Das Gewandhausorchester in der Oper Leipzig

Ein Meilenstein des Opernorchesters ist zweifelsohne die erste Aufführung des kompletten »Ring«-Zyklus von Richard Wagner außerhalb Bayreuths im Jahr 1878. Diese Aufführungen boten Anlass, das städtische Musikwesen in Leipzig  völlig neu zu ordnen: 1881 beschließt der Magistrat der Stadt Leipzig, dass das Gewandhausorchester zum Dienst in Kirche, Konzert und Oper verpflichtet wird.

weiterlesen

19 Uhr
Opernhaus

Peter Tschaikowski — Oper "Eugen Onegin" op. 24

zurück

Lyrische Szenen in drei Akten von Peter I. Tschaikowski | Libretto von Peter I. Tschaikowski und Konstantin S.Schilowsky nach dem Versroman von Alexander Puschkin | in russischer Sprache mit deutschen…

weiterlesen

Lyrische Szenen in drei Akten von Peter I. Tschaikowski | Libretto von Peter I. Tschaikowski und Konstantin S.Schilowsky nach dem Versroman von Alexander Puschkin | in russischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln

 

»Wie war einst das Glück so nahe!« Wir kennen alle diese »Ach, hätte ich doch …«-Momente. Hier nehmen sich Puschkin und Tschaikowski dieser Gefühle an und fassen sie in lyrische Szenen; mitreißend, tragisch und auch humorvoll. »Eugen Onegin« vereint viele Facetten und steht so auch für die Leidenschaft und Zerrissenheit des Komponisten Tschaikowski: einerseits große Choroper, andererseits beklemmendes Kammerspiel von zerbrochener Freundschaft und jugendlichem Leichtsinn. Das junge Mädchen Tatjana fasst sich ein Herz und erklärt gegen die Konvention einem erfahrenen Mann ihre Liebe. Er weist sie kalt ab und zerstört in der Folge sowohl ein anderes junges Leben als auch eine andere erblühende Liebesbeziehung. Jahrzehnte später und trotz Wehmut erweist sich Tatjana dann als die Erwachsenere von beiden …

 

Der Liebesbrief, den Tatjana an Onegin verfasst, befeuert am meisten Tschaikowskis Vorstellungskraft und wird so Gegenstand der ersten Szene, die er komponiert. »Wenn der Zuhörer allein einen winzigen Teil davon empf inden würde, was ich beim Komponieren empfand, wäre ich äußerst glücklich.«

 

In dieser Produktion, einer Übernahme von der Oper Bonn, folgt Vasily Barkhatov akribisch den musikalischen Ideen, die die Partitur enthält, und erlaubt es dem Publikum, sich mit den Opernfiguren sofort zu identifizieren und mitzufühlen. Dieser »Eugen Onegin« ist ein Abend voller emotionaler Erschütterung und traumhaft schöner Bilder.

 

Dauer: 3 Stunden | eine Pause | ab 14 Jahren

17 Uhr
Opernhaus

Werke von Wojciech Kilar, Krzysztof Penderecki, Henryk Mikołaj Górecki

zurück

Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikolaj Górecki u. a Eurydike bleibt zurück. Ihre Geschichte, oft erzählt im Schatten von Orpheus’ Gesang, zeichnet Fran Díaz für das…

weiterlesen

Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikolaj Górecki u. a

 

Eurydike bleibt zurück. Ihre Geschichte, oft erzählt im Schatten von Orpheus’ Gesang, zeichnet Fran Díaz für das Leipziger Ballett neu nach. Eurydike ist keine Randfigur, keine Muse, keine Gefangene einer Liebe, die für sie bestimmt wurde. Sie ist eine Frau, die ihren Weg sucht – in einer Welt, die ihre Wünsche formt und verweigert zugleich.

 

Eurydikes Mythos entfaltet sich in einer Gesell-schaft, die ständig nach vorne strebt und dennoch oft im Zurückblicken stecken bleibt. In einer Welt, in der Menschen zu Rollen und Beziehungen zu Erwartungen werden, wird Eurydike zu einem Spiegel für Fragen unserer Zeit: Was bedeutet Freiheit? Und wie entkommen wir einem System, das uns definiert, bevor wir uns selbst finden können?

 

Mit feinem Gespür für das Märchenhafte und das Zeitlose öffnet Choreograph Fran Díaz den Raum, um Eurydike neu zu entdecken – als Symbol für den Widerstand gegen das Verloren-gehen im Strudel aus Vorgaben, Träumen und Sehnsüchten, die nicht die eigenen sind.

 

Ab 14 Jahren

19.30 Uhr
Opernhaus

Peter Tschaikowski — Oper "Eugen Onegin" op. 24

zurück

Lyrische Szenen in drei Akten von Peter I. Tschaikowski | Libretto von Peter I. Tschaikowski und Konstantin S.Schilowsky nach dem Versroman von Alexander Puschkin | in russischer Sprache mit deutschen…

weiterlesen

Lyrische Szenen in drei Akten von Peter I. Tschaikowski | Libretto von Peter I. Tschaikowski und Konstantin S.Schilowsky nach dem Versroman von Alexander Puschkin | in russischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln

 

»Wie war einst das Glück so nahe!« Wir kennen alle diese »Ach, hätte ich doch …«-Momente. Hier nehmen sich Puschkin und Tschaikowski dieser Gefühle an und fassen sie in lyrische Szenen; mitreißend, tragisch und auch humorvoll. »Eugen Onegin« vereint viele Facetten und steht so auch für die Leidenschaft und Zerrissenheit des Komponisten Tschaikowski: einerseits große Choroper, andererseits beklemmendes Kammerspiel von zerbrochener Freundschaft und jugendlichem Leichtsinn. Das junge Mädchen Tatjana fasst sich ein Herz und erklärt gegen die Konvention einem erfahrenen Mann ihre Liebe. Er weist sie kalt ab und zerstört in der Folge sowohl ein anderes junges Leben als auch eine andere erblühende Liebesbeziehung. Jahrzehnte später und trotz Wehmut erweist sich Tatjana dann als die Erwachsenere von beiden …

 

Der Liebesbrief, den Tatjana an Onegin verfasst, befeuert am meisten Tschaikowskis Vorstellungskraft und wird so Gegenstand der ersten Szene, die er komponiert. »Wenn der Zuhörer allein einen winzigen Teil davon empf inden würde, was ich beim Komponieren empfand, wäre ich äußerst glücklich.«

 

In dieser Produktion, einer Übernahme von der Oper Bonn, folgt Vasily Barkhatov akribisch den musikalischen Ideen, die die Partitur enthält, und erlaubt es dem Publikum, sich mit den Opernfiguren sofort zu identifizieren und mitzufühlen. Dieser »Eugen Onegin« ist ein Abend voller emotionaler Erschütterung und traumhaft schöner Bilder.

 

Dauer: 3 Stunden | eine Pause | ab 14 Jahren

17 Uhr
Opernhaus

Giacomo Puccini — La Bohème / Oper in vier Akten

zurück

Oper in vier Bildern, nach Henri Murgers »Scènes de la vie de bohème« | Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Am 10. Dezember 1895 versammelte…

weiterlesen

Oper in vier Bildern, nach Henri Murgers »Scènes de la vie de bohème« | Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Am 10. Dezember 1895 versammelte sich der »Club La Bohème« – eine Künstlergilde von Literaten und Malern, mit denen Giacomo Puccini eine gemeinsame Erinnerung an seine Jahre als Student und Bohémien wachhielt. Während seine Freunde Wein tranken und Karten spielten, komponierte er – und rief plötzlich vom Klavier aus: »Ruhe, ihr Burschen! Ich bin fertig!« In kurzer Zeit entstand die Partitur und die Oper mit der wunderbaren Liebesgeschichte zwischen Mimi und Rodolfo kam auf die Bühne. Ohne jemals zuvor in Paris gewesen zu sein, fing Puccini das Flair der Szenerie ebenso ein wie die Atmosphäre eines frostklirrenden Wintertages. Dazu kommt sein Sinn für eine klare Figurenzeichnung, denn die Leere und Kargheit der Naturschilderung lässt alle Figuren und das »Grundthema« Liebe noch verlorener und verzweifelter, gleichsam einsam-erstarrt erscheinen.

 

Peter Konwitschnys Interpretation folgte den Intentionen des großen italienischen Komponisten und dessen Librettisten, die Henri Murgers Roman zur Vorlage nahmen, und brachte in Bühne, Kostüm und Regie eine herausragende einfühlsam-poetische Inszenierung auf die Bühne.

 

Dauer: ca. 2 1/4 Stunden | Eine Pause | ab 15 Jahren

19 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie über die Webseite der Opernball Leipzig GmbH www.leipziger-opernball.com/karten

Wenn sich wie in jedem Jahr die Pforten des Leipziger Opernhauses zu einer unvergesslichen Ballnacht öffnen, werden wieder mehr als 2000 Gäste erwartet, darunter Persönlichkeiten aus Politik,…

weiterlesen

Karten erhalten Sie über die Webseite der Opernball Leipzig GmbH www.leipziger-opernball.com/karten

Veranstalter: Opernball GmbH

Wenn sich wie in jedem Jahr die Pforten des Leipziger Opernhauses zu einer unvergesslichen Ballnacht öffnen, werden wieder mehr als 2000 Gäste erwartet, darunter Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.

 

Das wichtigste und größte gesellschaftliche Ereignis Leipzigs wird präsentiert von der Porsche AG. Den beschwingten Auftakt des Opernballprogramms und die ersten Walzerrunden gestalten traditionsgemäß das weltberühmte Gewandhausorchester Leipzig und das Ensemble des Leipziger Opernhauses. Während sich der Festsaal im Dreivierteltakt dreht, wird auch auf den fünf Bühnen im Flanierbereich musikalische Vielfalt geboten. Klassische Eleganz, gepaart mit modernem Chic – das macht die Leipziger Opernballnacht zu einem ganz besonders glanzvollen und einzigartigen Erlebnis.

Karten können gern ab sofort bestellt werden unter:

www.leipziger-opernball.com

oder

Opernball Leipzig Production GmbH

Käthe-Kollwitz-Str. 1

04109 Leipzig

Fon: 0341.21 56 977

Fax: 0341.21 56 978

Karten erhalten Sie über die Webseite der Opernball Leipzig GmbH www.leipziger-opernball.com/karten

19 Uhr
Opernhaus

Richard Wagner — Der fliegende Holländer

zurück

Romantische Oper in drei Aufzügen | Text vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Bis in alle Ewigkeit ist der fliegende Holländer dazu verdammt, auf seinem…

weiterlesen

Romantische Oper in drei Aufzügen | Text vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 

Bis in alle Ewigkeit ist der fliegende Holländer dazu verdammt, auf seinem Geisterschiff die Weltmeere zu durchsegeln, ohne Rast, ohne Ziel. Nur einmal alle sieben Jahre darf er an Land, um dort Erlösung zu suchen: in einem "Weib, das bis in den Tod getreu ihm auf Erden". Die Kapitänstochter Senta, die an den gesellschaftlichen Konventionen und der Enge der dörflichen Gemeinschaft zu ersticken droht, glaubt sich auserkoren, diesen Fluch zu brechen. Als ihr Vater Daland mit einem geheimnisvollen Fremden an seiner Seite von der See zurückkehrt, erkennt sie sofort den Verdammten aus jener düsteren Seemannsballade, die ihr schon die Amme vorsang, und bricht auch die letzten Brücken zum vorgezeichneten Leben mit ihrem Verehrer Erik ab.

Nach seinen drei Frühwerken betrachtete Richard Wagner den 1843 uraufgeführten "Fliegenden Holländer" als sein erstes gültiges Werk überhaupt. Mit dem Einbruch des Übersinnlichen und der dämonischen Naturgewalten in die Realität knüpfte er an die Tradition der schauerromantischen Oper an und beschritt mit dem Erlösungsmotiv einen Weg, der für seine folgenden Musikdramen bestimmend werden sollte. Das stürmische Wogen des Meeres, wilde Seemannschöre und die zentrale Ballade Sentas verdichtet Wagner zu einem atmosphärischen Thriller, der vom ersten Ton an in den Bann zieht. Michiel Dijkema, der in Leipzig bereits mit seinen bewegenden Interpretationen von "Tosca" oder "Rusalka" begeisterte, erzählt in seiner Inszenierung von der Suche nach Heimat, aber auch von der Sehnsucht nach dem Anderen.

 

Dauer: 2 3/4 Stunden | 1 Pause | ab 13 Jahren

17 Uhr
Opernhaus

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

zurück

Floria Tosca liebt Mario Cavaradossi. Als er vom durch und durch bösen Polizeichef Scarpia verhaftet wird und Tosca diesen aufsucht, um Cavaradossis Freiheit zu erwirken, nimmt das Unheil seinen Lauf.…

weiterlesen

Floria Tosca liebt Mario Cavaradossi. Als er vom durch und durch bösen Polizeichef Scarpia verhaftet wird und Tosca diesen aufsucht, um Cavaradossis Freiheit zu erwirken, nimmt das Unheil seinen Lauf. Keiner der drei wird das Abendrot des nächsten Tages erblicken. Ein düsteres Stück Operngeschichte, das seine Nähe zum Verismo nicht verleugnet.

 

Empfohlen für Kinder und Jugendliche ab 15 Jahren

 

>>> digitale Stückeinführung (https://on.soundcloud.com/hPkaL)

19 Uhr
Opernhaus

Werke von Dmitri Schostakowitsch, Felix Mendelssohn Bartholdy, Arvo Pärt, Kurt Weill, Béla Bartók, Edward Elgar, Pietro Mascagni, Samuel Barber

zurück

Ballett von Juliano Nunes nach »Ein Sommernachtstraum« von William Shakespeare | Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Samuel Barber u. a. Am athenischen Hof regiert das Gesetz. Väter bestimmen über…

weiterlesen

Preise: 106/95/76/62/49/27 EUR
Ermäßigung für Berechtigte

Veranstalter: Oper Leipzig

Ballett von Juliano Nunes nach »Ein Sommernachtstraum« von William Shakespeare | Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Samuel Barber u. a.

 

Am athenischen Hof regiert das Gesetz. Väter bestimmen über Töchter. Vernunft über Gefühl. Doch jenseits der Palastmauern beginnt der Wald – und mit ihm eine andere Wirklichkeit. Shakespeares Komödie erforscht seit über 400 Jahren, was geschieht, wenn Ordnung auf Chaos trifft. Liebe als irrationale Kraft. Identität als fluides Spiel. Die Natur als Spiegel innerer Abgründe.

 

Wie tief trauen wir uns in den Wald? Je weiter die Liebenden vordringen, desto mehr löst sich auf, was fest schien. Der Wald wird zum Unbewussten. Es ist das Reich von Puck, Oberon, Titania – ihre Schatten verschwinden zwischen den Bäumen. Begehren. Rausch. Verwandlung – was in Palästen gebändigt scheint, ist hier frei. Die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit verschwindet. Die Fehde der Feenmonarchie bricht als innerer Konflikt durch die menschliche Fassade. Was verborgen lag, wird sichtbar. Was kontrolliert schien, entgleitet.

 

Juliano Nunes, bekannt für seine Arbeiten am Royal Ballet London, am Mariinsky Theater, am American Ballet Theatre und am Nederlands Dans Theater, verwandelt Shakespeares Stück in eine Reise durch Bewusstseinsschichten. Gemeinsam mit Ausstatter Youssef Hotait schafft er einen Raum, in dem apollinische Ordnung und dionysisches Chaos aufeinanderprallen. Was wartet im Dunkel? Und was muss ans Licht, damit wir am Morgen erwachen können?

 

Dauer: 2 Stunden | eine Pause | ab 14 Jahren

17 Uhr
Opernhaus

Peter Tschaikowski — Oper "Eugen Onegin" op. 24

zurück

Lyrische Szenen in drei Akten von Peter I. Tschaikowski | Libretto von Peter I. Tschaikowski und Konstantin S.Schilowsky nach dem Versroman von Alexander Puschkin | in russischer Sprache mit deutschen…

weiterlesen

Lyrische Szenen in drei Akten von Peter I. Tschaikowski | Libretto von Peter I. Tschaikowski und Konstantin S.Schilowsky nach dem Versroman von Alexander Puschkin | in russischer Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln

 

»Wie war einst das Glück so nahe!« Wir kennen alle diese »Ach, hätte ich doch …«-Momente. Hier nehmen sich Puschkin und Tschaikowski dieser Gefühle an und fassen sie in lyrische Szenen; mitreißend, tragisch und auch humorvoll. »Eugen Onegin« vereint viele Facetten und steht so auch für die Leidenschaft und Zerrissenheit des Komponisten Tschaikowski: einerseits große Choroper, andererseits beklemmendes Kammerspiel von zerbrochener Freundschaft und jugendlichem Leichtsinn. Das junge Mädchen Tatjana fasst sich ein Herz und erklärt gegen die Konvention einem erfahrenen Mann ihre Liebe. Er weist sie kalt ab und zerstört in der Folge sowohl ein anderes junges Leben als auch eine andere erblühende Liebesbeziehung. Jahrzehnte später und trotz Wehmut erweist sich Tatjana dann als die Erwachsenere von beiden …

 

Der Liebesbrief, den Tatjana an Onegin verfasst, befeuert am meisten Tschaikowskis Vorstellungskraft und wird so Gegenstand der ersten Szene, die er komponiert. »Wenn der Zuhörer allein einen winzigen Teil davon empf inden würde, was ich beim Komponieren empfand, wäre ich äußerst glücklich.«

 

In dieser Produktion, einer Übernahme von der Oper Bonn, folgt Vasily Barkhatov akribisch den musikalischen Ideen, die die Partitur enthält, und erlaubt es dem Publikum, sich mit den Opernfiguren sofort zu identifizieren und mitzufühlen. Dieser »Eugen Onegin« ist ein Abend voller emotionaler Erschütterung und traumhaft schöner Bilder.

 

Dauer: 3 Stunden | eine Pause | ab 14 Jahren

19.30 Uhr
Opernhaus

Werke von Dmitri Schostakowitsch, Felix Mendelssohn Bartholdy, Arvo Pärt, Kurt Weill, Béla Bartók, Edward Elgar, Pietro Mascagni, Samuel Barber

zurück

Ballett von Juliano Nunes nach »Ein Sommernachtstraum« von William Shakespeare | Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Samuel Barber u. a. Am athenischen Hof regiert das Gesetz. Väter bestimmen über…

weiterlesen

Preise: 99/87/69/53/42/19 EUR
Ermäßigung für Berechtigte

Veranstalter: Oper Leipzig

Ballett von Juliano Nunes nach »Ein Sommernachtstraum« von William Shakespeare | Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Samuel Barber u. a.

 

Am athenischen Hof regiert das Gesetz. Väter bestimmen über Töchter. Vernunft über Gefühl. Doch jenseits der Palastmauern beginnt der Wald – und mit ihm eine andere Wirklichkeit. Shakespeares Komödie erforscht seit über 400 Jahren, was geschieht, wenn Ordnung auf Chaos trifft. Liebe als irrationale Kraft. Identität als fluides Spiel. Die Natur als Spiegel innerer Abgründe.

 

Wie tief trauen wir uns in den Wald? Je weiter die Liebenden vordringen, desto mehr löst sich auf, was fest schien. Der Wald wird zum Unbewussten. Es ist das Reich von Puck, Oberon, Titania – ihre Schatten verschwinden zwischen den Bäumen. Begehren. Rausch. Verwandlung – was in Palästen gebändigt scheint, ist hier frei. Die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit verschwindet. Die Fehde der Feenmonarchie bricht als innerer Konflikt durch die menschliche Fassade. Was verborgen lag, wird sichtbar. Was kontrolliert schien, entgleitet.

 

Juliano Nunes, bekannt für seine Arbeiten am Royal Ballet London, am Mariinsky Theater, am American Ballet Theatre und am Nederlands Dans Theater, verwandelt Shakespeares Stück in eine Reise durch Bewusstseinsschichten. Gemeinsam mit Ausstatter Youssef Hotait schafft er einen Raum, in dem apollinische Ordnung und dionysisches Chaos aufeinanderprallen. Was wartet im Dunkel? Und was muss ans Licht, damit wir am Morgen erwachen können?

 

Dauer: 2 Stunden | eine Pause | ab 14 Jahren