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19.30 Uhr
Großer Saal

Hans Gál — De profundis op. 50 – Kantate für Soli, Chor und Orchester

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»Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir«. So beginnt Psalm 130, und sein lateinischer Anfang »De profundis« ist seither ein Sinnbild für den Schrei aus dem Innersten der Seele. Oscar Wilde gab seinem…

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»Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir«. So beginnt Psalm 130, und sein lateinischer Anfang »De profundis« ist seither ein Sinnbild für den Schrei aus dem Innersten der Seele. Oscar Wilde gab seinem berühmten Gefängnisbrief diesen Namen, Liszt und Pärt vertonten ihn und Hans Gál wählte ihn als Titel für eine Kantate, die von Ahnung und Abgrund erzählt. Der österreichische Komponist jüdischer Herkunft schrieb das Werk 1936/37, als sich über Wien bereits der Schatten des Nationalsozialismus ausbreitete und er spürte, dass die Welt, in der er lebte und arbeitete, gerade zerbrach. Zwei Jahre später floh er ins Exil. Diese Ahnung trägt das Werk in sich. Gál vertonte keine Psalmen, sondern deutsche Barockgedichte, Texte also aus jener Epoche, die Vergänglichkeit, Schmerz und Gottvertrauen in einem Atemzug erfasste. Fünf Sätze,fünf Stimmungen: von dunkel grübelnder Schwere bis zu einem Licht, das sich nur langsam Bahn bricht. Der Gewandhaus-Chor widmet sich gemeinsam mit dem Jugendchor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau diesem zu Unrecht vergessenen Werk für Soli, Chor und Orchester.

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Empfohlen ab 6 Jahren

Ein Programm mit Kinderchor-Klassikern, Herzensstücken und Musik, die wir erst vor kurzem liebgewonnen haben.

Empfohlen ab 6 Jahren

18 Uhr
Großer Saal

Nils Lindberg — Requiem

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Ein Requiem, das swingt? Klingt nach Widerspruch, ist aber das Geheimnis von Nils Lindbergs Musik. Aufgewachsen in einer Volksmusikerfamilie in Schweden, entdeckte er schon als Teenager den Jazz,…

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Konzerteinführung mit Paula Rösner um 17.15 Uhr - Schumann-Eck

Preise: 18 EUR
Flexpreise: 20 EUR
Ermäßigung für Berechtigte

In Kooperation mit

Gefördert von

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Ein Requiem, das swingt? Klingt nach Widerspruch, ist aber das Geheimnis von Nils Lindbergs Musik. Aufgewachsen in einer Volksmusikerfamilie in Schweden, entdeckte er schon als Teenager den Jazz, bevor er in Stockholm Komposition studierte. Aus dieser Mischung von Volksmusik, Jazz und klassischem Handwerk entstand eine eigene Tonsprache, die ihn zu einem der meistgespielten schwedischen Chorkomponisten machte. Sein Requiem von 1993 für Chor, zwei Soprane und Bariton sowie Bigband zählt zu seinen bedeutendsten Werken und wird bis heute regelmäßig in Europa und den USA aufgeführt. Die Idee dazu kam Lindberg im spanischen Weihnachtsurlaub, inspiriert vom Requiem seines Onkels und von der New-Orleans-Tradition der »Jazz-Beerdigung«, bei der Trauer und Musik seit jeher zusammengehören. Im Gewandhaus treffen der GewandhausChor und die Bigband Spielvereinigung Sued unter der Leitung von Gregor Meyer aufeinander.

16 Uhr
Mendelssohn-Saal

Empfohlen ab 5 Jahren

Empfohlen ab 5 Jahren

11 Uhr
Mendelssohn-Saal

Empfohlen ab 5 Jahren

Empfohlen ab 5 Jahren

11 Uhr
Mendelssohn-Saal

Empfohlen ab 7 Jahren

Eine Weihnachtsgeschichte (Text und Idee: Lothar Thomalla)

Empfohlen ab 7 Jahren

18 Uhr
Mendelssohn-Saal

Empfohlen ab 10 Jahren

Preise: 14 EUR
Flexpreise: 15 EUR
Ermäßigung für Berechtigte
Empfohlen ab 10 Jahren

Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig

Empfohlen ab 10 Jahren