Spielplan des Gewandhauses

Fr

29. Dez 2023

20 Uhr
Großer Saal

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Ludwig van Beethoven — 9. Sinfonie d-Moll op. 125

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LAUT Das erste, was geschah, war ein Knall. Ist das nicht bemerkenswert? Wir stellen uns den Beginn des Universums, den Anfang von Materie, Raum und Zeit als akustisches Ereignis vor. Kein Urblitz,…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Manfred Honeck Dirigent

MDR-Rundfunkchor, GewandhausChor, GewandhausKinderchor, Julia Kleiter Sopran, Catriona Morison Alt, Maximilian Schmitt Tenor, Tareq Nazmi Bass

Ludwig van Beethoven — 9. Sinfonie d-Moll op. 125

Preise: 140/110/90/80/70/50 EUR
Flexpreise: 154/121/99/88/77/55 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester Card.

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

LAUT

Das erste, was geschah, war ein Knall. Ist das nicht bemerkenswert? Wir stellen uns den Beginn des Universums, den Anfang von Materie, Raum und Zeit als akustisches Ereignis vor. Kein Urblitz, sondern ein Urknall, kein Licht, sondern ein Laut markiert den Moment, vor den wir nicht zurückdenken können. Beethoven beginnt seine weltumspannende 9. Sinfonie ebenfalls mit elementaren akustischen Urphänomenen. Die Musik kündet vom Werden der Welt aus Harmonie. Kein Knall, sondern ein leises Rauschen, keine Explosion, aber eine Expansion aus einem singulären Ton heraus. Aus dem »a«, jenem Ton, der nach dem ersten Buchstaben des Alphabets benannt ist und der als Stimmton die Harmonie im Orchester verbürgt, entstehen Motiv-Materie, Klangraum und Zeitgefüge aus Takt und Rhythmus. Die Expansion ist gewaltig: bis zum umfassenden Tönen einer ungeheuerlichen Zahl von Mitwirkenden, rezeptionsgeschichtlich bis zu einer weltumspannenden Gemeinschaft von Wahrnehmenden.

LEISE

Vor diesen Beginn der Neunten führte fortan kein Weg zurück. Er markiert den Beginn einer neuen Zeitrechnung, eines neuen Klanguniversums. Viele Komponisten nach Beethoven haben über diese Anfangstakte gestaunt, sie aufgegriffen, weitergedacht und neu interpretiert. Ihre kompositorischen Konsequenzen waren noch weitreichender als die des berühmten Schlusschores, der diese Schöpfung krönt und bejubelt. Es ist eine Schöpfung, in der Harmonie das höchste Gesetz ist und alle Menschen Brüder sind. Wie schön, in einer Welt zu leben, in der es Beethovens Neunte gibt! Noch schöner: in einer Welt zu leben, in der die Vision von Beethovens Neunter Wirklichkeit geworden ist. Bis es soweit ist, sollten wir die Neunte spielen – immer wieder, gerade zum Jahreswechsel, wenn wir über Zeit und Zukunft sinnieren.

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester Card.

Sa

30. Dez 2023

19 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

»Stadt, Land, Fluss!« Glitzernde Metropolen wie Paris, Rom und New York erwarten Sie, um das Jahr 2024 gebührend einzuläuten und mit Champagner und »vagabond shoes« zu betanzen, bevor es mit Johann…

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Oper | Festlicher Jahresausklang

GALA-KONZERT ZUM JAHRESWECHSEL

Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung

Preise: 91/82/69/57/47/28 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

»Stadt, Land, Fluss!«

 

Glitzernde Metropolen wie Paris, Rom und New York erwarten Sie, um das Jahr 2024 gebührend einzuläuten und mit Champagner und »vagabond shoes« zu betanzen, bevor es mit Johann Strauß’ luxuriösem Vernügungszug hinaus aufs Land geht, wo das Liebeslied ein Walzer ist und das Gewandhausorchester unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Christoph Gedschold ins »Weiße Rössl« lädt. Betankt mit viel frischer Luft, Liebesglück und Eiskaffee im Magen erwarten Sie, eine Station später, Tschaikowskis Klänge, die uns einen Moment innehalten lassen. Nach dem Zwischenstopp geht es weiter über Ungarn und Polen bis nach Brasilien, bevor wir in Indien in einen Duft aus Jasmin eintauchen. Begleiten Sie das Sängerensemble der Oper Leipzig auf dieser spannenden Reise zwischen Stadt, Land, Fluss und lassen Sie sich mit Kostbarkeiten der Opern- und Operettenliteratur verzaubern. Schöner kann ein Jahr nicht ausklingen, wenn es heißt: »Es blüht der Holunder den ganzen Sommer mitunter, jedoch die Liebe, die blüht's ganze Jahr!«

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Sa

30. Dez 2023

20 Uhr
Großer Saal

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Ludwig van Beethoven — 9. Sinfonie d-Moll op. 125

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Manfred Honeck Dirigent

MDR-Rundfunkchor, GewandhausChor, GewandhausKinderchor, Julia Kleiter Sopran, Catriona Morison Alt, Maximilian Schmitt Tenor, Tareq Nazmi Bass

Ludwig van Beethoven — 9. Sinfonie d-Moll op. 125

Preise: 150/120/100/85/75/60 EUR
Flexpreise: 165/132/110/94/83/66 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester Card.

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

LAUT

Das erste, was geschah, war ein Knall. Ist das nicht bemerkenswert? Wir stellen uns den Beginn des Universums, den Anfang von Materie, Raum und Zeit als akustisches Ereignis vor. Kein Urblitz, sondern ein Urknall, kein Licht, sondern ein Laut markiert den Moment, vor den wir nicht zurückdenken können. Beethoven beginnt seine weltumspannende 9. Sinfonie ebenfalls mit elementaren akustischen Urphänomenen. Die Musik kündet vom Werden der Welt aus Harmonie. Kein Knall, sondern ein leises Rauschen, keine Explosion, aber eine Expansion aus einem singulären Ton heraus. Aus dem »a«, jenem Ton, der nach dem ersten Buchstaben des Alphabets benannt ist und der als Stimmton die Harmonie im Orchester verbürgt, entstehen Motiv-Materie, Klangraum und Zeitgefüge aus Takt und Rhythmus. Die Expansion ist gewaltig: bis zum umfassenden Tönen einer ungeheuerlichen Zahl von Mitwirkenden, rezeptionsgeschichtlich bis zu einer weltumspannenden Gemeinschaft von Wahrnehmenden.

LEISE

Vor diesen Beginn der Neunten führte fortan kein Weg zurück. Er markiert den Beginn einer neuen Zeitrechnung, eines neuen Klanguniversums. Viele Komponisten nach Beethoven haben über diese Anfangstakte gestaunt, sie aufgegriffen, weitergedacht und neu interpretiert. Ihre kompositorischen Konsequenzen waren noch weitreichender als die des berühmten Schlusschores, der diese Schöpfung krönt und bejubelt. Es ist eine Schöpfung, in der Harmonie das höchste Gesetz ist und alle Menschen Brüder sind. Wie schön, in einer Welt zu leben, in der es Beethovens Neunte gibt! Noch schöner: in einer Welt zu leben, in der die Vision von Beethovens Neunter Wirklichkeit geworden ist. Bis es soweit ist, sollten wir die Neunte spielen – immer wieder, gerade zum Jahreswechsel, wenn wir über Zeit und Zukunft sinnieren.

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester Card.