Spielplan des Gewandhauses

Do

20. Jan 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Werke von Julius Klengel , Arthur Nikisch , Anton Bruckner

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Überflieger Als einflussreichster Dirigent seiner Generation genoss Gewandhauskapellmeister Arthur Nikisch weltweite Bekannt- und Beliebtheit. Fürs Komponieren ließ sein rastloser Alltag kaum Muße.…

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Grosse Concerte

Fokus: Arthur Nikisch zum 100. Todestag

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Werke von Julius Klengel , Arthur Nikisch , Anton Bruckner

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Präsentiert von Leipziger Volkszeitung

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Überflieger

Als einflussreichster Dirigent seiner Generation genoss Gewandhauskapellmeister Arthur Nikisch weltweite Bekannt- und Beliebtheit. Fürs Komponieren ließ sein rastloser Alltag kaum Muße. Eines der wenigen Werken aus seiner Feder ist die Fantasie über Victor Neßlers Der Trompeter von Säckingen. Neßlers Oper hatte sich nach der Uraufführung am Leipziger Theater unter Nikisch als sensationeller Erfolg entpuppt. Nikischs Suite auf populäre Themen der Oper wurde ähnlich begeistert aufgenommen. Zu den herausragenden Gewandhausorchestermusikern der Ära Nikisch zählt Julius Klengel. Er prägte am Konservatorium Generationen von Cellisten, verfolgte eine Solistenlaufbahn und gehörte dem Gewandhaus-Quartett an, das 1919 in der Schweiz gastierte. Klengels Konzertkalender dokumentiert: Eisenbahner-Streik! mit Auto nach Berlin; von dort mit dem Zeppelin nach der Schweiz. Auf diesem Flug entstand der Hymnus für 12 Violoncelle. Zu Nikischs 65. Geburtstag brachte Klengel sein Opus 57 zur Uraufführung. Zwei Jahre später erklang der Nikisch gewidmete Hymnus zur Trauerfeier des vor 100 Jahren in Leipzig verstorbenen Stardirigenten.

Fr

21. Jan 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Julius Klengel , Arthur Nikisch , Anton Bruckner

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Überflieger Als einflussreichster Dirigent seiner Generation genoss Gewandhauskapellmeister Arthur Nikisch weltweite Bekannt- und Beliebtheit. Fürs Komponieren ließ sein rastloser Alltag kaum Muße.…

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Grosse Concerte

Fokus: Arthur Nikisch zum 100. Todestag

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Werke von Julius Klengel , Arthur Nikisch , Anton Bruckner

Das Große Concert wird live im Programm von MDR Kultur und MDR Klassik übertragen.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Präsentiert von Leipziger Volkszeitung

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Überflieger

Als einflussreichster Dirigent seiner Generation genoss Gewandhauskapellmeister Arthur Nikisch weltweite Bekannt- und Beliebtheit. Fürs Komponieren ließ sein rastloser Alltag kaum Muße. Eines der wenigen Werken aus seiner Feder ist die Fantasie über Victor Neßlers Der Trompeter von Säckingen. Neßlers Oper hatte sich nach der Uraufführung am Leipziger Theater unter Nikisch als sensationeller Erfolg entpuppt. Nikischs Suite auf populäre Themen der Oper wurde ähnlich begeistert aufgenommen. Zu den herausragenden Gewandhausorchestermusikern der Ära Nikisch zählt Julius Klengel. Er prägte am Konservatorium Generationen von Cellisten, verfolgte eine Solistenlaufbahn und gehörte dem Gewandhaus-Quartett an, das 1919 in der Schweiz gastierte. Klengels Konzertkalender dokumentiert: Eisenbahner-Streik! mit Auto nach Berlin; von dort mit dem Zeppelin nach der Schweiz. Auf diesem Flug entstand der Hymnus für 12 Violoncelle. Zu Nikischs 65. Geburtstag brachte Klengel sein Opus 57 zur Uraufführung. Zwei Jahre später erklang der Nikisch gewidmete Hymnus zur Trauerfeier des vor 100 Jahren in Leipzig verstorbenen Stardirigenten.

Das Foto zeigt das Salonorchester Cappuccino.
Das Foto zeigt das Salonorchester Cappuccino.

Sa

22. Jan 2022

16 Uhr
Mendelssohn-Saal

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Werke von Johann Strauß (Sohn) , Josef Helmesberger , Richard Wagner , Johannes Brahms , Ambroise Thomas , Mitja Nikisch , Friedrich Holländer , Werner Richard Heymann

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Grenzenlos Arthur Nikisch griff selbst gerne in die Tasten, um Abendgesellschaften zum Tanzen zu animieren. Bevor sein 1899 in Leipzig geborener Sohn Mitja diese Leidenschaft zum Beruf machte,…

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Grenzenlos

Arthur Nikisch griff selbst gerne in die Tasten, um Abendgesellschaften zum Tanzen zu animieren. Bevor sein 1899 in Leipzig geborener Sohn Mitja diese Leidenschaft zum Beruf machte, reüssierte er im Gewandhaus und auf Reisen als Solist klassischer Konzerte. Am 31. Januar 1918 debütierte der 19-Jährige mit Brahms’ 1. Klavierkonzert unter Leitung seines Vaters, brachte in der Folge Konzerte von Tschaikowski, Liszt und Chopin zur Aufführung und kehrte 1934 als Beethoven-Interpret noch einmal zum Gewandhausorchester zurück. In der Zwischenzeit hatte Mitja in Berlin ein Tanzorchester gegründet, das Ende der 20er Jahre außerordentlich erfolgreich war und zum führenden Jazz-Orchester Deutschlands wurde. Den Nationalsozialisten war das Genre ein Dorn im Auge, Mitja Nikisch musste nach der Machtübernahme aufgeben, erkrankte an Lymphdrüsenkrebs und starb 1936 am Tag der Vollendung seines größten Kompositionsprojekts, eines Klavierkonzerts. Albrecht Winter erinnert mit dem Salonorchester CAPPUCCINO an ihn und weitere illustre Mitglieder der vielseitig aktiven Künstlerfamilie.

Das Foto zeigt das Salonorchester Cappuccino.
Das Foto zeigt das Salonorchester Cappuccino.

So

23. Jan 2022

11 Uhr
Mendelssohn-Saal

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Werke von Johann Strauß (Sohn) , Josef Helmesberger , Richard Wagner , Johannes Brahms , Ambroise Thomas , Mitja Nikisch , Friedrich Holländer , Werner Richard Heymann

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Grenzenlos Arthur Nikisch griff selbst gerne in die Tasten, um Abendgesellschaften zum Tanzen zu animieren. Bevor sein 1899 in Leipzig geborener Sohn Mitja diese Leidenschaft zum Beruf machte,…

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Grenzenlos

Arthur Nikisch griff selbst gerne in die Tasten, um Abendgesellschaften zum Tanzen zu animieren. Bevor sein 1899 in Leipzig geborener Sohn Mitja diese Leidenschaft zum Beruf machte, reüssierte er im Gewandhaus und auf Reisen als Solist klassischer Konzerte. Am 31. Januar 1918 debütierte der 19-Jährige mit Brahms’ 1. Klavierkonzert unter Leitung seines Vaters, brachte in der Folge Konzerte von Tschaikowski, Liszt und Chopin zur Aufführung und kehrte 1934 als Beethoven-Interpret noch einmal zum Gewandhausorchester zurück. In der Zwischenzeit hatte Mitja in Berlin ein Tanzorchester gegründet, das Ende der 20er Jahre außerordentlich erfolgreich war und zum führenden Jazz-Orchester Deutschlands wurde. Den Nationalsozialisten war das Genre ein Dorn im Auge, Mitja Nikisch musste nach der Machtübernahme aufgeben, erkrankte an Lymphdrüsenkrebs und starb 1936 am Tag der Vollendung seines größten Kompositionsprojekts, eines Klavierkonzerts. Albrecht Winter erinnert mit dem Salonorchester CAPPUCCINO an ihn und weitere illustre Mitglieder der vielseitig aktiven Künstlerfamilie.

So

23. Jan 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Werke von Julius Klengel , Arthur Nikisch , Anton Bruckner

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Grosse Concerte

Fokus: Arthur Nikisch zum 100. Todestag (23. Januar 2022)

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Werke von Julius Klengel , Arthur Nikisch , Anton Bruckner

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Sonntag Ermäßigung für Berechtigte
Es gilt 2-G-Plus mit FFP2-Maske.

Präsentiert von Leipziger Volkszeitung

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Überflieger

Als einflussreichster Dirigent seiner Generation genoss Gewandhauskapellmeister Arthur Nikisch weltweite Bekannt- und Beliebtheit. Fürs Komponieren ließ sein rastloser Alltag kaum Muße. Eines der wenigen Werken aus seiner Feder ist die Fantasie über Victor Neßlers Der Trompeter von Säckingen. Neßlers Oper hatte sich nach der Uraufführung am Leipziger Theater unter Nikisch als sensationeller Erfolg entpuppt. Nikischs Suite auf populäre Themen der Oper wurde ähnlich begeistert aufgenommen. Zu den herausragenden Gewandhausorchestermusikern der Ära Nikisch zählt Julius Klengel. Er prägte am Konservatorium Generationen von Cellisten, verfolgte eine Solistenlaufbahn und gehörte dem Gewandhaus-Quartett an, das 1919 in der Schweiz gastierte. Klengels Konzertkalender dokumentiert: Eisenbahner-Streik! mit Auto nach Berlin; von dort mit dem Zeppelin nach der Schweiz. Auf diesem Flug entstand der Hymnus für 12 Violoncelle. Zu Nikischs 65. Geburtstag brachte Klengel sein Opus 57 zur Uraufführung. Zwei Jahre später erklang der Nikisch gewidmete Hymnus zur Trauerfeier des vor 100 Jahren in Leipzig verstorbenen Stardirigenten.

Do

27. Jan 2022

20 Uhr
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Werke von Erich Wolfgang Korngold , Ferruccio Busoni , Peter Tschaikowski

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Taktstockmagier Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im…

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Taktstockmagier

Arthur Nikisch hatte ein untrügliches Gespür für Hochbegabung und förderte Künstler lange, bevor sie anerkannt waren. Die Ouvertüre des 14-jährigen Korngold brachte Nikisch 1911 im Gewandhaus zur Uraufführung. Mit dem Boston Symphony Orchestra hob er das Sinfonische Tongedicht seines Freunds Ferruccio Busoni aus der Taufe. Eine ältere Fassung hatte Nikischs Vorgänger Carl Reinecke in Leipzig uraufgeführt. Reinecke erschloss dem Gewandhausorchester auch die Musik Tschaikowskis. Doch zu Publikumslieblingen wurden dessen Sinfonien erst unter Nikisch; seine Aufführungen der Pathétique waren legendär. Tschaikowski hatte bereits bei seinem Leipzig-Aufenthalt 1887/88 erkannt: Nikisch dirigiert nicht, sondern es scheint, als gäbe er sich einer geheimnisvollen Zauberei hin. Seine poesievollen Augen müssen magische Macht besitzen, die das Orchester zwingt, bald wie tausend Posaunen von Jericho zu donnern, bald wie eine Taube zu gurren, bald zu erstarren in atemberaubender Mystik!