdem herrscht Hochdruck – emotionaler, psychischer und musikalischer!…

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Oper

DON GIOVANNI

Gewandhausorchester, Matthias Foremny Musikalische Leitung, Katharina Thoma Inszenierung

Wolfgang Amadeus Mozart — Don Giovanni

Preise: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

1787: Zwei Jahre nach »Le nozze di Figaro«, zwei Jahre vor Ausbruch der Französischen Revolution betritt ein Mann die Bühne und seitdem herrscht Hochdruck – emotionaler, psychischer und musikalischer! Denn … 1470! Frauen – so prahlt und behauptet zumindest sein größter Fan Leporello – wurden vom größten Womanizer aller Zeiten aufs Innigste begehrt und verführt. Sein klingender Name: Don Giovanni. Und: Er liebt sie alle! Sein buntes Treiben dirigiert ihn durch alle Gesellschaftsschichten, ungeachtet ob die Dame seiner Wahl bereits einem anderen angehört. Mag man auch an der Gesamtzahl seiner Eroberungen kleine Zweifel haben, so ist die Anziehung des Don Giovanni auf das weibliche Wesen unbestritten. Doch was ist sein Geheimnis? Ist es Macht? Ist es Geld? Öffnet er seinen Geliebten eine verbotene Kammer? Wir begleiten den Frauenhelden nach seinem jüngsten Liebesabenteuer, bei dem nicht alles nach Plan läuft, es bereits kurz nach Beginn der Oper einen Toten gibt, und eine alle Sinne ergreifende Suche nach dem Mann beginnt, der uns verschmitzt entgegenruft: »Viva la libertà!« In seiner zweiten Zusammenarbeit mit dem Librettisten Lorenzo Da Ponte gelang Mozart ein musikalisches Meisterwerk, das sich zwischen der leichten, komischen Welt der Opera buffa und der abgründigen Welt des sinnlich Dämonischen bewegt und Zuhörerinnen und Zuhörer gleichermaßen in leidenschaftliche Sphären entführt.

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Fr

10. Feb 2023

19.30 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Richard Strauss — Salome - Oper in einem Akt op. 54

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Uraufgeführt im Jahre 1905, bildet der Geniestreich »Salome« den Auftakt zu Richard Strauss’ großen Opernerfolgen. Nach Oscar Wildes aufsehenerregender Tragödie komponierte er ein Musikdrama voller…

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Oper

SALOME

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Aron Stiehl Inszenierung

Richard Strauss — Salome - Oper in einem Akt op. 54

Preise: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

Uraufgeführt im Jahre 1905, bildet der Geniestreich »Salome« den Auftakt zu Richard Strauss’ großen Opernerfolgen. Nach Oscar Wildes aufsehenerregender Tragödie komponierte er ein Musikdrama voller entfesselter Leidenschaft, dessen weltweiten Sensationserfolg auch die Aufführungsverbote prüder Zensoren nicht verhindern konnten. Einen der skandalträchtigsten Stoffe der Jahrhundertwende, der ursprünglich auf einer Geschichte aus dem Neuen Testament basiert, hat Strauss zu einem musikalischen Porträt des Unbewussten geformt, das den Widerstreit zwischen Sinnlichkeit und Askese, Rausch und Einsamkeit, Macht und Eros thematisiert.

 

Die judäische Prinzessin Salome lebt am dekadenten Hof ihrer Mutter Herodias und ihres Stiefvaters Herodes. Wie aus einer anderen Welt dringt die Stimme des asketischen Propheten Jochanaan zu ihr, den das Herrscherpaar gefangen hält. Ausgerechnet auf den Mann, dem die Versuchungen dieser Welt nichts anhaben können, projiziert Salome ihr sinnliches Verlangen. Als er sich voller Verachtung von ihr abwendet, reift in ihr ein Plan: Sie wird ihre Reize einsetzen, um, wenn schon nicht den Mann, so doch seinen abgeschlagenen Kopf zu gewinnen. Ihr Schlussmonolog, der eigentlich ein Dialog mit dem toten Haupt des Propheten ist, gerät zu einem großen ekstatischen und zugleich tragischen Liebesgesang: »Hättest du mich angesehn, Jochanaan, du hättest mich geliebt.«

 

Nie zuvor hat ein Komponist Begierde, Leidenschaft und Rache so aufregend in Musik umgesetzt. Mit neuartigen, aufreizenden Klangvisionen gießt Strauss den Gefühlssturm und die seelischen Abgründe der Titelfigur in schillernde Musik, welche die erotisch aufgeladene Atmosphäre von Salomes Schleiertanz genauso eindringlich einfängt wie das ernste Pathos von Jochanaans Anklagen – ein rauschender Tanz in den Abgrund, der bis heute nichts von seiner gleichermaßen faszinierenden wie verstörenden Kraft verloren hat.

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Sa

11. Feb 2023

19 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Werke von Sergej Rachmaninoff

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Zwischen unbeschwerter Lebensfreude und vorwärtsdrängender Energie drängen Klänge tiefster russischer Melancholie empor, die nach der verlorenen Zeit zu fragen scheinen. Neben Uwe Scholz’ Meisterwerk,…

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Zwischen unbeschwerter Lebensfreude und vorwärtsdrängender Energie drängen Klänge tiefster russischer Melancholie empor, die nach der verlorenen Zeit zu fragen scheinen. Neben Uwe Scholz’ Meisterwerk, das die furiose Emotionalität der Musik von Rachmaninow choreographisch widerspiegelt, stellt Mario Schröder, der in Uwe Scholz’ Choreographie selbst als Solist tanzte, Gefühle und Bilder von Weggehen und Wiederkommen, von Annähern und Entfernen, von Wegen, die sich kreuzen, in den Fokus seiner Arbeit.

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

So

12. Feb 2023

17 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Richard Strauss — Salome - Oper in einem Akt op. 54

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Uraufgeführt im Jahre 1905, bildet der Geniestreich »Salome« den Auftakt zu Richard Strauss’ großen Opernerfolgen. Nach Oscar Wildes aufsehenerregender Tragödie komponierte er ein Musikdrama voller…

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Oper

SALOME

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Aron Stiehl Inszenierung

Richard Strauss — Salome - Oper in einem Akt op. 54

Preise: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

Uraufgeführt im Jahre 1905, bildet der Geniestreich »Salome« den Auftakt zu Richard Strauss’ großen Opernerfolgen. Nach Oscar Wildes aufsehenerregender Tragödie komponierte er ein Musikdrama voller entfesselter Leidenschaft, dessen weltweiten Sensationserfolg auch die Aufführungsverbote prüder Zensoren nicht verhindern konnten. Einen der skandalträchtigsten Stoffe der Jahrhundertwende, der ursprünglich auf einer Geschichte aus dem Neuen Testament basiert, hat Strauss zu einem musikalischen Porträt des Unbewussten geformt, das den Widerstreit zwischen Sinnlichkeit und Askese, Rausch und Einsamkeit, Macht und Eros thematisiert.

 

Die judäische Prinzessin Salome lebt am dekadenten Hof ihrer Mutter Herodias und ihres Stiefvaters Herodes. Wie aus einer anderen Welt dringt die Stimme des asketischen Propheten Jochanaan zu ihr, den das Herrscherpaar gefangen hält. Ausgerechnet auf den Mann, dem die Versuchungen dieser Welt nichts anhaben können, projiziert Salome ihr sinnliches Verlangen. Als er sich voller Verachtung von ihr abwendet, reift in ihr ein Plan: Sie wird ihre Reize einsetzen, um, wenn schon nicht den Mann, so doch seinen abgeschlagenen Kopf zu gewinnen. Ihr Schlussmonolog, der eigentlich ein Dialog mit dem toten Haupt des Propheten ist, gerät zu einem großen ekstatischen und zugleich tragischen Liebesgesang: »Hättest du mich angesehn, Jochanaan, du hättest mich geliebt.«

 

Nie zuvor hat ein Komponist Begierde, Leidenschaft und Rache so aufregend in Musik umgesetzt. Mit neuartigen, aufreizenden Klangvisionen gießt Strauss den Gefühlssturm und die seelischen Abgründe der Titelfigur in schillernde Musik, welche die erotisch aufgeladene Atmosphäre von Salomes Schleiertanz genauso eindringlich einfängt wie das ernste Pathos von Jochanaans Anklagen – ein rauschender Tanz in den Abgrund, der bis heute nichts von seiner gleichermaßen faszinierenden wie verstörenden Kraft verloren hat.

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Do

16. Feb 2023

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Ludwig van Beethoven , John Adams

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HARMONIEFÜLLE Wirklich verheißungsvoll klingt der Werktitel nicht. Wer benennt schon ein Kunstwerk nach der verhassten handwerklichen Seite, die eher im Verborgenen wirken soll? Bei John Adams drängt…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, David Robertson Dirigent

Christian Tetzlaff Violine

Werke von Ludwig van Beethoven , John Adams

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie IV

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

HARMONIEFÜLLE

Wirklich verheißungsvoll klingt der Werktitel nicht. Wer benennt schon ein Kunstwerk nach der verhassten handwerklichen Seite, die eher im Verborgenen wirken soll? Bei John Adams drängt sie in  den Vordergrund. Die tönende Harmonielehre des regelmäßig Begeisterungsstürme entfachenden Amerikaners stellt dem einflussreichen Lehrbuch  des Kollegen Arnold Schönberg, für dessen Zwölftontechnik Adams wenig übrighatte, ein Bekenntnis zur Tonalität entgegen. Das 1985 uraufgeführte dreiteilige Orchesterwerk fusioniert spätromantische Harmonik mit Verfahren der Minimal Music.

TÖNENDE TRAUMBILDER

Das Experiment liefert wunderbare Kantilenen, lustvoll gehüllt in Wohlklang und umrahmt von wuchtigen Anfangs- und Schlussakkorden. Nach Aussage des Komponisten ist die Musik von surrealen Traumbildern inspiriert. Der elegische Mittelsatz Die Wunde des Amfortas resultiert aus Adams’ Beschäftigung mit Schriften C. G. Jungs zu mittelalterlichen Mythologien und zum Charakter von Amfortas. Dessen Auftritt im musikalischen Gewand Richard Wagners hallt nach in Adams’ traditionsverwurzelter Musik, an der auch Mahler und Sibelius nicht spurlos vorübergegangen sind.

ABGEHOBEN

Beethovens Musik machte Adams mehrfach zum Ausgangspunkt seiner mitreißenden stilpluralistischen Versuchsreihen. Der wiederum hatte in Werken wie der 5. und 6. Sinfonie selbst mit »minimalistischen « Techniken experimentiert, etwa mit der Entwicklung großer Zusammenhänge aus kleinsten Bausteinen, mit gewaltigen Klangflächen und stetig kreisenden, subtil transformierten Wiederholungsmustern. Selbst der virtuose Kopfsatz seines Violinkonzerts wächst aus der Keimzelle eines Pauken-Mottos, und die scheinbar frei schweifende Solopartie des Mittelsatzes wird von einem stabilen Rhythmusmodell getragen.

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Fr

17. Feb 2023

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Ludwig van Beethoven , John Adams

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HARMONIEFÜLLE Wirklich verheißungsvoll klingt der Werktitel nicht. Wer benennt schon ein Kunstwerk nach der verhassten handwerklichen Seite, die eher im Verborgenen wirken soll? Bei John Adams drängt…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, David Robertson Dirigent

Christian Tetzlaff Violine

Werke von Ludwig van Beethoven , John Adams

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Abos: Serie IV, VARIO

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

HARMONIEFÜLLE

Wirklich verheißungsvoll klingt der Werktitel nicht. Wer benennt schon ein Kunstwerk nach der verhassten handwerklichen Seite, die eher im Verborgenen wirken soll? Bei John Adams drängt sie in  den Vordergrund. Die tönende Harmonielehre des regelmäßig Begeisterungsstürme entfachenden Amerikaners stellt dem einflussreichen Lehrbuch  des Kollegen Arnold Schönberg, für dessen Zwölftontechnik Adams wenig übrighatte, ein Bekenntnis zur Tonalität entgegen. Das 1985 uraufgeführte dreiteilige Orchesterwerk fusioniert spätromantische Harmonik mit Verfahren der Minimal Music.

TÖNENDE TRAUMBILDER

Das Experiment liefert wunderbare Kantilenen, lustvoll gehüllt in Wohlklang und umrahmt von wuchtigen Anfangs- und Schlussakkorden. Nach Aussage des Komponisten ist die Musik von surrealen Traumbildern inspiriert. Der elegische Mittelsatz Die Wunde des Amfortas resultiert aus Adams’ Beschäftigung mit Schriften C. G. Jungs zu mittelalterlichen Mythologien und zum Charakter von Amfortas. Dessen Auftritt im musikalischen Gewand Richard Wagners hallt nach in Adams’ traditionsverwurzelter Musik, an der auch Mahler und Sibelius nicht spurlos vorübergegangen sind.

ABGEHOBEN

Beethovens Musik machte Adams mehrfach zum Ausgangspunkt seiner mitreißenden stilpluralistischen Versuchsreihen. Der wiederum hatte in Werken wie der 5. und 6. Sinfonie selbst mit »minimalistischen « Techniken experimentiert, etwa mit der Entwicklung großer Zusammenhänge aus kleinsten Bausteinen, mit gewaltigen Klangflächen und stetig kreisenden, subtil transformierten Wiederholungsmustern. Selbst der virtuose Kopfsatz seines Violinkonzerts wächst aus der Keimzelle eines Pauken-Mottos, und die scheinbar frei schweifende Solopartie des Mittelsatzes wird von einem stabilen Rhythmusmodell getragen.

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