Grosse Concerte des Gewandhausorchesters

Die sinfonischen Konzerte mit dem Gewandhausorchester im Gewandhaus heißen »Große Concerte«. Der Name ist eine Hommage an die Gründungsväter des Orchesters, dessen erste Formation von dem 1743 gegründeten Musikverein »Das Große Concert« engagiert wurden. Mitglieder dieser Musikvereinigung waren Adlige und Bürger der Stadt.

Do

27. Jan 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Werke von Erich Wolfgang Korngold , Ferruccio Busoni , Peter Tschaikowski

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Taktstockmagier Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im…

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Taktstockmagier

Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im Gewandhaus zur Uraufführung. Mit dem Boston Symphony Orchestra hob er das Sinfonische Tongedicht seines Freunds Ferruccio Busoni aus der Taufe. Eine ältere Fassung hatte Nikischs Vorgänger Carl Reinecke in Leipzig uraufgeführt. Reinecke erschloss dem Gewandhausorchester auch die Musik Tschaikowskis. Doch zu Publikumslieblingen wurden dessen Sinfonien erst unter Nikisch; seine Aufführungen der Pathétique waren legendär. Tschaikowski hatte bereits bei seinem Leipzig-Aufenthalt 1887/88 erkannt: Nikisch dirigiert nicht, sondern es scheint, als gäbe er sich einer geheimnisvollen Zauberei hin. Seine poesievollen Augen müssen magische Macht besitzen, die das Orchester zwingt, bald wie tausend Posaunen von Jericho zu donnern, bald wie eine Taube zu gurren, bald zu erstarren in atemberaubender Mystik!

Fr

28. Jan 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Erich Wolfgang Korngold , Ferruccio Busoni , Peter Tschaikowski

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Taktstockmagier Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im…

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Taktstockmagier

Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im Gewandhaus zur Uraufführung. Mit dem Boston Symphony Orchestra hob er das Sinfonische Tongedicht seines Freunds Ferruccio Busoni aus der Taufe. Eine ältere Fassung hatte Nikischs Vorgänger Carl Reinecke in Leipzig uraufgeführt. Reinecke erschloss dem Gewandhausorchester auch die Musik Tschaikowskis. Doch zu Publikumslieblingen wurden dessen Sinfonien erst unter Nikisch; seine Aufführungen der Pathétique waren legendär. Tschaikowski hatte bereits bei seinem Leipzig-Aufenthalt 1887/88 erkannt: Nikisch dirigiert nicht, sondern es scheint, als gäbe er sich einer geheimnisvollen Zauberei hin. Seine poesievollen Augen müssen magische Macht besitzen, die das Orchester zwingt, bald wie tausend Posaunen von Jericho zu donnern, bald wie eine Taube zu gurren, bald zu erstarren in atemberaubender Mystik!

Do

03. Feb 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Dora Pejačević , Antonín Dvořák

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Für immer verstummt Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren…

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Grosse Concerte

Fokus: Arthur Nikisch zum 100. Todestag

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Sol Gabetta Violoncello

Werke von Dora Pejačević , Antonín Dvořák

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Präsentiert von EnBW

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Für immer verstummt

Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren die erste abgesagte Probe! Sie hätte der Einstudierung von Dora Pejačevićs Sinfonie gegolten. Nikischs Tod kam der Aufführung zuvor, das Konzert wurde seinem Gedenken geweiht und der einspringende Furtwängler dirigierte Brahms und Beethoven.
Pejačević entstammte slawonischem Adel und führte bei Soiréen im Schloss der Familie bereits eigene Werke auf. Die in sechs Sprachen gewandte Künstlerin studierte Violine und Komposition in Budapest, Zagreb, Dresden und München – auch bei Gewandhauskonzertmeister Henri Petri. Die fis-Moll-Sinfonie widmete sie ihrer Mutter, einer Pianistin und Sängerin. Am 25. Januar 1918 wurden die Mittelsätze im Wiener Musikvereins-Saal uraufgeführt, zwei Jahre später erklang in Dresden erstmals die gesamte Sinfonie. Im Gewandhaus war das Werk bis heute nicht zu hören.

Fr

04. Feb 2022

20 Uhr
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Werke von Dora Pejačević , Antonín Dvořák

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Für immer verstummt Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren…

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Grosse Concerte

Fokus: Arthur Nikisch zum 100. Todestag

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Sol Gabetta Violoncello

Werke von Dora Pejačević , Antonín Dvořák

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
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Präsentiert von EnBW

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Für immer verstummt

Nikischs Tod vor 100 Jahren kam unerwartet. Eine Grippe zog das Herz in Mitleidenschaft, und der Kapellmeister musste der Gewandhausdirektion vom Sterbebett melden: Seit 26 Jahren die erste abgesagte Probe! Sie hätte der Einstudierung von Dora Pejačevićs Sinfonie gegolten. Nikischs Tod kam der Aufführung zuvor, das Konzert wurde seinem Gedenken geweiht und der einspringende Furtwängler dirigierte Brahms und Beethoven.
Pejačević entstammte slawonischem Adel und führte bei Soiréen im Schloss der Familie bereits eigene Werke auf. Die in sechs Sprachen gewandte Künstlerin studierte Violine und Komposition in Budapest, Zagreb, Dresden und München – auch bei Gewandhauskonzertmeister Henri Petri. Die fis-Moll-Sinfonie widmete sie ihrer Mutter, einer Pianistin und Sängerin. Am 25. Januar 1918 wurden die Mittelsätze im Wiener Musikvereins-Saal uraufgeführt, zwei Jahre später erklang in Dresden erstmals die gesamte Sinfonie. Im Gewandhaus war das Werk bis heute nicht zu hören.

Do

17. Feb 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Robert Schumann , Johannes Brahms

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Versöhnungsbedürftig Wie sehr die herrliche Musik Robert Schumanns um Anerkennung ringen musste, ist heute schwer vorstellbar. Dass seine einzige Oper Genoveva nach der Leipziger Uraufführung, die…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Daniele Gatti Dirigent

Frank Peter Zimmermann Violine

Werke von Robert Schumann , Johannes Brahms

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
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Präsentiert von Sparkasse Leipzig

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Versöhnungsbedürftig

Wie sehr die herrliche Musik Robert Schumanns um Anerkennung ringen musste, ist heute schwer vorstellbar. Dass seine einzige Oper Genoveva nach der Leipziger Uraufführung, die der Komponist selbst dirigierte, vernichtende Kritik einstecken musste, lässt sich noch auf Schwächen des Librettos schieben. Doch der Ouvertüre erging es zuvor im Gewandhaus kaum besser. Am härtesten traf es Schumanns 1853 in Windeseile komponiertes Violinkonzert. Nach einer enttäuschenden Probe mit dem Gewandhausorchester wurde es still um das weder gedruckte noch öffentlich aufgeführte Werk, bis es 1937 plötzlich als Ersatz für Mendelssohns beliebtes, gewaltsam zum Verstummen gebrachtes Pendant herhalten musste. Das Gewandhausorchester weckte Schumanns Violinkonzert unter Kurt Masur mit Konzertmeister Karl Suske als Solist 1988 aus dem Dornröschenschlaf. Auch mit Brahms’ Musik fremdelte das Leipziger Publikum lange. Als er wenige Wochen nach der Wiener Premiere seine mitreißend, tragisch, melancholisch und warm tönende, leise verklingende 3. Sinfonie im Gewandhaus leitete, brach das Eis.

Fr

18. Feb 2022

20 Uhr
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Versöhnungsbedürftig Wie sehr die herrliche Musik Robert Schumanns um Anerkennung ringen musste, ist heute schwer vorstellbar. Dass seine einzige Oper Genoveva nach der Leipziger Uraufführung, die…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Daniele Gatti Dirigent

Frank Peter Zimmermann Violine

Werke von Robert Schumann , Johannes Brahms

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

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Wie sehr die herrliche Musik Robert Schumanns um Anerkennung ringen musste, ist heute schwer vorstellbar. Dass seine einzige Oper Genoveva nach der Leipziger Uraufführung, die der Komponist selbst dirigierte, vernichtende Kritik einstecken musste, lässt sich noch auf Schwächen des Librettos schieben. Doch der Ouvertüre erging es zuvor im Gewandhaus kaum besser. Am härtesten traf es Schumanns 1853 in Windeseile komponiertes Violinkonzert. Nach einer enttäuschenden Probe mit dem Gewandhausorchester wurde es still um das weder gedruckte noch öffentlich aufgeführte Werk, bis es 1937 plötzlich als Ersatz für Mendelssohns beliebtes, gewaltsam zum Verstummen gebrachtes Pendant herhalten musste. Das Gewandhausorchester weckte Schumanns Violinkonzert unter Kurt Masur mit Konzertmeister Karl Suske als Solist 1988 aus dem Dornröschenschlaf. Auch mit Brahms’ Musik fremdelte das Leipziger Publikum lange. Als er wenige Wochen nach der Wiener Premiere seine mitreißend, tragisch, melancholisch und warm tönende, leise verklingende 3. Sinfonie im Gewandhaus leitete, brach das Eis.