Spielplan des Gewandhauses

Oper Leipzig Außenansicht
Oper Leipzig Außenansicht

Fr

11. Nov 2022

19.30 Uhr
Opernhaus

Albert Lortzing — Undine

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Undinen, weibliche Wasserwesen, können nur durch die Vermählung mit einem irdischen Mann eine unsterbliche Seele erlangen. Doch welcher Preis ist dafür zu zahlen? Was macht eine Seele aus? Die…

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Undinen, weibliche Wasserwesen, können nur durch die Vermählung mit einem irdischen Mann eine unsterbliche Seele erlangen. Doch welcher Preis ist dafür zu zahlen? Was macht eine Seele aus? Die Geschichte einer Liebe auf Leben und Tod beginnt in einer abgeschiedenen Fischerhütte eines alten Ehepaares und deren Ziehtochter Undine. Als Ritter Hugo Zuflucht vor einem Unwetter in dieser Hütte findet, verlieben er und Undine sich ineinander und heiraten. Noch bevor es gemeinsam zurück in die Stadt gehen soll, flüstert Undine ihrem frisch Angetrauten warnend zu: »O halte fest an deinem Glauben und bleibe deinem Schwure treu, dass ich dein Glück, dein alles sei!«, denn wenn Undines Liebe verraten wird, so heißt es in den alten Märchen, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Vor fast 180 Jahren musste Albert Lortzing das Stadttheater Leipzig aus tragischen Gründen verlassen, doch seine Musik ist untrennbar mit Leipzig verbunden und kehrt stets voller Poesie und Kraft zurück! Albert Lortzing selbst gibt dazu an: »Diese Oper muss gefallen. Ich versichere dir, dass Musikstücke vorkommen, deren Effekte ich nicht geahnt hätte.«

Fr

11. Nov 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Ticketverkauf ab 01.07.2022, für Gewandhausorchester-Card-Inhaber ab 15.06.2022 jeweils 10 Uhr

Werke von Franz Schubert , Franz Berwald

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FRANZ & FRANZ Ihre Geburtstage liegen nur ein halbes Jahr auseinander, ihre Geburtsorte Stockholm und Wien gut 1250 km Luftlinie. Ihre Wege kreuzten sich nie – als Berwald 1841 nach Wien kam, war…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Herbert Blomstedt Dirigent

Werke von Franz Schubert , Franz Berwald

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Ticketverkauf ab 01.07.2022, für Gewandhausorchester-Card-Inhaber ab 15.06.2022 jeweils 10 Uhr
Abos: Serie III

Präsentiert von LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

FRANZ & FRANZ

Ihre Geburtstage liegen nur ein halbes Jahr auseinander, ihre Geburtsorte Stockholm und Wien gut 1250 km Luftlinie. Ihre Wege kreuzten sich nie – als Berwald 1841 nach Wien kam, war Schubert bereits 13 Jahre tot. Und als Berwald am 3. April 1868 starb, war Schuberts 1815 komponierte 3. Sinfonie noch nie vollständig öffentlich erklungen. Vermutlich konnte der 19-Jährige sein binnen 12 Tagen notiertes Werk immerhin als Bratscher eines gewiss heillos überforderten Liebhaberorchesters mitspielen. Auch Berwalds vier Sinfonien, die in dichter Folge Mitte der 1840er Jahre entstanden, rückten erst im 20. Jahrhundert dank starker Fürsprecher wie Herbert Blomstedt als Initial- und Schlüsselwerke schwedischer Sinfonik ins Bewusstsein.

HINDERNISLEBENSLAUF

Berwald schlug als Spross einer weitverzweigten, in Leipzig verwurzelten Musikerdynastie zwar zielstrebig die Violinisten- und Komponistenlaufbahn ein, stieß mit seiner verblüffend unkonventionellen Musik jedoch auf großes Befremden. Als Betreiber eines orthopädischen Instituts, einer Glashütte und einer Ziegelei konnte er sich vorübergehend ein Auskommen sichern, scheiterte mit allen Unternehmungen jedoch letztlich fulminant. Weder als Musikdirektor der Universität in Uppsala noch als Hofkapellmeister in Stockholm kam er zum Zug. Als er endlich zum Kompositionslehrer ans Konservatorium berufen und mit ehrenvollen Aufträgen bedacht wurde, verstarb er binnen Jahresfrist.

WECHSELHAFT WIE DAS LEBEN

Während Schubert durch ein nobles Portal in seine jugendlich-schwungvolle Dritte geleitet, überrumpelt Berwalds vierte und letzte Sinfonie mit ungestümen Hörnern und Trompeten, um Sekunden später weite Violoncello-Flügel auszuspannen. Typisch Berwald: farbenreich instrumentiert, voller Überraschungen und blitzschnellen Richtungswechseln. Man kann den Vorwurf der Zeitgenossen, Berwalds Musik sei effekthascherisch und extravagant, durchaus nachvollziehen. Nur empfinden wir das heute als Vorzug und freuen uns am Abwechslungsreichtum.

3 Pianisten an einem Flügel
3 Pianisten an einem Flügel

Sa

12. Nov 2022

15 Uhr
Mendelssohn-Saal

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3 Pianisten - 3 Welten KLASSIK • SWING • TANGO Dieser Abend ist eine Hommage an ein Instrument, das seit Jahrhunderten die Menschen mit seiner großen Musikalität verzaubert: das Klavier. Auf seinen…

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3 Pianisten - 3 Welten

KLASSIK • SWING • TANGO

 

Dieser Abend ist eine Hommage an ein Instrument, das seit Jahrhunderten die Menschen mit seiner großen Musikalität verzaubert: das Klavier. Auf seinen Tasten sind die Werke der berühmtesten Komponisten aller Zeiten entstanden und heute bereichert das Klavier so gut wie jeden Musikstil mit seiner Variationsbreite und Dynamik. Es begeistert als Soloinstrument und im Zusammenspiel mit anderen Musikern, es begleitet Gesang und inspiriert die Menschen zu seinen Klängen zu tanzen.

 

Drei Pianisten zeigen ihre Virtuosität in ganz unterschiedlichen Episoden: als Solisten, im Zusammenspiel mit anderen Musikern und Sängern und in einem Dialog von Klavier und Tanz. Abwechselnd tauchen wir mit ihnen in die Welt der Klassik, des Swing / Jazz und in die Welt des Tango Argentino ein. Ein sechshändiges Spiel einer bekannten modernen Komposition rundet das Konzert ab.

 

Das Programm beinhaltet u.a. Werke von Brahms, Ellington, Piazzolla, Saint-Saëns, Mack David, Fleury sowie Eigenkompositionen der drei Pianisten. Es zeigt einen Moll-Walzer von Chopin, der mit freien Elementen vertanzt wird, improvisierte Jam Sessions, lateinamerikanische Rhythmen des Tango Trios, sinnlichen Tanz des Tangotanzpaares, pure Lebensfreude der Swingtänzer sowie eine von Kastagnetten begleiteten Fantasie einer Sonate von Domenico Scarlatti.

 

Domenico Capotorto (Italien) ist klassischer Konzertpianist, Komponist, Dozent und Schriftsteller. Er gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe. Seine erste CD mit Originalkompositionen „Crossing Paths“ erschien 2017.

 

Der Pianist Declan Forde (Schottland) lebt seit 2014 in Berlin und ist einer der gefragtesten Musiker in der Jazz- und Swing-Szene. Forde arbeitet in unterschiedlichen Formationen, improvisiert und komponiert und steht auch als Solist auf den Bühnen quer durch Europa.

 

Der argentinische Pianist Pablo Woiz verkörpert den traditionellen Tango und spielt auf brillant erfrischende Weise mit den Rhythmen, die am Rio de la Plata zuhause sind: Mit seinem Trio „Milonga Roots“ entfaltet Woiz seine ganze Leidenschaft für die Musik seines Heimatlandes.

 

Sven Holscher (Chile) fasziniert durch seine Art und Weise, wie sich sein ganzer Körper mit den Klängen und Bewegungen des Instruments verbindet und dem Kontrabass eine Leichtigkeit verleiht.

 

Martín Iannaccone (Großbritannien), bekannt durch die Band Tango Crash und seine Begleitung für Annett Louisan, offenbart die Beherrschung der Perkussion und seine Begeisterung für das subtile Zusammenspiel.

 

Die Cellistin Lillia Keyes (USA), gab mit 16 Jahren ihr Solo Debüt mit den Hudson Valley Philharmonikern. Als Cellistin, Dozentin und Arrangeurin arbeitet sie mit zahlreichen Orchestern Berlins und ist im preisgekrönten Film „Berlin Alexanderplatz“ zu hören.

 

Mette Nadja Hansen (Dänemark) kam nach Jazz-Studien in Schweden 2013 nach Berlin, wo sie am Jazz Institut weiter studierte. 2015 gab sie ihr ausverkauftes Konzertdebüt im weltbekannten “Jazzhus Montmartre”.

 

Die Tangotänzer Julian Elizari (Argentinien) und das Swingtanzpaar Musab Ercakir & Inka Hauptvogel aus Münster bereichern die Bühne mit ihrer Energie und Eleganz - gemeinsam mit der Tänzerin Blanca Nieves(Deutschland), die neben ihrer Kastagnetten-Darbietung das Konzert auch moderieren wird.

 

3 tanzende Tango-Paare
3 tanzende Tango-Paare

Sa

12. Nov 2022

20 Uhr
Mendelssohn-Saal

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NOCHE DE TANGO Tango Argentino ist leicht und schwer zugleich, verständlich und rätselhaft, modern und zeitlos. Der Tango verführt uns mit seinen sehnsüchtigen Melodien und berührt unser Innerstes. …

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NOCHE DE TANGO

 

Tango Argentino ist leicht und schwer zugleich, verständlich und rätselhaft, modern und zeitlos. Der Tango verführt uns mit seinen sehnsüchtigen Melodien und berührt unser Innerstes.

 

Gefühlvoll und dynamisch tanzend suchen die Tänzer die Verbindung klassischer und moderner Elemente des Argentinischen Tangos in der Improvisation, in der Spontaneität und Aufrichtigkeit der Bewegung.

 

Die Künstler aus Argentinien, Italien und Deutschland zaubern virtuos und atmosphärisch und zeigen einen unmittelbaren und intensiven Ausdruck. Authentisch und sehr persönlich nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte alte und doch ewig junge Kunst des Tango Argentino.

 

 

Mitwirkende Künstler

Piano: Pablo Woiz

Gesang: Noelia Tomassi

Violine: Diego Vassallo

Bandoneon: Lukas Gierster

Kontrabass: Anna Maria Huhn

Tanz: Gaia Pisauro

Tanz: Leandro Furlan

Tanz: Julián Elizari

Tanz: Blanca Nieves

Tanz: Evi Sofra

Tanz: Sven Elze

Sa

12. Nov 2022

20 Uhr
Großer Saal

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Ticketverkauf ab 01.07.2022, für Gewandhausorchester-Card-Inhaber ab 15.06.2022 jeweils 10 Uhr

Die jüdische Musiktradition zu pflegen und einem größeren Hörerkreis zu erschließen, war das Ziel von Oberkantor Werner Sander, als er den Leipziger Synagogalchor 1962 gründete. In fast 800 Konzerten…

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Die jüdische Musiktradition zu pflegen und einem größeren Hörerkreis zu erschließen, war das Ziel von Oberkantor Werner Sander, als er den Leipziger Synagogalchor 1962 gründete. In fast 800 Konzerten in über 15 Ländern hat sich der Chor einen Namen gemacht, ist vielfach geehrt worden und hat die Vielfalt jüdischer Musik kontinuierlich und leidenschaftlich zum Klingen gebracht. Nun feiert das Ensemble sein 60jähriges Bestehen! In diesen sechs Jahrzehnten intensiver internationaler Konzerttätigkeit ist ein faszinierendes Repertoire entstanden und hat sich beständig weiterentwickelt. Zum Geburtstag soll es in seiner Vielfalt gefeiert werden!

Im Festkonzert erklingen synagogale Gesänge und jiddische Lieder, die dem Chor über Jahrzehnte ans Herz gewachsen und die zu besonderen Höhepunkten jüdischer Musik geworden sind – von a cappella bis chorsinfonisch!

 

Nach 10 Jahren verabschiedet sich Ludwig Böhme mit diesem Konzert als künstlerischer Leiter des Leipziger Synagogalchores.

So

13. Nov 2022

11 Uhr
Konzertfoyer Opernhaus

Engelbert Humperdinck — Hänsel und Gretel in einer gekürzten Fassung von Gundula Nowack

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»Hänsel und Gretel« in einer Fassung für Kinder Ganz anders als auf der großen Bühne erleben die Kinder Engelbert Humperdincks berühmte Märchenoper in einer reduzierten Fassung mit Dialogen im…

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»Hänsel und Gretel« in einer Fassung für Kinder

 

Ganz anders als auf der großen Bühne erleben die Kinder Engelbert Humperdincks berühmte Märchenoper in einer reduzierten Fassung mit Dialogen im Konzertfoyer hautnah und können das Zusammenwirken von Gewandhausorchester und Opernsolisten ebenso beobachten wie den Dirigenten und die Bühnentechnik bei der Arbeit. Vor der Vorstellung können die Kinder die Mitwirkenden kennenlernen, und nach der Aufführung gibt es die beliebte Autogrammstunde.

→ Für Kinder ab 6 Jahren