Das Gewandhausorchester

Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt. Keimzelle des Orchesters war die 1743 von 16 Adligen und Bürgern gegründete Konzertgesellschaft »Das Große Concert«. Mit dem Umzug in die Gewerbehalle der Tuchmacher im Jahre 1781 erhielt das Ensemble seinen ersten hochwertigen Konzertsaal und den Namen »Gewandhausorchester«.

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Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.

Fr

28. Jan 2022

19.30 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

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Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik…

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Oper

TOSCA

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Michiel Dijkema Inszenierung

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

Preise: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Kaum eine Oper ist so im zeitlichen Kontinuum der Geschichte verankert wie Giacomo Puccinis »Tosca«. Die Handlung spielt im Rom des ausgehenden 18. Jahrhunderts. In dieser Stadt begegnen sich geistliche und weltliche Macht, Kirchenstaat und Polizeistaat auf eine frappierende Art und Weise. Architektonischer Ausdruck dieser Verbindung sind Bauwerke wie die Kirche St. Andrea della Valle, der Palazzo Farnese oder die Engelsburg, die bis heute das Gesicht der Ewigen Stadt prägen. Sie sind zugleich die Schauplätze für Puccinis Oper. Je mehr sich Puccini auf der Oberfläche um detailgetreuen Realismus bemüht, umso stärker sind seine Protagonisten getrieben von heftigen Leidenschaften und großem Pathos. Perfekt spielt Puccini in seiner Oper auf der Klaviatur der Gefühle, lässt die Zuschauer mitfühlen mit der Operndiva Tosca, deren Liebe zu Cavaradossi auf Grund der politischen Umstände zum Scheitern verurteilt ist.

Fr

28. Jan 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Werke von Erich Wolfgang Korngold , Ferruccio Busoni , Peter Tschaikowski

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Taktstockmagier Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im…

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Taktstockmagier

Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im Gewandhaus zur Uraufführung. Mit dem Boston Symphony Orchestra hob er das Sinfonische Tongedicht seines Freunds Ferruccio Busoni aus der Taufe. Eine ältere Fassung hatte Nikischs Vorgänger Carl Reinecke in Leipzig uraufgeführt. Reinecke erschloss dem Gewandhausorchester auch die Musik Tschaikowskis. Doch zu Publikumslieblingen wurden dessen Sinfonien erst unter Nikisch; seine Aufführungen der Pathétique waren legendär. Tschaikowski hatte bereits bei seinem Leipzig-Aufenthalt 1887/88 erkannt: Nikisch dirigiert nicht, sondern es scheint, als gäbe er sich einer geheimnisvollen Zauberei hin. Seine poesievollen Augen müssen magische Macht besitzen, die das Orchester zwingt, bald wie tausend Posaunen von Jericho zu donnern, bald wie eine Taube zu gurren, bald zu erstarren in atemberaubender Mystik!

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper La Bohéme.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper La Bohéme.

Sa

29. Jan 2022

19 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Giacomo Puccini — La Bohème / Oper in vier Akten

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Am 10. Dezember 1895 versammelte sich der »Club La Bohème« – eine Künstlergilde von Literaten und Malern, mit denen Giacomo Puccini eine gemeinsame Erinnerung an seine Jahre als Student und Bohémien…

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Oper | Wiederaufnahme

LA BOHÈME

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Peter Konwitschny Inszenierung

Giacomo Puccini — La Bohème / Oper in vier Akten

Preise: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

Am 10. Dezember 1895 versammelte sich der »Club La Bohème« – eine Künstlergilde von Literaten und Malern, mit denen Giacomo Puccini eine gemeinsame Erinnerung an seine Jahre als Student und Bohémien wachhielt. Während seine Freunde Wein tranken und Karten spielten, komponierte er – und rief plötzlich vom Klavier aus: »Ruhe, ihr Burschen! Ich bin fertig!« In kurzer Zeit entstand die Partitur und die Oper mit der wunderbaren Liebesgeschichte zwischen Mimi und Rodolfo kam auf die Bühne. Ohne jemals zuvor in Paris gewesen zu sein, fing Puccini das Flair der Szenerie ebenso ein wie die Atmosphäre eines frostklirrenden Wintertages. Dazu kommt sein Sinn für eine klare Figurenzeichnung, denn die Leere und Kargheit der Naturschilderung lässt alle Figuren und das »Grundthema« Liebe noch verlorener und verzweifelter, gleichsam einsam-erstarrt erscheinen.

 

Peter Konwitschnys Interpretation folgte den Intentionen des großen italienischen Komponisten und dessen Librettisten, die Henri Murgers Roman zur Vorlage nahmen, und brachte in Bühne, Kostüm und Regie eine herausragende einfühlsam-poetische Inszenierung auf die Bühne.

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Die Feen.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Die Feen.

So

30. Jan 2022

18 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Richard Wagner — Die Feen

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Der Zwanzigjährige Richard Wagner schrieb die Oper nach Carlo Gozzis Märchenspiel »La donna serpente (Die Frau als Schlange)«. Schon in dieser frühen Oper zeichnet sich ein Hauptthema Wagners ab:…

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Oper | Wiederaufnahme

DIE FEEN

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Renaud Doucet Inszenierung

Richard Wagner — Die Feen

Preise: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter T +49 341 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

Der Zwanzigjährige Richard Wagner schrieb die Oper nach Carlo Gozzis Märchenspiel »La donna serpente (Die Frau als Schlange)«. Schon in dieser frühen Oper zeichnet sich ein Hauptthema Wagners ab: Erlösung durch die Liebe. Die märchenhafte Handlung, angesiedelt zwischen Menschen- und Feenreich, erinnert entfernt an den »Sommernachtstraum«, aber auch an den »Orpheus«-Mythos: König Arindal liebt die schöne Fee Ada. Damit er sie erringen kann, muss er sich schweren Prüfungen unterziehen und ihr sein vollstes Vertrauen schenken. Ada verbietet ihm, sie nach Namen und Herkunft zu fragen. Als er das Verbot übertritt, verliert er sie und verfällt in eine tiefe Depression. Erst nach unendlichen Mühen kann Arindal die Geliebte zurückgewinnen.

 

Richard Wagners Opernerstling ist gewissermaßen eine Parabel auf die Situation des Künstlers in der Gesellschaft, in der die Welt der Feen zum Elfenbeinturm wird. Kompositorisch offenbart Wagner in diesem Werk mit Anklängen an Beethoven und Weber seine musikalischen Wurzeln.

Do

03. Feb 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Dora Pejačević , Antonín Dvořák

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Für immer verstummt Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren…

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Grosse Concerte

Fokus: Arthur Nikisch zum 100. Todestag

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Sol Gabetta Violoncello

Werke von Dora Pejačević , Antonín Dvořák

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Präsentiert von EnBW

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Für immer verstummt

Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren die erste abgesagte Probe! Sie hätte der Einstudierung von Dora Pejačevićs Sinfonie gegolten. Nikischs Tod kam der Aufführung zuvor, das Konzert wurde seinem Gedenken geweiht und der einspringende Furtwängler dirigierte Brahms und Beethoven.
Pejačević entstammte slawonischem Adel und führte bei Soiréen im Schloss der Familie bereits eigene Werke auf. Die in sechs Sprachen gewandte Künstlerin studierte Violine und Komposition in Budapest, Zagreb, Dresden und München – auch bei Gewandhauskonzertmeister Henri Petri. Die fis-Moll-Sinfonie widmete sie ihrer Mutter, einer Pianistin und Sängerin. Am 25. Januar 1918 wurden die Mittelsätze im Wiener Musikvereins-Saal uraufgeführt, zwei Jahre später erklang in Dresden erstmals die gesamte Sinfonie. Im Gewandhaus war das Werk bis heute nicht zu hören.

Fr

04. Feb 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Dora Pejačević , Antonín Dvořák

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Für immer verstummt Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren…

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Grosse Concerte

Fokus: Arthur Nikisch zum 100. Todestag

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Sol Gabetta Violoncello

Werke von Dora Pejačević , Antonín Dvořák

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Präsentiert von EnBW

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Für immer verstummt

Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren die erste abgesagte Probe! Sie hätte der Einstudierung von Dora Pejačevićs Sinfonie gegolten. Nikischs Tod kam der Aufführung zuvor, das Konzert wurde seinem Gedenken geweiht und der einspringende Furtwängler dirigierte Brahms und Beethoven.
Pejačević entstammte slawonischem Adel und führte bei Soiréen im Schloss der Familie bereits eigene Werke auf. Die in sechs Sprachen gewandte Künstlerin studierte Violine und Komposition in Budapest, Zagreb, Dresden und München – auch bei Gewandhauskonzertmeister Henri Petri. Die fis-Moll-Sinfonie widmete sie ihrer Mutter, einer Pianistin und Sängerin. Am 25. Januar 1918 wurden die Mittelsätze im Wiener Musikvereins-Saal uraufgeführt, zwei Jahre später erklang in Dresden erstmals die gesamte Sinfonie. Im Gewandhaus war das Werk bis heute nicht zu hören.