Spielplan des Gewandhauses

Oper Leipzig Außenansicht
Oper Leipzig Außenansicht

So

05. Mär 2023

17 Uhr
Opernhaus

Wolfgang Amadeus Mozart — Don Giovanni

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1787: Zwei Jahre nach »Le nozze di Figaro«, zwei Jahre vor Ausbruch der Französischen Revolution betritt ein Mann die Bühne und seitdem herrscht Hochdruck – emotionaler, psychischer und musikalischer!…

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1787: Zwei Jahre nach »Le nozze di Figaro«, zwei Jahre vor Ausbruch der Französischen Revolution betritt ein Mann die Bühne und seitdem herrscht Hochdruck – emotionaler, psychischer und musikalischer! Denn … 1470! Frauen – so prahlt und behauptet zumindest sein größter Fan Leporello – wurden vom größten Womanizer aller Zeiten aufs Innigste begehrt und verführt. Sein klingender Name: Don Giovanni. Und: Er liebt sie alle! Sein buntes Treiben dirigiert ihn durch alle Gesellschaftsschichten, ungeachtet ob die Dame seiner Wahl bereits einem anderen angehört. Mag man auch an der Gesamtzahl seiner Eroberungen kleine Zweifel haben, so ist die Anziehung des Don Giovanni auf das weibliche Wesen unbestritten. Doch was ist sein Geheimnis? Ist es Macht? Ist es Geld? Öffnet er seinen Geliebten eine verbotene Kammer? Wir begleiten den Frauenhelden nach seinem jüngsten Liebesabenteuer, bei dem nicht alles nach Plan läuft, es bereits kurz nach Beginn der Oper einen Toten gibt, und eine alle Sinne ergreifende Suche nach dem Mann beginnt, der uns verschmitzt entgegenruft: »Viva la libertà!« In seiner zweiten Zusammenarbeit mit dem Librettisten Lorenzo Da Ponte gelang Mozart ein musikalisches Meisterwerk, das sich zwischen der leichten, komischen Welt der Opera buffa und der abgründigen Welt des sinnlich Dämonischen bewegt und Zuhörerinnen und Zuhörer gleichermaßen in leidenschaftliche Sphären entführt.

Das Foto zeigt den Kammermusiksaal des Gewandhauses, den sogenannten Mendelssohn-Saal.
Das Foto zeigt den Kammermusiksaal des Gewandhauses, den sogenannten Mendelssohn-Saal.

So

05. Mär 2023

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

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Sind Sie Besitzer einer
Gewandhausorchester Card?

Ticketverkauf ab 01.07.2022, für Gewandhausorchester-Card-Inhaber ab 15.06.2022 jeweils 10 Uhr

Werke von Dora Pejačević

Kammermusik

Zum 100. Todestag der Komponistin (5. März 1923)

Dora Pejačević

Kyra Steckeweh Klavier, Tristan Thery Violine, Kıvanç Tire Violine, Anton Jivaev Viola, Kajana Pačko Violoncello

Werke von Dora Pejačević

Veranstaltunghinweis Kammermusik+: Im Anschluss an das Konzert: Filmpräsentation »Dora. Eine filmische und musikalische Spurensuche von Kyra Steckeweh und Tim van Beveren« (Deutschland/Kroatien, 2022) und Publikumsgespräch mit Kyra Steckeweh und Tim van Beveren

Preise: 16/12 EUR
Flexpreise: 18/13 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Ticketverkauf ab 01.07.2022, für Gewandhausorchester-Card-Inhaber ab 15.06.2022 jeweils 10 Uhr
Abos: Serie III

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

So

05. Mär 2023

20 Uhr
Mendelssohn-Saal

Das Ticket zur Kammermusik vom 5. MRZ berechtigt zum Besuch der Veranstaltung.

Publikumsgespräch mit Kyra Steckeweh und Tim van Beveren

Kyra Steckeweh, Tim van Beveren

Das Ticket zur Kammermusik vom 5. MRZ berechtigt zum Besuch der Veranstaltung.

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Do

09. Mär 2023

12.30 Uhr
Mendelssohn-Foyer

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Ticketverkauf ab 01.07.2022, für Gewandhausorchester-Card-Inhaber ab 15.06.2022 jeweils 10 Uhr

GEWANDHAUS-FÜHRUNG

Preise: 7 EUR
Flexpreise: 8 EUR
Ticketverkauf ab 01.07.2022, für Gewandhausorchester-Card-Inhaber ab 15.06.2022 jeweils 10 Uhr

Do

09. Mär 2023

20 Uhr
Großer Saal

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Ticketverkauf ab 01.07.2022, für Gewandhausorchester-Card-Inhaber ab 15.06.2022 jeweils 10 Uhr

Johannes Brahms — Ein deutsches Requiem op. 45

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ZEITLICH In vollständiger Gestalt erlebte Brahms’ Deutsches Requiem am 18. Februar 1869 in Leipzig unter Carl Reinecke mit dem neu begründeten Gewandhauschor seine Uraufführung. Das Publikum rang…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Andris Nelsons Dirigent

Chor des Bayerischen Rundfunks, Julia Kleiter Sopran, Christian Gerhaher Bariton

Johannes Brahms — Ein deutsches Requiem op. 45

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 73/55/45/34/22/6 EUR
Flexpreise: 80/61/50/37/24/7 EUR
Donnerstag Ermäßigung für Berechtigte
Ticketverkauf ab 01.07.2022, für Gewandhausorchester-Card-Inhaber ab 15.06.2022 jeweils 10 Uhr
Abos: Serie II

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

ZEITLICH

In vollständiger Gestalt erlebte Brahms’ Deutsches Requiem am 18. Februar 1869 in Leipzig unter Carl Reinecke mit dem neu begründeten Gewandhauschor seine Uraufführung. Das Publikum rang sich am Ende des musikalischen Marathons mit Werken von Gade, Bruch und Mozart nur matten Applaus ab. Max Bruch berichtete dem abwesenden Kollegen Brahms: Der Chor war nicht sehr stark, aber präzis und schlagfertig, das Orchester wie immer vortrefflich. Spätere Erfolge des Werks hatten zur Konsequenz, dass man Brahms zum Thomaskantor berufen wollte (trotz einiger Bedenken aufgrund seines profanen Freuden nicht abholden Lebenswandels). Doch darauf ließ sich Brahms, der mittlerweile feste Anstellungen mied, nicht ein.

EWIG

Unzählige Komponisten haben die lateinische Totenmesse in Musik gesetzt. Brahms übernimmt aus dieser Tradition nur den Titel »Requiem« – sonst nichts. Der lateinische Introitus, der im Titel anklingt, kommt nicht vor. In der Auswahl deutscher Bibelworte aus altem und neuem Testament nimmt Brahms eine außergewöhnliche Ausrichtung vor: Sein Deutsches Requiem ist ein Werk der Verheißung und Verwandlung. Es verheißt die Zukunft des Herrn; es handelt von der Verwandlung des Zeitlichen ins Ewige. In allen sieben Sätzen wandelt sich Leid, Tod und Vergänglichkeit in Trost, Leben und Ewigkeit.

TÄGLICH

Bereits 1884 warf das Deutsche Requiem Fragen auf, die heute relevanter sind denn je: Ist die Kunst ein Ding des Luxus? Die Kunst, die uns mit einer höheren Welt in Verbindung bringt? ist solche Musik nur für sogenannte »Musikalische«? Nein, und abermals nein! Die Kunst sei jedermanns Sache; sie soll dem Menschen das Notwendigste nach dem täglichen Brote, nach Erfüllung seiner häuslichen und öffentlichen Pflichten sein. Sie kann nicht seine Religion, aber die Schwester seiner Religion sein.

Do

09. Mär 2023

20 Uhr
Mendelssohn-Saal

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