Frank-Steffen Elster

Frank-Steffen Elster wurde 1976 in Leipzig geboren. Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte er als Mitglied des Gewandhauskinder- und Jugendchores, später studierte er an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater Chordirigieren, Dirigieren und Gesang. Noch während dieser Zeit gründete er das Ensemble avelarte, das er bis 2007 leitete. In der Spielzeit 1999/2000 wurde Frank-Steffen Elster als Assistent des Gewandhauschordirektors Morten Schuldt-Jensen für die tägliche musikalische Arbeit mit dem Kinderchor verantwortlich. Daneben gehörten auch die Probenarbeit und einzelne Projekte mit dem GewandhausChor zu seinen Aufgaben. Seit 2004 ist er Leiter des GewandhausKinderchores, seit 2014 leitet er außerdem den GewandhausJugendchor.

Zur eigenen Konzerttätigkeit mit beiden Chören kommen Einstudierungen für namhafte Dirigenten wie Andris Nelsons, Riccardo Chailly, Herbert Blomstedt, Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Christopher Hogwood, Michel Plasson, John Mauceri, Alan Gilbert oder Daniele Gatti. Von 2007 bis 2014 war Frank-Steffen Elster außerdem Chordirektor des Stadtsingechores zu Halle. Mit diesem traditionsreichen Knabenchor gastierte er in ganz Deutschland und im Ausland. Schwerpunkt war dabei die Pflege der geistlichen Chormusik. Von 2011 bis 2014 war Frank-Steffen Elster auch Chordirektor der Robert-Franz-Singakademie, mit der er sich ein großes Repertoire der klassischen Chorliteratur erschloss. Der vielseitige Dirigent arbeitete bereits mit vielen namhaften Ensembles, u.a. mit der Staatskapelle und dem Händelfestspielorchester Halle, mit der Lautten Compagney Berlin oder dem L’Orfeo Barockorchester und leitete zuletzt Konzerte im Rahmen des Bachfestes Leipzig und des Beethovenfest Bonn. Seit 2015 nimmt Frank-Steffen Elster einen Lehrauftrag für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig wahr. Er ist außerdem auch ein aktiver Komponist und Arrangeur und schuf die Musik für mehrere Spiel- und Dokumentarfilme sowie für Theaterproduktionen und zuletzt mit Von Zwergen, Riesen und Kindern sogar eine Kinderoper, die 2017 im Gewandhaus ihre Uraufführung erlebte. Zahlreiche Rundfunk-, Film-, Fernseh- und CD-Produktionen dokumentieren die große Bandbreite seiner künstlerischen Arbeit.

19.30 Uhr
Großer Saal

Werke von Giovanni Pierluigi da Palestrina, Johann Sebastian Bach, Johann Philipp Kirnberger, Johann Adam Reincken, Anonymus, Kent Burton, Arvo Pärt, Franz Liszt, Heinrich Schütz

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Alle kennen den Pop-Hit »By the Rivers of Babylon« von Boney M. Sein Ursprung jedoch liegt in einem der eindringlichsten Texte der Bibel: Psalm 137. Dieses Klagelied schildert die Sehnsucht des…

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Alle kennen den Pop-Hit »By the Rivers of Babylon« von Boney M. Sein Ursprung jedoch liegt in einem der eindringlichsten Texte der Bibel: Psalm 137. Dieses Klagelied schildert die Sehnsucht des jüdischen Volkes im babylonischen Exil nach seiner verlorenen Heimat. Im Jahr 586 v. Chr. wurde Jerusalem von den Babyloniern unter Nebukadnezar II. erobert und weitgehend zerstört. Über Jahrhunderte hinweg hat dieser Text Komponisten bewegt – von barocken Psalmvertonungen bis in die Gegenwart. Auf Initiative von Gewandhausorganist Michael Schönheit entstand dieses besondere Orgel-Chorkonzert zum Pfingstsonntag. Chor- und Orgelwerke von Johann Adam Reincken, Johann Sebastian Bach, Franz Liszt und Gewandhauskomponist Arvo Pärt begegnen Spirituals und der bekannten Popversion.

16 Uhr
Mendelssohn-Saal

Frank-Steffen Elster — Von Zwergen, Riesen und Kindern - Eine Kinderoper frei nach einem Kunstmärchen von Oscar Wilde

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Märchen erzählen von menschlichen Schwächen, von Eitelkeit, Einsamkeit, Hoffnung und Veränderung. Die Kinderoper mit dem GewandhausKinderchor »Von Zwergen, Riesen und Kindern«, frei nach drei…

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Märchen erzählen von menschlichen Schwächen, von Eitelkeit, Einsamkeit, Hoffnung und Veränderung. Die Kinderoper mit dem GewandhausKinderchor »Von Zwergen, Riesen und Kindern«, frei nach drei Kunstmärchen von Oscar Wilde, bringt diese Themen in eine  heutige Bildwelt. Das Stück entstand 2017 als Auftragswerk des Gewandhauses und wird 2026 in einer Neuinszenierung gezeigt. Nicht ganz zufällig ist der zweite Aufführungstag der 50. Geburtstag von Chorleiter Frank-Steffen Elster, der dieses Projekt zu einem seiner liebsten zählt und die Musik dazu schrieb. Auf verschiedenen Erzählebenen – es gibt Tiere, Kinder, Zwerge, einen Riesen und ein geheimnisvoll-hinterfragendes Mädchen – begeben wir uns mit sehr bildhafter, programmatischer Musik in verschiedene Stimmungen und Szenen. Für Kinder ist die zauberhafte Geschichte sehr klar miterlebbar, und je tiefer man in die einzelnen Schichten und Metaebenen des Stückes eintaucht, umso mehr öffnen sich Metaphern und Verbindungen zum Paradies als einem bunten, belebten Garten, zu Weisheit, Gut und Böse, Ausgrenzung und Miteinander, Moral und Erkenntnis.
 

16 Uhr
Mendelssohn-Saal

Frank-Steffen Elster — Von Zwergen, Riesen und Kindern - Eine Kinderoper frei nach einem Kunstmärchen von Oscar Wilde

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Märchen erzählen von menschlichen Schwächen, von Eitelkeit, Einsamkeit, Hoffnung und Veränderung. Die Kinderoper mit dem GewandhausKinderchor »Von Zwergen, Riesen und Kindern«, frei nach drei…

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Märchen erzählen von menschlichen Schwächen, von Eitelkeit, Einsamkeit, Hoffnung und Veränderung. Die Kinderoper mit dem GewandhausKinderchor »Von Zwergen, Riesen und Kindern«, frei nach drei Kunstmärchen von Oscar Wilde, bringt diese Themen in eine  heutige Bildwelt. Das Stück entstand 2017 als Auftragswerk des Gewandhauses und wird 2026 in einer Neuinszenierung gezeigt. Nicht ganz zufällig ist der zweite Aufführungstag der 50. Geburtstag von Chorleiter Frank-Steffen Elster, der dieses Projekt zu einem seiner liebsten zählt und die Musik dazu schrieb. Auf verschiedenen Erzählebenen – es gibt Tiere, Kinder, Zwerge, einen Riesen und ein geheimnisvoll-hinterfragendes Mädchen – begeben wir uns mit sehr bildhafter, programmatischer Musik in verschiedene Stimmungen und Szenen. Für Kinder ist die zauberhafte Geschichte sehr klar miterlebbar, und je tiefer man in die einzelnen Schichten und Metaebenen des Stückes eintaucht, umso mehr öffnen sich Metaphern und Verbindungen zum Paradies als einem bunten, belebten Garten, zu Weisheit, Gut und Böse, Ausgrenzung und Miteinander, Moral und Erkenntnis.

19 Uhr
Museum der bildenden Künste

Werke von Arvo Pärt, Cyrillus Creek, Veljo Tormis, Galina Grigorjeva

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Estland gilt als Land der Chöre. Stille, Kontemplation und eine tiefe Verbindung von Text und Klang prägen diesen Chorraum. »Astonishing Estonia« präsentiert neben der Chormusik des im Fokus stehenden…

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Estland gilt als Land der Chöre. Stille, Kontemplation und eine tiefe Verbindung von Text und Klang prägen diesen Chorraum. »Astonishing Estonia« präsentiert neben der Chormusik des im Fokus stehenden Gewandhauskomponisten Arvo Pärt auch weitere Werke von Cyrillus Creek, Galina Grigorjeva und Veljo Tormis. Von letzterem erklingt eine lautmalerische, tragische Vertonung des Schiffunglücks der Ostseefähre »Estonia«, die am 28. September 1994 auf ihrem Weg von Tallinn nach Stockholm vor der finnischen Insel Utö sank. Mit 852 Opfern ist ihr Untergang das schwerste Schiffsunglück der europäischen Nachkriegsgeschichte. Der GewandhausChor unter der Leitung von Gregor Meyer wird ergänzt durch das Jazz-Duo Stiehler/Lucaciu mit Sascha Stiehler am Klavier und Antonio Lucaciu am Saxofon. Die Chorwerke bieten den beiden Musikern Improvisationsmaterial, das wiederum die Chorstücke miteinander verzahnt. Der Konzertort, das Museum der bildenden Künste, öffnet einen besonderen Resonanzraum für Musik, Architektur und Akustik.

21.30 Uhr
Museum der bildenden Künste

Werke von Arvo Pärt, Cyrillus Creek, Veljo Tormis, Galina Grigorjeva

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Estland gilt als Land der Chöre. Stille, Kontemplation und eine tiefe Verbindung von Text und Klang prägen diesen Chorraum. »Astonishing Estonia« präsentiert neben der Chormusik des im Fokus stehenden…

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Estland gilt als Land der Chöre. Stille, Kontemplation und eine tiefe Verbindung von Text und Klang prägen diesen Chorraum. »Astonishing Estonia« präsentiert neben der Chormusik des im Fokus stehenden Gewandhauskomponisten Arvo Pärt auch weitere Werke von Cyrillus Creek, Galina Grigorjeva und Veljo Tormis. Von letzterem erklingt eine lautmalerische, tragische Vertonung des Schiffunglücks der Ostseefähre »Estonia«, die am 28. September 1994 auf ihrem Weg von Tallinn nach Stockholm vor der finnischen Insel Utö sank. Mit 852 Opfern ist ihr Untergang das schwerste Schiffsunglück der europäischen Nachkriegsgeschichte. Der GewandhausChor unter der Leitung von Gregor Meyer wird ergänzt durch das Jazz-Duo Stiehler/Lucaciu mit Sascha Stiehler am Klavier und Antonio Lucaciu am Saxofon. Die Chorwerke bieten den beiden Musikern Improvisationsmaterial, das wiederum die Chorstücke miteinander verzahnt. Der Konzertort, das Museum der bildenden Künste, öffnet einen besonderen Resonanzraum für Musik, Architektur und Akustik.

19.30 Uhr
Großer Saal

Vorverkauf für Abonnenten und GHO Card Inhaber ab 13. Juni 2026. VVK Start ab 27. Juni 2026.

Hans Gál — De profundis op. 50 – Kantate für Soli, Chor und Orchester

Vorverkauf für Abonnenten und GHO Card Inhaber ab 13. Juni 2026. VVK Start ab 27. Juni 2026.