Grosse Concerte

Die sinfonischen Konzerte mit dem Gewandhausorchester im Gewandhaus heißen »Große Concerte«. Der Name ist eine Hommage an die Gründungsväter des Orchesters, dessen erste Formation von dem 1743 gegründeten Musikverein »Das Große Concert« engagiert wurden. Mitglieder dieser Musikvereinigung waren Adlige und Bürger der Stadt.

Do

28. Mär 2024

19 Uhr
Thomaskirche

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Johann Sebastian Bach — Johannes-Passion BWV 245

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UNSERE PASSION Es sagt sich leicht, und es wiegt doch schwer: das Wort Passion. Wir übertragen es von Christi Leiden und Sterben, das nach christlicher Vorstellung von der Macht des Bösen erlöst und…

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UNSERE PASSION

Es sagt sich leicht, und es wiegt doch schwer: das Wort Passion. Wir übertragen es von Christi Leiden und Sterben, das nach christlicher Vorstellung von der Macht des Bösen erlöst und den Tod überwindet, auf unsere persönlichen Leidenschaften. Passion verknüpfen wir leichtfertig mit dem, was wir gerne tun, und vergessen das Leiden, das stets mitgedacht ist. Wenn uns genommen wird, worauf unsere Passion sich richtet, tritt diese Bedeutungsdimension ins Bewusstsein. Musik ist unsere Passion. Sie ist unendlich viel mehr als ein austauschbares Hobby, ein Job zum Geldverdienen oder gefälliges Beiwerk zu festlichen Anlässen und zur Zerstreuung. Bedeutende Musik zerstreut nicht – sie sammelt. Dass Menschen aller Kulturkreise ihre wichtigen Feste mit Musik begehen, ist kein Zufall, sondern Notwendigkeit. Musik ist notwendig: Sie kann Not wenden. Wir brauchen sie nicht nur, um unserer Freude Luft zu machen, für Osterjubel und andere Glücksmomente. Dringender noch benötigen wir Musik als Trösterin, als empathische Begleiterin in Krisenzeiten, als Quelle der Resilienz in existenzieller Angst und in Konfrontation mit dem Tod.

BACHS PASSION

Darum nimmt Passionsmusik eine zentrale Stellung im Christentum ein. In dieser traditionsreichen Gattung berühren sich christliche und profane Verwendungsweise des Wortes. Durch Johann Sebastian Bachs Musik entfacht Christi Passion unsere Leidenschaft, das Unbegreifliche wird ergreifend und das Unnahbare geht uns nahe. Bachs Passion nach dem Evangelisten Johannes steht nicht wie ihr Geschwisterwerk nach Matthäus im Verdacht, das größte Kunstwerk aller Zeiten zu sein. Sie heischt nicht nach Superlativen, ist kleiner besetzt und kompakter dimensioniert. Größe entfaltet sie in Bereichen des nicht Messbaren. Mit den Worten von Robert Schumann: Die Johannes-Passion ist kühner, gewaltiger, poetischer als die nach dem Evangelisten Matthäus. Vor 300 Jahren, im Karfreitagsgottesdienst 1724, brachte Bach die Passio secundum Johannem in der Leipziger Nikolaikirche erstmals zur Aufführung.

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Fr

29. Mär 2024

19 Uhr
Nikolaikirche

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Johann Sebastian Bach — Johannes-Passion BWV 245

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UNSERE PASSION Es sagt sich leicht, und es wiegt doch schwer: das Wort Passion. Wir übertragen es von Christi Leiden und Sterben, das nach christlicher Vorstellung von der Macht des Bösen erlöst und…

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UNSERE PASSION

Es sagt sich leicht, und es wiegt doch schwer: das Wort Passion. Wir übertragen es von Christi Leiden und Sterben, das nach christlicher Vorstellung von der Macht des Bösen erlöst und den Tod überwindet, auf unsere persönlichen Leidenschaften. Passion verknüpfen wir leichtfertig mit dem, was wir gerne tun, und vergessen das Leiden, das stets mitgedacht ist. Wenn uns genommen wird, worauf unsere Passion sich richtet, tritt diese Bedeutungsdimension ins Bewusstsein. Musik ist unsere Passion. Sie ist unendlich viel mehr als ein austauschbares Hobby, ein Job zum Geldverdienen oder gefälliges Beiwerk zu festlichen Anlässen und zur Zerstreuung. Bedeutende Musik zerstreut nicht – sie sammelt. Dass Menschen aller Kulturkreise ihre wichtigen Feste mit Musik begehen, ist kein Zufall, sondern Notwendigkeit. Musik ist notwendig: Sie kann Not wenden. Wir brauchen sie nicht nur, um unserer Freude Luft zu machen, für Osterjubel und andere Glücksmomente. Dringender noch benötigen wir Musik als Trösterin, als empathische Begleiterin in Krisenzeiten, als Quelle der Resilienz in existenzieller Angst und in Konfrontation mit dem Tod.

BACHS PASSION

Darum nimmt Passionsmusik eine zentrale Stellung im Christentum ein. In dieser traditionsreichen Gattung berühren sich christliche und profane Verwendungsweise des Wortes. Durch Johann Sebastian Bachs Musik entfacht Christi Passion unsere Leidenschaft, das Unbegreifliche wird ergreifend und das Unnahbare geht uns nahe. Bachs Passion nach dem Evangelisten Johannes steht nicht wie ihr Geschwisterwerk nach Matthäus im Verdacht, das größte Kunstwerk aller Zeiten zu sein. Sie heischt nicht nach Superlativen, ist kleiner besetzt und kompakter dimensioniert. Größe entfaltet sie in Bereichen des nicht Messbaren. Mit den Worten von Robert Schumann: Die Johannes-Passion ist kühner, gewaltiger, poetischer als die nach dem Evangelisten Matthäus. Vor 300 Jahren, im Karfreitagsgottesdienst 1724, brachte Bach die Passio secundum Johannem in der Leipziger Nikolaikirche erstmals zur Aufführung.

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Do

04. Apr 2024

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Franz Schubert

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Ehrendirigent Herbert Blomstedt beschließt seinen Leipziger Schubert-Berwald-Zyklus, die Gegenüberstellung der Sinfonik des Wieners Franz Schubert und des gleichaltrigen schwedischen Komponisten Franz…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Herbert Blomstedt Dirigent

Werke von Franz Schubert

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie III

Präsentiert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Ehrendirigent Herbert Blomstedt beschließt seinen Leipziger Schubert-Berwald-Zyklus, die Gegenüberstellung der Sinfonik des Wieners Franz Schubert und des gleichaltrigen schwedischen Komponisten Franz Berwald. Da Schubert etwas fleißiger im Komponieren von Sinfonien war, stehen auf diesem letzten Programm des Zyklus zwei Sinfonien ausschließlich von Schubert. Seine zweite schrieb er als 17-Jähriger und in der vierten Sinfonie verwendete er erstmals eine Molltonart. Er selbst gab ihr den Beinamen »Tragische Sinfonie«, jedoch handelt es sich über weite Strecken um ein durchaus optimistisches, positives und energetisches Werk. Hören Sie selbst!

Fr

05. Apr 2024

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Franz Schubert

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Ehrendirigent Herbert Blomstedt beschließt seinen Leipziger Schubert-Berwald-Zyklus, die Gegenüberstellung der Sinfonik des Wieners Franz Schubert und des gleichaltrigen schwedischen Komponisten Franz…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Herbert Blomstedt Dirigent

Werke von Franz Schubert

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie III

Präsentiert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Ehrendirigent Herbert Blomstedt beschließt seinen Leipziger Schubert-Berwald-Zyklus, die Gegenüberstellung der Sinfonik des Wieners Franz Schubert und des gleichaltrigen schwedischen Komponisten Franz Berwald. Da Schubert etwas fleißiger im Komponieren von Sinfonien war, stehen auf diesem letzten Programm des Zyklus zwei Sinfonien ausschließlich von Schubert. Seine zweite schrieb er als 17-Jähriger und in der vierten Sinfonie verwendete er erstmals eine Molltonart. Er selbst gab ihr den Beinamen »Tragische Sinfonie«, jedoch handelt es sich über weite Strecken um ein durchaus optimistisches, positives und energetisches Werk. Hören Sie selbst!

So

07. Apr 2024

11 Uhr
Großer Saal

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Werke von Franz Schubert

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Ehrendirigent Herbert Blomstedt beschließt seinen Leipziger Schubert-Berwald-Zyklus, die Gegenüberstellung der Sinfonik des Wieners Franz Schubert und des gleichaltrigen schwedischen Komponisten Franz…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Herbert Blomstedt Dirigent

Werke von Franz Schubert

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 10.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Sonntags-Anrecht II

Präsentiert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Ehrendirigent Herbert Blomstedt beschließt seinen Leipziger Schubert-Berwald-Zyklus, die Gegenüberstellung der Sinfonik des Wieners Franz Schubert und des gleichaltrigen schwedischen Komponisten Franz Berwald. Da Schubert etwas fleißiger im Komponieren von Sinfonien war, stehen auf diesem letzten Programm des Zyklus zwei Sinfonien ausschließlich von Schubert. Seine zweite schrieb er als 17-Jähriger und in der vierten Sinfonie verwendete er erstmals eine Molltonart. Er selbst gab ihr den Beinamen »Tragische Sinfonie«, jedoch handelt es sich über weite Strecken um ein durchaus optimistisches, positives und energetisches Werk. Hören Sie selbst!

Do

11. Apr 2024

20 Uhr
Großer Saal

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Giuseppe Verdi — Messa da Requiem

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ALLGEWALT Auf seine alten Tage wollte es Verdi allen zeigen: Hört her, geistlich und weltlich sind nicht zu trennen, musikalisch schon gleich gar nicht. Diesseits und Jenseits, Tod und Leben, Hölle…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Franz Welser-Möst Dirigent

MDR-Rundfunkchor, Asmik Grigorian Sopran, Deniz Uzun Mezzosopran, Limmie Pulliam Tenor, Mika Kares Bass

Giuseppe Verdi — Messa da Requiem

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II

Präsentiert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

ALLGEWALT

Auf seine alten Tage wollte es Verdi allen zeigen: Hört her, geistlich und weltlich sind nicht zu trennen, musikalisch schon gleich gar nicht. Diesseits und Jenseits, Tod und Leben, Hölle und Paradies, Vergänglich- und Ewigkeit gehören zusammen. Der beschränkte menschliche Geist scheitert am Übergroßen und versucht es zu fassen, indem er unterteilt, Grenzen zieht, Definitionen erfindet. Doch das Wahrhaftige ist größer. Lasst Euch überzeugen und überwältigen von dieser Musik. Sie ist gewaltig und kündet vom Großen.

ALLMACHT

Erbebe und schaudere! Meditiere und reflektiere! Hoffe und glaube! Wenn es Gott gibt, ist er mächtiger als Gesetze, Zeiten und Gewalten, größer als alles, was gedacht werden kann und was Religionen über ihn sagen, um ihn von anderen Göttern zu unterscheiden. Wenn es Gott gibt, ist er einer und unendlich viele. Und wenn es Gott nicht gibt...? Dann ist auch die Existenz solcher Musik unbegreiflich.

ALLGEMEIN

Von Mozart über Berlioz und Brahms bis Britten: Nicht zufällig gerieten Werke, die sich Requiem nannten, zu Kulminationspunkten im Schaffen
vieler Komponisten. Verdi nahm den Tod des Schriftstellers und Nationalhelden Alessandro Manzoni zum Anlass für die künstlerische Auseinandersetzung mit letzten Dingen. Zu Manzonis erstem Todestag am 22. Mai 1874 wurde die Messa da Requiem in der Mailänder Kirche San Marco erstmals aufgeführt. Bereits drei Tage später dirigierte Verdi eine Aufführung in der Scala, und bald eroberte das Werk, das nicht nur Hans von Bülow als »Oper im Kirchengewande« wahrnahm, alle großen Opernhäuser und Konzertsäle weltweit. Im Gewandhaus wagte Carl Reinecke 1876 »zum ersten Male« eine Aufführung. Verdi im Gewandhaus! Was sagen die Italianophoben und Classicomanen dazu? Die Sorge der hysterischen Presse war unbegründet: Alle, auch die Skeptiker, waren begeistert und bekamen das Requiem »auf Verlangen« vier Tage später erneut geboten.