Spielplan des Gewandhauses

12.30 Uhr
Mendelssohn-Foyer

Die Teilnahme an einer Führung ist auch mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen möglich.

Preise: 10 EUR
Flexpreise: 11 EUR
Die Teilnahme an einer Führung ist auch mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen möglich.

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Die Teilnahme an einer Führung ist auch mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen möglich.

20 Uhr
Mendelssohn-Saal

Werke von Pierre van Maldere, Wolfgang Amadeus Mozart

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Manche Stimmen verschwinden aus der Geschichte. Andere scheinen nur zu verstummen – bis man sie plötzlich umso deutlicher hört. Mit einer Sinfonie von Pieter Van Maldere bringt Terra Nova Collective…

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Manche Stimmen verschwinden aus der Geschichte. Andere scheinen nur zu verstummen – bis man sie plötzlich umso deutlicher hört.

Mit einer Sinfonie von Pieter Van Maldere bringt Terra Nova Collective eine solche Stimme wieder zum Klingen. Der Brüsseler Komponist war im 18. Jahrhundert keineswegs eine Randfigur, sondern ein europaweit präsenter Musiker, dessen Werke gedruckt, gespielt und gesammelt wurden. Heute steht seine Musik im Zentrum des Quartbuch-Projekts: der Wie-derentdeckung eines Repertoires, das einst selbstverständlich zum europäischen Musikle-ben gehörte.

Auch Mozart erscheint in diesem Programm in ungewohnter Perspektive. Seine g-Moll-Sinfonie KV 550 erklingt in der ursprünglichen Fassung ohne Klarinetten. Das vermeintliche Fehlen schärft den Blick: Der Klang wird durchsichtiger, die musikalische Sprache unmittel-barer. Eine der bekanntesten Sinfonien zeigt ein anderes Gesicht.

Erst im Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 tritt jene Stimme hervor, die zuvor fehlte – nun nicht mehr als Farbe im Orchester, sondern als Solistin. Gespielt auf historischen Instrumenten und mit Bassetklarinette entfaltet sich jener erweiterte Klangraum, den Mozart für dieses Werk gedacht hat.

Dass Vlad Weverbergh das Konzert zugleich leitet und als Solist gestaltet, verleiht dem Pro-gramm eine eigene Dramaturgie: Die Stimme kommt nicht von außen hinzu, sondern entwi-ckelt sich aus dem Orchester heraus.

So wird „Die Stimme, die fehlt“ zu einem Abend des Wiederhörens – eines vergessenen Komponisten, eines vertrauten Mozart in neuer Gestalt und eines Instruments, das am En-de spricht, als wäre es nie verstummt.

 

Terra Nova Collective spielt auf historischen Instrumenten. Vlad Weverbergh leitet das En-semble und übernimmt zugleich den Solopart auf der Bassetklarinette.

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Bedřich Smetana, Detlev Glanert, Modest Mussorgski

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In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen,…

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In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen, die Natur und menschliche Aktivitäten hörbar zu machen. Ein ähnliches Prinzip verfolgt Modest Mussorgski in seinem Zyklus »Bilder einer Ausstellung«. Hier wird eine Sammlung von Bildern eines verstorbenen Künstlers musikalisch nachgezeichnet. Jedes Stück repräsentiert ein bestimmtes Bild, eine bestimmte Stimmung oder Szene. Die immer wiederkehrende musikalische Promenade, die den Hörer von Bild zu Bild führt, bindet die Stücke zu einem Ganzen. Beide Werke sind klassische Beispiele für Programmmusik mit außermusikalischem Bezug. Ob das auch auf das Uraufführungswerk des zeitgenössischen Komponisten Detlev Glanert zutrifft?

18 Uhr
Thomaskirche

Motette basso continuo

19.30 Uhr
Opernhaus

Giuseppe Verdi — La Traviata - Melodramma in drei Akten

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Melodramma in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave, nach dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Liebe, Eifersucht und Tod. Was…

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Melodramma in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave, nach dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre Dumas | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Liebe, Eifersucht und Tod. Was braucht es mehr zu einem gelungenen Opernabend? Nicht viel, sagen Andreas Homoki und sein Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann. Ihre Inszenierung von Giuseppe Verdis Kultoper ist auf das Wesentliche reduziert, sodass in den Vordergrund tritt, was wirklich zählt: große Gefühle und große Musik.

 

Dauer: 2 1/4 Stunden | 1 Pause | ab 15 Jahren

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Bedřich Smetana, Detlev Glanert, Modest Mussorgski

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In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen,…

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In Bedřich Smetanas Werk »Die Moldau« wird der Verlauf des Flusses durch Böhmen zur musikalischen Gestaltungsidee. Smetana nutzt Themen, Motive und Orchesterfarben, um Landschaften, Wasserbewegungen, die Natur und menschliche Aktivitäten hörbar zu machen. Ein ähnliches Prinzip verfolgt Modest Mussorgski in seinem Zyklus »Bilder einer Ausstellung«. Hier wird eine Sammlung von Bildern eines verstorbenen Künstlers musikalisch nachgezeichnet. Jedes Stück repräsentiert ein bestimmtes Bild, eine bestimmte Stimmung oder Szene. Die immer wiederkehrende musikalische Promenade, die den Hörer von Bild zu Bild führt, bindet die Stücke zu einem Ganzen. Beide Werke sind klassische Beispiele für Programmmusik mit außermusikalischem Bezug. Ob das auch auf das Uraufführungswerk des zeitgenössischen Komponisten Detlev Glanert zutrifft?

21.45 Uhr
Großer Saal

15 Uhr
Thomaskirche

Eintrittsprogramm 3 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort

Johann Sebastian Bach — Kantate "Wer sich selbst erhöhet, der soll erniedrigt werden" BWV 47

Eintrittsprogramm 3 EUR am Tag der Veranstaltung vor Ort

16 Uhr
Mendelssohn-Saal

19 Uhr
Opernhaus

Werke von Wojciech Kilar, Krzysztof Penderecki, Henryk Mikołaj Górecki

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Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikolaj Górecki u. a Eurydike bleibt zurück. Ihre Geschichte, oft erzählt im Schatten von Orpheus’ Gesang, zeichnet Fran Díaz für das…

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Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikolaj Górecki u. a

 

Eurydike bleibt zurück. Ihre Geschichte, oft erzählt im Schatten von Orpheus’ Gesang, zeichnet Fran Díaz für das Leipziger Ballett neu nach. Eurydike ist keine Randfigur, keine Muse, keine Gefangene einer Liebe, die für sie bestimmt wurde. Sie ist eine Frau, die ihren Weg sucht – in einer Welt, die ihre Wünsche formt und verweigert zugleich.

 

Eurydikes Mythos entfaltet sich in einer Gesell-schaft, die ständig nach vorne strebt und dennoch oft im Zurückblicken stecken bleibt. In einer Welt, in der Menschen zu Rollen und Beziehungen zu Erwartungen werden, wird Eurydike zu einem Spiegel für Fragen unserer Zeit: Was bedeutet Freiheit? Und wie entkommen wir einem System, das uns definiert, bevor wir uns selbst finden können?

 

Mit feinem Gespür für das Märchenhafte und das Zeitlose öffnet Choreograph Fran Díaz den Raum, um Eurydike neu zu entdecken – als Symbol für den Widerstand gegen das Verloren-gehen im Strudel aus Vorgaben, Träumen und Sehnsüchten, die nicht die eigenen sind.

 

Ab 14 Jahren