Spielplan des Gewandhauses

Oper Leipzig Außenansicht
Oper Leipzig Außenansicht

Fr

17. Mär 2023

19.30 Uhr
Opernhaus

Die bezaubernde Geschichte beginnt mit einer Notlandung in der Sahara: Das Flugzeug des Piloten ist zerstört, der Proviant wird nur wenige Tage reichen. Im endlos scheinenden Nirgendwo begegnet der…

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Ballett

DER KLEINE PRINZ

Gewandhausorchester, N. N. Musikalische Leitung, Bryan Arias Choreografie

Preise: 79/69/56/44/35/17 EUR
Ermäßigung für Berechtigte

Veranstalter: Oper Leipzig

Die bezaubernde Geschichte beginnt mit einer Notlandung in der Sahara: Das Flugzeug des Piloten ist zerstört, der Proviant wird nur wenige Tage reichen. Im endlos scheinenden Nirgendwo begegnet der Notgelandete dem kleinen, wundersamen Prinzen, der eigentlich auf einem Planeten mit drei Vulkanen, einer Rose und vielen Sonnenuntergängen lebt. Eindrucksvoll schildert der Blondschopf dem Piloten seine bisherigen Begegnungen auf den verschiedenen von ihm bereisten Planeten: Er erzählt ihm von einem König ohne Gefolge, einem Narzissten, einem Trinker, einem gierigen Geschäftsmann, einem panisch hin und her rennenden Mann, auf dessen Planeten der Tag nur eine Minute dauert, und schließlich berichtet er noch vom tiefgründigen Gespräch mit einem Fuchs, der ihm zuf lüsterte: »Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.« Die Strahlkraft des kleinen Prinzen ist seit 1943 grenzenlos: Weltweit wurden über 200 Millionen Exemplare dieser hinreißenden Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry für Kinder und Erwachsene verkauft, unzählige Fassungen für Film, Fernsehen, Hörfunk, Schauspiel sind bereits entstanden. Das Leipziger Ballett interpretiert gemeinsam mit dem puerto-ricanischen Choreographen und FAUST-Preisträger Bryan Arias dieses Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit neu. Reisen und träumen Sie mit!

Fr

17. Mär 2023

20 Uhr
Großer Saal

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Werke von Johann Sebastian Bach , Thierry Escaich , Robert Schumann

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ILLUMINIERT Johann Sebastian Bachs solenne Music, unter Trompeten und Paucken eröffnete mit hoher Wahrscheinlichkeit eines der jährlichen Leipziger Feste zum Namenstag Augusts des Starken im…

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ILLUMINIERT

Johann Sebastian Bachs solenne Music, unter Trompeten und Paucken eröffnete mit hoher Wahrscheinlichkeit eines der jährlichen Leipziger Feste zum Namenstag Augusts des Starken im Gartenlokal des Cafétiers Gottfried Zimmermann – bey einer Illumination, wie berichtet wird. Felix Mendelssohn Bartholdy gehörte zu den ersten, die das Werk im 19. Jahrhundert »konzertsaalfähig« machten. Er kannte die Orchestersuite von klein auf – eine Handschrift befand sich in Familienbesitz – und spielte sie genau 100 Jahre nach Bachs Leipziger Aufführung 1830 für Goethe am Klavier. Zur Aufführung im Abonnement-Concert zu Leipzig den 15ten Februar 1838 vereinfachte Mendelssohn die hohen Trompetenpartien, weil dieselben meist für die Aufführung zu schwer, ja unspielbar waren und ergänzte zwei Klarinetten.

ENTHÜLLT

Am 23. April 1843 konnte man Bachs 3. Orchestersuite noch einmal mit dem Gewandhausorchester unter Mendelssohns Leitung erleben. Der ganze Tag stand im Zeichen Bachs, dem in Leipzig auf Initiative Mendelssohns der erste Denkstein weltweit enthüllt wurde. Ein weiteres Mal erklang Bachs Suite am 18. Februar 1847 im letzten Konzert, das Mendelssohn im Gewandhaus zu Leipzig dirigierte.

EINGERÜHRT

Mendelssohns Bach-Begeisterung beflügelte auch sein Umfeld. Schumanns 2. Sinfonie ergeht sich in Kontrapunkt, Zitaten und B-a-c-h-Anspielungen. Mendelssohn, der bereits Schumanns 1. Sinfonie aus der Taufe gehoben hatte, brachte die Zweite 1846 im Gewandhaus zur Uraufführung und fand darin auch manches Versatzstück eigener Kompositionen wieder. Im Umfeld der Premiere kam es zu Verstimmungen zwischen den beiden: Schumann, der die Noten erst wenige Tage vor dem Konzert fertigstellte, gab Mendelssohn die Schuld am mäßigen Erfolg. Der wiederum ärgerte sich über die »hässliche Geschichte« eines gegen ihn gerichteten antisemitischen Zeitungsartikels, die ihm Schumann »eingerührt« habe. Die Bewunderung für Bach ist über alle Differenzen und Dissonanzen erhaben, und erfasst unvermindert Komponisten unserer Tage wie den begnadeten Pariser Orgelvirtuosen Thierry Escaich.

Oper Leipzig Außenansicht
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Sa

18. Mär 2023

19 Uhr
Opernhaus

Giuseppe Verdi — Otello / Oper in vier Akten

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Gegen den Willen ihres Vaters befreite sie sich aus dem goldenen Käfig und liebt nun den Mann, der so schön im Glanze der Gesellschaft schimmert und doch so fremd bleibt. Der Dritte im Bunde betritt…

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Gegen den Willen ihres Vaters befreite sie sich aus dem goldenen Käfig und liebt nun den Mann, der so schön im Glanze der Gesellschaft schimmert und doch so fremd bleibt. Der Dritte im Bunde betritt nun die Bühne: Jago. Von Neid auf Otellos Ruhm zerfressen, verrät er uns in Shakespeares zeitloser Vorlage: »Ich bin nicht, was ich bin.« Die Spiele um Lug und Trug mögen beginnen! Jago sät Bilder von Betrug und Zweifel, die immer schneller und erbarmungsloser zu Albträumen und krankhafter Eifersucht mutieren. Einmal zum Leben erweckt, nähren sie sich scheinbar von selbst, bis sie schließlich jede Faser von Otellos Körper durchseuchen und ihm den Verstand rauben: Desdemona! »Schau mir ins Gesicht! Sag mir, wer du bist!« In einer Welt, die von Krieg, Intrigen und vergifteter Heldensuche trieft, sucht Desdemona einen Gleichgesinnten und findet am Ende den Tod.

Sa

18. Mär 2023

20 Uhr
Mendelssohn-Saal

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Lieder und Gedichte von Anfang und Aufbruch

Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Schneewittchen.
Das Foto zeigt eine Szene aus der Oper Schneewittchen.

So

19. Mär 2023

15 Uhr
Opernhaus

Marius Felix Lange — Schneewittchen

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Die eitle Königin Clothilde ist vollkommen eingenommen von ihrem eigenen Spiegelbild. Ständig muss ihr Zauberspiegel ihr versichern, dass ihre Schönheit alles übertrifft. Auf keinen Fall darf es im…

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Die eitle Königin Clothilde ist vollkommen eingenommen von ihrem eigenen Spiegelbild. Ständig muss ihr Zauberspiegel ihr versichern, dass ihre Schönheit alles übertrifft. Auf keinen Fall darf es im Land eine schönere Frau geben als sie – koste es, was es wolle! Doch eines Tages erblickt der Spiegel ihre Stieftochter, Schneewittchen, und stellt fest: Die Schönheit des jungen gutherzigen Mädchens übertrifft die der Königin um ein Vielfaches. Um die Konkurrentin aus dem Weg zu schaffen, setzt die Stiefmutter Himmel und Hölle in Bewegung. Gewarnt von dem Jäger, der sie im Auftrag der Königin erschießen soll, flieht Schneewittchen hinter die sieben Berge zu den sieben Zwergen, die sie freundlich aufnehmen. Doch ist sie dort sicher vor den Intrigen der bösen Königin?

 

Marius Felix Lange erzählt in seiner Kinderoper von 2011 die bekannte Geschichte um Neid und Schönheitswahn auf eine frische, zeitgemäße Art. Er greift dabei auf humorvolle Weise aktuelle Themen auf, die er in eine kindgerechte Musik verpackt. Dass die Oper trotz aller Eingängigkeit mit reichlich Raffinesse und Anspruch aufwartet, dürfte auch die Ohren Erwachsener erfreuen. Ein kurzweiliges Opernerlebnis für die ganze Familie!