Klavier/Rezital

Klaviermusik im Gewandhaus ist nicht nur etwas für Spezialisten. Die Klavierabende versprechen Erlebnisse von größter Intensität und die Reihe der Pianisten, die im Gewandhaus auftreten ist ein Who-is-Who der internationalen Pianisten-Szene. Ergänzt werden diese Solo-Auftritte durch die Steinway-Preisträgerkonzerte junger Nachwuchspianisten sowie mit Rezitalen von Weltklasse-Pianisten, die gemeinsam mit namhaften Kollegen in verschiedenen Kammermusikformationen auftreten.

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Georg Friedrich Händel, Igor Strawinsky, Franz Schubert, Juan Francisco García, Heitor Villa-Lobos, Rafael Bullumba Landestoy, Alberto Ginastera, Daniil Trifonov, Mozart Camargo Guarnieri

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Daniil Trifonov gehört zu jenen Künstlern, von denen man nie genug bekommt, und in diesem Programm bekommt man viel! Trifonov tritt in die Fußstapfen von Schuberts »Wanderer«, jenem unruhigen…

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Daniil Trifonov gehört zu jenen Künstlern, von denen man nie genug bekommt, und in diesem Programm bekommt man viel! Trifonov tritt in die Fußstapfen von Schuberts »Wanderer«, jenem unruhigen Reisenden, der auf der Suche nach Glück umherirrt. Abseits ausgetretener Pfade macht Trifonov große Sprünge durch Zeit und Raum. Dabei lässt er sich von Händels wild-tollender Gigue mitreißen, bevor der Weg zu Strawinskys Klaviersonate führt. Nach der Pause überqueren wir den Ozean in die Heimat von Trifonovs dominikanischer Ehefrau. In Brasilien und Argentinien geben andere Rhythmen den Ton an. Walzer, Zamba, Milonga – durchzogen von einer Nostalgie, die sich schwer in Worte fassen lässt. Und mittendrin ein Tango von Trifonov selbst. Eine legendäre Zugabe seiner Konzerte, die er hier erstmals offiziell präsentiert. Was beide Hälften verbindet, ist die Neugier eines Pianisten, der Grenzen nicht als Grenzen versteht.

19.30 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Arvo Pärt, Franz Schubert, Johann Sebastian Bach, Alexander Skrjabin, Franz Liszt

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Georgijs Osokins wurde 1995 als jüngster Sohn einer Musikerfamilie in der lettischen Hauptstadt Riga geboren. Als baltischer Pianist bringt er ein Programm mit, das von seiner Heimat geprägt ist und…

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Georgijs Osokins wurde 1995 als jüngster Sohn einer Musikerfamilie in der lettischen Hauptstadt Riga geboren. Als baltischer Pianist bringt er ein Programm mit, das von seiner Heimat geprägt ist und wie ein inneres Gespräch klingt: Im Mittelpunkt steht Arvo Pärt, dessen vollständige Klavierwerke Osokins im vergangenen Jahr für die Deutsche Grammophon anlässlich des 90. Geburtstages des estnischen Komponisten eingespielt hat. Darunter sind eigene Klaviertranskription von »Fratres«, für die Pärt ihm persönlich die Genehmigung erteilte. Doch Osokins stellt Pärts schwebende, zeitlose Stille in ein faszinierendes Spannungsfeld: Skrjabins »Vers la Flamme« lodert wie ein Gegenbild, und Liszts »Après une lecture de Dante« stürzt hinab in Abgründe, aus denen es kaum Rückkehr zu geben scheint. Ein Abend über das Schweigen und das Brennen.

11 Uhr
Großer Saal

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester Card VVK Start ab 27. Juni 2026.

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Jörg Widmann, Sergej Prokofjew

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester Card VVK Start ab 27. Juni 2026.

19.30 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Maurice Ravel, Karol Szymanowski, Johannes Brahms

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Johannes Brahms