Grosse Concerte des Gewandhausorchesters

Die sinfonischen Konzerte mit dem Gewandhausorchester im Gewandhaus heißen »Große Concerte«. Der Name ist eine Hommage an die Gründungsväter des Orchesters, dessen erste Formation von dem 1743 gegründeten Musikverein »Das Große Concert« engagiert wurden. Mitglieder dieser Musikvereinigung waren Adlige und Bürger der Stadt.

Do

01. Dez 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Béla Bartók , Johannes Brahms

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ALLUMFASSEND Musik nennt Bartók sein Werk. Alles andere – Suite, Konzert oder Sinfonie – wäre zu eng. Seine Musik umspannt alle an Satztechniken und Formen, Ausdrucksqualitäten und Klangfarben,…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Alan Gilbert Dirigent

Rudolf Buchbinder Klavier

Werke von Béla Bartók , Johannes Brahms

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie II

Präsentiert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

ALLUMFASSEND

Musik nennt Bartók sein Werk. Alles andere – Suite, Konzert oder Sinfonie – wäre zu eng. Seine Musik umspannt alle an Satztechniken und Formen, Ausdrucksqualitäten und Klangfarben, Traditionen und Innovationen, die man sich nur denken kann. Bartók füllt die Offenheit und Weite des Titels mit harmonischem und melodischem Reichtum, mit raffinierter Architektur, packender Emotionalität und Stimmungstiefe, mit mysteriösen Pauken-Glissandi, irisierenden Flageolett-Tremoli, perkussivem Klavier und Pizzicati mit Knalleffekt.

ALLBEDEUTEND

Was ist Musik? Spiel mit existenziellem Ernst. Symmetrie, Proportion und Ordnung. Ausdruck, Ereignis, Kommunikation. Zeit- und Raumkunst, grenzend an Stille und Geräusch, gleitend zwischen Tönen und Tempi: Tor zur Transzendenz. Ist sie göttlichen Ursprungs, wie der Name des Tastenglockenspiels »Celesta« suggeriert? Oder etwas zutiefst Menschliches, was alle Kulturen tanzend, singend, spielend entfaltet haben?

ALLGEWALTIG

Nach dem Leipziger Fiasko des 1. Klavierkonzerts tastete sich Brahms behutsam an den 2. Gattungsbeitrag heran, schickte der Ur- mehrere Probeaufführungen vorweg, nahm selbst den anspruchsvollen Klavierpart in die Hand und kehrte schließlich zum Neujahr 1882 damit ins Gewandhaus zurück. Als »winzigkleines Konzert« kündigte er das damals längste Konzert der Musikgeschichte an. Es enthalte ein »kleines, zartes Scherzo«, das als gewaltiges Allegro appassionato in düsterem d-Moll aufbraust. In den langsamen Satz mischen sich Liedzitate, Todessehnen regt sich, das Violoncello singt wortlos Immer leiser wird mein Schlummer. Musik lehrt Demut. Sie ist Sinnbild der Vergänglichkeit – und schenkt Trost.

Fr

02. Dez 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Béla Bartók , Johannes Brahms

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ALLUMFASSEND Musik nennt Bartók sein Werk. Alles andere – Suite, Konzert oder Sinfonie – wäre zu eng. Seine Musik umspannt alle an Satztechniken und Formen, Ausdrucksqualitäten und Klangfarben,…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Alan Gilbert Dirigent

Rudolf Buchbinder Klavier

Werke von Béla Bartók , Johannes Brahms

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Abos: Serie II

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Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

ALLUMFASSEND

Musik nennt Bartók sein Werk. Alles andere – Suite, Konzert oder Sinfonie – wäre zu eng. Seine Musik umspannt alle an Satztechniken und Formen, Ausdrucksqualitäten und Klangfarben, Traditionen und Innovationen, die man sich nur denken kann. Bartók füllt die Offenheit und Weite des Titels mit harmonischem und melodischem Reichtum, mit raffinierter Architektur, packender Emotionalität und Stimmungstiefe, mit mysteriösen Pauken-Glissandi, irisierenden Flageolett-Tremoli, perkussivem Klavier und Pizzicati mit Knalleffekt.

ALLBEDEUTEND

Was ist Musik? Spiel mit existenziellem Ernst. Symmetrie, Proportion und Ordnung. Ausdruck, Ereignis, Kommunikation. Zeit- und Raumkunst, grenzend an Stille und Geräusch, gleitend zwischen Tönen und Tempi: Tor zur Transzendenz. Ist sie göttlichen Ursprungs, wie der Name des Tastenglockenspiels »Celesta« suggeriert? Oder etwas zutiefst Menschliches, was alle Kulturen tanzend, singend, spielend entfaltet haben?

ALLGEWALTIG

Nach dem Leipziger Fiasko des 1. Klavierkonzerts tastete sich Brahms behutsam an den 2. Gattungsbeitrag heran, schickte der Ur- mehrere Probeaufführungen vorweg, nahm selbst den anspruchsvollen Klavierpart in die Hand und kehrte schließlich zum Neujahr 1882 damit ins Gewandhaus zurück. Als »winzigkleines Konzert« kündigte er das damals längste Konzert der Musikgeschichte an. Es enthalte ein »kleines, zartes Scherzo«, das als gewaltiges Allegro appassionato in düsterem d-Moll aufbraust. In den langsamen Satz mischen sich Liedzitate, Todessehnen regt sich, das Violoncello singt wortlos Immer leiser wird mein Schlummer. Musik lehrt Demut. Sie ist Sinnbild der Vergänglichkeit – und schenkt Trost.

Fr

02. Dez 2022

22 Uhr
Großer Saal

Das Ticket zum Großen Concert vom 2. DEZ berechtigt zum Besuch der Veranstaltung.

...Oder vielmehr: Was kann Musik dem Menschen sein? Bartók lotet kompositorisch aus, was »Musik« sein und dem Menschen bedeuten kann, welche Formen, Funktionen und Orte sie im Leben, in der Welt, im…

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Was ist Musik?

Perspektivwechsel

Musikmediziner, Buchautor und Flötist Eckart Altenmüller im Gespräch mit Ann-Katrin Zimmermann

Das Ticket zum Großen Concert vom 2. DEZ berechtigt zum Besuch der Veranstaltung.

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

...Oder vielmehr: Was kann Musik dem Menschen sein? Bartók lotet kompositorisch aus, was »Musik« sein und dem Menschen bedeuten kann, welche Formen, Funktionen und Orte sie im Leben, in der Welt, im gesellschaftlichen Miteinander einnehmen kann. Wir stellen die Frage dem Musikmediziner, Buchautor (»Vom Neandertal in die Philharmonie«) und Flötisten Eckart Altenmüller, der aus physiologischer, neurowissenschaftlicher und anthropologischer Perspektive erforscht, warum Musik für Menschen weltweit und zeitübergreifend eine derart bedeutsame Rolle spielt, welche evolutionären Folgen das Musizieren für die Menschheit hat und wie sich Musizieren auf das Gehirn auswirkt.

Das Foto zeigt das Gewandhausorchester und den Thomanerchor Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Andreas Reize in der Thomaskirche Leipzig.
Das Foto zeigt das Gewandhausorchester und den Thomanerchor Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Andreas Reize in der Thomaskirche Leipzig.

Fr

09. Dez 2022

19 Uhr
Thomaskirche

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Johann Sebastian Bach — Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten 1 bis 6)

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LASSET DAS ZAGEN, VERBANNET DIE KLAGEN ... ... eine ziemliche Herausforderung in schwierigen Zeiten! Doch hier muss man einfach »voll Jauchzen und Fröhlichkeit« an-, ein- und zustimmen. Man kann nur…

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LASSET DAS ZAGEN, VERBANNET DIE KLAGEN ...

... eine ziemliche Herausforderung in schwierigen Zeiten! Doch hier muss man einfach »voll Jauchzen und Fröhlichkeit« an-, ein- und zustimmen. Man kann nur staunen, welche Wirkung Musik entfaltet: Im Handumdrehen gelingt ihr, was Worten oft nur mühsam möglich ist. Darum ist Musik seit jeher untrennbar mit Weihnachten verbunden, mit diesem unbegreiflichen Wunder, das die Engel – singend – verkünden. Für die überbordende Freude und das stille, dankbare Nachsinnen über die Weihnachtsbotschaft öffnen sich Räume in der Musik. Davon berichten schon die Evangelisten: Der Gesang der Engel, der Maria, des Simeon und des Zacharias, das Musizieren der Hirten, die ideelle Vereinigung aller zum Lob des Allerhöchsten – das sind christliche Urbilder des Musizierens.

STIMMET VOLL JAUCHZEN UND FRÖHLICHKEIT AN!

Jubel, Dank, Erschrecken, Demut, Geheimnisvolles, Spirituelles, Überwältigung der Sinne: Wenn es ein Werk gibt, das alle Facetten weihnachtlichen Musizierens ausleuchtet, das die Gedanken- und Gefühlstiefe dessen ergründet, was uns da verheißen wird, und das ahnen lässt, was unsere Vorstellungskraft übersteigt, dann ist es Johann Sebastian Bachs Weihnachts-Oratorium. Diese Musik lässt wahrhaft Weihnachten werden. Sie strahlt über die Zeiten hinweg in die ganze Welt – ausgehend von Leipzig, wo in den beiden Hauptkirchen St. Nicolai und St. Thomas zu den Festtagen zwischen 25. Dezember 1734 und 6. Januar 1735 der 6-teilige Kantatenzyklus erstmals erklang.

Das Foto zeigt das Gewandhausorchester und den Thomanerchor Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Andreas Reize in der Thomaskirche Leipzig.
Das Foto zeigt das Gewandhausorchester und den Thomanerchor Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Andreas Reize in der Thomaskirche Leipzig.

Sa

10. Dez 2022

17 Uhr
Thomaskirche

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Johann Sebastian Bach — Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten 1 bis 6)

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LASSET DAS ZAGEN, VERBANNET DIE KLAGEN ... ... eine ziemliche Herausforderung in schwierigen Zeiten! Doch hier muss man einfach »voll Jauchzen und Fröhlichkeit« an-, ein- und zustimmen. Man kann nur…

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... eine ziemliche Herausforderung in schwierigen Zeiten! Doch hier muss man einfach »voll Jauchzen und Fröhlichkeit« an-, ein- und zustimmen. Man kann nur staunen, welche Wirkung Musik entfaltet: Im Handumdrehen gelingt ihr, was Worten oft nur mühsam möglich ist. Darum ist Musik seit jeher untrennbar mit Weihnachten verbunden, mit diesem unbegreiflichen Wunder, das die Engel – singend – verkünden. Für die überbordende Freude und das stille, dankbare Nachsinnen über die Weihnachtsbotschaft öffnen sich Räume in der Musik. Davon berichten schon die Evangelisten: Der Gesang der Engel, der Maria, des Simeon und des Zacharias, das Musizieren der Hirten, die ideelle Vereinigung aller zum Lob des Allerhöchsten – das sind christliche Urbilder des Musizierens.

STIMMET VOLL JAUCHZEN UND FRÖHLICHKEIT AN!

Jubel, Dank, Erschrecken, Demut, Geheimnisvolles, Spirituelles, Überwältigung der Sinne: Wenn es ein Werk gibt, das alle Facetten weihnachtlichen Musizierens ausleuchtet, das die Gedanken- und Gefühlstiefe dessen ergründet, was uns da verheißen wird, und das ahnen lässt, was unsere Vorstellungskraft übersteigt, dann ist es Johann Sebastian Bachs Weihnachts-Oratorium. Diese Musik lässt wahrhaft Weihnachten werden. Sie strahlt über die Zeiten hinweg in die ganze Welt – ausgehend von Leipzig, wo in den beiden Hauptkirchen St. Nicolai und St. Thomas zu den Festtagen zwischen 25. Dezember 1734 und 6. Januar 1735 der 6-teilige Kantatenzyklus erstmals erklang.

Das Foto zeigt das Gewandhausorchester und den Thomanerchor Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Andreas Reize in der Thomaskirche Leipzig.
Das Foto zeigt das Gewandhausorchester und den Thomanerchor Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Andreas Reize in der Thomaskirche Leipzig.

So

11. Dez 2022

17 Uhr
Thomaskirche

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Johann Sebastian Bach — Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten 1 bis 6)

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... eine ziemliche Herausforderung in schwierigen Zeiten! Doch hier muss man einfach »voll Jauchzen und Fröhlichkeit« an-, ein- und zustimmen. Man kann nur staunen, welche Wirkung Musik entfaltet: Im Handumdrehen gelingt ihr, was Worten oft nur mühsam möglich ist. Darum ist Musik seit jeher untrennbar mit Weihnachten verbunden, mit diesem unbegreiflichen Wunder, das die Engel – singend – verkünden. Für die überbordende Freude und das stille, dankbare Nachsinnen über die Weihnachtsbotschaft öffnen sich Räume in der Musik. Davon berichten schon die Evangelisten: Der Gesang der Engel, der Maria, des Simeon und des Zacharias, das Musizieren der Hirten, die ideelle Vereinigung aller zum Lob des Allerhöchsten – das sind christliche Urbilder des Musizierens.

STIMMET VOLL JAUCHZEN UND FRÖHLICHKEIT AN!

Jubel, Dank, Erschrecken, Demut, Geheimnisvolles, Spirituelles, Überwältigung der Sinne: Wenn es ein Werk gibt, das alle Facetten weihnachtlichen Musizierens ausleuchtet, das die Gedanken- und Gefühlstiefe dessen ergründet, was uns da verheißen wird, und das ahnen lässt, was unsere Vorstellungskraft übersteigt, dann ist es Johann Sebastian Bachs Weihnachts-Oratorium. Diese Musik lässt wahrhaft Weihnachten werden. Sie strahlt über die Zeiten hinweg in die ganze Welt – ausgehend von Leipzig, wo in den beiden Hauptkirchen St. Nicolai und St. Thomas zu den Festtagen zwischen 25. Dezember 1734 und 6. Januar 1735 der 6-teilige Kantatenzyklus erstmals erklang.