Das Gewandhausorchester in der Oper Leipzig

Ein Meilenstein des Opernorchesters ist zweifelsohne die erste Aufführung des kompletten »Ring«-Zyklus von Richard Wagner außerhalb Bayreuths im Jahr 1878. Diese Aufführungen boten Anlass, das städtische Musikwesen in Leipzig  völlig neu zu ordnen: 1881 beschließt der Magistrat der Stadt Leipzig, dass das Gewandhausorchester zum Dienst in Kirche, Konzert und Oper verpflichtet wird.

weiterlesen
Oper Leipzig Außenansicht
Oper Leipzig Außenansicht

Sa

24. Sep 2022

19 Uhr
Opernhaus

Ihre Kartenbestellungen nehmen wir unter www.leipziger-opernball.com oder Tel. 0341 21 56 977 gern entgegen.

weiterlesen

Ihre Kartenbestellungen nehmen wir unter www.leipziger-opernball.com oder Tel. 0341 21 56 977 gern entgegen.

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.

Sa

01. Okt 2022

19 Uhr
Opernhaus

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

zurück

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik…

weiterlesen

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper La Traviata.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper La Traviata.

So

02. Okt 2022

17 Uhr
Opernhaus

Giuseppe Verdi — La Traviata

zurück

»La Traviata« bildet den Abschluss jener meisterhaften Operntrias, die Verdi in den Jahren 1850-52 schrieb. Wieder hatte er sich von einer Außenseiterfigur inspirieren lassen: Nach dem Narren in…

weiterlesen

»La Traviata« bildet den Abschluss jener meisterhaften Operntrias, die Verdi in den Jahren 1850-52 schrieb. Wieder hatte er sich von einer Außenseiterfigur inspirieren lassen: Nach dem Narren in »Rigoletto« und der Zigeunerin Azucena im »Trovatore« steht mit der Kurtisane Violetta Valéry eine Gestalt im Zentrum der Oper, deren Charisma das ihrer Vorgänger(innen) noch übertrifft. Die Pariser Halbwelt ist der Ort dieser Geschichte um die ebenso unbedingte wie hoffnungslose Liebe zwischen Alfred Germont und der todkranken Violetta, einer Liebe, die nicht nur von Beginn an mit dem Tod, sondern auch noch mit den Normen bürgerlicher Moral und Familienehre konfrontiert ist.

Doch erst durch Verdis Musik kommen innerhalb der Handlung die großen Themen Liebe, Tod und Moral differenziert zur Geltung. Verdi hat weniger den morbiden Reiz der heiligen Hure, die Leidenschaft des jungen bürgerlichen Liebhabers, die Zwielichtigkeit des Milieus und die Moralität des Vaters komponiert als die Wechselwirkung all dieser Momente. So geht es in seiner populärsten Oper um mehr als um den Leidensweg einer Außenseiterin: Labile psychische Innenwelten und gesellschaftliche Verhältnisse werden auf drastische Weise miteinander konfrontiert.

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.

Mi

05. Okt 2022

19.30 Uhr
Opernhaus

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

zurück

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik…

weiterlesen

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Tosca.

Fr

07. Okt 2022

19.30 Uhr
Opernhaus

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

zurück

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik…

weiterlesen

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper La Traviata.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper La Traviata.

Sa

08. Okt 2022

19 Uhr
Opernhaus

Giuseppe Verdi — La Traviata

zurück

»La Traviata« bildet den Abschluss jener meisterhaften Operntrias, die Verdi in den Jahren 1850-52 schrieb. Wieder hatte er sich von einer Außenseiterfigur inspirieren lassen: Nach dem Narren in…

weiterlesen

»La Traviata« bildet den Abschluss jener meisterhaften Operntrias, die Verdi in den Jahren 1850-52 schrieb. Wieder hatte er sich von einer Außenseiterfigur inspirieren lassen: Nach dem Narren in »Rigoletto« und der Zigeunerin Azucena im »Trovatore« steht mit der Kurtisane Violetta Valéry eine Gestalt im Zentrum der Oper, deren Charisma das ihrer Vorgänger(innen) noch übertrifft. Die Pariser Halbwelt ist der Ort dieser Geschichte um die ebenso unbedingte wie hoffnungslose Liebe zwischen Alfred Germont und der todkranken Violetta, einer Liebe, die nicht nur von Beginn an mit dem Tod, sondern auch noch mit den Normen bürgerlicher Moral und Familienehre konfrontiert ist.

Doch erst durch Verdis Musik kommen innerhalb der Handlung die großen Themen Liebe, Tod und Moral differenziert zur Geltung. Verdi hat weniger den morbiden Reiz der heiligen Hure, die Leidenschaft des jungen bürgerlichen Liebhabers, die Zwielichtigkeit des Milieus und die Moralität des Vaters komponiert als die Wechselwirkung all dieser Momente. So geht es in seiner populärsten Oper um mehr als um den Leidensweg einer Außenseiterin: Labile psychische Innenwelten und gesellschaftliche Verhältnisse werden auf drastische Weise miteinander konfrontiert.