Spielplan des Gewandhauses

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Bedřich Smetana, Detlev Glanert, Modest Mussorgski

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In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen,…

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In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen, die Natur und menschliche Aktivitäten hörbar zu machen. Ein ähnliches Prinzip verfolgt Modest Mussorgski in seinem Zyklus »Bilder einer Ausstellung«. Hier wird eine Sammlung von Bildern eines verstorbenen Künstlers musikalisch nachgezeichnet. Jedes Stück repräsentiert ein bestimmtes Bild, eine bestimmte Stimmung oder Szene. Die immer wiederkehrende musikalische Promenade, die den Hörer von Bild zu Bild führt, bindet die Stücke zu einem Ganzen. Beide Werke sind klassische Beispiele für Programmmusik mit außermusikalischem Bezug. Ob das auch auf das Uraufführungswerk des zeitgenössischen Komponisten Detlev Glanert zutrifft?

18 Uhr
Thomaskirche

Motette basso continuo

19.30 Uhr
Opernhaus

Giuseppe Verdi — La Traviata - Melodramma in drei Akten

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Melodramma in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave, nach dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Liebe, Eifersucht und Tod. Was…

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Melodramma in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave, nach dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Liebe, Eifersucht und Tod. Was braucht es mehr zu einem gelungenen Opernabend? Nicht viel, sagen Andreas Homoki und sein Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann. Ihre Inszenierung von Giuseppe Verdis Kultoper ist auf das Wesentliche reduziert, sodass in den Vordergrund tritt, was wirklich zählt: große Gefühle und große Musik.

 

Dauer: 2 1/4 Stunden | 1 Pause | ab 15 Jahren

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Bedřich Smetana, Detlev Glanert, Modest Mussorgski

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In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen,…

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In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen, die Natur und menschliche Aktivitäten hörbar zu machen. Ein ähnliches Prinzip verfolgt Modest Mussorgski in seinem Zyklus »Bilder einer Ausstellung«. Hier wird eine Sammlung von Bildern eines verstorbenen Künstlers musikalisch nachgezeichnet. Jedes Stück repräsentiert ein bestimmtes Bild, eine bestimmte Stimmung oder Szene. Die immer wiederkehrende musikalische Promenade, die den Hörer von Bild zu Bild führt, bindet die Stücke zu einem Ganzen. Beide Werke sind klassische Beispiele für Programmmusik mit außermusikalischem Bezug. Ob das auch auf das Uraufführungswerk des zeitgenössischen Komponisten Detlev Glanert zutrifft?

21.45 Uhr
Großer Saal

15 Uhr
Thomaskirche

Eintrittsprogramm 3 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort

Johann Sebastian Bach — Kantate "Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedrigt werden" BWV 47

Eintrittsprogramm 3 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort

16 Uhr
Mendelssohn-Saal

19 Uhr
Opernhaus

Werke von Wojciech Kilar, Krzysztof Penderecki, Henryk Mikołaj Górecki

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Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikolaj Górecki u. a Eurydike bleibt zurück. Ihre Geschichte, oft erzählt im Schatten von Orpheus’ Gesang, zeichnet Fran Díaz für das…

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Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikolaj Górecki u. a

 

Eurydike bleibt zurück. Ihre Geschichte, oft erzählt im Schatten von Orpheus’ Gesang, zeichnet Fran Díaz für das Leipziger Ballett neu nach. Eurydike ist keine Randfigur, keine Muse, keine Gefangene einer Liebe, die für sie bestimmt wurde. Sie ist eine Frau, die ihren Weg sucht – in einer Welt, die ihre Wünsche formt und verweigert zugleich.

 

Eurydikes Mythos entfaltet sich in einer Gesell-schaft, die ständig nach vorne strebt und dennoch oft im Zurückblicken stecken bleibt. In einer Welt, in der Menschen zu Rollen und Beziehungen zu Erwartungen werden, wird Eurydike zu einem Spiegel für Fragen unserer Zeit: Was bedeutet Freiheit? Und wie entkommen wir einem System, das uns definiert, bevor wir uns selbst finden können?

 

Mit feinem Gespür für das Märchenhafte und das Zeitlose öffnet Choreograph Fran Díaz den Raum, um Eurydike neu zu entdecken – als Symbol für den Widerstand gegen das Verloren-gehen im Strudel aus Vorgaben, Träumen und Sehnsüchten, die nicht die eigenen sind.

 

Ab 14 Jahren

11 Uhr
Großer Saal

Werke von Charles Gounod, Modest Mussorgski, Paul Dukas, Hector Berlioz

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Eine Welt voller Magie, Träume und musikalischer Schauer öffnet sich. Schon die ersten Klänge der Ouvertüre führen unmittelbar hinein in das legendäre Faust‑Drama um Pakt, Liebe und Verderben. Während…

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Eine Welt voller Magie, Träume und musikalischer Schauer öffnet sich. Schon die ersten Klänge der Ouvertüre führen unmittelbar hinein in das legendäre Faust‑Drama um Pakt, Liebe und Verderben. Während in Mussorgskis Nacht auf dem kahlen Berge Hexen und Zauberer ihr nächtliches Unwesen treiben, entfesselt Dukas’ Zauberlehrling mit seinen wirbelnden Besen einen Geniestreich voller Humor – ein Werk, das spätestens seit seiner legendären Hollywood‑Verfilmung Kultstatus besitzt. Das monumentale Finale gipfelt in Berlioz’ Symphonie fantastique: Die fiebrigen Visionen eines unglücklich verliebten Künstlers entfalten sich vom Ballsaal über den Gang zum Schafott bis hin zum ekstatischen Hexensabbat.

11 Uhr
Mendelssohn-Saal