Spielplan des Gewandhauses

Do

18. Jan 2024

20 Uhr
Großer Saal

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Gewandhausorchester Card?

Werke von Bernd Franke , Anton Bruckner

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GENESE GENIESSEN Ich komponiere nicht fürs stille Kämmerlein, sagt Bernd Franke, und doch wurde der Konzertsaal zum stillen Kämmerlein, als sein Konzert Anfang Dezember 2021 zur Uraufführung gelangen…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Alan Gilbert Dirigent

Michael Wollny Klavier, Valentino Worlitzsch Violoncello

Werke von Bernd Franke , Anton Bruckner

Der MDR-Rundfunk wird die Großen Concerte am 18. und 19. Januar 2024 aufzeichnen. Das Konzert am 19. Januar 2024 live ab 20.05 Uhr auf MDR Klassik und MDR Kultur gesendet.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: Serie IV, VARIO

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

GENESE GENIESSEN

Ich komponiere nicht fürs stille Kämmerlein, sagt Bernd Franke, und doch wurde der Konzertsaal zum stillen Kämmerlein, als sein Konzert Anfang Dezember 2021 zur Uraufführung gelangen sollte, auf dass kein Virus auf Schallwellen durch den Saal segelte. Genesis hat viel mit Musik aus anderen Kulturkreisen, insbesondere dem indischen, japanischen und chinesischen, und der Musik vor der Klassik zu tun. Inspirierend sind nicht zuletzt meine Beobachtungen des sozialen Verhaltens beim Musikmachen. Die außergewöhnliche Form des Werkes entstand im Dialog mit dem Solisten der Uraufführung. Michael Wollny wünschte sich musikalische Angebote zum Hören und Reagieren, improvisatorische Freiräume. Auch im Orchestersatz tun sich neben auskomponierten Passagen flexibel gestaltete, aleatorische Situationen mit Möglichkeiten freieren Spiels auf. Franke lässt dichte Klangflächen entstehen, die komplex klingen, aber einfach notiert sind und in denen die Musiker quasi unabhängig voneinander agieren.

IMMER GRÖSSER

»Landschaften« nennt Franke Teile seines Konzerts – und so könnten auch Bruckners CrescendoBerge, Fortissimo-Plateaus, Generalpausen-Schluchten, Pianissimo-Wiesen und Kontrapunkt-Wälder umschrieben werden. Von der sanft bewegten Klangfläche des Anfangs hebt sich noch zurückhaltend das Hauptthema der Trompete ab, andere Bläser folgen nach und lassen ein gewaltiges musikalisches Panorama entstehen. Weite StreicherEbenen tun sich auf, Naturtonfolgen künden von Erhabenem, doch das pathetische Bruckner-Thema – die feierlich zelebrierte Prachtversion des ersten Trompeten-Gedankens – lässt lange auf sich warten. Wenn es nach nahezu einer Viertelstunde im Zentrum des Kopfsatzes machtvoll aus Hörnern, Posaunen und Trompeten tönt, ist die Wirkung schlicht überwältigend. Doch auch das vermeintlich Unüberbietbare gibt nur eine Vorahnung dessen, was sich am Ende des Satzes und schließlich am Ende des Richard Wagner gewidmeten Werkes ebenfalls im Zeichen dieses Themas ereignen wird

Fr

19. Jan 2024

19.30 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Giacomo Puccini — La Bohème / Oper in vier Akten

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Am 10. Dezember 1895 versammelte sich der »Club La Bohème« – eine Künstlergilde von Literaten und Malern, mit denen Giacomo Puccini eine gemeinsame Erinnerung an seine Jahre als Student und Bohémien…

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Oper

LA BOHÈME

Gewandhausorchester, Mark Rohde Musikalische Leitung, Peter Konwitschny Inszenierung

Giacomo Puccini — La Bohème / Oper in vier Akten

Preise: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

Am 10. Dezember 1895 versammelte sich der »Club La Bohème« – eine Künstlergilde von Literaten und Malern, mit denen Giacomo Puccini eine gemeinsame Erinnerung an seine Jahre als Student und Bohémien wachhielt. Während seine Freunde Wein tranken und Karten spielten, komponierte er – und rief plötzlich vom Klavier aus: »Ruhe, ihr Burschen! Ich bin fertig!« In kurzer Zeit entstand die Partitur und die Oper mit der wunderbaren Liebesgeschichte zwischen Mimi und Rodolfo kam auf die Bühne. Ohne jemals zuvor in Paris gewesen zu sein, fing Puccini das Flair der Szenerie ebenso ein wie die Atmosphäre eines frostklirrenden Wintertages. Dazu kommt sein Sinn für eine klare Figurenzeichnung, denn die Leere und Kargheit der Naturschilderung lässt alle Figuren und das »Grundthema« Liebe noch verlorener und verzweifelter, gleichsam einsam-erstarrt erscheinen.

 

Peter Konwitschnys Interpretation folgte den Intentionen des großen italienischen Komponisten und dessen Librettisten, die Henri Murgers Roman zur Vorlage nahmen, und brachte in Bühne, Kostüm und Regie eine herausragende einfühlsam-poetische Inszenierung auf die Bühne.

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Fr

19. Jan 2024

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Bernd Franke , Anton Bruckner

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GENESE GENIESSEN Ich komponiere nicht fürs stille Kämmerlein, sagt Bernd Franke, und doch wurde der Konzertsaal zum stillen Kämmerlein, als sein Konzert Anfang Dezember 2021 zur Uraufführung gelangen…

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Alan Gilbert Dirigent

Michael Wollny Klavier, Valentino Worlitzsch Violoncello

Werke von Bernd Franke , Anton Bruckner

Der MDR-Rundfunk wird die Großen Concerte am 18. und 19. Januar 2024 aufzeichnen. Das Konzert am 19. Januar 2024 live ab 20.05 Uhr auf MDR Klassik und MDR Kultur gesendet.

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 19.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie IV

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

GENESE GENIESSEN

Ich komponiere nicht fürs stille Kämmerlein, sagt Bernd Franke, und doch wurde der Konzertsaal zum stillen Kämmerlein, als sein Konzert Anfang Dezember 2021 zur Uraufführung gelangen sollte, auf dass kein Virus auf Schallwellen durch den Saal segelte. Genesis hat viel mit Musik aus anderen Kulturkreisen, insbesondere dem indischen, japanischen und chinesischen, und der Musik vor der Klassik zu tun. Inspirierend sind nicht zuletzt meine Beobachtungen des sozialen Verhaltens beim Musikmachen. Die außergewöhnliche Form des Werkes entstand im Dialog mit dem Solisten der Uraufführung. Michael Wollny wünschte sich musikalische Angebote zum Hören und Reagieren, improvisatorische Freiräume. Auch im Orchestersatz tun sich neben auskomponierten Passagen flexibel gestaltete, aleatorische Situationen mit Möglichkeiten freieren Spiels auf. Franke lässt dichte Klangflächen entstehen, die komplex klingen, aber einfach notiert sind und in denen die Musiker quasi unabhängig voneinander agieren.

IMMER GRÖSSER

»Landschaften« nennt Franke Teile seines Konzerts – und so könnten auch Bruckners CrescendoBerge, Fortissimo-Plateaus, Generalpausen-Schluchten, Pianissimo-Wiesen und Kontrapunkt-Wälder umschrieben werden. Von der sanft bewegten Klangfläche des Anfangs hebt sich noch zurückhaltend das Hauptthema der Trompete ab, andere Bläser folgen nach und lassen ein gewaltiges musikalisches Panorama entstehen. Weite StreicherEbenen tun sich auf, Naturtonfolgen künden von Erhabenem, doch das pathetische Bruckner-Thema – die feierlich zelebrierte Prachtversion des ersten Trompeten-Gedankens – lässt lange auf sich warten. Wenn es nach nahezu einer Viertelstunde im Zentrum des Kopfsatzes machtvoll aus Hörnern, Posaunen und Trompeten tönt, ist die Wirkung schlicht überwältigend. Doch auch das vermeintlich Unüberbietbare gibt nur eine Vorahnung dessen, was sich am Ende des Satzes und schließlich am Ende des Richard Wagner gewidmeten Werkes ebenfalls im Zeichen dieses Themas ereignen wird

Fr

19. Jan 2024

22.15 Uhr
Großer Saal

Das Ticket zum Großen Concert vom 19. JAN berechtigt zum Besuch der Veranstaltung.

Wird KI die Kunst ersetzen? Die Göttinger Philosophie-Professorin Catrin Misselhorn forscht sowohl zu technikethischen Fragen künstlicher Intelligenz und Robotik, als auch zur ästhetischen Erfahrung…

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Perspektivwechsel mit Catrin Misselhorn

Ann-Katrin Zimmermann Moderation

Das Ticket zum Großen Concert vom 19. JAN berechtigt zum Besuch der Veranstaltung.

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Wird KI die Kunst ersetzen? Die Göttinger Philosophie-Professorin Catrin Misselhorn forscht sowohl zu technikethischen Fragen künstlicher Intelligenz und Robotik, als auch zur ästhetischen Erfahrung im Bereich der Kunst. An der Schnittstelle bewegen sich ihre aktuellen Studien zum KI-Einsatz in der Kunst. Wir fragen sie: Wie sind Algorithmen-generierte Beethoven-Sinfonien und Schubert-Vervollständigungen zu bewerten? Ist eine KI denkbar, die Bruckners 9. Sinfonie zuende »komponiert«? Ist Improvisation eine exklusive Gabe des Menschen?

Das Ticket zum Großen Concert vom 19. JAN berechtigt zum Besuch der Veranstaltung.

Sa

20. Jan 2024

16 Uhr
Großer Saal

Operettenmelodien, Walzer, Polkas und Märsche der Strauß-Dynastie

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Sie ist ein Garant für frisches Lebensgefühl, Vitalität und Sinneslust: die »Wiener Johann Strauß Konzert-Gala«. Seit 1996 zog Matthias Georg Kendlingers Exportschlager – das Original mit den K&K…

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Sie ist ein Garant für frisches Lebensgefühl, Vitalität und Sinneslust: die »Wiener Johann Strauß Konzert-Gala«. Seit 1996 zog Matthias Georg Kendlingers Exportschlager – das Original mit den K&K Philharmonikern und dem Österreichischen K&K Ballett – mehr als 1,4 Mio. Liebhaber in 19 europäischen Ländern in seinen Bann – ein musikalischer Jungbrunnen, an dem selbst Könige und Kaiser ihre wahre Freude hätten – Kultstatus nbegriffen!

Sa

20. Jan 2024

19 Uhr
Opernhaus

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

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Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik…

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Oper

TOSCA

Gewandhausorchester, Moritz Gnann Musikalische Leitung, Michiel Dijkema Inszenierung

Giacomo Puccini — Tosca / Oper in drei Akten

Preise: 73/64/51/40/32/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de

Veranstalter: Oper Leipzig

Der Vorhang hebt sich und die gesamte Bühne ist in ein Lichtermeer aus tausend brennenden Kerzen getaucht. Der Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema setzt Puccinis überbordender Musik spektakuläre Bühnenbilder entgegen, die den Zuschauer hineinziehen in die schillernden Verwicklungen von Liebe und Macht, Kirche und Staat in Rom um 1800. Puccinis »Tosca« an der Oper Leipzig ist ein spannender Opernkrimi im Spielfilm-Format und ein wahres Sängerfest!

Karten erhalten Sie unter Tel. 0341/ 126 1261 oder www.oper-leipzig.de