Grosse Concerte

The symphonic concerts with the Gewandhaus Orchestra in the Gewandhaus are called ‘Grosse Concerte’. The name is a tribute to the founding fathers of the orchestra, whose first formation was engaged by the music society ‘Das Grosse Concert’, founded in 1743. Members of this musical association were noblemen and citizens of the city.

 

Fri

12. Dec 2025

19.00
Thomaskirche

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester-Card

Musical works of Johann Sebastian Bach

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DER DREIHUNDERTJÄHRIGE KANTATENKALENDER Am 25. Dezember 1725 erklang die Kantate »Unser Mund sei voll Lachens« zum ersten Mal. Sie ist Teil von Bachs drittem Leipziger Kantatenjahrgang, der…

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DER DREIHUNDERTJÄHRIGE KANTATENKALENDER 
Am 25. Dezember 1725 erklang die Kantate »Unser Mund sei voll Lachens« zum ersten Mal. Sie ist Teil von Bachs drittem Leipziger Kantatenjahrgang, der stilistisch und gestalterisch bunter ist als der vorausgehende Choralkantaten-Zyklus. Bach griff zwischen 1728 und 1750 einige Male auf die Kantate für den ersten Weihnachtstag zurück und passte sie den jeweiligen Gegebenheiten an. Das Libretto aus Bibelworten, reflektierenden Arientexten und Choralstrophen stellte der vormalige Leipziger Jura-Student, Darmstädter Stadtschreiber und Hofpoet Georg Christian Lehms zusammen. Die ansteckend freudige Anfangsbotschaft greift mit dem Einsatz des Chores sofort auf die Töne und Hörer über.

DAS WÄRE JA GELACHT
Zur Umrahmung des Eingangschores griff Bach auf den gravitätischen Teil seiner Orchester-Ouvertüre BWV 1069 zurück. Zwei Traversflöten flößen der ersten Arie des Tenors beseelenden Odem ein, wenn das Wunder der Menschwerdung besungen wird. In der zweiten Arie umschlingen sich die Klagen von Alt und Oboe d’amore, die dritte vereint Sopran und Tenor zum Generalbass-grundierten Lobpreis der Engel »Ehre sei Gott in der Höhe«. Den Leipzigern dürfte dieses Duett als Einlagesatz des Magnificat vertraut gewesen sein. Stolzes Gegenüber des Basses ist in der letzten Arie die solistische Trompete. Eine schlichte Choralstrophe besiegelt das Ende der halbstündigen Kantate, die dem 10 Jahre später erstaufgeführten Weihnachtsoratorium weder in musikalischer Prachtentfaltung und abwechslungsreicher Vokal- und Instrumentaldisposition, noch in subtiler Textausleuchtung nachsteht. Man kann wieder einmal nur staunen über das große Wunder der Bach’schen Musik, und – durch sie – über das größte aller Wunder: Christi Geburt.

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester-Card

Sat

13. Dec 2025

17.00
Thomaskirche

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester-Card

Musical works of Johann Sebastian Bach

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DER DREIHUNDERTJÄHRIGE KANTATENKALENDER Am 25. Dezember 1725 erklang die Kantate »Unser Mund sei voll Lachens« zum ersten Mal. Sie ist Teil von Bachs drittem Leipziger Kantatenjahrgang, der…

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DER DREIHUNDERTJÄHRIGE KANTATENKALENDER 
Am 25. Dezember 1725 erklang die Kantate »Unser Mund sei voll Lachens« zum ersten Mal. Sie ist Teil von Bachs drittem Leipziger Kantatenjahrgang, der stilistisch und gestalterisch bunter ist als der vorausgehende Choralkantaten-Zyklus. Bach griff zwischen 1728 und 1750 einige Male auf die Kantate für den ersten Weihnachtstag zurück und passte sie den jeweiligen Gegebenheiten an. Das Libretto aus Bibelworten, reflektierenden Arientexten und Choralstrophen stellte der vormalige Leipziger Jura-Student, Darmstädter Stadtschreiber und Hofpoet Georg Christian Lehms zusammen. Die ansteckend freudige Anfangsbotschaft greift mit dem Einsatz des Chores sofort auf die Töne und Hörer über.

DAS WÄRE JA GELACHT
Zur Umrahmung des Eingangschores griff Bach auf den gravitätischen Teil seiner Orchester-Ouvertüre BWV 1069 zurück. Zwei Traversflöten flößen der ersten Arie des Tenors beseelenden Odem ein, wenn das Wunder der Menschwerdung besungen wird. In der zweiten Arie umschlingen sich die Klagen von Alt und Oboe d’amore, die dritte vereint Sopran und Tenor zum Generalbass- grundierten Lobpreis der Engel »Ehre sei Gott in der Höhe«. Den Leipzigern dürfte dieses Duett als Einlagesatz des Magnificat vertraut gewesen sein. Stolzes Gegenüber des Basses ist in der letzten Arie die solistische Trompete. Eine schlichte Choralstrophe besiegelt das Ende der halbstündigen Kantate, die dem 10 Jahre später erstaufgeführten Weihnachtsoratorium weder in musikalischer Prachtentfaltung und abwechslungsreicher Vokal- und Instrumentaldisposition, noch in subtiler Textausleuchtung nachsteht. Man kann wieder einmal nur staunen über das große Wunder der Bach’schen Musik, und – durch sie – über das größte aller Wunder: Christi Geburt.

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester-Card

Sun

14. Dec 2025

17.00
Thomaskirche

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester-Card

Musical works of Johann Sebastian Bach

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DER DREIHUNDERTJÄHRIGE KANTATENKALENDER Am 25. Dezember 1725 erklang die Kantate »Unser Mund sei voll Lachens« zum ersten Mal. Sie ist Teil von Bachs drittem Leipziger Kantatenjahrgang, der…

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DER DREIHUNDERTJÄHRIGE KANTATENKALENDER 
Am 25. Dezember 1725 erklang die Kantate »Unser Mund sei voll Lachens« zum ersten Mal. Sie ist Teil von Bachs drittem Leipziger Kantatenjahrgang, der stilistisch und gestalterisch bunter ist als der vorausgehende Choralkantaten-Zyklus. Bach griff zwischen 1728 und 1750 einige Male auf die Kantate für den ersten Weihnachtstag zurück und passte sie den jeweiligen Gegebenheiten an. Das Libretto aus Bibelworten, reflektierenden Arientexten und Choralstrophen stellte der vormalige Leipziger Jura-Student, Darmstädter Stadtschreiber und Hofpoet Georg Christian Lehms zusammen. Die ansteckend freudige Anfangsbotschaft greift mit dem Einsatz des Chores sofort auf die Töne und Hörer über.

DAS WÄRE JA GELACHT
Zur Umrahmung des Eingangschores griff Bach auf den gravitätischen Teil seiner Orchester-Ouvertüre BWV 1069 zurück. Zwei Traversflöten flößen der ersten Arie des Tenors beseelenden Odem ein, wenn das Wunder der Menschwerdung besungen wird. In der zweiten Arie umschlingen sich die Klagen von Alt und Oboe d’amore, die dritte vereint Sopran und Tenor zum Generalbass- grundierten Lobpreis der Engel »Ehre sei Gott in der Höhe«. Den Leipzigern dürfte dieses Duett als Einlagesatz des Magnificat vertraut gewesen sein. Stolzes Gegenüber des Basses ist in der letzten Arie die solistische Trompete. Eine schlichte Choralstrophe besiegelt das Ende der halbstündigen Kantate, die dem 10 Jahre später erstaufgeführten Weihnachtsoratorium weder in musikalischer Prachtentfaltung und abwechslungsreicher Vokal- und Instrumentaldisposition, noch in subtiler Textausleuchtung nachsteht. Man kann wieder einmal nur staunen über das große Wunder der Bach’schen Musik, und – durch sie – über das größte aller Wunder: Christi Geburt.

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester-Card

Thu

18. Dec 2025

19.30
Großer Saal

Musical works of Joseph Haydn , Erwin Schulhoff , Johannes Brahms

Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Manfred Honeck Dirigent

Francesco Piemontesi Klavier

Musical works of Joseph Haydn , Erwin Schulhoff , Johannes Brahms

Manchmal ist es auch Liebe auf den zweiten Blick: Bei der Leipziger Uraufführung seines 1. Konzerts für Klavier und Orchester erntete Johannes Brahms noch harsche Kritiken – nahezu 200 Jahre später wird sein Werk vom Klassik-Publikum hochgeschätzt. So auch vom Schweizer Pianisten Francesco Piemontesidessen Interpretation an diesem Abend auf dem Programm steht. Ein sofortiger Publikumsliebling war hingegen Joseph Haydns Sinfonie D-Dur, die das Londoner Publikum seinerzeit in Begeisterung versetzte. Und was ist Ihr Urteil zu Erwin Schulhoffs Fünf Stücken für Streichquartett?

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie II

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Fri

19. Dec 2025

19.30
Großer Saal

Musical works of Joseph Haydn , Erwin Schulhoff , Johannes Brahms

Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Manfred Honeck Dirigent

Francesco Piemontesi Klavier

Musical works of Joseph Haydn , Erwin Schulhoff , Johannes Brahms

Manchmal ist es auch Liebe auf den zweiten Blick: Bei der Leipziger Uraufführung seines 1. Konzerts für Klavier und Orchester erntete Johannes Brahms noch harsche Kritiken – nahezu 200 Jahre später wird sein Werk vom Klassik-Publikum hochgeschätzt. So auch vom Schweizer Pianisten Francesco Piemontesidessen Interpretation an diesem Abend auf dem Programm steht. Ein sofortiger Publikumsliebling war hingegen Joseph Haydns Sinfonie D-Dur, die das Londoner Publikum seinerzeit in Begeisterung versetzte. Und was ist Ihr Urteil zu Erwin Schulhoffs Fünf Stücken für Streichquartett?

Konzerteinführung mit Ann-Katrin Zimmermann um 18.45 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR
Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Abos: VARIO, Serie II

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Mon

29. Dec 2025

19.30
Großer Saal

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester-Card

Ludwig van Beethoven — 9. Sinfonie d-Moll op. 125

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Grosse Concerte

Gewandhausorchester, Mirga Gražinytė-Tyla Dirigentin

MDR-Rundfunkchor, GewandhausChor, GewandhausKinderchor, Sarah Traubel Sopran, Xenia Puskarz Thomas Mezzosopran, Patrick Grahl Tenor, Michael Nagy Bass

Ludwig van Beethoven — 9. Sinfonie d-Moll op. 125

Ein Programm, das für sich spricht: unter der Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla erklingt unsere »B9« von Ludwig van Beethoven und rundet das Jahr mit einem ebenso besonderen wie traditionsreichen Musikerlebnis ab.

Preise: 145/115/95/85/75/50 EUR
Flexpreise: 160/127/105/94/83/55 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester-Card

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

mmen.

Keine Ermäßigung im Rahmen der Gewandhausorchester-Card