Grosse Concerte

Die sinfonischen Konzerte mit dem Gewandhausorchester im Gewandhaus heißen »Große Concerte«. Der Name ist eine Hommage an die Gründungsväter des Orchesters, dessen erste Formation von dem 1743 gegründeten Musikverein »Das Große Concert« engagiert wurden. Mitglieder dieser Musikvereinigung waren Adlige und Bürger der Stadt.

19.30 Uhr
Großer Saal

Joseph Haydn — Oratorium "Die Jahreszeiten" Hob. XXI:3

Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Franz Welser-Möst Dirigent

GewandhausChor, Slávka Zámečníková Sopran, Julian Prégardien Tenor, Martin Summer Bass

Joseph Haydn — Oratorium "Die Jahreszeiten" Hob. XXI:3

Für manche Menschen ist die Sache eindeutig: der Februar ist der längste Monat des Jahres. Der Winter dauert noch an und die Natur verharrt schon seit Monaten scheinbar unbeweglich in einer Schockstarre über ihre eigene Wandlungskraft, doch hier und da regt sich schon wieder das Neue und zugleich Altbekannte. Die Jahreszeiten waren schon immer ein menschliches Faszinosum, das nicht nur einmal auch musikalisch aufgegriffen wurde – so auch von Joseph Haydn in seinem gleichnamigen Oratorium, das an diesem Abend unter der Leitung von Franz Welser-Möst lebendig wird.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie IV

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

19.30 Uhr
Großer Saal

Joseph Haydn — Oratorium "Die Jahreszeiten" Hob. XXI:3

Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Franz Welser-Möst Dirigent

GewandhausChor, Slávka Zámečníková Sopran, Julian Prégardien Tenor, Martin Summer Bass

Joseph Haydn — Oratorium "Die Jahreszeiten" Hob. XXI:3

Für manche Menschen ist die Sache eindeutig: der Februar ist der längste Monat des Jahres. Der Winter dauert noch an und die Natur verharrt schon seit Monaten scheinbar unbeweglich in einer Schockstarre über ihre eigene Wandlungskraft, doch hier und da regt sich schon wieder das Neue und zugleich Altbekannte. Die Jahreszeiten waren schon immer ein menschliches Faszinosum, das nicht nur einmal auch musikalisch aufgegriffen wurde – so auch von Joseph Haydn in seinem gleichnamigen Oratorium, das an diesem Abend unter der Leitung von Franz Welser-Möst lebendig wird.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie IV

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

11 Uhr
Großer Saal

Joseph Haydn — Oratorium "Die Jahreszeiten" Hob. XXI:3

Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Franz Welser-Möst Dirigent

GewandhausChor, Slávka Zámečníková Sopran, Julian Prégardien Tenor, Martin Summer Bass

Joseph Haydn — Oratorium "Die Jahreszeiten" Hob. XXI:3

Für manche Menschen ist die Sache eindeutig: der Februar ist der längste Monat des Jahres. Der Winter dauert noch an und die Natur verharrt schon seit Monaten scheinbar unbeweglich in einer Schockstarre über ihre eigene Wandlungskraft, doch hier und da regt sich schon wieder das Neue und zugleich Altbekannte. Die Jahreszeiten waren schon immer ein menschliches Faszinosum, das nicht nur einmal auch musikalisch aufgegriffen wurde – so auch von Joseph Haydn in seinem gleichnamigen Oratorium, das an diesem Abend unter der Leitung von Franz Welser-Möst lebendig wird.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 10.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Sonntags-Anrecht II

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Arvo Pärt, Béla Bartók, Sergej Rachmaninoff

Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Vasily Petrenko Dirigent

Boris Giltburg Klavier

Werke von Arvo Pärt, Béla Bartók, Sergej Rachmaninoff

Dem eigenen Tod, etwas so Ungreifbarem und Erschreckendem, etwas Schönes, ja Optimistisches entgegenzusetzen, ist eine zutiefst menschliche Regung und zugleich ein Wunsch, den sowohl Béla Bartók als auch Sergej Rachmaninoff in Musik verwandelt haben. An diesem Abend erklingen Bartóks brillantes 3. Klavierkonzert und Rachmaninoffs vibrierende »Sinfonische Tänze« ebenso wie ein musikalischer Neubeginn: die deutsche Erstaufführung von »Greater Antiphons« für Streichorchester des Gewandhauskomponisten Arvo Pärt. Ursprünglich für Chor geschrieben, schuf Pärt später diese Fassung für Streicher. Dirigent Vasily Petrenko fühlt sich der Musik des estnischen Komponisten tief verbunden: »Ich liebe die Musik von Arvo Pärt! Sie ist seit meiner Kindheit Teil meines Lebens, als ich einige seiner Chorwerke im Knabenchor gesungen habe. Im Allgemeinen vermittelt seine Musik eine ganz besondere Zeitdimension und Geisteshaltung, die mit den tiefen religiösen Gefühlen und der Naturlandschaft Estlands zusammenhängt. Ich fühle eine sehr organische Verbindung zu beidem, da ich ganz in der Nähe dieses schönen Landes aufgewachsen bin und es oft besucht habe.«

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie III

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Arvo Pärt, Béla Bartók, Sergej Rachmaninoff

Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Vasily Petrenko Dirigent

Boris Giltburg Klavier

Werke von Arvo Pärt, Béla Bartók, Sergej Rachmaninoff

Dem eigenen Tod, etwas so Ungreifbarem und Erschreckendem, etwas Schönes, ja Optimistisches entgegenzusetzen, ist eine zutiefst menschliche Regung und zugleich ein Wunsch, den sowohl Béla Bartók als auch Sergej Rachmaninoff in Musik verwandelt haben. An diesem Abend erklingen Bartóks brillantes 3. Klavierkonzert und Rachmaninoffs vibrierende »Sinfonische Tänze« ebenso wie ein musikalischer Neubeginn: die deutsche Erstaufführung von »Greater Antiphons« für Streichorchester des Gewandhauskomponisten Arvo Pärt. Ursprünglich für Chor geschrieben, schuf Pärt später diese Fassung für Streicher. Dirigent Vasily Petrenko fühlt sich der Musik des estnischen Komponisten tief verbunden: »Ich liebe die Musik von Arvo Pärt! Sie ist seit meiner Kindheit Teil meines Lebens, als ich einige seiner Chorwerke im Knabenchor gesungen habe. Im Allgemeinen vermittelt seine Musik eine ganz besondere Zeitdimension und Geisteshaltung, die mit den tiefen religiösen Gefühlen und der Naturlandschaft Estlands zusammenhängt. Ich fühle eine sehr organische Verbindung zu beidem, da ich ganz in der Nähe dieses schönen Landes aufgewachsen bin und es oft besucht habe.«

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie III

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Sergej Prokofjew, George Gershwin, Edward Elgar

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GRAUES WUNDER Die gepiesackte Protagonistin stolperte in eine wenig märchenhafte, von Krieg überzogene Welt. Prokofjew, der Aschenputtel im Walzer rotieren ließ, hatte nach Jahren in den USA,…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Michael Sanderling Dirigent

Hélène Grimaud Klavier

Werke von Sergej Prokofjew, George Gershwin, Edward Elgar

Konzerteinführung mit Niklas Schächner um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie II

Präsentiert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

GRAUES WUNDER 
Die gepiesackte Protagonistin stolperte in eine wenig märchenhafte, von Krieg überzogene Welt. Prokofjew, der Aschenputtel im Walzer rotieren ließ, hatte nach Jahren in den USA, Frankreich und Deutschland seinen Lebensmittelpunkt 1936 wieder nach Russland verlegt und vollendete die Ballett-Partitur 1944 in Iwanowo, wo konforme Künstler sicher abgeschirmt ihr Schaffen erschaffen konnten. Im November 1945 tanzten Tänzer des Bolschoi-Theaters die Premiere. Der Neutöner tat gut daran, seine gewitzten Klänge in malerische Märchenstoffe zu hüllen, und die duldsame Arbeiterin Cinderella fügte sich sogar ideologischen Maximen. Prokofjew interessierte sich freilich mehr für die fantastischen Fantasiewesen der Elfen-Großmutter, der zwölf Zwerge, vier Jahreszeiten-Feen und streitsüchtigen Stiefschwestern, die katzenklarinettisch stolzieren, flatterhafte Flöten aufscheuchen und fagottös zanken. 

WUNDERJAHRE
100 Jahre jung ist das Klavierkonzert von Gershwin, der die Frucht des Sommers 1925 am 3. Dezember 1925 in der Carnegie Hall unter Leitung des Auftraggebers Walter Damrosch mit dem New York Symphony Orchestra selbst aus der Taufe hob. Kritiker kritisierten, das Stück sei weder gute klassische Musik noch guter Jazz. Freunde freute die ungenierte Freude, das Grelle und Plumpe, der Spaß und die Aufregung des Lebens im Hier und Heute. 

WUNDERWERK
14 Charaktere aus dem Dort und Gestern Edward Elgars sind in dessen Variationen vereint und -ewigt, darunter Dichter und Jäger, Freundinnen und Förderer, Schauspieler und Bulldoggen, der Künstler selbst und seine Frau. Während alles Tönende sich fortwährend wandelt, bleibt ein Bestandteil unverändert, nämlich stumm. Das Wunder der Wunder-Variationen besteht in einem verschwiegenen Grundthema. Am 19. Juni 1898 wurden die enigmatischen Portraits unter Hans Richter und großem Jubel in London uraufgeführt und mehrten maßgeblich Elgars internationalen Ruhm.